Was vor uns liegt und was in uns liegt ist unbedeutend verglichen mit dem, was in uns steckt

Ralph Waldo Emerson
Artikel-Schlagworte: „Frau“
15. Mai 2014

Eines späten Nachmittags kommt ein Mann von der Arbeit nach Hause und findet das totale Chaos vor. Die Kinder sind noch im Schlafanzug und spielen im Vorgarten im Matsch. Überall im Gras verstreut liegen leere Packungen und Papier von Süßigkeiten. Die Türen am Auto seiner Frau stehen weit offen, auch die Haustür ist sperrangelweit auf, und der Hund ist nirgendwo zu sehen.


Als der Mann in den Flur tritt, sieht er, dass eine Lampe umgefallen ist und der Läufer zusammengeknüllt an der Wand liegt. Im Wohnzimmer plärrt das Fernsehen laut, und im Esszimmer liegen überall Spielzeug und Klamotten verstreut. In der Küche stapelt sich das Geschirr in der Spüle, die Reste vom Frühstück stehen noch auf dem Tisch, Hundefutter liegt auf dem Boden, ein zerbrochenes Glas unter dem Tisch, und an der Terrassentür liegt ein Haufen Sand.

Schnell läuft er die Treppe hoch, um seine Frau zu finden und muss dabei über Spielzeug und weitere Klamottenhaufen steigen. Als er am Bad vorbeigeht, läuft ihm Wasser entgegen. Als er ins Bad geht, sieht er einen Haufen nasse Handtücher, Seife und Spielzeug auf dem Boden. Vor der Toilette liegt abgerolltes Toilettenpapier, und Zahnpasta ist über den Spiegel und über einen Teil der Wand verschmiert.

Er rast ins Schlafzimmer und findet seine Frau im Schlafzimmer, im Bett liegend und ein Buch lesend. Sie sieht ihn lächelnd an und fragt, wie sein Tag gewesen ist. Er sieht sie verwirrt an und fragt: “Was ist denn heute hier passiert?” Sie lächelt wieder und antwortet: “Jeden Tag, wenn du nach Hause kommst, fragst du doch, was ich um Himmels Willen den ganzen Tag gemacht habe.” “Ja, und?”, sagt er entsetzt. Sie antwortet: “Heute habe ich mal nichts gemacht!!!”

Verfasser mir unbekannt

So schaut´s aus! *lach* Die Vormittage verfliegen, wo meine Kleine im Kindergarten ist und ich meine Arbeit machen kann. Texten, Einkaufen, Aufräumen, Wäsche Waschen und und und… Und trotzdem habe ich oft das Gefühl, es ist noch zu wenig und ich bin gar nicht dazugekommen, meine Texte fertig zu schreiben. Oft sitze ich dann abends bis spätnachts immer noch am Schreibtisch, obwohl ich todmüde ins Bett fallen könnte… Und oft habe ich das Gefühl, dass gar nicht gesehen wird, was ich alles mache…

Ich schalte ein paar Gänge zurück. Und manchmal habe ich auch schon einiges liegen gelassen, damit es gesehen wird Icon Wink in Aber ich habe gelernt, dass es auch nicht perfekt ok und gut ist Icon Smile in Vor allem, wenn ich daran denke, was wirklich wichtig ist und was ich in der Zeit stattdessen tun könnte. Ich bin zwar Mutter, aber auch nur ein Mensch Icon Wink in und ich lerne, dass auch meine Bedürfnisse zählen und dass es ok ist, wenn ich auch auf mich selbst achte. Dass das sogar ganz besonders wichtig ist, auf sich selbst zu achten… ♥

Chaos in

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15. Juli 2012

Eine Großmutter ist eine Frau, die keine Kinder hat und deswegen die kleinen Jungen und Mädchen von anderen Leuten lieb hat.
Großmütter haben eigentlich nichts zu tun. Sie müssen nur da sein. Weil sie alt sind, dürfen sie keine wilden Spiele machen, aber das brauchen sie auch nicht. Es ist genug, wenn sie uns auf den Jahrmarkt mitnehmen und genug Geld dabei haben. Meistens sind Großmütter dick. Aber so dick auch wieder nicht, dass sie einem nicht die Schuhe zubinden können. Sie haben eine Brille und ganz ulkige Unterwäsche. Richtige Großmütter können ihre Zähne aus dem Mund nehmen. Großmütter reden richtig mit uns. Nicht solch komische Babysprache wie die Leute, die uns besuchen kommen und die man immer so schlecht versteht. Wenn Großmütter uns was vorlesen, ist das richtig schön. Sie lesen ein und dieselbe Geschichte auch immer wieder vor, wenn man das will.
Ich kann jedem empfehlen, eine Großmutter zu haben, vor allem, wenn man keinen Fernseher hat. Schließlich sind Großmütter die einzigen Erwachsenen, die Zeit haben.


~aus einem Kinderaufsatz~

Soeben ist unsere kleine Maus vier Monate alt geworden… und soeben kamen wir aus Salzburg zurück, wo wir bei ihren Großeltern zu Besuch waren… Es war so wunderschön, die Verbindung zu sehen und zu spüren… Es ist wunderschön, Großeltern zu haben, ganz besonders Großmütter.

An meine eigenen Großeltern kann ich mich kaum erinnern. Die Großeltern mütterlicherseits starben viel zu früh, und zu den Großeltern väterlicherseits hatte ich keine besonders enge oder gute Beziehung. Dafür hatte ich die liebsten Großtanten, die man sich vorstellen kann, und auch das ist wunderschön!

Wenn ich mir etwas wünschen darf, dann wünsche ich mir, dass unsere kleine Maus von ihren Omas möglichst lange etwas hat und von ihnen lernen darf… Danke! ♥ Da fließt so viel Liebe…

Oma Schoenbrunn in

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13. Januar 2012

Ein altes Ehepaar feierte nach langen Ehejahren seine goldene Hochzeit. Während sie am Frühstückstisch saßen, dachte die Frau: „ Schon seit 50 Jahren nehme ich immer Rücksicht auf meinen Mann und gebe ihm den knusprigsten Teil des Brötchens. Heute möchte ich endlich auch einmal diese Delikatesse genießen.“ Sie strich auf den oberen Teil des Brötchens Butter und gab die untere Hälfte ihrem Mann.

Entgegen all ihren Erwartungen war er sehr erfreut, küsste ihre Hand und sagte: „Mein Schatz, du hast mir gerade die größte Freude dieses Tages gemacht. Schon 50 Jahre lang habe ich die untere Hälfte eines Brötchens nicht mehr gegessen, obwohl ich sie am liebsten mag. Ich dachte immer, dass du sie haben darfst, weil du sie so gerne isst.“

Quelle: Sinnige Geschichten

Ein Beispiel dafür, wie nonverbale Kommunikation aus reiner Höflichkeit fehlschlagen kann… Icon Wink in weil wir nicht sagen, was wir uns wünschen… und weil wir so tun, als ob das ok ist, was wir bekommen. Wie soll dann der andere merken, dass wir in Wirklichkeit etwas ganz anderes wollen? Hätte einer der beiden seinen Wunsch früher schon geäußert, wäre… gäbe… hätte…

Ok, also sagen wir, was wir wollen und was wir uns wünschen! Nur so haben wir auch die Chance, zu bekommen, was wir wollen ~ auch wenn wir wollen können, was wir bekommen Icon Wink in aber wenn ich die Wahl habe… du weißt schon… dann mache ich lieber meinen Mund auf und probiere es. Es gibt ja auch Kompromisslösungen, womit beide glücklich sind Icon Smile in voll Genuss und Glück

Nonverbale Kommunikation Fruehstuecksei in

Foto: Elisabeth Ornauer

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6. Juli 2011

Die schönsten zehn Zitate über das Küssen habe ich für den Feiertag des Kusses, den Tag des Kusses, ja gar den Welttag des Kusses für dich entdeckt *lächel*
Lass dich überraschen, genieße die Worte, erinnere dich, tu es…
Von Herzen, Elisabeth ♥

Kuessen Kinder in

Ich habe am selben Tag meine erste Frau geküsst und meine erste Zigarette geraucht. Für Tabak habe ich seither keine Zeit mehr.
Arturo Toscanini

Der Kuss ist der Vulkan des Herzens.
Christian Friedrich Hebbel

Die Lippen einer Frau sind das Tor zu ihrer Seele.
Chinesischer Spruch

Küsse sind das, was von der Sprache des Paradieses übriggeblieben ist.
Joseph Conrad

Frauen erinnern sich noch an den ersten Kuss, wenn der Mann den letzten schon vergessen hat.
Remy de Gourmont

Ein Kuss, der Bände spricht, ist nie eine Erstausgabe.
Unbekannt

Die einzige Speise, von der man nicht satt werden kann, ist der Kuss.
Christian Dietrich Grabbe

Eine Seele, die durch die Augen zu sprechen vermag, kann auch mit Blicken küssen.
Gustavo Adolfo Becquer

Liebe beginnt mit einem Lächeln, lebt von Küssen und stirbt mit Tränen.
Unbekannt

Küsse sind etwas Fatales: So leicht zu bekommen und so schwer zu vergessen.
Janine Weger

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13. April 2011

Eine Frau schaut in ihren Spiegel.

Sie ist 5 Jahre alt: Sie schaut sich im Spiegel an und sieht eine Königin.

Sie ist 10: Sie schaut sich an und sieht Aschenbrödel oder Dornröschen.

Sie ist 15: Sie schaut sich an und sieht Aschenbrödel, Dornröschen, eine Schauspielerin oder, wenn es einer ihrer schlechten Tage ist, sieht sich dick, hässlich, voller Pickel und sagt: “Mama, so kann ich unmöglich zur Schule gehen!”

Sie ist 20: Sie schaut sich im Spiegel an und sieht sich zu dick/zu dünn, zu klein/zu groß, die Haare sind zu kraus oder zu glatt, aber sie beschließt, trotzdem los zu gehen!

Sie ist 30: Sie schaut sich im Spiegel an und sieht sich zu dick/zu dünn, zu klein/zu groß, die Haare sind zu kraus oder zu glatt, aber sie findet, sie habe jetzt keine Zeit, sich darum zu kümmern, und sie geht trotzdem aus.

Sie ist 40: Sie schaut sich im Spiegel an und sieht sich zu dick/zu dünn, zu klein/zu groß, die Haare sind zu kraus oder zu glatt, aber sie sagt sich, sie sei zumindest “sauber”, und sie geht trotzdem aus.

Sie ist 50: Sie schaut in den Spiegel und sagt: “Ich bin ich!” Sie lächelt und geht da hin, wo sie hingehen will.

Sie ist 60: Sie schaut sich im Spiegel an und denkt daran, dass manche sich gar nicht mehr im Spiegel betrachten können. Sie lächelt und zieht los, um die Welt zu erobern.

Mit 70: Sie sieht sich im Spiegel und sieht Erfahrung, Lachen und Fähigkeiten. Sie lächelt und zieht los, um das Leben zu genießen.

Mit 80: Sie kümmert sie sich nicht mehr darum, in den Spiegel zu schauen. Sie setzt sich ganz einfach ihren kleinen lila Hut auf und zieht los, nur um die Freude zu haben, die Welt zu sehen!

Ja, wir alle sollten unseren kleinen lila Hut schon viel, viel früher aufsetzen…

Quelle mir unbekannt

Die Schönheit einer Frau liegt nicht an ihren Kleidern oder dem hübschen Gesicht oder an ihrer Frisur. Die Schönheit einer Frau sieht man an ihren Augen, weil diese die Türen zu ihrem Herzen sind - da, wo die Liebe wohnt. Die Liebe, die sie schenkt, die Leidenschaft, die sie zeigt und die Jahre, die vergehen – das macht sie umso schöner!

Diese Geschichte widme ich allen Menschen, damit sie wissen, worauf es wirklich ankommt *lächel* und damit sie ihre Schönheit JETZT entdecken!
Von Herzen, Elisabeth ♥

P.S.: Vor drei Jahren habe ich diese Geschichte Dori Kellers gewidmet, die sich damals schon einen lila Hut gekauft und ihn auch tatsächlich getragen hat und heute mit Bewegung und Wandel ihren Weg bereits geht!
Heute widme ich diese Geschichte Ulla Seifert, die mit Mein lila Hut anderen Frauen Mut macht, ihren eigenen Weg zu gehen – JETZT!

Lila Hut Filz in
Foto: bei Rosalia Kunsthandwerk kannst du gleich lernen,
dir einen lila Hut selbst zu filzen *lächel*

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8. Februar 2011

Eine Frau möchte ihrer betagten Mutter etwas zurück geben – ein klein wenig zumindest, dafür, dass sie das Geschenk des Lebens von ihr erhalten hat. Die Zeit und die Gelegenheit nutzend, weil niemand weiß, wie viel Zeit noch bleibt, breitet sie ein Manuskript vor ihrer Mutter aus und fragt sie, ob sie dieses illustrieren würde, da sie um ihre künstlerische Begabung weiß. Die Mutter erschrickt, sagt, das sei ihr zu groß, das könne sie nicht. Und die Tochter ist traurig, enttäuscht, dass ihre Mutter das als Last, anstatt als Geschenk ansieht.

Die Mutter geht abends zu Bett und wälzt sich unruhig von einer auf die andere Seite. Des nachts träumt sie von ihrer Tochter, wie sie noch ein Baby ist, wie sie laufen lernt, wie sie für sie malt und Ribiseln für Marmelade pflückt, wie sie über das ganze Gesicht lacht, wie sie ihr Sandkuchen bäckt und ihr Blumen vom Feld nach Hause bringt. Und sie denkt daran, wie viele Geschenke sie von ihrer Tochter bereits erhalten hat in all den Jahren, ja Jahrzehnten. Und sie will ihrer Tochter ein klein wenig dafür zurück geben. Lächelnd schläft sie ein.

Als sie morgens erwacht, weiß sie, was zu tun ist: Sie ruft ihre Tochter an und spricht ihre Freude darüber aus, dass ihre Tochter an sie glaubt und ihr einen so großen Auftrag erteilt. Ja, sie will das Buch sehr gerne illustrieren, und sie ist von Stolz erfüllt, und sie freut sich auf diese Herausforderung. Und insgeheim freut sie sich darüber, ihrer Tochter ein Geschenk machen zu können.

Und die Tochter freut sich, dass sie ihrer Mutter ein so schönes Geschenk machen und dass ihre Mutter dieses Geschenk auch annehmen konnte.

E.O. – Geschichten entstehen im Herzen

Es ist immer zu das Spiel von Nehmen und Geben – die Mutter gibt, das Kind nimmt. Später darf es umgekehrt sein, und das Kind gibt, weil es bereits so viel erhalten hat, das Kostbarste und Wertvollste, sein Leben. Es fällt nicht leicht zu nehmen, wenn man immerzu gegeben hat. Daher tut es gut, das bereits immer wieder zu üben *lächel*
Von Herzen, Elisabeth ♥

Mutter Tochter in
Bildquelle

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24. Dezember 2010

Es ist noch gar nicht so lange her, da verbreitete sich die Nachricht in allen Medien – print, TV und Hörfunk – aller Städte und Länder, dass das Christkind auf die Erde hernieder gekommen ist, um den Menschen zu zeigen, dass es wahrhaftig existiert. Die Medien dementierten das zwar, aber ein prominentes Ehepaar, das sich in Trennung befand, was durch die Presse noch forciert wurde, begab sich auf die Suche nach diesem Weihnachtswunder… Der Glaube daran war lebendig geblieben in all den Jahren. Trotz allem.

Im Internet war jedoch nichts zu finden, auf Facebook wurde eifrig geworben, und Fernsehen und Radio brachten stets nur schlechte Nachrichten. Und so blieb den beiden nichts anderes übrig, als innezuhalten und in die Dunkelheit hinein zu lauschen. Denn tief in ihren Herzen war es finster und bitterkalt.

„Kannst du mal Licht machen?“, sagte die Frau und blickte ihren Mann an. „Herrje, kannst du nicht selbst… ich seh´ doch auch nichts… wo… und überhaupt…“. Er wandte sich ihr zu, rein zufällig, weil er ja nichts sah, und da trafen sich ihre Augen. Und plötzlich leuchtete in den Augen der Frau ein Licht auf, das aus ihrem Innersten heraus schien und ihrem Herzen entsprang. Der Mann sah in das Licht ihrer Augen und ihres Herzens, und das Leuchten spiegelte sich in seinen eigenen Augen wider, sodass es ringsum hell wurde. Was war das bloß…? Da war also doch noch etwas… da war die Liebe, immer noch, tief in ihren Herzen, nach all den Jahren… weit weg vom Rummel, von der Öffentlichkeit und von den Medien.

Mann und Frau blickten einander in die Augen, und der Glanz und das Leuchten brachen das dicke Eis, das sich wie ein Panzer um ihre Herzen gelegt hatte. Langsam schmolz es dahin und taute auf, was in den Herzen immer schon war und nun warm und weich und voll Liebe zum Vorschein kam.

„Ich danke dir für das Licht“, sagte die Frau lächelnd zu ihrem Mann. „Ich danke dir“, wiederholte er, und er meinte es auch so, aus tiefstem Herzen, und der Zauber dieser Worte öffnete die Tore ihrer beider Herzen. Der Mann fühlte die Dankbarkeit für das Wunder, das mit ihnen beiden geschehen war. „Bitte, nimm mich in den Arm“, sagte die Frau, „ich habe dich so lange gesucht…“ Der Zauber wirkte weiter fort, das Wort entfachte erneut die Liebe, und aus der Liebe wurde Bewegung, und schließlich standen die beiden in der Kälte der Weihnachtsnacht, leuchtend und von wärmender Liebe durchdrungen.

Verzeih mir, dass ich unsere Liebe hinaus an die Medien getragen habe, wo sie doch nur uns beide angeht und nur wir beide fühlen können, was ist. Ich habe mich zu sehr beeinflussen lassen und war gierig darauf, mein Bild auf Hochglanzpapier zu sehen und meinen Namen zu lesen. Es tut mir leid.“ Leise schluchzend lag sie in seinen Armen. Ihre Worte bewirkten den Zauber, dass sich weitere trennende Eisbrocken von ihren Herzen lösten und eine nie dagewesene Nähe ermöglichte. „Weißt du“, sagte der Mann zu seiner Frau, „ich liebe dich. Trotzdem. So wie du bist. Alles an dir!“

Die stillschweigenden Beobachter dieser trauten Szene, Tauben, Eichhörnchen, eine Hauskatze, eine Elster, und ein Fuchs, wärmten sich an der Liebe, die die beiden nun ausstrahlten. Dem Paar wurde bewusst, wovor es sich die vergangenen Jahre verschlossen hatte. Liebe, Dankbarkeit und Vergebung sind die Schlüssel zur Quelle der Freude in ihrem Inneren – auch im Zusammensein, im Miteinander. Zauberworte, die gefühlt und auch ausgesprochen werden, erwirken im Außen, beim Gegenüber etwas, wodurch alles möglich und ermöglicht wird.

Auch das Christkind befand sich unter den stillen Beobachtern. Endlich hatte es gefunden, wonach es hier auf Erden gesucht hatte. Es lächelte, voll Freude und Zufriedenheit. „Ich wusste es, ich habe immer daran geglaubt, dass die Liebe bei den Menschen wieder Einkehr hält“, strahlte es in alle Himmelsrichtungen aus. Und husch, husch… schwebte es davon…

Die Frau sah einen hellen Lichtfunken gerade noch entschwinden, und sie seufzte freudig: „Denk dir, ich habe das Christkind gesehen!“ Ihr Mann drückte sie noch ein klein wenig fester an sich und sagte lächelnd, ohne den Blick von seiner Frau abzuwenden: „Ja, ich auch!“ Und er fügte hinzu: „Und es war so schön… so schön wie du es bist…“

Und der Zauber von Dank, Vergebung und Liebe ist mit Hilfe von Worten in Fleisch und Blut übergegangen und hat den Weg in die Herzen der Menschen zurückgefunden. Sogar in den Medien wird wieder darüber berichtet, und die vielen LeserInnen werden dadurch inspiriert, ihre Herzen zu öffnen und die Liebe zu leben. Dabei hat sich diese Geschichte des Weihnachtswunders eben erst zugetragen… gestern… oder heute… gleich nebenan… und schon wird es heller und wärmer… überall…

Das ist meine Weihnachtsgeschichte, die ich heuer für dich geschrieben habe… möge sie einen Funken in dir entzünden und dich daran erinnern, dass die Quelle der Liebe und der Freude in deinem Herzen ihren Ursprung hat und dass du jederzeit daraus schöpfen kannst, wenn dich dürstet. Manchmal brauchen wir jemanden, der uns daran erinnert… Schön, dass es dich gibt!
Ich wünsche dir von ganzem Herzen zauberhafte, liebe- und licht-volle Weihnachtstage!
Deine Elisabeth ♥

Christkind in

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9. Dezember 2010

Vermächtnis einer alten Frau:
Könnte ich mein Leben nochmals leben, dann würde ich das nächste Mal riskieren, mehr Fehler zu machen. Ich würde mich entspannen, lockerer und humorvoller sein als dieses Mal. Ich kenne nur sehr wenige Dinge, die ich ernst nehmen würde.
Ich würde mehr verreisen. Und ein bisschen verrückter sein. Ich würde mehr Berge erklimmen, mehr Flüsse durchschwimmen und mir mehr Sonnenuntergänge anschauen. Ich würde mehr spazieren gehen und mir alles besser anschauen. Ich würde öfter ein Eis essen und weniger Bohnen.
Ich hätte mehr echte Schwierigkeiten als eingebildete. Müsste ich es noch einmal machen, ich würde einfach versuchen, immer nur einen Augenblick nach dem anderen zu leben, anstatt jeden Tag schon viele Jahre im voraus.
Könnte ich noch einmal von vorne anfangen, würde ich viel herumkommen, viele Dinge tun und mit sehr wenig Gepäck reisen. Könnte ich mein Leben nochmals leben, würde ich im Frühjahr früher und im Herbst länger barfuß gehen. Und ich würde öfter die Schule schwänzen.
Ich würde mir nicht so hohe Stellungen erarbeiten, es sei denn, ich käme zufällig daran. Auf dem Rummelplatz würde ich viel mehr Fahrten machen, und ich würde mehr Gänseblümchen pflücken.

aus: “Das Robins Power Prinzip” von Anthony Robbins

Diese Zeilen lesend, denke ich: Im Hier und Jetzt will das tun! Damit ich einmal sagen kann, ja, all das habe ich tatsächlich gemacht, und ich habe Freude daran gehabt, und ich würde es genauso nochmal machen – oh, ich habe seeeehr viele Gänseblümchen gepflückt, genug! Und ich habe geliebt, so viel ich konnte, und es war sehr viel… und es war genug, genauso wie es war… und es ist gut so…
Das habe ich aus diesen Zeilen gelernt… einmal mehr… und es ist sehr gut so… all das… *lächel*
Von Herzen, Elisabeth ♥

Herz-sylwia Schreck in
Foto: Sylwia Schreck

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5. Dezember 2010

Ein Kompliment
ist die charmante Vergrößerung
einer kleinen Wahrheit.

Johannes Heesters

Wahre Worte… und wirklich sehr charmant Icon Smile in Ich will alle Kleinigkeiten ab nun größer werden lassen und bin dankbar für alles, was ist :-) Zu seinem heutigen 107. Geburtstag zitiere ich diesen lebensbejahenden Schauspieler, der vor einigen Tagen erst zu rauchen aufgehört hat (so wie jeder Raucher immer wieder zu rauchen aufhört, nach jeder Zigarette…), seiner Frau zuliebe, wie er sagte, damit sie noch möglichst lange etwas von ihm hat Icon Smile in
Einen fröhlichen und wunderbaren 2. Adventsonntag von Herzen, Elisabeth ♥

Es Lebe Die Liebe in

P.S.: Und hier Johannes Heesters in einem meiner Lieblingsfilme “Es lebe die Liebe” - zusammen mit einer unvergesslichen Lizzi Waldmüller (in ihrem vorletzten Film), die tragisch in den letzten Kriegstagen ums Leben kam…

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17. September 2010

Eine Frau beschwerte sich bei einer Freundin, die sie besuchte, dass ihre Nachbarin keine gute Hausfrau sei. “Du solltest sehen, wie schmutzig ihre Kinder sind – und ihr Haus. Es ist beinahe eine Schande, in der Nachbarschaft zu wohnen. Sieh dir bloß einmal die Wäsche an, die sie draußen auf die Leine gehängt hat. Man erkennt deutlich die schwarzen Streifen auf den Laken und den Handtüchern.”
Die Freundin ging zum Fenster und sagte: “Ich glaube, die Wäsche ist ganz sauber, meine Liebe. Die Streifen sind auf deinen Fensterscheiben.”

Anthony de Mello

Auch ich erwische mich immer wieder einmal dabei, wie ich über andere herziehe… doch dann halte ich inne… und schaue zu mir, in mich… und auf meinen Blickwinkel… Was stört mich wirklich? Vielleicht ist es sogar etwas an mir selbst… was ich verändern möchte… und an mir selbst ist es mir möglich, es auch wirklich zu verändern… wenn ich es will und bereit bin… und von da an ist alles möglich…
Von Herzen, Elisabeth ♥

Waescheleine in
Bildquelle

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Das ist zauberwort
zauberwort steht fuer Worte, geschrieben und gesprochen, die zu Herzen gehen und sowohl Privatpersonen, als auch Unternehmen und deren Mitarbeiter und Kunden bewegen....

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Mein erster Gedichtband als pdf
"Ungewöhnlich gewöhnliche
Liebesgedichte"

Liebesgedichte

34 Seiten / Preis: 4,80 Euro


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