…besteht zu drei Vierteln aus Neugier. ~Giacomo Casanova~
…überwindet den Tod, aber es kommt vor, dass eine kleine üble Gewohnheit die Liebe überwindet. ~Marie von Ebner-Eschenbach~
…ist die stärkste Macht der Welt, und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann. ~Mahatma Gandhi~
…besteht aus einer Seele in zwei Körpern. ~Aristoteles~
Viele Bilder, viele Erfahrungen, viele Gesichter, viele Erlebnisse, viele Eindrücke, viele Ideen, viele Gedanken, viele Facetten, viele Farben, viele Düfte, viele Worte, viele Taten, viele Gesten, viele Berührungen, viel Lachen, viele Tränen, viel Herz, viel Schmerz, viele… Wir SIND viele… Liebe IST… *lächel* Liebe… ♥
Es ist
ein Tag im Advent.
Ein Tag, der nur dieser Tag sein kann,
weil es draußen wieder ein bisschen dunkler
und in unseren Herzen wieder ein bisschen heller
geworden ist.
Du spürst es,
welcher Tag es ist.
Er fühlt sich genauso an,
wie sich dieser Tag
eben anfühlen muss.
Das Tannenreisig
beginnt
in der Wärme
deines Zuhauses
seinen Duft zu entfalten.
Die Kerzen
auf dem Adventkranz
werden kleiner
und verströmen von Woche zu Woche
mehr Licht.
Wir sind
auf dem Weg.
Dem Licht
entgegen.
Elisabeth Ornauer
Gerade in der Adventzeit habe ich das Gefühl, dass sich kein Tag wie ein anderer anfühlt. Es ist eine beschauliche Reise dem Licht entgegen, und die Wärme des Lichts in uns wärmt uns und bringt uns gut und wohlbehalten durch den Winter. Es ist das Licht der Liebe, das wärmt ~ uns selbst und alle, die wir daran teilhaben lassen. Und das kann jeder sein, dem wir begegnen. Wenn wir wollen und bereit sind, unsere Liebe großzügig und von Herzen zu verschenken… ♥
Mein Traum: Wir sitzen alle im selben Boot. Menschen, die zusammen fahren. Die Sonne tanzt am Himmel, die Fische tummeln sich im Meer. Alle Menschen – Geschwister im selben Boot: Schwache und Starke, Schwarze und Weiße, Große und Kleine, Arme und Reiche.
Menschen, die zusammen fahren, auf demselben Meer der Welt, unter derselben Sonne, in demselben Wind. Da ist keiner mehr, der kaputt gemacht wird. Keiner wird mehr über Bord geworfen, keiner landet mehr im letzten dunklen Loch, um dort vor Hunger zu sterben.
Es gibt keinen Krieg um die Kommandobrücke des Schiffes. Übers Deck laufen Leute mit einem Lied. An Bord dieses Schiffes ist jeder sicher und geborgen.
Phil Bosmans
Ein Traum… dem wir näher rücken, wenn jeder bei sich selbst beginnt…und ist nicht JETZT genau die richtige Zeit dafür? Die stille, besinnliche Adventzeit, wo wir einander Licht sein können und Liebe verbreiten…
Dieses Lied des Friedens und der Liebe, es tönt bereits über die Dächer, in die Häuser und mitten in die Herzen der Menschen… eine Sonne am gemeinsamen Himmel, ein Mond… das haben wir bereits… So lasst uns genau hinschauen und sehen, dass wir bereits eins SIND… ♥
Anfangs sind Beziehungen schwierig. Genau so wie zum Feuer Rauch gehört, der das Atmen beschwerlich macht und einem Tränen in die Augen treibt, wenn man es anzündet. Brennt es allerdings erst einmal, verflüchtigt sich der Rauch, und die Flammen erleuchten alles ringsum – verbreiten Wärme, Ruhe und möglicherweise lassen sie einen Funken springen, der uns verbrennt.
Aber genau das macht doch eine Beziehung interessant, nicht wahr?
Paulo Coelho
Ja, und das ist gut so. Auch dazwischen lodern immer wieder mal die Flammen, immer wieder springt ein Funke, bringt das Feuer wieder zum Zischeln, Leuchten und Brennen… Wie gut das ist, dass das Feuer weiter wärmt! Wie nützlich die Funken sind! Auch wenn es manchmal viel Rauch um nichts gibt…
Halten wir unsere Herzen am Brennen, lassen wir das Feuer zu, selbst wenn wir uns hin und wieder die Finger verbrennen… Die Wahl zwischen Wärme und Kälte fällt nicht schwer… und das Feuer im Herzen bleibt… ♥
Zwei Menschen sagen «ich liebe dich» oder denken und fühlen es gegenseitig, und doch verbindet jeder damit eine andere Vorstellung, ein anderes Leben, vielleicht sogar eine andere Farbe, ein anderes Aroma oder einen anderen Duft innerhalb der abstrakten Summe von Eindrücken, die das Seelenleben ausmacht.
Fernando Pessoa
So verschieden, wie wir Menschen eben sind, unsere Handschriften, unsere Erfahrungen… das, was wir mitbekommen haben, das, was wir weitergeben… da treffen zwei Welten aufeinander, zwei Universen beinah *lächel* Das ist spannend, oft entsteht auch Spannung, positiv oder negativ ~ aber wundert uns das noch, wenn wir wissen, wie unterschiedlich wir denken, hören, sehen, schmecken, riechen und fühlen? ♥
Unsere Sinne weit aufspannend, entdecken wir nicht nur die Vielfalt des eigenen Seins, sondern auch die des anderen… und sehen, wie viel mehr möglich ist in diesem Spannungsfeld der Liebe. Bereichert und die Fülle wahrnehmend erleben wir die Spannung als Gewinn und setzen sie positiv um
Was für ein spannender FREU-tag…
♥
Wie schön das Leben ist, erfährt man nur,
wenn man sich nicht vor allem verschließt,
was einem fremd erscheint.
Hans Bemmann
Ich kann die Angst wählen ~ die Angst vor dem Neuen, Unbekannten, Ungewohnten, das mir (noch) fremd ist bzw. erscheint und mich verschließen vor dem Leben. Oder ich kann die Liebe wählen, neugierig und offen in die Welt hinausblickend, über meinen Tellerrand hinaus, sodass Horizonte sich erweitern. Ich kann frei wählen, jeden Augenblick neu.
Und doch hat beides Platz, und doch kommt beides vor. Alles zu seiner Zeit.
Ich entdecke das Leben von Tag zu Tag mehr, da ich begreife, dass mich das Neue lebendig macht. Jeden Tag erwache ich aufs Neue und beginne, anders zu denken und das Neue, Unbekannte anzunehmen, zu lieben und… entwickle eine Liebe dazu, die mich trägt voll Vertrauen. Ja, das Leben ist schön!
Von Herzen, Elisabeth ♥
Die österreichische Kabarettistin Nadja Maleh hat ein kleines Tierlexikon für erwachsene Kinder getextet und illustriert – das “who is who” der Tiere
Andrea´s Blogpost “Lima und Lama” hat mich wieder darauf gebracht.
Und da ich einen ganz besonderen Bezug zu Krokodilen hab *lach* möchte ich dir hier heute das Krokodil vorstellen:
Das Krokodil ist gefährlich.
Wenn ein Krokodil mit dir spielen will, musst du “Nein!” sagen. Auch wenn es dann enttäuscht und traurig ist. Krokodile haben in ihrer Kindheit zu wenig Liebe bekommen und sind deshalb oft bösartig, wenn sie groß sind. Lass dich vom süßen Äußeren des Krokodils nicht täuschen und such dir lieber andere Spielkameraden.
Nadja Maleh
Ich liebe Krokodile trotzdem ~ aber das hat einen Grund, den zu erläutern eine andere Geschichte ist und Bände füllen würde… Nur so viel sei verraten an dieser Stelle: Sie sind mir nahe und in Liebe verbunden…
Falls du also einem Krokodil begegnen solltest, denke an seine Kindheit und komme ihm mit Liebe entgegen. Und lerne, dich abzugrenzen
Ich denke jetzt an alle Krokodile, die ich kenne, mich eingeschlossen *lach* und wünsche dir einen fröhlichen Tag!
Von Herzen, Elisabeth ♥
Denke positiv; denke negativ; es ist einerlei. Denn nicht dein Denken bestimmt dein Glück, sondern dein Herz. Wenn du wahrhaft positiv denken willst, so übe dich nicht im Zurechtbiegen deiner Gedanken, sondern darin, dein Herz zu öffnen. Nur das wandelt.
Mit offenem Herzen gelingt es, der Welt mit Liebe zu begegnen und alles mit den Augen der Liebe zu betrachten… Ja, wir riskieren es, dadurch verletzlich zu sein. Ja, es lohnt sich. Wir sehen mehr, wir fühlen mehr, das Leben ist voller und reicher.
Und trotzdem können wir zugleich mit beiden Beinen auf dem Boden stehen. Wir denken anders und sehen anders mit geöffnetem Herzen. Und entdecken, dass alles aus Liebe geschieht. Dann brauche ich mir gar nicht mehr zu überlegen und zu grübeln, ob ich positiv denke oder nicht, das Herz erledigt das von ganz alleine, wenn ich es zulasse…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Foto “Die Liebe gewinnt immer” von Jelena Eartz
Nebel gleich Novemberschleiern
legen sich über Wiesen, Wald und Felder.
Es beginnt die Zeit,
in sich zu gehen,
bei sich zu sein,
mit einer guten Tasse Tee
die Seele zu wärmen.
Und mit Liebe im Herzen
die Nebelschleier zu teilen
und sein Licht zu verstrahlen,
mehr denn je.
Dem Nieselregen trotzend
wage ich mich hinaus
in das kühle Nass
und finde auf meinem Weg
orangefarbene Lampions,
die als bunte Farbkleckser
das Grau auflösen
in Licht und Freude.
Und die mir den Weg leuchten
zur Dankbarkeit.
Elisabeth Ornauer
Dem Grau der Stadt entfliehen, das Licht suchen… und das Licht finden in der Natur. Noch gibt es sie, die Lichter, die aufleuchten, so wie das goldene Herbstlaub von Ahorn und Buche. So, als ob die Blätter das Gold der Herbstsonne für uns gepspeichert hätten und nun üppig an uns verschenken und uns Licht spenden… Licht, das uns wärmt und an sonnige Tage erinner und daran, dass wir die Sonne im Herzen tragen, wenn wir wollen…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Goldene Herbstblätter speichern Sonnenlicht für uns
Wer Bäume setzt, obwohl er weiß,
dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird,
hat zumindest angefangen,
den Sinn des Lebens zu begreifen.
Rabindranath Tagore
Was der Sinn unseres Lebens ist, begreifen wir, wenn wir ganz im Hier und Jetzt leben, wenn wir achtsam wahrnehmen, was in und um uns herum ist… Es ist die Freude daran, den Baum jetzt zu pflanzen, es ist die Vorstellung davon, dass er einmal groß sein, Schatten spenden und Früchte tragen wird…
Es ist auch die Vorstellung, etwas für die Nachwelt zu schaffen, für Menschen, die daran eine Freude haben werden… und es ist der dankbare Gedanke daran, wie viel andere Menschen bereits für uns etwas geschaffen haben, damit es uns gut geht, damit wir eine Freude haben…
Und es ist die Freude daran, einen neuen Weg zu gehen und Spuren zu hinterlassen… Spuren der Liebe…
Von Herzen, Elisabeth ♥