Die meisten von uns sind auf Ergebnisse aus, wollen Ziele erreichen;
wir wollen ständig die Oberhand gewinnen und uns durchsetzen.
Auf diese Art ist echtes Zuhören nicht möglich.
Nur wenn man zuhört, vernimmt man das Lied der Worte.
Krishnamurti
Oh, wie viel lerne ich da gerade von meiner kleinen Tochter! Sie probiert so oft, unermüdlich. Ihr Weg ist ihr Ziel, und diesen genießt sie in vollen Zügen im Hier und Jetzt. Sie lauscht dem Wind, dem Rauschen der Blätter, den Flugzeugen und Käfern… und auch mir
und allen, die ihr etwas zu erzählen haben.
Wie viel lerne ich, von Tag zu Tag, und ich freue mich daran und nehme alles als Geschenk an. Denn alles, was in meinem Leben ist, gehört zu mir und dient mir, zu sehen und zu erkennen und mich selbst besser kennenzulernen, genau hinzuschauen und wahrzunehmen, was in mir ist.
Ich bin dankbar für dieses Leben, für diese Geschenke für das Lied in meinem Herzen… ♥
Raum will ich dir geben, mein Kind,
in dem du dich entfalten kannst, sorglos und sicher,
mit der Kraft meines Herzens dich stützen,
beschützen und leiten mit sanfter Hand,
Blumen und Sterne dir zeigen,
schauen, lauschen, staunen
und Antwort geben auf ungezählte Fragen.
Glauben und Vertrauen dich lehren,
damit du unbeirrt und furchtlos gehst
auf dem Weg durch die Zeit.
Dich und mich, unser Glück, unsere Freude,
Zerbrechlichkeit und Versagen in Gottes unendlicher Liebe bergen.
Emmy Grund
Ja, das will ich! Ich gebe dir, was ich habe, und ich gebe dir weiter, was ich kann. Das geht von ganz alleine, fließend. Ich bemühe mich, authentisch zu sein, einfach ich. Ich sehe dich, und du siehst mich. Wir sind einander gegeben, um zu lernen und zu wachsen. Du weißt und spürst das und bist sehr rücksichtsvoll und geduldig mit mir *lächel* Was für ein Geschenk!
Heute bist du ein Jahr alt, meine geliebte Tochter! Wie die Zeit vergeht… war es nicht erst gestern, als ich dich winzigklein in meinen Armen hielt? Und was habe ich nicht alles gelernt bereits von dir in den vergangenen zwölf Monaten! Ja… *lächel* In unendlicher Dankbarkeit und Liebe… ♥ deine Mama
Du bist jeden Augenblick neu;
drum sei dem Alten nicht zu knechtisch treu.
Und war dein Herz bis heut wie Kohle schwarz -
Du hast die Macht: Und es wird weiß wie Quarz.
Christian Morgenstern
Neu beginnen, jeden Augenblick. Das Leben selbst in die Hand nehmen, die Verantwortung dafür tragen und stolz darauf sein. Und dankbar sein für alles, was da war, was uns reifen ließ. Wie oft habe ich mir in den vergangenen Wochen Gedanken darüber gemacht. Weil vieles ganz anders gelaufen ist, als ich es mir wünschte.
Und trotzdem hat alles seinen Sinn. Und wenn ich bewusst meine Gedanken betrachte, fange ich an, mich mit ihnen anzufreunden, auch mit den Gedanken, die mich woanders hin-, die Stillstand und Schmerz gebracht haben. Die Kohle beginnt sich zu wandeln. Es wird heller, und das nicht nur, weil der Frühling naht. Sondern weil ich begreife und mich freue, wie ich selbst alles zum Besseren verändern kann.
Manchmal braucht es einfach Zeit. Und die Zeit in der Tiefe, die Zeit der Überbrückung kann schmerzhaft sein. Wie lange tappte ich im Dunkeln? Das, was hilft, ist, daran glauben, dass es wieder bergauf geht. Und trotzdem mit aller Kraft die Gedanken auf das Gute und Schöne richten, für das ich dankbar bin. Das hilft, sehr!
Elf Monate *lächel* Zeiten voller Höhen und Tiefen, schlaflos, unruhig, doch auch voller Lachen, Fröhlichkeit und Liebe. Auch daran denke ich und wie wunder-voll diese letzten elf Monate waren. Es gibt immer etwas, an dem wir uns freuen können. Darauf richte ich meinen Fokus ♥
Flockenherde, sanfte, wilde,
treibt hinaus und hinein ins Bilde,
die Flocken fallen flockig, fallen leicht und sacht.
Irgendwo im dunklen Tann´,
freut sich so mancher Baum, irgendwann
leuchten zu dürfen in der Heiligen Nacht.
Da sind so viele Wunder, die uns geschehen,
es liegt nur an uns, sie auch zu sehen,
und uns zu freuen an der wundersamen Pracht.
Elisabeth Ornauer
Wunder begegnen uns immer und überall, nicht nur in der Weihnachtszeit. Ich bin bereit und schaue hin. Und sehe so viel, so unendlich viel, für das ich von ganzem Herzen dankbar bin… Neun Monate!!!! Neun Monate lang voller Wunder… eigentlich zwei Mal neun Monate, wenn man es genau nimmt… *lächel* Wenn ich daran denke, was heute vor einem Jahr war… und so schnell ist alles anders, ganz anders *lächel*
Ich genieße das Wunder, das mir jeden Morgen entgegenlächelt und freue mich auf all die Wunder, die mich noch erwarten *lächel* Und da ist dieser ganz besondere Zauber… das Staunen über alles, die Freude und vieles mehr, was einfach nicht in Worte zu fassen ist. Neun Monate… ich staune und lächle und…
Und es wird heuer einen Christbaum geben bei uns, erstmals
Erstmals fahren wir nirgendwohin, sondern bleiben bei uns, zu Hause und freuen uns über all die Weihnachtswunder! Lichterglanz nicht nur in den Augen, sondern vor allem in den Herzen… ♥
Ich wünsche dir noch eine lichtreiche Adventzeit, zauberhafte Weihnachten und ein geniales, wunder-volles Neues Jahr! ♥
Ein Kind ist mehr als das Kind seiner Eltern, mehr als das Ergebnis seiner Umgebung, mehr als das Resultat fremder Erwartungen. Es ist und besitzt ein eigenes Ich, das aus den unsichtbaren Händen seines Schöpfers hervorgegangen ist. Es ist als Mensch ein Wesen, dessen Stirn den Himmel berührt und dessen Herz weit ist wie die ganze Welt. So frei, so groß, so würdig soll es leben dürfen. Und seinen Namen soll es empfangen im Raum des Heiligen… Kein Mensch soll das Recht haben, dieses reine Licht Gottes zu trüben.
Verfasser mir unbekannt
Und das kleine bunte Tier,
das sich nicht mehr helfen kann,
fängt beinah zu weinen an.
Aber dann …
Aber dann bleibt das Tier mit einem Ruck,
mitten im Spazierengehen,
mitten auf der Strasse stehen,
und es sagt ganz laut zu sich:
“Sicherlich
gibt es mich:
Ich bin ich!”
aus: “Das kleine Ich bin Ich” von Mira Lobe
Acht Monate… *lächel* und die Entwicklung zu einer eigenständigen Persönlichkeit schreitet voran
Es ist jeden Tag ein Wunder zu sehen, was neu, anders ist, was sich tut, was gesehen und entdeckt wird, und sei es noch so ein kleiner Vogel hoch oben am Himmel *lächel* oder die Meisen und Eichhörnchen, die Nüsse von der ausgestreckten Hand naschen… Und die Lichter, aller Art, die in den kommenden Tagen und Wochen noch mehr werden, angesichts der vielfältigen, aufwändigen, dekorativen Weihnachtsbeleuchtung in Wien
Ich bin dankbar für jeden Morgen, den ich durch ein geräuschvolles Glucksen und Lachen geweckt werde
Es gibt nichts Schöneres… es ist… einzigartig, umwerfend, bezaubernd…
Ich bin dankbar für dieses wundervolle Geschenk… ♥
Eine Großmutter ist eine Frau, die keine Kinder hat und deswegen die kleinen Jungen und Mädchen von anderen Leuten lieb hat.
Großmütter haben eigentlich nichts zu tun. Sie müssen nur da sein. Weil sie alt sind, dürfen sie keine wilden Spiele machen, aber das brauchen sie auch nicht. Es ist genug, wenn sie uns auf den Jahrmarkt mitnehmen und genug Geld dabei haben. Meistens sind Großmütter dick. Aber so dick auch wieder nicht, dass sie einem nicht die Schuhe zubinden können. Sie haben eine Brille und ganz ulkige Unterwäsche. Richtige Großmütter können ihre Zähne aus dem Mund nehmen. Großmütter reden richtig mit uns. Nicht solch komische Babysprache wie die Leute, die uns besuchen kommen und die man immer so schlecht versteht. Wenn Großmütter uns was vorlesen, ist das richtig schön. Sie lesen ein und dieselbe Geschichte auch immer wieder vor, wenn man das will.
Ich kann jedem empfehlen, eine Großmutter zu haben, vor allem, wenn man keinen Fernseher hat. Schließlich sind Großmütter die einzigen Erwachsenen, die Zeit haben.
~aus einem Kinderaufsatz~
Soeben ist unsere kleine Maus vier Monate alt geworden… und soeben kamen wir aus Salzburg zurück, wo wir bei ihren Großeltern zu Besuch waren… Es war so wunderschön, die Verbindung zu sehen und zu spüren… Es ist wunderschön, Großeltern zu haben, ganz besonders Großmütter.
An meine eigenen Großeltern kann ich mich kaum erinnern. Die Großeltern mütterlicherseits starben viel zu früh, und zu den Großeltern väterlicherseits hatte ich keine besonders enge oder gute Beziehung. Dafür hatte ich die liebsten Großtanten, die man sich vorstellen kann, und auch das ist wunderschön!
Wenn ich mir etwas wünschen darf, dann wünsche ich mir, dass unsere kleine Maus von ihren Omas möglichst lange etwas hat und von ihnen lernen darf… Danke! ♥ Da fließt so viel Liebe…
Ich bat um Kraft…
und mir wurden Schwierigkeiten gegeben,
um mich stark zu machen.
Ich bat um Weisheit…
und mir wurden Probleme gegeben,
um sie zu lösen und
dadurch Weisheit zu erlangen.
Ich bat um Wohlstand…
und mir wurde ein Gehirn
und Muskelkraft gegeben, um zu arbeiten.
Ich bat um Mut…
und mir wurden Hindernisse gegeben,
um sie zu überwinden.
Ich bat um Liebe…
und mir wurden besorgte,
unruhige Menschen mit Problemen gegeben,
um ihnen beizustehen.
Ich bat um Entscheidungen…
und mir wurden Gelegenheiten gegeben.
Ich bekam nichts, was ich wollte…
Aber ich bekam alles, was ich brauchte.
Verfasser mir unbekannt (gefunden bei Spruchperlen)
Neue Erfahrungen, Tag für Tag… nicht bekommen, was man haben will und sich wünscht, sondern haben wollen, was man bekommt… Das, was wir bekommen, annehmen und etwas daraus machen. Die Erfüllung unserer Wünsche läuft manches Mal ganz anders, als wir erwarten, nämlich so, dass wir etwas davon haben und etwas daraus lernen.
So wie es eben gut für uns ist, auch wenn wir es nicht gleich erkennen… Die Kunst des Lebens besteht darin, diesen Blickwinkel zu entdecken und trotzdem Dankbarkeit zu fühlen ~ oder gerade deswegen… weil wir alles bekommen, was wir brauchen… ♥
Was ist das: Toleranz?
Es ist die schönste Gabe der Menschlichkeit.
Wir sind alle voller Schwächen und Irrtümer;
vergeben wir uns also gegenseitig unsere Torheiten.
Das ist das erste Gebot der Natur.
Voltaire
Wenn es so einfach wäre, über den Tellerrand zu schauen, wo doch jeder sich selbst der Nächste ist…
Das Bild zu diesem Beitrag ist mir in den letzten Tagen mehrmals begegnet, hat mich zum Nachdenken angeregt und in mir ganz wunder-volle Gedanken entstehen lassen…
Es hat mit Kritik an anderen Menschen zu tun, mit dem Sein und sein-Lassen, mit dem Hinschauen und Hineinschauen, mit Vergebung (mir selbst und anderen gegenüber), mit dem Annehmen dessen, was ist und mit dem Annehmen der Menschen, wie sie eben sind ~ so möchte ich das hier stehen lassen und in meinen geschätzten Leserinnen und Lesern eigene Bilder entstehen lassen…
Gemeinsam sind WIR stärker und gemeinsam erreichen WIR mehr… weswegen ich sehr dankbar für all die schönen Kooperationen bin, die mich in meinem Tun begleiten und unterstützen ♥
Wofür wir dankbar sein können, es aber oft nicht einmal registrieren:
Das Kind, das nicht sein Zimmer aufräumt und lieber TV sieht;
…weil es bedeutet, dass es zu Hause ist und nicht auf der Straße.
Die Steuern, die ich zahlen muss;
…weil es bedeutet, dass ich eine Arbeit habe.
Die riesige Unordnung, die ich nach der Party aufräumen muss;
…weil es bedeutet, dass ich von Freunden umgeben war.
Die Kleidung, die mal wieder zu eng geworden ist;
…weil es bedeutet, dass ich genug zu essen habe.
Den Schatten, der mich verfolgt;
…weil es bedeutet, dass ich mich im Sonnenschein befinde.
Die vielen Beschwerden, die ich über die Regierung höre;
…weil es bedeutet, dass wir die Redefreiheit besitzen.
Die teure Heizkostenrechnung;
…weil es bedeutet, dass ich es warm habe.
Die Frau im Chor, die so falsch singt;
…weil es bedeutet, dass ich hören kann.
Den Wäscheberg zum Waschen und Bügeln;
…weil es bedeutet, dass ich Kleider besitze.
Der Wecker, der mich morgens unsanft aus meinen Träumen reißt;
…weil es bedeutet, dass ich am Leben bin.
Und schließlich …
Die vielen lieben E-Mails;
…weil sie bedeuten, dass ich Freunde habe und es genügend Menschen gibt, die an mich denken.
Und solltest du immer noch unzufrieden und frustriert sein und denken, alles sei so sinnlos, dann lies dies bitte noch einmal.
Verfasser mir unbekannt
Danke für diesen guten Morgen, danke für diesen schönen Tag, danke für mein Zuhause und das Dach über meinem Kopf, danke für die Menschen rund um mich und für alles, was ist, was ich anziehe, was ich habe, was ich bin… Danke, dass ich all das sehen und erkennen darf, und danke, dass ich daraus lernen und mich weiterentwickeln darf… Danke! ♥
Bildquelle: Thank You Cards Blog Shop
Einmal wird uns gewiss
die Rechnung präsentiert
für den Sonnenschein
und das Rauschen der Blätter,
die sanften Maiglöckchen
und die dunklen Tannen,
für den Schnee und den Wind,
den Vogelflug und das Gras
und die Schmetterlinge,
für die Luft,
die wir geatmet haben,
und den Blick auf die Sterne
und für alle Tage,
die Abende und die Nächte.
Einmal wird es Zeit,
dass wir aufbrechen und
bezahlen.
Bitte die Rechnung.
Doch wir haben sie
ohne den Wirt gemacht:
Ich habe euch eingeladen,
sagt der und lacht,
soweit die Erde reicht:
Es war mir ein Vergnügen!
Was sind wir uns wert? Haben wir nicht all das verdient? Und dass wir es genießen und uns daran erfreuen können!? Ist das nicht alles für uns gemacht? Schauen wir eigentlich hin? Sehen wir die Schätze und das Schöne und Wertvolle darin? Und dass wir es kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen, aber nicht umsonst!?
Es ist mir ein Vergnügen und ich bin voller Dankbarkeit, all das erkennen und sehen und wahrnehmen und genießen zu dürfen! Danke! ♥
Foto: Elisabeth Ornauer