Mit einem dicken Pinsel
übermale ich das Grau
eines trüben Tages
mit freundlichen Farben.
Warum nicht ohne besonderen
Anlass so richtig
zufrieden sein?
“Genug ist besser als zuviel”,
sagt ein Sprichwort.
Denn:
“Fang den Tag von heute
nicht mit Scherben
von gestern an.”
Phil Bosmans
Ich tauche ein in die Farben, die ich am liebsten mag und die mir meinen Tag erhellen. Ein sonniges Gelb, Himmelblau und Rosenrot, ganz wie es mir gefällt
Und alles rundherum wird plötzlich gar so freundlich, angenehm und leicht. Ich male mir meinen Tag in bunten Farben und stelle zufrieden fest: So darf es sein, so kann es bleiben
Es ist gut so, sehr gut sogar. Gut genug ♥ Zufriedenheit stellt sich ein, ein tiefes, wohliges Seufzen macht die Brust weit und lässt die Luft in die Lungen strömen ~ so kann der Tag gut beginnen, sehr gut sogar!
Foto: © Kora Polster
Eines Tages wurde Michelangelo von einer reichen Familie beauftragt, eine Statue von außergewöhnlicher Schönheit zu erstellen.
Daraufhin suchte er lange nach einem geeigneten Marmorblock. Nach einer Weile fand er in einer Seitenstraße einen fast vollkommen von Unkraut überwucherten Block, der dort vergessen worden war. Diesen Marmorblock ließ Michelangelo von seinen Arbeitern in sein Atelier bringen.
Dann begann er damit, die Statue des David aus dem Stein zu hauen. Dafür brauchte er zwei ganze Jahre. Und zwei weitere Jahre dauerte es, bis die Statue durch Schleifen und Polieren fertig war.
Als die Statue feierlich enthüllt wurde, waren viele Menschen gekommen, um die unvergleichliche Schönheit des David zu bewundern. Man fragte Michelangelo, wie es ihm denn möglich gewesen war, eine so wunderschöne Statue zu erschaffen.
Lächelnd antwortete der Bildhauer: “Der David ist immer schon da gewesen. Ich musste lediglich den überflüssigen Marmor um ihn herum entfernen.”
Verfasser unbekannt
So ist es auch mit und bei uns… *lächel* Alles ist bereits da… und wir brauchen nur zu entfernen, was überflüssig ist. Oft denken wir, es ist noch nicht genug, dabei ist alles in Fülle schon vorhanden…
Und aufgrund dessen, dass meist ein Zuviel da ist, ist es uns nicht oder nur schwer möglich, das Wertvolle, die Essenz darin zu entdecken… Dabei wäre es so einfach… alles da! ♥
Bildquelle: BlogHof
Neu bist du,
wenn du staunst, weil jeden Morgen Licht da ist;
wenn du glücklich bist,
weil deine Augen sehen, deine Hände fühlen
deine Füße laufen;
wenn du singst, weil dein Herz schlägt.
Neu bist du,
Wenn du weißt, dass du lebst;
Wenn du dir bewusst machst,
dass heute der erste Tag
vom Rest deines Lebens beginnt.
Neu bist du,
wenn du mit reinem Blick
auf Menschen und Dinge schaust,
wenn du noch lachen kannst,
wenn du dich freuen kannst
über die einfachen, kleinen Blumen
am Weg deines Lebens.
Phil Bosmans
So sind wir ~ jeden Tag neu! Uns ent-faltend, erwachend und erwacht, staunend wie ein Kind, weil wir schauen mit den Augen eines Kindes. Neu sind wir, weil wir jeden Tag neugeboren werden und jeden Tag neu starten können, daran denkend, was er uns Gutes bringen mag.
Wahrnehmend, was wir alles haben… alles, was wir bisher als selbstverständlich angenommen und nie bedacht haben… Das alles macht uns voll und ganz, das alles macht unser Glück aus… wenn wir sehen, wie reich wir beschenkt SIND ♥ Und die Freude am Leben wächst… von Tag zu Tag…
Foto: Elisabeth Ornauer
Einfach wieder einmal
“Danke!” sagen,
danach ist mir gerade,
nicht nur zu Jahresende,
sondern auch zum Jahresbeginn.
Nicht nur abends
vor dem Zubettgehen,
sondern auch morgens
vor dem Aufstehen.
Einfach so.
Weil da so viel ist,
wofür ich dankbar bin,
trotzdem.
Ich danke
für alle Zurechtweisungen,
so weiß ich wieder,
was ich stärken möchte und wo meine Stärken liegen.
Ich danke
für alles, was mir Angst gemacht hat,
das hat mir meine tiefsten Ängste gezeigt
und den Mut in mir wieder geweckt,
mich meinen Ängsten zu stellen.
Ich danke
dafür, dass meine Seele aufgewühlt wurde,
jetzt sehe ich wieder, dass ich Frieden nur in mir finde.
Ich danke
dafür, dass ich auf die Straße gesetzt wurde,
jetzt weiß ich wieder, wo ich wirklich zu Hause bin.
Elisabeth Ornauer
So viele Geschenke… und noch viel mehr… Ich werde nun tatsächlich beginnen, ein Dankbarkeits-Tagebuch zu schreiben. Und eines Tages wird es etwas geben… noch ein Geschenk… aber ich möchte noch nicht zu viel verraten… *lächel* und genieße die Wärme der Dankbarkeit, die sich wohlig fließend in mir ausbreitet ♥
Foto: Elisabeth Ornauer
Das Jahr neigt sich
dem Ende zu,
und ich
verneige mich
vor diesem Jahr
und sage Dank.
Sage Dank
für alles, was war,
ganz gleich wie es war,
wertungsfrei
und offen.
Es war ein gutes Jahr,
trotz allem,
mit all seinen Höhen
und Tiefen.
Es war ein sehr
gebirgiges Jahr,
mit all seinen Gipfeln
und Tälern.
Es war ein sehr
lebhaftes Jahr,
mit all seinen Umsetzungen
und Träumen.
Es war ein Jahr,
das mich wieder
ein großes Stück
weitergebracht hat
auf meinem Weg.
Auf meinem Weg,
den ich in allen Zügen
genieße.
Ja, ich sage Dank für dieses Jahr!
Elisabeth Ornauer
Ich bin von Dankbarkeit erfüllt. Trotzdem. Und ich freue mich, wenn ich zurückschaue, über alles, was gewesen ist. Und ich freue mich auf alles, was noch kommen mag. Heute oder morgen oder im nächsten Jahr. Weil ich weiß, dass ich jeden Tag neu entscheiden und weil ich jeden Morgen ganz neu, ganz anders beginnen kann.
Ich freue mich auf diesen Tag, weil ich BIN und wieder so viel lernen darf. Und ich wünsche dir heute viele wunderbare Momente des Erwachens und des Genießens und der Freude! ♥
Ich glaube… Dieser Liedtext, gesungen von Xavier Naidoo und Udo Jürgens, berührt mich zutiefst… und ich glaube an all das und an noch viel mehr…
Ich glaube, dass das Leben voller Wunder ist, wenn wir hinschauen… Ich glaube, dass es von jedem Ding auch eine gute Seite und eine gute Absicht dahinter gibt… Ich glaube, dass es wieder bergauf geht, wenn ich einmal unten bin… Ich glaube, dass ich nur an mich selbst glauben muss, damit ich Großes bewegen kann… Ich glaube, dass Selbstliebe der Weg zum Du ist… Ich glaube, dass Frieden in unserem Zuhause beginnt… Ich glaube, dass jeder Mensch besonders und einzigartig ist… Ich glaube, dass der Schlüssel zu Erfolg und Erfüllung in uns liegt…
Ich glaube… Ja, ich glaube! ♥
Ich glaube, dass der Acker, den wir pflügen
Nur eine kleine Weile uns gehört.
Ich glaube nicht mehr an die alten Lügen,
Er wär’ auch nur ein Menschenleben wert.
Ich glaube, dass den Hungernden zu speisen,
Ihm besser dient als noch so kluger Rat.
Ich glaube, Mensch sein und es auch beweisen,
Das ist viel nützlicher als jede Heldentat!
Ich glaube,
Diese Welt müsste groß genug,
Weit genug,
Reich genug
Für uns alle sein!
Ich glaube,
Dieses Leben ist schön genug,
Bunt genug,
Grund genug,
Sich daran zu erfreu’n!
Ich glaube, dass man die erst fragen müsste,
Mit deren Blut und Geld man Kriege führt.
Ich glaube, dass man nichts vom Krieg mehr wüsste,
Wenn wer ihn will, ihn auch am meisten spürt.
Ich glaube, dass die Haut und ihre Farben
Den Wert nicht eines Menschen je bestimmt.
Ich glaube, niemand brauchte mehr zu darben,
Wenn auch der geben würd’, der heut’ nur nimmt!
Ich glaube,
Diese Welt müsste groß genug,
Weit genug,
Reich genug
Für uns alle sein!
Ich glaube,
Dieses Leben ist schön genug,
Bunt genug,
Grund genug,
Sich daran zu erfreu’n!
Es ist
ein Tag im Advent.
Ein Tag, der nur dieser Tag sein kann,
weil es draußen wieder ein bisschen dunkler
und in unseren Herzen wieder ein bisschen heller
geworden ist.
Du spürst es,
welcher Tag es ist.
Er fühlt sich genauso an,
wie sich dieser Tag
eben anfühlen muss.
Das Tannenreisig
beginnt
in der Wärme
deines Zuhauses
seinen Duft zu entfalten.
Die Kerzen
auf dem Adventkranz
werden kleiner
und verströmen von Woche zu Woche
mehr Licht.
Wir sind
auf dem Weg.
Dem Licht
entgegen.
Elisabeth Ornauer
Gerade in der Adventzeit habe ich das Gefühl, dass sich kein Tag wie ein anderer anfühlt. Es ist eine beschauliche Reise dem Licht entgegen, und die Wärme des Lichts in uns wärmt uns und bringt uns gut und wohlbehalten durch den Winter. Es ist das Licht der Liebe, das wärmt ~ uns selbst und alle, die wir daran teilhaben lassen. Und das kann jeder sein, dem wir begegnen. Wenn wir wollen und bereit sind, unsere Liebe großzügig und von Herzen zu verschenken… ♥
Zwölf Tage danach… SEO-Kollegin Anna-Lena Radünz, eine der Speakerinnen bei der SEOkomm 2011 in Salzburg, hat mich daran erinnert, dass ich etwas darüber schreiben wollte… sie dachte schon, sie wäre die letzte Schreiberin, aber da hat niemand mit mir gerechnet und damit, dass ich plötzlich auftauche…
So wie ich auch als Speakerin plötzlich aufgetaucht bin, als absoluter Newcomer… Und nun berichte ich spät, aber immer noch in Gedanken an dieses coole, interessante, aufschlussreiche und bestens organisierte größte SEO-Event in Österreich.
Wann hat es gleich angefangen… ja, es war im April, kurz nachdem ich meinen ersten SEO-Vortrag bei den Cyberdays in Linz gehalten hatte, da dachte ich, ich will mit meinem Wissen hinaus in die große, weite Welt und bewarb mich als Speaker bei der SEOkomm Konferenz in Salzburg.
Irgendwann muss man ja irgendwo einmal beginnen, da gebe ich Anna-Lena vollkommen recht, und heuer war es so weit, die SEOkomm schrie förmlich danach ~ wirklich klar wurde das jedoch erst nach dem Google Panda Update im Sommer… ~, einen Vortrag zum Thema suchmaschinenoptimiertes Texten, über das Wie und Was von SEO-Texten zu präsentieren.
Und dann ging alles sehr schnell, nachdem der Mut einmal bewiesen und meine Bewerbung abgeschickt war: Da bekam ich die Zusage, zusammen mit einem anderen SEO-Profi, dem äußerst lebensfrohen Münchner Contentman Eric Kubitz einen Vortrag in einer Art Doppelconferènce zu halten. Per Skype waren die jeweiligen Inhalte schnell abgesprochen, und ich habe viel gelernt für meinen ersten großen Auftritt.
Die sehr sympathische und perfekte Organisation durch Oliver Hauser von levelseven und Christoph C. Cemper war vorbildhaft und einzigartig. Ich fühlte mich wunderbar aufgehoben und betreut. Vor allem, wie Christoph uns Speaker immer wieder motiviert hat (“…deine Slides gefallen mir wirklich sehr gut, und ich denke, du wirst einen bombastischen Vortrag dazu haben…”), das war klasse und hat mir jedesmal einen Aufschwung gegeben und ein Lächeln geschenkt.
Und dann war der große Tag gekommen, die SEOkomm stand nicht nur vor der Türe, sondern winkte bereits aus dem Salzburger Nebelgrau in die sonnige brandboxx. Da waren wir also, an die 500 mehr oder weniger ausgeschlafene SEOs, die der spannenden Vortrags-Vielfalt harrten.
Und eine Auswahl zu treffen war gar nicht so einfach! Denn ein Vortrag war besser als der andere, Wissen überhäufte sich, wurde ausgetauscht und praxiserprobt zur Schau gestellt. Einfach genial ~ jeder einzelne, Hut ab vor meinen Kollegen!
Hans-Peter Traunig, Olivers Geschäftspartner, war Meister der medialen SEOkomm-Inszenierung und lud die Speaker nach ihren Vorträgen zu entspannten Strandgesprächen. Mein Video-Interview ist zwar noch nicht online ~ vielleicht waren meine Antworten mit Augenzwinkern (das lag gewiss an unserem unglaublich charmanten Interviewpartner Tobias Fox) auch zu wenig seriös und schafften es deswegen nicht auf youtube…
~, aber ich gebe sofort Bescheid, wenn es so weit ist!
So weit, so gut. Dass es allerdings einigen SEOs absolut nicht geschadet hätte, in Eric´s und meinen Vortrag zu kommen, bemerkte ich an den Recaps, die eingelangt sind
Eine leichte und gute Lesbarkeit fehlerfreier Texte ist halt einfach das A und O qualitativ hochwertiger Webtexte. Aber ich lektoriere gerne und bin bereit
Denn es macht dann noch viel mehr Spaß zu lesen und motiviert auch zu bleiben bzw. wiederzukommen: Bis zur nächsten SEOkomm! Wir lesen und sehen uns!
Danke an die Veranstalter und an alle Beteiligten, an Helfer, Speaker, Fotografen (allen voran Tony Gigov!), Teilnehmer, Köche und aufmerksames Servierpersonal ♥
Foto vom Content-Vortrag von Elisabeth Ornauer: Uwe Brandl vom Salzburg Cityguide
“Viel höher kann ich diesen alten Leib nicht mehr erheben.”
“Doch, du kannst es, Jonathan. Du hast viel gelernt. Die eine Lehrzeit ist zu Ende, die Zeit ist gekommen, um in einer anderen neu zu beginnen.”
Das Licht, das ihm sein Leben lang geleuchtet hatte, das Licht des Verstehens, erhellte auch diesen Augenblick. Die Möwe Jonathan verstand. Sie hatten recht. Er konnte höher fliegen, es war Zeit, heimzugehen.
Mit einem letzten, langen Blick nahm er Abschied von seinem Himmel, von diesem majestätischen silbernen Reich, das ihn soviel gelehrt hatte.
“Ich bin bereit”, sagte er dann.
Und die Möwe Jonathan erhob sich mit den beiden sternenhellen Möwen und entschwand in vollkommene Dunkelheit.
aus: “Die Möwe Jonathan” von Richard Bach
Ich bin bereit… bereit für Veränderung… Es ist tatsächlich so, als ob es sich um ein Eintauchen in eine andere Dimension handelte… Abschied nehmen von dem, was gewesen… in Vorfreude auf das, was kommt… Altes zurücklassen, mit liebevollen Gedanken… um Neues zu beginnen…
Ja, ich bin bereit! Und folge meiner Intuition, auf dem Weg, den mir mein inneres Licht leuchtet… ♥
Wie schön das Leben ist, erfährt man nur,
wenn man sich nicht vor allem verschließt,
was einem fremd erscheint.
Hans Bemmann
Ich kann die Angst wählen ~ die Angst vor dem Neuen, Unbekannten, Ungewohnten, das mir (noch) fremd ist bzw. erscheint und mich verschließen vor dem Leben. Oder ich kann die Liebe wählen, neugierig und offen in die Welt hinausblickend, über meinen Tellerrand hinaus, sodass Horizonte sich erweitern. Ich kann frei wählen, jeden Augenblick neu.
Und doch hat beides Platz, und doch kommt beides vor. Alles zu seiner Zeit.
Ich entdecke das Leben von Tag zu Tag mehr, da ich begreife, dass mich das Neue lebendig macht. Jeden Tag erwache ich aufs Neue und beginne, anders zu denken und das Neue, Unbekannte anzunehmen, zu lieben und… entwickle eine Liebe dazu, die mich trägt voll Vertrauen. Ja, das Leben ist schön!
Von Herzen, Elisabeth ♥