Einst fand ein Fischer in seinem Netz eine Flasche mit einem Bleiverschluss.
Er öffnete die Flasche, und vor ihm erschien ein mächtiger Geist, der alle seine Wünsche erfüllen konnte.
Der befreite Geist sagte zu dem Fischer: „Du hast drei Wünsche, die ich dir erfüllen werde. Was ist dein erster Wunsch?“
Der Fischer dachte kurz nach, dann sagte er: „Ich möchte, dass du mir die Weisheit schenkst, um die richtige Wahl für die zwei anderen Wünsche zu treffen.“
„Es ist schon geschehen,“ sagte der Geist. „Und was sind deine anderen Wünsche?“
Der Fischer wurde kurz still.
Dann sagte er: „Ich danke dir. Ich habe keine weiteren Wünsche mehr.“
Quelle: Sinnige Geschichten
Um mich schauend, wird mir bewusst, dass ich alles habe, was ich brauche. Und noch viel mehr. Bei Übersiedlungen wird mir das jedes Mal so bewusst, wie nie zuvor, dass ich viel mehr habe, als notwendig ist. Und dann kann es schon mal sein, dass das eine oder andere rausfliegt.
Ein Stapel Bücher, der nicht mehr ins Regal passt… er wartet darauf, gut untergebracht zu werden. Neues findet nur Platz, wenn Altes geht. Ich wünsche bedacht und sage danke für alles, was ich bereits habe… Die Weisheit des Herzens ist weiter als das Meer… und legt dir das Glück nicht nur zu Füßen, sondern pflanzt es immer genau da hin, wo du gerade bist ♥
Foto: Elisabeth Ornauer
Möge dein Arm nicht erlahmen,
wenn du die Hand zur Versöhnung ausstreckst.
Möge dein Fuß nie müde werden,
wenn du auf deinen Widersacher zugehst.
Mögen dir Flügel eines Engels wachsen,
wenn du von diesem Gang zurückkehrst.
Irischer Segen
Stark wie ein Felsen in der Brandung, bist du… und doch… bereit zu Vergebung und Versöhnung… stark genug, die Schritte zu gehen, die notwendig sind, unter welchen Umständen auch immer… stark genug, die Hand zu reichen, auch wenn sie oftmals geschlagen und zurückgewiesen wurde… stark genug…
Stark genug, die Flügel auszubreiten und zu fliegen… diese Stärke wurde dir gegeben zum Lohn und hilft dir, dich über (Gedanken-)Grenzen hinwegzusetzen und wieder sanft zu landen… ♥
Foto: Edyta
Der alte Brunnen spendet leise
sein Wasser täglich gleicherweise.
Ich möchte diesem Brunnen gleichen,
was in mir ist, stets weiterreichen.
Doch: Geben, geben alle Tage,
sag Brunnen, wird das nicht zur Plage?
Da sagt er mir als Jochgeselle,
ich bin ja Brunnen nur, nicht Quelle.
Mir fließt es zu, ich geb es weiter,
das macht mein Dasein froh und heiter:
So leb ich nach des Brunnens Weise,
schöpf täglich Kraft zur Lebensreise
und will beglückt stets weitergeben,
was mir die Quelle schenkt im Leben.
Autor mir unbekannt
Manchmal mache ich es wie der Brunnen, und manchmal weiß und spüre ich, dass ich selbst Quelle bin bzw. dass Quellen in mir liegen… wie die Quelle der Liebe, aus der ich immerzu schöpfen kann, so ich mich daran erinnere oder daran erinnert werde… So manche kostbare Quellen liegen jedoch auch im Außen ~ ich zähle einige Blog-LeserInnen dazu, von denen ich lernen darf, die mir Freude schenken und Wege zeigen.
Es entsteht ein Geben und Nehmen, und ich erlaube mir, die Freude, die hier entsteht, zu teilen und weiterzugeben ~ auf dass sich die Freude vermehre wie ein Licht, das sich ausbreitet und alles rundherum in ein wohlig-wärmendes Licht taucht… danke! ♥
Foto: © Kora Polster
Ein altes Ehepaar feierte nach langen Ehejahren seine goldene Hochzeit. Während sie am Frühstückstisch saßen, dachte die Frau: „ Schon seit 50 Jahren nehme ich immer Rücksicht auf meinen Mann und gebe ihm den knusprigsten Teil des Brötchens. Heute möchte ich endlich auch einmal diese Delikatesse genießen.“ Sie strich auf den oberen Teil des Brötchens Butter und gab die untere Hälfte ihrem Mann.
Entgegen all ihren Erwartungen war er sehr erfreut, küsste ihre Hand und sagte: „Mein Schatz, du hast mir gerade die größte Freude dieses Tages gemacht. Schon 50 Jahre lang habe ich die untere Hälfte eines Brötchens nicht mehr gegessen, obwohl ich sie am liebsten mag. Ich dachte immer, dass du sie haben darfst, weil du sie so gerne isst.“
Quelle: Sinnige Geschichten
Ein Beispiel dafür, wie nonverbale Kommunikation aus reiner Höflichkeit fehlschlagen kann…
weil wir nicht sagen, was wir uns wünschen… und weil wir so tun, als ob das ok ist, was wir bekommen. Wie soll dann der andere merken, dass wir in Wirklichkeit etwas ganz anderes wollen? Hätte einer der beiden seinen Wunsch früher schon geäußert, wäre… gäbe… hätte…
Ok, also sagen wir, was wir wollen und was wir uns wünschen! Nur so haben wir auch die Chance, zu bekommen, was wir wollen ~ auch wenn wir wollen können, was wir bekommen
aber wenn ich die Wahl habe… du weißt schon… dann mache ich lieber meinen Mund auf und probiere es. Es gibt ja auch Kompromisslösungen, womit beide glücklich sind
voll Genuss und Glück ♥
Foto: Elisabeth Ornauer
Ordnung muss sein, sagen jene Leute. Aber es besteht eine Ordnung nur aus der Unordentlichkeit heraus. Denn die Ordnung ist vor allem eine Tätigkeit und nicht ein Zustand. Also muss verhindert werden, dass zuviele Menschen damit beauftragt sind, eine statische Ordnung aufrechtzuerhalten, die ihren Sinn nur noch in sich selbst findet.
Manfred Gilgien
Das gefällt mir
Eine statische Ordnung ist gar nicht möglich bei mir, außer ich mache einfach gar nichts mehr, tagelang, vielleicht wochen- oder monatelang… Aber wer will das schon, rein um der lieben Ordnung willen!?
Und aus der Unordnung, aus dem Chaos heraus erschaffe ich bunte Bilder und Texte, die Freude machen ~ das ist es, was die Welt braucht. Viel dringender als scheinbare, oberflächliche “Ordnung”
So, so viel zum heutigen Tag ~ es lebe das Chaos, aus dem Kosmos werden darf und kann!
Ich lerne, meine Unordnung zu lieben, die ich ordne, damit sie wiederum unordentlich werden darf und Neues kreiert! ♥
Foto: Elisabeth Ornauer ~ wie in der Natur, Ordnung und Unordnung…
Jedes Mal, wenn du urteilst, trennst du dich von dem Menschen oder der Situation, um die es geht – du fühlst dich überlegen. (…). Wenn du etwas tust (oder sagst), um überlegen zu sein, kompensierst du damit Minderwertigkeitsgefühle. (…)
Sobald du Situationen oder Menschen beurteilst, stellst du deine Ansicht als richtig hin. Du lässt dich vielleicht sogar dazu verführen, zu beweisen, dass sie falsch liegen. Wenn du eine Situation selbstgerecht beurteilst, machst du sie schlecht und trennst dich von ihr. Indem du urteilst, blockierst du dich in der Situation so, wie du sie siehst. Aber du bist es, der unter den Folgen leiden wird.
Urteile behindern deine Intuition und Inspiration. Sie halten dich vom Energiefluss fern, indem sie dein Bewusstsein einschränken und deine Anpassungsfähigkeit begrenzen.
Die Alternative besteht darin, zu segnen und zu helfen. Dann wird, was sonst ein Urteil wäre, zur Unterscheidung und zu einer Gelegenheit, festzustellen, was du wirklich tun kannst, um zu helfen.
Chuck Spezzano
Alles, was ich nun ergänzen würde, erhielte eine sehr persönliche Färbung. Weshalb ich diese Worte einfach so stehen und auf mich wirken lasse… Lese ich den Text mehrmals, beginnt die Wirkung einzusetzen und zu heilen. Der Puls wird ruhiger, normalisiert sich, Ruhe und Frieden kehren ein.
Wie weit bin ich in den Schuhen des anderen schon gegangen? Nicht einmal darin gestanden? Wozu dann der Wirbel!? Ausschnitte sind nur ein Teil vom Ganzen, mir fehlen die anderen Puzzleteilchen… Ich halte den Mund, schlucke, verstehe, empfinde Mitgefühl und tue, was angebracht ist…
Und da sind sie wieder, die Worte, die ich nie vergessen werde…:
“Don´t judge me. You could be me in another life.” ~ Sting
Foto: Elisabeth Ornauer
Einfach wieder einmal
“Danke!” sagen,
danach ist mir gerade,
nicht nur zu Jahresende,
sondern auch zum Jahresbeginn.
Nicht nur abends
vor dem Zubettgehen,
sondern auch morgens
vor dem Aufstehen.
Einfach so.
Weil da so viel ist,
wofür ich dankbar bin,
trotzdem.
Ich danke
für alle Zurechtweisungen,
so weiß ich wieder,
was ich stärken möchte und wo meine Stärken liegen.
Ich danke
für alles, was mir Angst gemacht hat,
das hat mir meine tiefsten Ängste gezeigt
und den Mut in mir wieder geweckt,
mich meinen Ängsten zu stellen.
Ich danke
dafür, dass meine Seele aufgewühlt wurde,
jetzt sehe ich wieder, dass ich Frieden nur in mir finde.
Ich danke
dafür, dass ich auf die Straße gesetzt wurde,
jetzt weiß ich wieder, wo ich wirklich zu Hause bin.
Elisabeth Ornauer
So viele Geschenke… und noch viel mehr… Ich werde nun tatsächlich beginnen, ein Dankbarkeits-Tagebuch zu schreiben. Und eines Tages wird es etwas geben… noch ein Geschenk… aber ich möchte noch nicht zu viel verraten… *lächel* und genieße die Wärme der Dankbarkeit, die sich wohlig fließend in mir ausbreitet ♥
Foto: Elisabeth Ornauer
Für gewöhnlich stellt sich heraus, dass Menschen, die am Ende durch und durch willkürliche Entscheidungen treffen – die blindlings die nächste Wohnung nehmen, die nächste Arbeit antreten, die nächste Beziehung eingehen, die sie kriegen können -, im Grunde diejenigen sind, die vorher zuviel nachgedacht haben.
Deepak Chopra
Manchmal denkt man so lange nach, bis es zu spät ist. Manchmal denkt man so lange nach, bis die Traumwohung, der Traumjob, der Traumpartner vergeben sind. Und dann wird man panisch, weil die Zeit drängt, und man greift zum Nächstbesten, was man kriegen kann… Oftmals passiert…
Bin ich ganz im Hier und Jetzt, treffe ich meine Entscheidungen intuitiv, aus dem Bauch heraus. Und diese Entscheidungen sind die besten, tragen mich, fördern mich, lassen mich wachsen und bewirken, dass ich zufrieden und glücklich bin. Weil die Entscheidung aus meinem Innersten kam, tief aus meinem Herzen… ♥

Foto: Elisabeth Ornauer
Verweilt ganz und gar im gegenwärtigen Augenblick, und ihr werdet sehen, dass auch die Zukunft vorhanden ist. Ebenso wie die Vergangenheit, die ihr verwandeln könnt. Denn im gegenwärtigen Augenblick sind alle Augenblicke enthalten.
Thich Nhat Hanh
Alles ist hier und jetzt. Alles, was gestern war und was morgen sein wird, alles ist (bereits) da. Aus dem, was gestern war, kann ich etwas Gutes machen, etwas, woraus ich lernen kann, etwas, was mich weiterbringt und schützt und etwas, was mein Unbewusstes erhellt.
Gerade zum Jahreswechsel sehen wir, dass wir zwar das, was letztes Jahr war, nicht ungeschehen, aber dass wir daraus das Beste machen können. Im Hier und Jetzt kann ich mich in jedem Augenblick entscheiden, neu zu beginnen. Mit dem Blick auf alles, was mich ausmacht, denn davor kann ich niemals davonlaufen. Annehmen und lieben und verändern ~ wir schaffen das! ♥
Foto: © Kora Polster
Es ist schön zu leben,
weil Leben Anfangen ist,
immer, in jedem Augenblick.
Cesare Pavese
Jetzt… schon wieder… ein Neubeginn… nicht nur das neue Jahr… nicht nur eine neue Woche, ein neuer Tag… sondern ein neuer Augenblick ~ jetzt, schon wieder! Wie aufregend, wie schön, sich immer wieder selbst entscheiden zu können, sich entscheiden zu dürfen und zu WOLLEN.
Sich zu entscheiden für das Leben. Und für die Freude. Jedes Mal aufs Neue. Jeden Augenblick aufs Neue. Den Zauber des Anfangens einatmend. Den Zauber des Augenblicks einatmend. Das macht das Leben aus. Und das macht das Leben schön. Es gelingt nicht immer, aber immer wieder und immer besser ♥