Sie war so nahe, ich habe ihre Energie den ganzen Tag über gespürt… Weil ich jedoch zur Zeit so viel wunderbare Arbeit und große Freude daran habe, konnte ich nicht dabei sein, vor Ort… in Gedanken und im Herzen war ich da… *lächel*
Zu Ehren von Byron Katie habe ich hier ein schönes Zitat von ihr für dich gefunden:
Die besten Meister
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Lehrer, die wir brauchen, meist die Leute sind, mit denen wir gerade zusammenleben. Unsere Partner, Eltern und Kinder sind die besten Meister, die wir uns wünschen können. Wieder und wieder zeigen sie uns die Wahrheit, die wir nicht sehen wollen, bis wir sie erkennen.
So ist es. Ich erkenne meine Lehrer, und ich erkenne, was ist und was ich noch zu lernen habe… Es ist viel leichter, wahrzunehmen und anzuerkennen, was ist, als es abzulehnen und zu tun, als ob jemand anderer für mein Leben verantwortlich wäre… Und dadurch, dass ich liebe, was mir begegnet, habe ich nichts mehr zu fürchten…
Von Herzen, Elisabeth ♥
…und früher oder später zerbricht jede Illusion am Leben. Wir alle wären nicht das, was wir sind, ohne unsere Eltern, Lehrer und Freunde. Selbst unsere Feinde helfen dabei. Niemals hat es jemanden gegeben, der sich selbst zu dem gemacht hat, was er ist. Jeder von uns braucht andere. Früher oder später begreifen wir diese Wahrheit. Ein plötzlicher Trauerfall, eine lange Krankheit oder irgendetwas anderes – ganz überraschend hat uns das Leben eingefangen. Eingefangen? Überraschend befreit, sollte ich besser sagen. Vielleicht schmerzt es, aber Schmerz ist ein geringer Preis für die Freiheit von Selbsttäuschung.
aus: “Fülle und Nichts” von David Steindl-Rast
Diese Erfahrung habe ich bereits gemacht, in meiner scheinbaren Selbstständigkeit… Ja, ich bin selbstständiger geworden, kann vieles alleine, kann es auch gut, mache es besser und besser… und doch… der Austausch mit anderen Menschen, mit lieben Freunden, mit Kollegen ist wichtig, gar lebensnotwendig. Am Schönsten in Form von Kooperationen, Gesprächen, Brainstormings, Gedankenaustausch und Gedankensammlung. Hier ist dann tatsächlich Fülle… und es fühlt sich gut an… gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen und alle Menschen, die einen dabei unterstützt haben, hinter sich zu wissen… *lächel* Danke!
Von Herzen einen guten Wochenstart, Elisabeth ♥

Foto: © Elisabeth Ornauer, fleißiges Bienchen im Badener Rosarium
Das Wichtigste, um voranzukommen, ist die Fähigkeit, die Wahrheit des eigenen Lebens zu suchen. Und zwar auf jede Weise. Du musst wahrhaftig zu dir selbst sein.
Du kannst einem Beruf nachgehen, weil deine Eltern sagen, das sei für dich das Beste;
du kannst einem Beruf nachgehen, weil du glaubst, damit eine Menge Geld zu verdienen;
du kannst einem Beruf nachgehen, weil du glaubst, dadurch große Aufmerksamkeit zu erlangen.
Nichts von alledem wird dir guttun, solange du nicht wahrhaftig zu dir selbst bist! Diese Wahrhaftigkeit kommt aus deinem natürlichen Instinkt. Er sagt dir bei allem, was du tust, ob es sich gut oder schlecht anfühlt.
Oprah Winfrey
Ich gehe in die Stille… ich lausche in mein Innerstes hinein… tief in mir, in meiner Mitte… Wie fühlt es sich an? Wenn es sich gut anfühlt, dann gebe ich dem nach und folge der Stimme meines Herzens, meiner Intuition. Wenn es sich schlecht anfühlt, gehe ich einen anderen Weg. Ich bleibe mir selbst treu…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Frage: “Was soll ich tun? Meine Eltern mischen sich noch immer in alles ein.”
Antwort: “Deine Eltern dürfen sich einmischen, und du darfst tun, was du für richtig hältst.”
aus: “Verdichtetes” von Bert Hellinger
Das ist deine Freiheit. Selbst zu entscheiden. Und die Eltern trotzdem so zu nehmen und anzunehmen, wie sie sind, du hast keine anderen, sie gehören zu dir, sind Teil deines Familiensystems. Und mit Liebe betrachtet, tun sie alles für dich mit einer guten Absicht dahinter. Höre zu, und tue trotzdem das, was für DICH gut ist und was sich für DICH gut und richtig anfühlt.
Von Herzen alles Liebe, Elisabeth ♥
Der Meister sagt: “Häufig ist es einfacher, zu lieben als geliebt zu werden. Wir haben Mühe, von anderen Hilfe und Unterstützung anzunehmen. Dass wir unsere Unabhängigkeit immer so herausstellen, hält die anderen davon ab, uns ihre Liebe zu zeigen. Viele Eltern wollen im Alter die Unterstützung und liebevolle Fürsorge von ihren Kindern nicht annehmen, wie sie sie ihnen gegeben haben, als sie klein waren. Viele Ehemänner (oder Ehefrauen) schämen sich, wenn ein Schicksalsschlag sie trifft und vom anderen abhängig macht. Die Wasser der Liebe teilen sich deswegen beileibe nicht.
Wir müssen die Gesten der Liebe unseres Nächsten annehmen. Wir müssen zulassen, dass uns jemand hilft, uns unterstützt, uns Kraft zum Weitermachen gibt.
Wenn wir diese Liebe reinen Herzens und demütig annehmen, werden wir begreifen, dass Liebe nicht Geben oder Nehmen, sondern Teilnahme bedeutet.
aus: “Unterwegs” von Paulo Coelho
Als Ergänzung zum gestrigen Beitrag diese Zeilen von Paulo Coelho. Dieses “wir MÜSSEN” wirkt auf mich etwas störend. Wir MÜSSEN gar nichts. Aber wir können es uns WÜNSCHEN, und wir können es so formulieren, als ob es bereits so wäre, das wirkt kraftvoller. Voller Vertrauen sage ich also: Ich nehme diese Liebe reinen Herzens und demütig an, und ich begreife, dass Liebe nicht Geben oder Nehmen, sondern Teilnahme bedeutet…
Ich kann erkennen, bemerken, sehen und verstehen – und das bedeutet zu lieben und am Leben des Gegenübers teilzunehmen, teilzuhaben… ohne eingreifen und
etwas verändern zu wollen… Und ich spüre zugleich in meinem Innersten, dass das Geben und Nehmen dennoch von großer Wichtigkeit ist, ein stimmiger Ausgleich trotz aller Unterschiede…
Von ♥en, Elisabeth
Bevor ich diese Welt verlasse, ist eines der Dinge, von denen ich mir
wünsche, die ganze Welt würde sie wissen, dass menschlicher Kontakt
durch die Verbindung von Haut, Augen und Klang der Stimme entsteht.
Das sind die Dinge, die uns gelehrt wurden, bevor wir Worte hatten.
Die Art, in der unsere Eltern uns berührten, wie sie uns anschauten,
wie ihre Stimme klang, das alles ist in uns gespeichert.
Virginia Satir
Wie wichtig ist das… ja, ich spüre es… menschlicher Kontakt, Nähe, Wärme,
Berührung… Umarmungen, das Halten einer Hand, der Blick in die Augen
eines anderen Menschen – und sehen, ob der andere einem tiefen Blick stand-
halten kann oder ob er ausweicht, auf wieviel Tiefe und Nähe und Vertrautheit
er sich einlassen kann, ich mich SELBST einlassen kann. Der Klang einer Stimme -
darauf achten, was der Klang einer Stimme ausmacht, ob ich nun die Tonalität
weich und sanft oder hoch und schrill wähle… Wieviel mit diesen Nuancen
verändert werden kann, wieviel ich SELBST verändern kann dadurch, wenn ich
selbst mich dafür entscheide Nähe zuzulassen oder auf Distanz zu gehen.
Und alles ist gut, wie es ist.
Von ♥en, Elisabeth
Ich mache mir manchmal solche Sorgen,
dass aus euch nichts Gescheites werden könnte!
Wie schnell ist ein Erwachsenenleben
mit dem Ernst des Lebens verplempert,
mit Terminkalendern und Taschenrechnern,
mit Abwasch und Aufräumen.
Viel zu oft wird doch von euch vernachlässigt,
was wirklich wichtig ist im Leben:
am Bach Kaulquappen fangen,
auf Bäume klettern,
zum Baggersee fahren…
© Jochen Mariss (www.jochenmariss.de)
Ich machte mir auch immer wieder genau darüber Sorgen!
Jetzt nicht mehr, denn ich klettere wieder auf Bäume und Berge, ich zaubere bunte Seifenblasen, baue Sandburgen und schaue dem Flug der Vögel und dem Spiel der Wolken nach… Und DU?
♥-lichst Elisabeth
Wir müssen akzeptieren, dass es letztlich nicht unsere Eltern sind und nicht Gott, die uns verlassen haben; wir haben uns selbst verlassen… Viele unserer Schutzmechanismen sind in Wahrheit unsere ältesten Freunde – erprobt und treu. Sie haben uns, wenn alles andere fehlschlug, geholfen und uns geschützt. Und obwohl sie uns inzwischen kaum noch guttun, zögern wir doch, sie loszulassen.
aus: “12 Steps to Self-Parenting” von Philip Oliver-Diaz und Patricia A. O´Gorman
Weil es nicht einfach ist, etwas loszulassen, was bequem ist… und schützt… Erkenne, dass eine gute Absicht dahinter steckt, hinter deinen Schutzmechanismen und integriere sie liebevoll in dein Leben – finde jedoch Lösungen, was du anders, besser machen kannst. Nimm wieder Kontakt zu deinem inneren Kind auf! Dann erkennst du sogar, dass du dich zwar verlassen hast einst, aber dass du immer noch für dich da bist! Und dass es weiter geht… dass DU weiter gehst auf dem Weg deines Lebens in eine gute Richtung!
Dafür wünsche ich dir von ♥en alles LIEBE, deine Elisabeth
Stell dir vor, ich war gestern bei einem Vortrag von Bert Hellinger!!!
Ich habe ihn das erste Mal in meinem Leben live erlebt, und ich bin immer noch schwer begeistert, wie viel Liebe und Güte und Weisheit dieser 82-jährige Mann auf der Bühne verstrahlt…
Gestern ging es um das Thema Glück in Paar-Beziehungen.
Und ich möchte dir von Herzen gerne ein paar glück-volle Worte von Bert Hellinger in diesen Tag mitgeben…
Unser Leben ist eingestellt auf mehr, mehr, mehr…
Auf mehr Liebe, auf mehr Erfolg, auf mehr Glück, auf mehr Gesundheit…
Glück hat zu tun mit Liebe und mit Leben.
Alles Leben entsteht aus Liebe, es breitet sich aus mit Liebe und es wird weiter gegeben mit Liebe.
Sind wir uns bewusst, dass alles Leben mit der Liebe unserer Eltern beginnt?
Sind wir uns bewusst, dass es gut weiter geht, weil sich unsere Eltern geliebt haben?
Paar-Beziehungen sind unsere tiefste Sehnsucht…
Paar-Beziehung gelingt, wenn die Beziehung zur Mutter gelungen ist.
Wir wachsen, weil jeder vom anderen verschieden ist und dann gewinnen wir eine Liebe, die zustimmt.
Das Geheimnis der Paar-Beziehung lautet: immer ein bisschen mehr…
Bewegungen der Liebe bringen zusammen, was getrennt war…
Das Glück kommt nie zu spät!
Das Glück lässt lange auf sich warten.
Wenn du auf das Glück zugehst und den ersten Schritt machst – auf deine Mutter zu -, dann erreichst du das Glück immer…
Wir gehen auf das Glück zu, indem wir jemandem in die Augen schauen.
Das alltägliche Leben ist das glückliche Leben.
Wir werden glücklich, wenn wir dienen im Sinne von etwas geben, etwas zur Verfügung stellen.
Wo das Dienen aufhört, hören die Liebe und das Glück auf…
Was ist die größte Freude?
Die Freude am Leben.
Wenn Eltern auf ihr Kind schauen…

Bildquelle: Trinergy International
Zur Zeit findet bei Trinergy International eine Aufstellungs-Ausbildung mit Bert Hellinger statt!
Unglaublich bewegend und spannend – leider ist es mir zeitlich nicht möglich, ich wäre gerne dabei gewesen…
Aber ich lese seine wunderbaren Bücher “Anerkennen was ist”, ”Glück, das bleibt – wie Beziehungen gelingen”, “Verdichtetes. SInnsprüche. Kleine Geschichten. Sätze der Kraft”, “Liebe und Schicksal – was Paare aneinander wachsen lässt”… So schön… Hm…
In diesem Sinne wünsche ich dir einen Tag voller Glück und umarme dich ganz ♥-lich, Elisabeth
Ich habe hier eine schöne Text-Stelle aus dem gleichnamigen Buch “Lebensfluss” des Schweizer Homöopathen Mohinder Singh Jus für dich, die ich dir schon lange schreiben wollte:
…Ich hoffe und bete, dass die Menschen weniger zögern, wenn es darum geht, anderen zu verzeihen und um Verzeihung für sich selbst zu bitten. Würden wir dies tun, dann würden wir – dessen bin ich sicher – die zerbrochenen Bande erneuern und die bisher so vernachlässigten Beziehungen pflegen. Ich bin zuversichtlich, dass wieder Zeiten kommen, in denen Eltern mit ihren Kindern individueller umgehen. Jedes Kind hat seine eigene individuelle Sensibilität, seine eigenen Vorzüge und Schwächen. Ich hoffe auch, die Eltern werden aufgeschlossen genug sein zu lernen, dass sich die Zeiten ändern. Der Einfluss der Gesellschaft auf unsere Kinder ist eine Angelegenheit, die gründlich überdacht sein will. Wenn sich die Eltern nicht an den sich wandelnden Lebensstil der Gesellschaft anpassen wollen, wird es immer ein Problem sein, eine herzliche Beziehung mt ihren Kindern zu unterhalten.
Aber ich habe auch einen Traum, dass eines zukünftigen Tages die Kinder nicht mehr über die Schwächen ihrer Eltern nachgrübeln, dass sie tolerant sein werden und auch an ihre guten Seiten denken. Ich denke, eine Zeit wird kommen, da wir unseren Eltern für ihre Fürsorge, unsere Erziehung und die Entwicklung unserer Persönlichkeit danken werden. Das ist das Wenigste, das wir unseren Eltern schulden und wofür wir sie lieben könnten. Die Eltern haben zu ihrer Zeit versucht, unter den gegebenen Umständen ihr Bestes zu tun, um uns vor Kälte, Hitze und Hunger zu schützen. In diesem Bemühen mögen sie, wie alle anderen Menschen auch, einige oder auch viele Fehler gemacht haben. Nun ist die Zeit gekommen, ihnen zu vergeben, so dass wir von da weitergehen können, wo wir stehen geblieben sind…
Für mich persönlich bedeuten diese Zeilen sehr viel… ich habe schon vor längerer Zeit begonnen, über all das nachzudenken und daran zu arbeiten. Ganz gleich, welches Verhältnis du zu deinen Eltern gehabt haben magst, ob sie noch zusammen oder bereits lange Zeit getrennt leben, ob sie noch am Leben oder bereits verstorben sind… Vergebung ist ein wichtiger Schritt zur Heilung. Und Dankbarkeit. Denn dein Leben hast du deinen Eltern zu verdanken, ganz gleich, was gewesen ist…
Ihr seid die Richtigen für mich. Nur ihr! (Bert Hellinger)
♥-lichst und nach-denklich Elisabeth

Foto: JC Herman