Mit einem dicken Pinsel
übermale ich das Grau
eines trüben Tages
mit freundlichen Farben.
Warum nicht ohne besonderen
Anlass so richtig
zufrieden sein?
“Genug ist besser als zuviel”,
sagt ein Sprichwort.
Denn:
“Fang den Tag von heute
nicht mit Scherben
von gestern an.”
Phil Bosmans
Ich tauche ein in die Farben, die ich am liebsten mag und die mir meinen Tag erhellen. Ein sonniges Gelb, Himmelblau und Rosenrot, ganz wie es mir gefällt
Und alles rundherum wird plötzlich gar so freundlich, angenehm und leicht. Ich male mir meinen Tag in bunten Farben und stelle zufrieden fest: So darf es sein, so kann es bleiben
Es ist gut so, sehr gut sogar. Gut genug ♥ Zufriedenheit stellt sich ein, ein tiefes, wohliges Seufzen macht die Brust weit und lässt die Luft in die Lungen strömen ~ so kann der Tag gut beginnen, sehr gut sogar!
Foto: © Kora Polster
Es ist noch gar nicht so lange her, da verbreitete sich die Nachricht in allen Medien – print, TV und Hörfunk – aller Städte und Länder, dass das Christkind auf die Erde hernieder gekommen ist, um den Menschen zu zeigen, dass es wahrhaftig existiert. Die Medien dementierten das zwar, aber ein prominentes Ehepaar, das sich in Trennung befand, was durch die Presse noch forciert wurde, begab sich auf die Suche nach diesem Weihnachtswunder… Der Glaube daran war lebendig geblieben in all den Jahren. Trotz allem.
Im Internet war jedoch nichts zu finden, auf Facebook wurde eifrig geworben, und Fernsehen und Radio brachten stets nur schlechte Nachrichten. Und so blieb den beiden nichts anderes übrig, als innezuhalten und in die Dunkelheit hinein zu lauschen. Denn tief in ihren Herzen war es finster und bitterkalt.
„Kannst du mal Licht machen?“, sagte die Frau und blickte ihren Mann an. „Herrje, kannst du nicht selbst… ich seh´ doch auch nichts… wo… und überhaupt…“. Er wandte sich ihr zu, rein zufällig, weil er ja nichts sah, und da trafen sich ihre Augen. Und plötzlich leuchtete in den Augen der Frau ein Licht auf, das aus ihrem Innersten heraus schien und ihrem Herzen entsprang. Der Mann sah in das Licht ihrer Augen und ihres Herzens, und das Leuchten spiegelte sich in seinen eigenen Augen wider, sodass es ringsum hell wurde. Was war das bloß…? Da war also doch noch etwas… da war die Liebe, immer noch, tief in ihren Herzen, nach all den Jahren… weit weg vom Rummel, von der Öffentlichkeit und von den Medien.
Mann und Frau blickten einander in die Augen, und der Glanz und das Leuchten brachen das dicke Eis, das sich wie ein Panzer um ihre Herzen gelegt hatte. Langsam schmolz es dahin und taute auf, was in den Herzen immer schon war und nun warm und weich und voll Liebe zum Vorschein kam.
„Ich danke dir für das Licht“, sagte die Frau lächelnd zu ihrem Mann. „Ich danke dir“, wiederholte er, und er meinte es auch so, aus tiefstem Herzen, und der Zauber dieser Worte öffnete die Tore ihrer beider Herzen. Der Mann fühlte die Dankbarkeit für das Wunder, das mit ihnen beiden geschehen war. „Bitte, nimm mich in den Arm“, sagte die Frau, „ich habe dich so lange gesucht…“ Der Zauber wirkte weiter fort, das Wort entfachte erneut die Liebe, und aus der Liebe wurde Bewegung, und schließlich standen die beiden in der Kälte der Weihnachtsnacht, leuchtend und von wärmender Liebe durchdrungen.
„Verzeih mir, dass ich unsere Liebe hinaus an die Medien getragen habe, wo sie doch nur uns beide angeht und nur wir beide fühlen können, was ist. Ich habe mich zu sehr beeinflussen lassen und war gierig darauf, mein Bild auf Hochglanzpapier zu sehen und meinen Namen zu lesen. Es tut mir leid.“ Leise schluchzend lag sie in seinen Armen. Ihre Worte bewirkten den Zauber, dass sich weitere trennende Eisbrocken von ihren Herzen lösten und eine nie dagewesene Nähe ermöglichte. „Weißt du“, sagte der Mann zu seiner Frau, „ich liebe dich. Trotzdem. So wie du bist. Alles an dir!“
Die stillschweigenden Beobachter dieser trauten Szene, Tauben, Eichhörnchen, eine Hauskatze, eine Elster, und ein Fuchs, wärmten sich an der Liebe, die die beiden nun ausstrahlten. Dem Paar wurde bewusst, wovor es sich die vergangenen Jahre verschlossen hatte. Liebe, Dankbarkeit und Vergebung sind die Schlüssel zur Quelle der Freude in ihrem Inneren – auch im Zusammensein, im Miteinander. Zauberworte, die gefühlt und auch ausgesprochen werden, erwirken im Außen, beim Gegenüber etwas, wodurch alles möglich und ermöglicht wird.
Auch das Christkind befand sich unter den stillen Beobachtern. Endlich hatte es gefunden, wonach es hier auf Erden gesucht hatte. Es lächelte, voll Freude und Zufriedenheit. „Ich wusste es, ich habe immer daran geglaubt, dass die Liebe bei den Menschen wieder Einkehr hält“, strahlte es in alle Himmelsrichtungen aus. Und husch, husch… schwebte es davon…
Die Frau sah einen hellen Lichtfunken gerade noch entschwinden, und sie seufzte freudig: „Denk dir, ich habe das Christkind gesehen!“ Ihr Mann drückte sie noch ein klein wenig fester an sich und sagte lächelnd, ohne den Blick von seiner Frau abzuwenden: „Ja, ich auch!“ Und er fügte hinzu: „Und es war so schön… so schön wie du es bist…“
Und der Zauber von Dank, Vergebung und Liebe ist mit Hilfe von Worten in Fleisch und Blut übergegangen und hat den Weg in die Herzen der Menschen zurückgefunden. Sogar in den Medien wird wieder darüber berichtet, und die vielen LeserInnen werden dadurch inspiriert, ihre Herzen zu öffnen und die Liebe zu leben. Dabei hat sich diese Geschichte des Weihnachtswunders eben erst zugetragen… gestern… oder heute… gleich nebenan… und schon wird es heller und wärmer… überall…
Das ist meine Weihnachtsgeschichte, die ich heuer für dich geschrieben habe… möge sie einen Funken in dir entzünden und dich daran erinnern, dass die Quelle der Liebe und der Freude in deinem Herzen ihren Ursprung hat und dass du jederzeit daraus schöpfen kannst, wenn dich dürstet. Manchmal brauchen wir jemanden, der uns daran erinnert… Schön, dass es dich gibt!
Ich wünsche dir von ganzem Herzen zauberhafte, liebe- und licht-volle Weihnachtstage!
Deine Elisabeth ♥

Der innere Friede, das ist etwas anderes als Zufriedenheit. Der innere Friede, das ist das Licht, das uns inmitten unseres Elends und unserer Schuldhaftigkeit die Ahnung von einer erdumfassenden Liebe gibt.
Luise Rinser (*1911 – 2002, dt. Schriftstellerin)
Diese Liebe ist tatsächlich allüberall… und ich spüre sie, wenn ich beginne zu sehen, dass der Frieden bei und in mir selbst beginnt… In Frieden mit mir, in meiner Mitte ruhend, bin ich in Frieden mit der Welt…
Liebe und friedvolle Gedanken für dich, Elisabeth ♥
© Foto “Zeiten des Wandels” von E.O.
Das Prinzip des Handelns - diesen starken Text habe ich gefunden, leider ohne Autor… Die Zeilen sind unglaublich wirkungsvoll…
Heute ist der Tag, an dem ich mir bewusst bin, dass ich jederzeit neue Handlungen wählen kann.
Ich bin mir bewusst, dass alle meine Lebenssituationen das Ergebnis meiner bewussten und unbewussten Wahl-Akte sind. Ich weiß, dass meine Wahl-Möglichkeiten unbegrenzt sind. Wenn ich meine Wahl-Möglichkeiten als begrenzt sehe, dann bin ich alleine es, der sie begrenzt.
Die Vergangenheit, das Gestern ist tot. Die Zukunft hat noch nicht begonnen. Ich habe heute die Wahl zu verändern. Oder ich habe die Wahl zu akzeptieren, was ist.
Heute kann ich einen neuen Weg wählen, neue Vorstellungen entwickeln, neue Lebens- und Arbeitssituationen durch mein Handeln schaffen.
Oder ich werde die Situation, in der ich jetzt bin, bewusst wieder wählen – so wie sie ist – und voll zu ihr stehen.
Ich werde nicht klagen und lamentieren über Situationen, die nicht meinen Erwartungen entsprechen, weil ich nicht meine Energie vergeuden und mein Selbstwertgefühl verletzen will.
Ich werde neu wählen und handeln oder akzeptieren, was ist.
Ich wähle das, was ich jeweils tue. und damit tue ich immer das, was ich gewählt habe.
Je bewusster ich mein Leben wähle, je bewusster lebe ich.
Ich bin eine selbstbestimmte Person. Ich habe das Recht, meine Art des Lebens zu wählen, solange ich andere in ihrem Recht respektiere. Ich bin nicht auf dieser Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.
In meiner Beziehung zu anderen Menschen werde ich deutlich machen, dass auch sie Wahlfreiheit haben. Ich werde dies akzeptieren.
Heute ist der Tag, an dem ich mir bewusst bin, dass ich jederzeit neue Handlungen wählen kann.
Ich werde nicht mehr darauf warten, dass sich andere Menschen verändern. Ich werde nicht darauf warten, dass sich die Verhältnisse bessern, gerechter oder liebenswerter werden. Ich lebe heute!
Heute ist der Tag, an dem ich mir bewusst bin, dass ich selbstverantwortlich bin für alle meine Gedanken, Zufriedenheit, Gefühle und Handlungen.
Du hast die Wahl… und wisse, dass – ganz gleich, was du wählst, ganz gleich, wie und wofür du dich entscheidest - es immer richtig und gut ist…
Ich nehme mir diese Zeilen zu Herzen – von Herzen, Elisabeth ♥
Es war einmal in einem kleinen Fischerdorf irgendwo in Griechanland. Ein Tourist kam vorbei und sah einen Mann, der seelenruhig am Hafenkai sass und auf das Meer blickte.
Der Tourist ging zu dem Mann und sagte: “Entschuldigen Sie, ich möchte Sie etwas fragen: Warum arbeiten Sie eigentlich nicht? Sie könnten sich zum Beispiel ein Fischerboot kaufen und hinaus aufs Meer fahren!”
“Aber warum soll ich denn arbeiten”, fragte der Mann, “ich habe doch alles, was ich brauche - genug, um zu leben, und zufrieden bin ich auch!”
“Aber wenn Sie arbeiten würden, könnten Sie viel Geld verdienen, das Geld sparen und es gewinnbringend anlegen!”, sagte der Tourist.
“Warum”, fragte der Mann, “soll ich Geld verdienen und sparen?”
“Wenn Sie gut verdienen, können Sie von den Zinsen leben, und dann brauchen Sie nicht mehr zu arbeiten!”
Der Mann schaute den Touristen an und schüttelte langsam den Kopf.
Dann ging sein Blick wieder hinaus auf das Meer.
nach Heinrich Böll
Höre ich selbst immer so genau hin? Lese ich selbst immer genau? Wie gut glaube ich die Bedürfnisse, Wünsche und Sorgen meines Gegenübers zu kennen? Wie begegne ich meinem Gegenüber? Was nehme ich wahr im Gespräch mit anderen Menschen? Bin ich sehr bei mir oder kann ich mich in meinen Gesprächspartner einfühlen?
Wenn ich auf die Landkarte meines Gegenübers eingehe, sind leichteres Verständnis und mehr Aufmerksamkeit möglich… Sehen, was ist… sehen, was sein könnte…
Genießend, was ist, daran denkend, was sein könnte und von Herzen, Elisabeth ♥
…und mir was wünschen darf *freu*
Oh, da ist es ja schon… das ging aber schnell *strahl*
Ich danke dir von ganzem Herzen! ![]()
Sieh mal, es ist auch etwas für DICH dabei!!!
Allerliebste und fröhlichste und ♥-lichste Geburtstagswünsche von Elisabeth
P.S.: Dear Edward Monkton, thank you for everthing!