Das Leben verstehen

Das Leben verstehen

In den Kindern erlebt man sein eigenes Leben noch einmal, und erst jetzt versteht man es ganz.

Sören Kierkegaard

Heute ist es zwei Monate her… dass ich Mama bin. Der erste Muttertag war so bewegend, dass ich zu Tränen gerührt war… Und ich sehe und erlebe seit beinahe neun Wochen so viel, was mich auch mein eigenes inneres Kind heilen lässt. Und ich beginne zu verstehen… es ist nicht nur wegen der optischen, unverkennbaren Ähnlichkeit *lächel*

Es ist wegen der Liebe, die fließt… und es ist, weil das Herz so offen und weit ist und jede noch so kleine Verletzlichkeit und Verletzung spürt… Es ist, als ob ich mich selbst wiegen und in den Armen halten würde… ich gebe und bekomme so viel zurück. Ohne zu erwarten, ohne zu verlangen. Bedingungslos. Ich beginne zu verstehen… ♥

Höhenflug

Höhenflug

„Viel höher kann ich diesen alten Leib nicht mehr erheben.“

„Doch, du kannst es, Jonathan. Du hast viel gelernt. Die eine Lehrzeit ist zu Ende, die Zeit ist gekommen, um in einer anderen neu zu beginnen.“

Das Licht, das ihm sein Leben lang geleuchtet hatte, das Licht des Verstehens, erhellte auch diesen Augenblick. Die Möwe Jonathan verstand. Sie hatten recht. Er konnte höher fliegen, es war Zeit, heimzugehen.

Mit einem letzten, langen Blick nahm er Abschied von seinem Himmel, von diesem majestätischen silbernen Reich, das ihn soviel gelehrt hatte.

„Ich bin bereit“, sagte er dann.

Und die Möwe Jonathan erhob sich mit den beiden sternenhellen Möwen und entschwand in vollkommene Dunkelheit.

aus: „Die Möwe Jonathan“ von Richard Bach

Ich bin bereit… bereit für Veränderung… Es ist tatsächlich so, als ob es sich um ein Eintauchen in eine andere Dimension handelte… Abschied nehmen von dem, was gewesen… in Vorfreude auf das, was kommt… Altes zurücklassen, mit liebevollen Gedanken… um Neues zu beginnen

Ja, ich bin bereit! Und folge meiner Intuition, auf dem Weg, den mir mein inneres Licht leuchtet… ♥

Bildquelle

Tiere besser verstehen lernen

Tiere besser verstehen lernen

Die österreichische Kabarettistin Nadja Maleh hat ein kleines Tierlexikon für erwachsene Kinder getextet und illustriert – das „who is who“ der Tiere 🙂 Andrea´s Blogpost „Lima und Lama“ hat mich wieder darauf gebracht.

Und da ich einen ganz besonderen Bezug zu Krokodilen hab *lach* möchte ich dir hier heute das Krokodil vorstellen:

Das Krokodil ist gefährlich.
Wenn ein Krokodil mit dir spielen will, musst du „Nein!“ sagen. Auch wenn es dann enttäuscht und traurig ist. Krokodile haben in ihrer Kindheit zu wenig Liebe bekommen und sind deshalb oft bösartig, wenn sie groß sind. Lass dich vom süßen Äußeren des Krokodils nicht täuschen und such dir lieber andere Spielkameraden.

Nadja Maleh

Ich liebe Krokodile trotzdem ~ aber das hat einen Grund, den zu erläutern eine andere Geschichte ist und Bände füllen würde… Nur so viel sei verraten an dieser Stelle: Sie sind mir nahe und in Liebe verbunden…

Falls du also einem Krokodil begegnen solltest, denke an seine Kindheit und komme ihm mit Liebe entgegen. Und lerne, dich abzugrenzen 😉
Ich denke jetzt an alle Krokodile, die ich kenne, mich eingeschlossen *lach* und wünsche dir einen fröhlichen Tag! 🙂
Von Herzen, Elisabeth ♥

Tu es ganz und bewusst

Tu es ganz und bewusst

Tue alles, was du tust, ganz.
Liest du, so lies ganz.
Schreibst du, so schreib ganz.
Bist du bei einem Menschen,
so sei ganz für ihn da.
Isst du, so iss wie einer,
der damit beschenkt wird.
Sprichst du mit jemandem,
so sei ganz da zum Reden und Hören.
Tue es so bei allem,
bei der Arbeit und beim Schlaf,
in der Freizeit und im Gebet.
So wirst du mitten im Leben
den Weg in die Tiefe finden.

Verfasser mir nicht bekannt

„Beim Essen wird gegessen!“, das habe ich als Kind oft gehört… Trotz strenger Aussprache beinhaltet es jedoch die Weisheit der Achtsamkeit… Hätte es man mir liebevoll so erklärt wie oben, hätte ich es vielleicht leichter verstanden. Tu es ganz… andächtig, bewusst, aufmerksam…

So hält es eine Fülle, Tiefe und Weite für dich bereit, jetzt, in diesem Augenblick, ganz gleich, was rund um dich geschieht… Es fühlt sich gut an… erfüllt zu sein… *lächel*
Von Herzen, Elisabeth ♥

Vater, vergib ihnen…

Vater, vergib ihnen…

Vater, womit hab ich denn das nur verdient?
Nichts, aber auch gar nichts haben sie verstanden.
Sie laufen mir nach und wissen nicht, wohin sie wollen.
Sie hören mir zu, aber verstehen mich nicht.
Ich rede von Liebe, und sie haben Angst davor.
Ich sage ihnen, dass ich bin wie sie, und sie machten aus mir einen Gott.
Ich rede von Nächstenliebe, und sie erschlugen ihren Nächsten.
Ich rede von einem geistigen Gott, und sie stellten ein goldenes Kalb auf den Sockel.
Ich erkläre ihnen, dass Gott in ihren Herzen wohnt, und sie errichteten Kirchen aus kaltem Stein.
Ich lehre sie das Heilen, und sie erschaffen die Pharmaindustrie.
Ich erkläre ihnen, dass sie Eins sind, und sie zogen in den Krieg.
Ich spreche zu ihren Herzen, und sie verschlossen diese.
Ich gebe ihnen Mut, und sie schmiedeten Schwerter.
Ich weise sie zum Licht hin, und sie schlossen ihre Augen.
Ich wanderte mit ihnen über Blumenwiesen, und sie bauten Autobahnen.
Ich schenke ihnen meine Liebe, aber sie töteten mich mit ihren Religionen.
Vater, vergib ihnen, denn auch nach 2000 Jahren wissen sie immer noch nicht, was sie sind.

Bertrand Cézoé

Immer wieder lese ich diese Zeilen… und immer wieder habe ich Gänsehaut beim Lesen dieser Zeilen… Und ich spüre, dass viele von uns begonnen haben, wieder zu sehen, Mut zu haben, die Blumenwiesen wahrzunehmen und zu loben, ihr Licht strahlen zu lassen, ihre Herzen zu öffnen, zu heilen und zu lieben… Danke für diese Kraft, danke für dieses Wissen, danke für… das Sein
Von Herzen, Elisabeth ♥