Was vor uns liegt und was in uns liegt ist unbedeutend verglichen mit dem, was in uns steckt

Ralph Waldo Emerson
Artikel-Schlagworte: „Urteil“
9. Januar 2012

Jedes Mal, wenn du urteilst, trennst du dich von dem Menschen oder der Situation, um die es geht – du fühlst dich überlegen. (…). Wenn du etwas tust (oder sagst), um überlegen zu sein, kompensierst du damit Minderwertigkeitsgefühle. (…)

Sobald du Situationen oder Menschen beurteilst, stellst du deine Ansicht als richtig hin. Du lässt dich vielleicht sogar dazu verführen, zu beweisen, dass sie falsch liegen. Wenn du eine Situation selbstgerecht beurteilst, machst du sie schlecht und trennst dich von ihr. Indem du urteilst, blockierst du dich in der Situation so, wie du sie siehst. Aber du bist es, der unter den Folgen leiden wird.

Urteile behindern deine Intuition und Inspiration. Sie halten dich vom Energiefluss fern, indem sie dein Bewusstsein einschränken und deine Anpassungsfähigkeit begrenzen.

Die Alternative besteht darin, zu segnen und zu helfen. Dann wird, was sonst ein Urteil wäre, zur Unterscheidung und zu einer Gelegenheit, festzustellen, was du wirklich tun kannst, um zu helfen.

Chuck Spezzano

Alles, was ich nun ergänzen würde, erhielte eine sehr persönliche Färbung. Weshalb ich diese Worte einfach so stehen und auf mich wirken lasse… Lese ich den Text mehrmals, beginnt die Wirkung einzusetzen und zu heilen. Der Puls wird ruhiger, normalisiert sich, Ruhe und Frieden kehren ein.

Wie weit bin ich in den Schuhen des anderen schon gegangen? Nicht einmal darin gestanden? Wozu dann der Wirbel!? Ausschnitte sind nur ein Teil vom Ganzen, mir fehlen die anderen Puzzleteilchen… Ich halte den Mund, schlucke, verstehe, empfinde Mitgefühl und tue, was angebracht ist…

Und da sind sie wieder, die Worte, die ich nie vergessen werde…:
“Don´t judge me. You could be me in another life.” ~ Sting

Lebensbaum Eibe Kurpark Baden2 in

Foto: Elisabeth Ornauer

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26. Juli 2011

Darum, mein Freund,
brauche ich so sehr deine Freundschaft.
Ich dürste nach einem Gefährten.
Zu dir kann ich kommen,
ohne ein Stück meiner
inneren Heimat preiszugeben.
In deiner Nähe brauche ich
mich nicht zu entschuldigen,
nicht zu verteidigen, nichts zu beweisen.
Über meine ungeschickten Worte,
über meine Urteile hinweg,
siehst du einfach nur mich.

aus: “Bekenntnis einer Freundschaft” von Antoine de Saint-Exupéry

Ich möchte an dieser Stelle all meinen lieben Freunden ~ denen, die mir nahe sind, nicht nur geografisch, sondern im Herzen ~ dafür danken, dass sie für mich da sind, an meiner Seite, in guten wie in schlechten Zeiten! DANKE euch von ganzem Herzen! Schön, dass es euch gibt!

Weil ich angenommen werde… nicht weil… sondern trotzdem… trotz meiner Launen und Zicken und Macken… weil ich bin, wie ich eben bin, mit allem Drum und Dran… Mein Herz ist erfüllt von Freude und Dankbarkeit, wenn ich an jeden einzelnen von euch denke… *lächel*
Von Herzen, Elisabeth ♥

Danke Klein in

© Pitopia, Christine Müller

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27. November 2010

Gönne dir einen Augenblick der Ruhe und du begreifst, wie närrisch du herumgehastet bist.
Lerne zu schweigen und du merkst, dass du zuviel geredet hast.
Sei gütig, und du siehst ein, dass dein Urteil über andere allzu hart war.

Tschen Tschin

Es ist eine gute Zeit… in die Tiefe hinabzutauchen… das wahrzunehmen… das zu sehen… das zu erkennen… Ich nehme mir jeden Tag einige Momente lang bewusst Zeit… dafür… und für mich… Ich halte inne… ich bin bei mir… und ich sehe, begreife, merke, lerne, spüre…
Von Herzen ein wunderschönes und entspanntes erstes Adventwochenende, Elisabeth ♥

Entspannung in

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20. September 2010

Wann immer Sie Angst haben,
dass der andere aggressiv wird,
Sie kritisiert oder Sie verurteilt,
haben Sie eigentlich nicht vor dem Urteil
oder Verhalten des anderen Angst,
sondern nur davor,
dass durch das Verhalten des anderen
die eigene Selbstverleugnung sichtbar wird.

Kelly Bryson

Das Verhalten des anderen löst in mir etwas aus, etwas, das in mir schlummert – und wenn es ausgelöst wird, will ich dankbar sein dafür, das erkennen zu dürfen. Ja, es gibt eine dunkle Seite in uns allen… Wie sehr liebe ich mich selbst? Stehe ich zu mir? Bin ich bereit, andere zu enttäuschen, um mir selbst treu zu bleiben (siehe “Die Einladung“)? Sage ich Ja, wenn ich Nein sagen will…!? 
Von Herzen liebevolle Gedanken, Elisabeth ♥

Wolken Abendstimmung in

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12. Mai 2010
Die Pinguin-Geschichte
oder: Wie man sich in seinem Element fühlt

Diese Geschichte ist mir tatsächlich genau so passiert. Vor Jahren wurde ich als Moderator auf einem Kreuzfahrtschiff engagiert. Da denkt jeder: ”Tolle Sache.” Das dachte ich auch, bis ich auf das Schiff kam. Dort merkte ich leider schnell: Ich war, was das Publikum betraf, auf dem falschen Dampfer. Die Gäste hatten sicher einen Sinn für Humor. Ich habe ihn nur in den zwei Wochen nicht gefunden. Aber noch schlimmer: Seekrankheit kennt keinen Respekt vor der Approbation. Kurz gesagt – ich war auf der Kreuzfahrt kreuzunglücklich.

Endlich, nach drei Tagen auf See, fester norwegischer Boden. Ich ging in den Zoo. Oder besser gesagt: Ich wankte. Im Zoo sah ich einen Pinguin auf seinem Felsen stehen. Ich dachte: ”Du hast es ja auch nicht besser als ich. Immerzu Smoking? Wo ist eigentlich deine Taille? Die Flügel zu klein. Du kannst nicht fliegen. Und vor allem: Hat der Schöpfer bei dir die Knie vergessen?” Mein Urteil stand fest: Fehlkonstruktion.

Dann ging ich eine kleine Treppe hinunter und sah durch eine Glasscheibe in das Schwimmbecken der Pinguine. Und da sprang “mein” Pinguin ins Wasser, schwamm dicht vor mein Gesicht, schaute mich an, und ich spürte, jetzt hatte er Mitleid mit mir. Er war in seinem Element. Boh ey. Ohne Worte.

Ich habe es nachgelesen: Ein Pinguin ist zehnmal windschnittiger als ein Porsche! Mit der Energie aus einem Liter Benzin käme er über 2.500 Kilometer weit! Pinguine sind hervorragend geeignet, zu schwimmen, zu jagen, zu spielen – und im Wasser viel Spaß zu haben. Sie sind besser als alles, was Menschen jemals gebaut haben. Und ich dachte: Fehlkonstruktion!

Der Pinguin erinnert mich an zwei Dinge: erstens, wie schnell ich Urteile fälle, nachdem ich jemand in nur einer Situation gesehen habe, und wie ich damit komplett daneben liegen kann.
Und zweitens: wie wichtig das Umfeld ist, damit das, was man gut kann, überhaupt zum Tragen kommt, zum Vorschein und zum Strahlen.

Menschen haben die Tendenz, sich an allem festzubeißen, was sie nicht können, was ihnen Angst macht. Das kann man machen, aber es ist nicht sinnvoll. Wir alle haben unsere Stärken und unsere Schwächen. Viele unternehmen große Anstrengungen, um ihre Macken auszubügeln. “Verbessert” man seine Schwächen, wird man eventuell mittelmäßig. Stärkt man hingegen seine Stärken, wird man einzigartig. Wenn wir immer wieder denken: “Ich wäre gerne so wie die anderen”, kleiner Tipp: “Andere gibt es schon genug!” Viel sinnvoller, als sich mit Gewalt an die Umgebung anzupassen, ist, das Umfeld zu wechseln.

Menschen ändern sich nur selten komplett und von Grund auf. Salopp formuliert: Wer als Pinguin geboren wurde, wird auch nach sieben Jahren Therapie und Selbsterfahrung in diesem Leben keine Giraffe werden. Sich für die Suche nach den eigenen Stärken um Hilfe zu bemühen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Intelligenz. Ein guter Therapeut wird wie ein guter Freund oder eine gute Freundin nicht lange fragen: Warum hättest du gerne so einen langen Hals? Sondern: Was willst du? Was macht dir Freude? Wann geht dein Herz auf? Wann haben andere mit dir Freude? Was ist dein Beitrag? Wofür brennst du, ohne auszubrennen?Und wenn du merkst, du bist ein Pinguin, schau dich um, wo du bist. Wenn du feststellst, dass du dich schon länger in der Wüste aufhältst, liegt es nicht nur an dir, wenn es nicht “flutsch”. Alles, was es braucht, sind kleine Schritte in die Richtung deines Elements. Finde dein Wasser. Und dann heißt es: Spring ins Kalte! Und Schwimm! Und du weißt, wie es ist, in deinem Element zu sein.

Eckart von Hirschhausen

Ich wünsche dir die Kraft und die Liebe in dir und zu dir selbst, um dein Element zu finden – denn nur in deinem Element bewegst du dich so frei und so wendig und so leidenschaftlich und so voll Freude! Wie ein Pinguin im Wasser… *lächel* Dort ist dein Weg, der dich in eine gute Richtung führt… Viel Spaß!
Von Herzen, Elisabeth ♥

P.S.: Ich habe gerade an unsere Andrea gedacht… *lächel* und an alle anderen Pinguine… *lächel*

Pinguine Schwimmen in

Foto von Bill Curtsinger

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29. Januar 2010

Wenn du einmal bekommst, wonach du strebst und wirst König für einen Tag, dann schau in den Spiegel und sieh dich an und höre, was der Mensch dir sagt. Es ist nicht die Mutter, der Vater, die Frau oder der Mann, die hier über dich befinden. Der Mensch, dessen Urteil am meisten hier zählt, ist der Mensch in deinem Spiegel. Dem musst du gefallen, den anderen nicht, denn nur er bleibt dir bis zuletzt treu. Und du hast deine schwierigste Prüfung bestanden, wenn er sagt, er ist dein Freund. Vielleicht bist du schlau, hast vieles vollbracht und willst weiterhin deinen Weg gehen, doch der Mensch im Spiegel sagt:
“Du bist ein Nichts!”
Du kannst ihm nicht ins Gesicht sehen. Die Welt kannst du täuschen über Jahre hinweg, wenn du dich der Unehrlichkeit fügst, doch die letzte Belohnung sind Tränen und Schmerz, wenn du den Menschen im Spiegel betrügst.

Verfasser unbekannt

Hm… *seufz* Es gibt Menschen, die nicht nur andere belügen, sondern vor allem sich selbst. Der Spiegel – kannst du dich darin sehen, wie du wirklich bist? Kannst du dir wirklich in deine Augen schauen und dabei standhaft bleiben? Macht das eigene Spiegelbild nicht manches Mal auch Angst? So geht es mir auch… jedem von uns… Schau in dein Herz, dort ist dein wahres Ich verborgen. Nimm die Maske ab und wage so zu sein, wie du wirklich bist. Ohne wenn und aber. Klar. Ehrlich. Bewusst. Voller Liebe und Demut.
Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du lieben und annehmen kannst, was du siehst…
Eine herzliche Umarmung für dich, Elisabeth ♥

Spiegelbild-Frosch in

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19. Januar 2010

Ich will dich lieben,
ohne dich festzuhalten,
will mir ein Urteil bilden,
ohne dich zu verurteilen,
will dir nahe sein,
ohne in dich zu dringen,
will dich ermutigen,
ohne dich zu überfordern,
will von dir gehen,
ohne Schuldgefühle,
will an dir Kritik üben,
ohne dich zu verletzen
und will dir helfen,
ohne dich abhängig zu machen.

Wenn ich dasselbe
von dir erfahren kann,
dann können wir
uns wirklich begegnen
und einander bereichern.

Virginia Satir

So beschreibt Virginia Satir, eine der bedeutendsten Familientherapeutinnen (hier kannst du nochmals “Die fünf Freiheiten” von ihr nachlesen), Beziehung, so kann Liebe ebenbürtig, auf gleicher Augenhöhe funktionieren. Lieben, Lachen und Lernen – MITeinander, VONeinander, ANeinander… und doch jeder für sich, so wie er ist. Es ist nicht leicht, aber es ist möglich. Ich glaube daran und bin am Lernen… in die Spiegel blickend, die mich in Gestalt anderer Menschen umgeben, und erkennend… Auf meinen eigenen Herzschlag und auf den Herzschlag des geliebten Menschen achtend…
Von Herzen, Elisabeth ♥

Beziehung-Herz-schlag in

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Das ist zauberwort
zauberwort steht fuer Worte, geschrieben und gesprochen, die zu Herzen gehen und sowohl Privatpersonen, als auch Unternehmen und deren Mitarbeiter und Kunden bewegen....

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"Ungewöhnlich gewöhnliche
Liebesgedichte"

Liebesgedichte

34 Seiten / Preis: 4,80 Euro


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