Der Schritt zurück

Der Schritt zurück

Er stand am Rand. Zehn Meter unter ihm die gleißende Wasseroberfläche. Er hatte Angst, nackte Angst. Hinter sich hörte er die Stimme des Trainers: „Spring!“

Leute starrten nach oben. Er musste springen, damit sie ihre Sensation bekamen. Er fühlte, dass er es nicht schaffen würde. Er war noch nicht soweit. Aber er musste beweisen, dass er ein Mann war. Lieber tot sein, als sich vor diesen Gesichtern zu blamieren. Er blickte nach unten. Warum lächelte niemand? Lauter gespannte Ovale mit harten Augen. Er forschte in seinem Gewissen. Wenn er sprang, war irgendetwas damit erreicht? Tat er damit etwas Falsches? Etwas Richtiges? Er wusste, was er tun sollte, warum sträubte er sich dagegen? Aber war das Springen heldenhaft, hatte es einen Sinn? Ein Schritt nur! Sein Fuß schob sich langsam vor. Dann ging ein Ruck durch seine Gestalt. Er richtet sich auf und drehte sich um. Ganz bewusst. Seine Unsicherheit war von ihm gewichen, der Druck, der auf ihm lastete, verschwand. Langsam kletterte er die Leiter herab und schritt durch die starre Gruppe.

Zum ersten Mal in seinem Leben trug er den Kopf hoch. Er begegnete den Blicken der anderen mit kühler Gelassenheit. Keiner sprach ein Wort oder lachte gar. Er fühlte sich so stark, als hätte er gerade die wichtigste Prüfung in seinem Leben bestanden. Er spürte so etwas wie Achtung vor sich selbst. Eines Tages würde er springen, das wusste er plötzlich.

Annette Rauert

Was für ein wunder-voller Tag gestern war! *lächel*Alles zu seiner Zeit, das spüren wir, tief in uns, wenn wir in uns hineinlauschen. Und ich wünsche jedem einzelnen, auf die Stimme seines Herzens zu hören und ihr zu folgen!

Wir haben ein Fest gefeiert ~ ja, wir haben auch mit dem Sprung mitgezittert, gebangt und erleichtert aufgeatmet. Jeder ist für sich selbst verantwortlich… Und wir haben gesehen, wie die Zeit vergeht und wir haben sie für ein paar Momente anhalten können, in die lächelnden Augen des Täuflings blickend… ♥

Endlich… ist die Zeit gekommen, und in unserer Mitte war dieses Strahlen, dieses Licht, das wir weitertragen…

Nimm dein Ego in den Arm

Nimm dein Ego in den Arm

Das Ego, so hören wir, blende uns mit seinen ständigen Forderungen, seiner Gier, seiner Selbstsucht und seiner Unsicherheit. Das ist eine beliebte, aber falsche Anschuldigung, denn wenn wir das Ego in ein dunkles Verlies verbannen, machen wir es zum Feind, und das führt zu noch mehr Trennung und Zersplitterung.

Deepak Chopra

Unser Ego ist ein Teil von uns ~ damit gehört es zu uns, und nimmt als ein Teil von uns an unserem Leben teil. Schließen wir es ein, nehmen wir es an, indem wir unserem Ego in die Augen schauen, es in den Arm nehmen und es liebevoll akzeptieren. Es ist gut zu wissen, dass es da ist und es darf da sein.

Wissend, dass es da ist, brauchen wir uns nicht mehr so viel darum zu kümmern, so einen Wind darum zu machen. Ich lächle es freundlich an und widme mich wieder meinen anderen Teilen… mich ganz fühlend… *lächel*

Bereit für mehr

Bereit für mehr

Ich bin bereit.
Bereit für das Leben.
Bereit für die Liebe.
Bereit zu lieben.
Bereit, geliebt zu werden.
Bereit zu geben.
Bereit zu nehmen.
Bereit, Gutes zu empfangen.
Bereit, die Tore meines Herzens zu öffnen.
Bereit für Veränderung.
Bereit für Freude.
Bereit für das Lachen.
Bereit für Nähe.
Bereit, Beziehung zu leben.
Bereit für Inspiration.
Bereit für Kreativität.
Bereit für meinen Weg.
Bereit für mich.
Bereit.
Ich gehe… jetzt…

E.O.

So vieles lassen wir nicht zu, aus vielen verschiedenen Gründen, aus Ängsten, aus Mangelgefühlen, aus Unsicherheit… Erhobenen Hauptes sieh an, worauf du bereits stolz sein kannst, was du alles geschafft und geschaffen hast und wie viele Erfolge du verzeichnen kannst. Und dann gewinnst du an Kraft und entdeckst, dass du tatsächlich bereit bist für all das Gute, das auf dich wartet!
Von Herzen, Elisabeth ♥

Der Anfang

Der Anfang

Hab keine Angst,
sagte der Anfang,
ich bin der Anfang
und da ist immer alles neu und ungewohnt.
Das bringt eine gewisse Unsicherheit mit sich,
aber ich bringe auch die Freude,
die Freude an Neuem,
und ich erinnere dich daran,
wie groß die Freude ist,
wenn das Neue
sich verwandelt
in Geliebtes
und Platz findet
in deinem Herzen.
Und dann fühlst du
auch wieder
die Sicherheit
und die Stärke
in dir,
mit jedem Herzschlag.
Sagte der Anfang.
Und er wurde freudig empfangen.

E.O.

Es ist nie zu spät anzufangen – aber der beste Moment, um anzufangen, ist immer JETZT… *lächel* Trau dich, und trau es dir zu! Gehe das Risiko ein, du kannst nur gewinnen – wenn nicht das Erhoffte, dann eine weitere Lernerfahrung. Und im besten Fall kann es besser und sogar bestens werden. Es bleibt die Frage, ob du das wirklich willst… Viel Mut und Freude!
Von Herzen, Elisabeth ♥


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Unser Licht

Unser Licht

Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein. Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein. Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten. Wir fragen uns: Wer bin ich denn, dass ich so brillant sein soll? Aber wer bist du, es nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes. Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst. Sich klein zu machen, nur damit sich andere um dich herum nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes. Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren. Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen. Und wenn wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit unbewusst anderen die Erlaubnis, es auch zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen.

aus: „Rückkehr zur Liebe“ von Marianne Williamson
(das Zitat wird oft Nelson Mandela in seiner Antrittsrede 1994 zugeschrieben)

Daher lass dein Licht strahlen!!! Leuchtend, farbenfroh, lebendig, wunderbar! So wie DU BIST! Was für ein Licht… *strahl* und *freu* Nimm wahr, was in dir steckt… sei dir dessen bewusst… vertraue dir selbst… und dem Leben… und der Liebe
Von Herzen, Elisabeth ♥