Gehmeditation

Gehmeditation

Wenn du Gehmeditation übst und erkennst, dass du auf dem schönen Planeten Erde schreitest, wirst du dich selbst und deine Schritte in einem ganz anderen Licht sehen und von den engen Sichtweisen und Begrenzungen befreit werden.

Thich Nhat Hanh

Achtsam, ganz achtsam setze ich meine Schritte, atme, lächle, nehme bewusst wahr, wie sich all das zusammen anfühlt ~ Schritt für Schritt konzentriere ich mich auf die Bewegungen, auf die Muskeln, auf die Anspannung und die folgende Entspannung, auf mich selbst, darauf, was das mit mir macht, auf die Balance… der Atem folgt den Schritten, hält mit ihnen mit, geht ein und aus, so wie die Gedanken… Ruhe kehrt ein, Entspannung… und Bewusstsein

Und plötzlich wird alles weit, weit und einfach und klar… Ich übe, sooft ich mir die Zeit dafür nehme, und lerne das neue Licht kennen, das Licht und den neuen Blick und die grenzenlose Freiheit… ♥

Lorbeerkranz

Lorbeerkranz

Ich schenk mir selber einen Lorbeerkranz

Heute ist mir etwas besonders Schönes geglückt,
auf das ich von ganzem Herzen stolz bin.
Und da niemand da ist,
der mich mit Lob überschüttet,
binde ich mir eben selbst einen Lorbeerkranz.

aus: „50 Zutaten zum Glück“ von Christa Spilling-Nöker

Wie gut, dass ich das so sehe, so sehen kann und auch einen Kranz binden kann! 🙂 Oh, es gibt so viel, auf das wir stolz sein können, so viel, was wir erreicht haben, so viel, was wir geschafft haben ~ und oftmals sehen wir nur, was uns nicht gelingen mag und was nicht so besonders gut läuft…

Wie wäre es damit, einfach einmal den Blickwinkel zu verändern und das zu beachten und zu sehen, was wir gut machen bzw. gut gemacht haben! Wir haben Tag für Tag Gelegenheit dazu. Oder auch jetzt zum Jahresende. Sodass wir sagen können, voll stolz: Das hab ich gut gemacht, ja, wirklich verdammt gut!

Ich wünsche dir gutes Gelingen beim Lernen, Üben und Ausüben! ♥

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Du bist Liebe

Du bist Liebe

Wir beide haben Angewohnheiten, die uns trennen,
besonders in heftigen Zeiten. Wenn wir uns über
einander aufregen, werde ich kurz angebunden und
stur. Manchmal sieht es so aus, als ob du im Strom
deiner Emotionen davonfließt, und dann kann ich
dein liebendes Herz nicht mehr spüren.

Ich weiß, dass du mich liebst. Und ich liebe dich.
Aber manchmal verlieren wir uns in unseren
eigenen Schalen der Verschlossenheit und lassen
nicht zu, dass sich unsere Herzen in Liebe verbinden.

Ich möchte lernen, tief in Liebe mit dir verbunden zu
bleiben, auch wenn unsere Schalen der Angst uns
ansonsten voneinander fernhalten würden.

Ich lasse mich darauf ein, mich in Liebe zu üben,
erstens dadurch, dass ich mich selbst so liebe, wie ich gerade bin,
und zweitens, indem ich dich so liebe, wie du gerade bist.

Aber darüber hinaus verpflichte ich mich auch,
mich der Liebe zu öffnen, die umfassender lebt als du
oder ich oder unsere Beziehung.

Ich möchte mich mit dir in Zwei-Körper-Liebe verbinden,
damit wir lernen können, uns für die Liebe zu öffnen, die
als das gesamte Universum lebt,
die Liebe, die sich danach sehnt, sich aus den Tiefen
von jedermanns Herz heraus zu öffnen.

aus: „Du bis Liebe“ von David Deida

Ein Buch über das Liebesglück für Frauen UND für Männer. Der Autor ist ein Magier der Liebe, er schreibt sehr poetisch, zeigt ein unglaublich umfassendes Verständnis für die weibliche Psychologie und lüftet lang gehegte Beziehungsgeheimnisse

Als LeserIn fühle ich mich direkt angesprochen, denn „die folgenden Kapitel widme ich Ihnen, als wären Sie meine Geliebte. Egal ob Sie Single oder verheiratet sind ~ diese Worte schenke ich Ihnen, so wie ich sie meiner Liebsten schenken würde“, so David Deida.

Ich habe dieses Buch gelesen, als ich alleine (sprich: Single) war, und dieses Buch hat mein Herz geöffnet. Für die Liebe. Für die Liebe in mir, für die Liebe zu anderen Menschen, für die Liebe zum Leben und alles, was dazugehört. Eine Buchempfehlung, die ich von Herzen mache, denn „Du bist Liebe“ ist ein einzigartiges und kostbares Juwel für unser Liebesglück!

Viel Freude von Herzen, Elisabeth ♥

Mutter und Tochter

Mutter und Tochter

Eine Frau möchte ihrer betagten Mutter etwas zurück geben – ein klein wenig zumindest, dafür, dass sie das Geschenk des Lebens von ihr erhalten hat. Die Zeit und die Gelegenheit nutzend, weil niemand weiß, wie viel Zeit noch bleibt, breitet sie ein Manuskript vor ihrer Mutter aus und fragt sie, ob sie dieses illustrieren würde, da sie um ihre künstlerische Begabung weiß. Die Mutter erschrickt, sagt, das sei ihr zu groß, das könne sie nicht. Und die Tochter ist traurig, enttäuscht, dass ihre Mutter das als Last, anstatt als Geschenk ansieht.

Die Mutter geht abends zu Bett und wälzt sich unruhig von einer auf die andere Seite. Des nachts träumt sie von ihrer Tochter, wie sie noch ein Baby ist, wie sie laufen lernt, wie sie für sie malt und Ribiseln für Marmelade pflückt, wie sie über das ganze Gesicht lacht, wie sie ihr Sandkuchen bäckt und ihr Blumen vom Feld nach Hause bringt. Und sie denkt daran, wie viele Geschenke sie von ihrer Tochter bereits erhalten hat in all den Jahren, ja Jahrzehnten. Und sie will ihrer Tochter ein klein wenig dafür zurück geben. Lächelnd schläft sie ein.

Als sie morgens erwacht, weiß sie, was zu tun ist: Sie ruft ihre Tochter an und spricht ihre Freude darüber aus, dass ihre Tochter an sie glaubt und ihr einen so großen Auftrag erteilt. Ja, sie will das Buch sehr gerne illustrieren, und sie ist von Stolz erfüllt, und sie freut sich auf diese Herausforderung. Und insgeheim freut sie sich darüber, ihrer Tochter ein Geschenk machen zu können.

Und die Tochter freut sich, dass sie ihrer Mutter ein so schönes Geschenk machen und dass ihre Mutter dieses Geschenk auch annehmen konnte.

E.O. – Geschichten entstehen im Herzen

Es ist immer zu das Spiel von Nehmen und Geben – die Mutter gibt, das Kind nimmt. Später darf es umgekehrt sein, und das Kind gibt, weil es bereits so viel erhalten hat, das Kostbarste und Wertvollste, sein Leben. Es fällt nicht leicht zu nehmen, wenn man immerzu gegeben hat. Daher tut es gut, das bereits immer wieder zu üben *lächel*
Von Herzen, Elisabeth ♥


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Glücksbringer

Glücksbringer

Wer sich heiter zu erhalten sucht.
der sorgt nicht bloss für sein Glück,
sondern er übt wirklich eine Tugend.
Denn die Heiterkeit,
selbst die wehmütige,
macht zu allem Guten aufgelegter
und gibt dem Gemüt Kraft.

Wilhelm von Humboldt

Die Heiterkeit ist ein wahrer GLÜCKs-bringer… daher achte ich darauf, zu lachen, so oft wie möglich… über mich selbst, weil ich mich über das Leben und all das Schöne rundherum freue, über lustige Filme oder Geschichten oder Bilder… und dabei komme ich beinahe wieder auf die 400 Mal Lachen pro Tag, so wie es die Kinder (noch) tun 🙂 denn uns Erwachsenen werden nur rund 15 Mal Lachen pro Tag zugesagt, das ist eindeutig zu wenig… 😉 ist doch das Lachen weniger anstrengend und trotzdem ein Fitness-Training – für Körper, Geist und Seele 🙂
Fröhliche Sonnengrüße zu dir, Elisabeth ♥


Darf ich bitten? – Nicht die Hasenpfote, sondern ein lebendiges Tänzchen macht froh 🙂