Gehmeditation

Gehmeditation

Wenn du Gehmeditation übst und erkennst, dass du auf dem schönen Planeten Erde schreitest, wirst du dich selbst und deine Schritte in einem ganz anderen Licht sehen und von den engen Sichtweisen und Begrenzungen befreit werden.

Thich Nhat Hanh

Achtsam, ganz achtsam setze ich meine Schritte, atme, lächle, nehme bewusst wahr, wie sich all das zusammen anfühlt ~ Schritt für Schritt konzentriere ich mich auf die Bewegungen, auf die Muskeln, auf die Anspannung und die folgende Entspannung, auf mich selbst, darauf, was das mit mir macht, auf die Balance… der Atem folgt den Schritten, hält mit ihnen mit, geht ein und aus, so wie die Gedanken… Ruhe kehrt ein, Entspannung… und Bewusstsein

Und plötzlich wird alles weit, weit und einfach und klar… Ich übe, sooft ich mir die Zeit dafür nehme, und lerne das neue Licht kennen, das Licht und den neuen Blick und die grenzenlose Freiheit… ♥

Alles ist eins

Alles ist eins

Wenn wir in das tiefste Innere einer Blume blicken, sehen wir in ihr Wolken, Sonnenschein, Minerale, Zeit, Erde und alles andere im Kosmos. Ohne Wolken könnte es keinen Regen geben und so auch keine Blume.

Thich Nhat Hanh

Alles gehört zusammen, alles zusammen macht uns aus, alles ist Eins… Wir SIND… ein kleiner Kosmos, jede(r) für sich… und in jedem von uns entfaltet sich die Fülle dessen, was ist… das eine UND das andere… die Polarität des Lebens… die Leben erst möglich macht und ausmacht…

Wenn wir nach innen schauen, ganz tief hinein. Dann sehen wir all das, und es fällt uns leichter, uns so anzunehmen, mit allem, was zu uns gehört, als Einheit. Und wir erkennen, dass auch andere so beschaffen sind. Und sehen sie von nun an in einem anderen Licht. Voll Liebe und Toleranz und Mitgefühl… ♥

Foto: „Hänsel und Gretel“ oder auch geflecktes Lungenkraut

Alles in einem

Alles in einem

Verweilt ganz und gar im gegenwärtigen Augenblick, und ihr werdet sehen, dass auch die Zukunft vorhanden ist. Ebenso wie die Vergangenheit, die ihr verwandeln könnt. Denn im gegenwärtigen Augenblick sind alle Augenblicke enthalten.

Thich Nhat Hanh

Alles ist hier und jetzt. Alles, was gestern war und was morgen sein wird, alles ist (bereits) da. Aus dem, was gestern war, kann ich etwas Gutes machen, etwas, woraus ich lernen kann, etwas, was mich weiterbringt und schützt und etwas, was mein Unbewusstes erhellt.

Gerade zum Jahreswechsel sehen wir, dass wir zwar das, was letztes Jahr war, nicht ungeschehen, aber dass wir daraus das Beste machen können. Im Hier und Jetzt kann ich mich in jedem Augenblick entscheiden, neu zu beginnen. Mit dem Blick auf alles, was mich ausmacht, denn davor kann ich niemals davonlaufen. Annehmen und lieben und verändern ~ wir schaffen das! ♥

Foto: © Kora Polster

Meditation-eine Achtsamkeitsübung

Meditation-eine Achtsamkeitsübung

Ihr solltet Meditation üben beim Gehen, Stehen, Liegen, Sitzen und Arbeiten, beim Händewaschen, Abspülen, Kehren und Teetrinken, im Gespräch mit Freunden und bei allem, was ihr tut. Wenn ihr abwascht, denkt ihr vielleicht an den Tee danach und versucht, es so schnell wie möglich hinter euch zu bringen, damit ihr euch setzen und Tee trinken könnt. Das bedeutet aber, dass ihr in der Zeit, wo ihr abwascht, nicht lebt. Wenn ihr abwascht, muss der Abwasch das Wichtigste in eurem Leben sein. Und wenn ihr Tee trinkt, dann muss das Teetrinken das Wichtigste auf der Welt sein.

Thich Nhat Hanh

Ich esse beim Essen, ich bin ganz bei der Sache, ohne nebenbei eine Zeitung zu lesen, fernzusehen (abgesehen davon, dass ich keinen Fernseher habe…) oder Musik zu hören. Ja, manchmal höre ich Musik beim Essen, dabei ist mir jedoch nicht wirklich bewusst, dass ich weder ganz beim Essen noch ganz beim Musik-Hören bin…

Erst wenn ich es mir bewusst mache, erst wenn ich achtsam bin im Augenblick, ganz in der Gegenwart, im Sein, dann ist Freude, dann ist Glück möglich, dann tue ich das, was ich gerade tue, ganz bewusst… Meditation… ganz-bei-mir-Sein…eins-Sein mit dem, was ist, mit allem… Frieden… und… Lächeln… stellen sich ein…

So wie ein Sonnenstrahl jetzt und nur jetzt durch die Bäume fällt… so wie eine Welle jetzt, nur jetzt sich türmt und rauscht… so wie ein Schmetterling jetzt, nur jetzt sich an einer Blüte labt… so wei ein Blatt jetzt, nur jetzt vom Baum herab segelt…
Von Herzen, Elisabeth ♥

Foto: Wiese im Abendlicht, © Elisabeth Ornauer

Im Augenblick zu Hause

Im Augenblick zu Hause

Unser wahres Zuhause ist der gegenwärtige Augenblick.
Wenn wir wirklich im gegenwärtigen
Augenblick leben,
verschwinden unsere Sorgen und Nöte
und wir entdecken das Leben
mit all seinen Wundern.


aus: „Heute achtsam leben“ von Thich Nhat Hanh

Ich wünsche dir, dass es dir gelingt, im Hier und Jetzt zu leben. Ich wünsche dir, dass du den Wert und die Wirkung des Augenblicks entdeckst und erkennst und dass du siehst, dass du jeden Augenblick die freie Wahl hast, dich zu entscheiden. Die Verantwortung liegt bei dir.

Du kannst jetzt unzählige Gründe finden, warum es nicht geht und warum es nicht möglich ist. Unser Geist und auch unser Ego, die beiden sind erfinderisch im Aufzeigen von plausiblen Gründen, zu leiden, zu jammern und unglücklich zu sein.

Ich überlasse es dir, wie du dich entscheidest. Ich will es nur gesagt haben. Ein Gespräch mit Ultra Mind-Trainerin Gaba hat mich angeregt, dir dies heute mitzuteilen, weil es mir am Herzen liegt: Was auch immer du erlebt hast, wie schlimm es auch sein mag, du kannst dich frei entscheiden, entweder dich darüber in Mitleid zu vergraben oder das Beste daraus zu machen. Die Wahl liegt bei DIR…
Von Herzen alles Gute für dich, Elisabeth ♥