Diesen Weg gehe ich nur einmal. Wenn ich also etwas Gutes tun kann, wenn ich jemand meine Zuneigung zeigen kann – will ich es gleich tun. Ich will es nicht aufschieben noch unterlassen, denn ich komme diesen Weg nicht noch einmal vorbei.
Den Augenblick verspüre und lebe ich nur jetzt, ein einziges Mal. Ich kann viele Augenblicke, viele Tage, Wochen und Monate, ja, Jahre verstreichen lassen, darauf wartend, einmal dies oder jenes zu tun. Ja, dann, wenn…
Was, wenn… es kein Morgen gibt… was, wenn… ich in einem Jahr immer noch keine fünf Kilo weniger wiege… was, wenn… die wirtschaftliche Situation sich weiter verschlechtert…!? Was, wenn…
Leben, als ob es kein Morgen gäbe… Worauf noch länger warten!? Ich bin da! Hallo, Leben! Ich nehme dich, ich gebe mich dir hin, ich vertraue dir! Und, ja, ich liebe dich, so wie du bist, denn du bist schön! Leben…
Sieh diesen Tag!
Denn er ist Leben, ja das Leben selbst.
In seinem kurzen Lauf
Liegt alle Wahrheit, alles Wesen deines Seins:
Die Seligkeit zu wachsen,
Die Freude zu handeln,
Die Pracht der Schönheit,
Denn gestern ist nur noch ein Traum,
Und morgen ist nur ein Bild der Fantasie,
Doch heute, richtig gelebt, verwandelt jedes Gestern
in einen glücklichen Traum
Und jedes Morgen in ein Bild der Hoffnung.
So sieh denn diesen Tag genau!
Das ist der Gruß der Morgendämmerung.
Kalidasa, indischer Dramatiker
Es kommt immer darauf an… wie ich hinschaue… und wie ich es sehen will… Ich kann das Schlechte sehen und herausklauben, und ich kann das Gute sehen… So gesehen, ist alles gut, was gewesen ist und was sein wird, ganz gleich, was gewesen ist…
Und: Es kommt auch immer darauf an, was ich daraus mache. Ich habe alle Möglichkeiten, und ich habe die freie Wahl. Ich kann jeden Morgen den neuen Tag fröhlich und frohlockend begrüßen und über die Wunder staunen…
Es ist nicht leicht, ich weiß… und es mag nicht immer so gut gelingen… Aber es ist ein guter Start in den Tag, der vieles möglich macht, wenn ich bereit bin dazu…
Die gute Nachricht ist: In dem Augenblick, in dem Sie entscheiden, dass das, was Sie wissen, wichtiger ist als das, was Sie zu glauben gelehrt wurden, haben Sie in Ihrem Streben nach Fülle höher geschaltet. Erfolg kommt von innen, nicht von außen.
Ralph Waldo Emerson
Eine wirklich gute Nachricht für diesen Tag! Ich lese einfach lieber gute Nachrichten am Morgen, so kann der Tag gleich gut starten
Die Entscheidung liegt bei uns… wobei ich der Intuition und dem Gefühl, dem Fühlen eine größere Bedeutung als dem Wissen gebe
Ich weiß, dass ich nichts weiß…
So ist´s gut… Was sagt mir mein Bauch? Was sagt mir mein Gefühl? Ich höre auf meine innere Stimme und vertraue ihr…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Ein Seemann, der ungeachtet der Windrichtung stets dieselben Segel setzt, erreicht den Hafen nie. Wir sollten jederzeit bereit sein, unsere Ansichten zu ändern, Vorurteile aufzugeben und geistig aufgeschlossen und aufnahmefähig zu sein.
Henry George
Ich bin bereit. Jeder Tag ist anders, jeder Tag ist neu. Planen zeigt bloß eine mögliche Richtung auf, meist kommt alles ganz anders. Nicht nur als wir denken oder als wir zu denken imstande sind, sondern so wie wir unseren Gedanken den Weg ebnen und dann einfach bereit sind.
Wenn es so nicht funktioniert, dann probiere ich es anders, schaue, welche Möglichkeiten es gibt, bin all dem offen gegenüber, habe immer mehrere Pläne im Gepäck. Und für alles, was ist, gibt es Punkte, die dafür sprechen. Das ist es, was ich mir vor Augen halte… und das bringt mich auf Kurs…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Den Reichtum des Lebens entdecken:
Alles enthält etwas Wertvolles,
Nichts ist sinnlos.
Kannst du dankbar sein,
Bevor du den Wert erfasst?
Annehmen, was ist,
Ruhig und gelassen.
Kannst du
Erkennen, dass allem ein Geschenk
Innewohnt? Dankbar zu sein,
Tut gut.
Wenn ich morgens erwache, starte ich mit den Fragen am Morgen, von denen eine lautet: Wofür in deinem Leben bist du dankbar? Auch abends habe ich wieder Fragen an mich selbst, die ich mir in Ruhe beantworte, die Abendfragen, mit denen ich einen Tag ausklingen lasse, ganz gleich, wie dieser Tag abgelaufen ist, ganz gleich, ob dieser Tag für mich gut oder schlecht war, vollkommen wertungsfrei. Denn jeder Tag ist gut, auf seine Weise… Und so ist es, ich erkenne in allem, was mir begegnet, ein Geschenk. Ein Geschenk an mich, für das ich wahrlich dankbar bin.
Von Herzen, Elisabeth ♥
Mama, weißt du noch,
als du mir beigebracht hast
zu gehen,
Mama, weißt du noch,
all die Schönheiten dieser Welt,
die du mich gelehrt hast
zu sehen?
Mama, weißt du noch,
wie viel wir gebastelt haben
gemeinsam,
Mama, weißt du noch,
wie viele Tränen du
mir getrocknest hast,
wenn ich war einsam?
Mama, weißt du noch,
unsere Spritztour
durch Griechenland,
Mama, weißt du noch,
was uns von Anfang an
verband?
Mama, weißt du noch,
hab ich oft gesagt.
Ja, ich weiß, antwortete sie
mir lächelnd,
auch mal ungefragt.
Dieses Geschenk
packe ich dir ein,
liebe Mama,
unsere schönen Erinnerungen
sollen immer unsere Freude sein.
Einst wird der Tag kommen,
wo ich das nicht mehr kann fragen,
einst wird der Tag kommen,
da werden das meine eigenen Kinder zu mir sagen…
Danke, liebe Mama!
© Elisabeth Ornauer
Von Herzen einen wundervollen Muttertag zu Ehren aller Mütter, die uns unser Leben geschenkt haben!
Elisabeth ♥

Alles Liebe für alle Mütter in Wien, in Salzburg und überall anderswo!
Aquarell von Annemarie Ornauer, Salzburg 2009
Wenn du etwas genau und lange ansiehst,
dann entdeckst du Dinge,
die für die anderen unsichtbar sind.
Die meisten Menschen machen den Fehler,
dass sie versuchen,
etwas ganz Besonderes zu sehen,
wo es doch nur darum geht,
das Offensichtliche
wirklich zu entdecken.
Rabbi Shelomo ben Yitzhaki
So viel umgibt uns… so viel sehen wir jeden Tag… Lernen wir, im Gewöhnlichen das Außergewöhnliche zu entdecken. Dann werden wir reich beschenkt… und erkennen die Fülle… und Freude erfüllt uns… das ist Glück… die Schönheit der kleinen Dinge…
Viele freudige Momente für dich, Elisabeth ♥
Da sitzt es
das kleine Häschen
verschreckt
und erschöpft wirkend.
Als ob es weit, weit
gelaufen wäre
um hier und jetzt
Freude zu bereiten!
Ich schließe meine Augen
und streichle
in Gedanken
über das weiche Fell
dankbar
von innen heraus
strahlend.
Weil ich ihn gesehen habe
den Osterhasen.
Vor mir sitzend
im grünen Gras
zwischen bunten Blumen
sich ausruhend
von den Strapazen
der vergangenen Tage…
Wundersame
Begegnung
des Augenblicks.
© Elisabeth Ornauer
Träumend, sinnierend, die Natur genießend, Tiere und Pflanzen beobachtend… Was ist Sein und was ist Schein…!? Oft male ich mir in meiner Fantasie alles bunt aus und lasse es einfach wirken… und genieße, was IST, ohne danach zu fragen, ob das wahr ist oder nicht… denn um wessen Wahrheit handelt es sich… ganz gleich… LEBEN! Wie neugeboren…
Von Herzen fröhliche Ostern, Elisabeth ♥
Voll Blüten steht der Pfirsichbaum,
Nicht jede wird zur Frucht,
Sie schimmern hell wie Rosenschaum
Durch Blau und Wolkenflucht.
Wie Blüten geh’n Gedanken auf,
Hundert an jedem Tag. –
Lass blühen, lass dem Ding den Lauf!
Frag nicht nach dem Ertrag!
Es muss auch Spiel und Unschuld sein
Und Blütenüberfluss,
Sonst wär’ die Welt uns viel zu klein
Und Leben kein Genuss.
Hermann Hesse
Diese Zeilen, die ich mit Anfang zwanzig tief in mich aufgenommen habe, sind mir gestern wieder eingefallen, als ich vor einem prächtig blühenden und duftenden Pfirsichbaum stand. Die Pracht, das Hier und Jetzt genießend…
Nicht fragend, denkend, überlegend, was daraus wird… sondern verspielt, mit Freude wahrnehmend, was IST… diese Leichtigkeit nehme ich mit in den Tag… heute und morgen und übermorgen…
Von Herzen einen schönen Start in die Karwoche, Elisabeth ♥
Die vergangenen Tage haben erneut eisige Kälte und Frost gebracht. Der Winter will und will einfach kein Ende nehmen. Er setzt gar noch eins oben drauf und schmückt sich mit funkelnden Kristallen und glitzernden Eiszapfen, die in der Kälte klirren. Schon wieder müssen sie zum Dienst antreten, dabei wollten sie sich längst zur verdienten Ruhe begeben, um Kräfte für die nächste Saison zu sammeln. Doch der Winter hat kein Erbarmen mit ihnen.
“Winter ade”, singt die kleine Kohlmeise im ganzen Garten, bald hier, bald dort. Die Frühlingssonne beginnt fröhlich und wohlgemut zu scheinen. Ihre Strahlen treffen die eisigen Zapfen und das Sonnenlicht bricht sich in den Eiskristallen. Ein Licht, so bunt wie ein Regenbogen, leuchtet in allen Farben des Frühlings und wirft seinen Schein auf wartende Frühlingsblumen, in kalte Stuben und erfrorene Herzen.
Der große dicke Eiszapfen auf dem alten Nussbaum lacht der Sonne entgegen und beginnt sogleich dahin zu schmelzen. Erst löst sich zaghaft ein Tropfen, dann noch einer, und schließlich tropft und tropft und tropft er… auf ein winzig-kleines Schneeglöckchen, das sein Köpfchen genüsslich der zärtlich-wärmenden Sonne entgegen streckt. Die bunten, schillernden Wassertropfen sickern langsam zu des Schneeglöckchens Wurzeln und schenken ihm Kraft.
Mehr und mehr Schneeglöckchen beginnen zu blühen, so viele, dass schließlich der Boden unter der Krone des alten Nussbaums ganz weiß erstrahlt. Als ob es geschneit hätte. Ob er will oder nicht, der Winter, solch einen Abschied hat er selten erlebt. Die Schneeglöckchen blühen auf, und der Winter findet so sehr Wohlgefallen an der Pracht, dass er gerne geht. Er kommt wieder, bestimmt! Aber nicht zu bald. Denn nun hat Neues Platz zu wachsen, sich zu entfalten und zu gedeihen.
E.O.
Meteoro-logisch betrachtet war gestern der letzte Wintertag. Lassen wir die Sonne in unsere Herzen, bringen wir das Eis zum Schmelzen und heißen wir den Frühling herzlich willkommen!
Sonnige Frühlingsgrüße, Elisabeth ♥

Foto von Amadeus Bürgel