Mein Traum: Wir sitzen alle im selben Boot. Menschen, die zusammen fahren. Die Sonne tanzt am Himmel, die Fische tummeln sich im Meer. Alle Menschen – Geschwister im selben Boot: Schwache und Starke, Schwarze und Weiße, Große und Kleine, Arme und Reiche.
Menschen, die zusammen fahren, auf demselben Meer der Welt, unter derselben Sonne, in demselben Wind. Da ist keiner mehr, der kaputt gemacht wird. Keiner wird mehr über Bord geworfen, keiner landet mehr im letzten dunklen Loch, um dort vor Hunger zu sterben.
Es gibt keinen Krieg um die Kommandobrücke des Schiffes. Übers Deck laufen Leute mit einem Lied. An Bord dieses Schiffes ist jeder sicher und geborgen.
Phil Bosmans
Ein Traum… dem wir näher rücken, wenn jeder bei sich selbst beginnt…und ist nicht JETZT genau die richtige Zeit dafür? Die stille, besinnliche Adventzeit, wo wir einander Licht sein können und Liebe verbreiten…
Dieses Lied des Friedens und der Liebe, es tönt bereits über die Dächer, in die Häuser und mitten in die Herzen der Menschen… eine Sonne am gemeinsamen Himmel, ein Mond… das haben wir bereits… So lasst uns genau hinschauen und sehen, dass wir bereits eins SIND… ♥
Schau dir unsere Welt heute an. Da gibt es einzelne Menschen mit fünfzig, sechzig Milliarden Dollar, und andere Leute leben von ein paar Dollar pro Tag – und das nicht sehr gut. Und dir wird allmählich klar, dass hier etwas völlig falsch läuft. Wir leben in einer sehr darwinistischen Welt, in der es heißt: “Ich verdiene sechzig Milliarden Dollar, weil ich es wert bin und du nicht.”
Wenn Zellen diese Haltung an den Tag legten, würde das ganze System sofort auseinanderfallen. Im Körper gibt es nicht diese Art des darwinistischen Wettbewerbs. Ein Körper arbeitet in Harmonie, die ganze, riesige Community mit 50 Billionen Zellen.
Was wir in unserer Welt vor allem anerkennen müssen, ist, dass die gegenwärtige Zeit der Krise ein notwendiger auslösender Faktor für den nächsten Evolutionsschritt ist. Wir stehen vor der Wand. Wir müssen die Entscheidung treffen, etwas anderes zu tun als das, was wir jetzt tun – denn wenn wir das weiterhin tun, dann wissen wir, dass wir aussterben werden.
Der nächste Evolutionsschritt liegt darin zu erkennen, dass wir eine Gemeinschaft und alle Teil eines Super-Organismus namens Menschheit sind. Unser Körper setzt sich aus 50 Billionen Zellen zusammen und die Menschheit aus sechs, sieben Milliarden Körpern. Wir müssen verstehen, dass das Konkurrenzprinzip, das wir in den letzten paar hundert Jahren gelebt haben – vor allem seit Darwin – eigentlich eine sehr destruktive und zersetzende Kraft ist. Und dass der menschliche Körper so etwas nicht kennt – wenn doch, würde er fast sofort sterben.
Mittlerweile wissen wir, dass die Evolution auf Gemeinschaftlichkeit basiert und auf Harmonie. Wir erkennen jetzt, dass die darwinistische Sicht – nämlich, dass die Evolution auf Kampf und Wettbewerb ums Überleben beruht – 180 Grad entfernt ist von der Richtung, in die wir eigentlich gehen sollten.
aus einem Interview mit dem amerikanischen Zellbiologen Bruce Lipton
Wir sind ein Teil vom Ganzen… einmal mehr… und biologisch bewiesen
Wir mit unserem menschlichen Körper, sind ein Mikrokosmos, ein Abbild dessen, was rund um uns geschieht und ist… beziehungsweise umgekehrt, betrachten wir es anders herum: Das, was uns umgibt, ist ein Abbild dessen, was in uns ist…
Ich begreife… mehr denn je… und mache einen Schritt vom Unbewussten zum Bewusst-sein…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Bildquelle: Biologie an der Erwachsenenschule
Als ich 17 war, las ich irgendwo ein Zitat, das ungefähr so lautete: “Lebt man jeden Tag, als wär’s der letzte, liegt man eines Tages damit richtig.” Das ist hängen geblieben. Seitdem frage ich jeden Morgen mein Spiegelbild: “Wenn heute der letzte Tag meines Lebens ist, würde ich dann gern das tun, was ich heute tun werde?” Und wenn die Antwort an zu vielen Tagen hintereinander Nein lautet, weiß ich, dass ich etwas ändern muss.
Steve Jobs (1955 – 05.10.2011)
Es gibt keinen Grund, nicht dem Ruf des Herzens zu folgen!!!! In seiner Rede zur Abschlussfeier der Stanford University im Juni 2005, spricht Steve Jobs aus dem Herzen und berührt Herzen. Leben wir das, was wir lieben, und lieben wir das, was wir leben. Das ist die Weisheit und das Geheimnis des Lebens. Wer es für sich entdeckt, erlebt ein Erwachen, ein neugeboren-Werden…
Und tief in uns steckt alles drin, wie in den Kernen eines Apfels ~ der ganze Baum mitsamt unzähligen Früchten! Bringen wir die Fähigkeiten und Ressourcen in uns zum Wachsen und zum Blühen, und ernten wir die Früchte, wenn die Zeit der Ernte begonnen hat! Vertrauen wir der Stimme unseres Herzens, auch wenn eine Idee noch so simpel klingt und scheint… genau darin liegt die Kraft!
Sich den (eigenen) Tod vor Augen zu halten, ist heilsam… eine Schule des Lebens… alles wird nichtig, nur das, was wirklich zählt, bleibt… Glaube an dich, JETZT ~ ich tu´ es auch! Danke…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Die schönsten zehn Zitate über das Küssen habe ich für den Feiertag des Kusses, den Tag des Kusses, ja gar den Welttag des Kusses für dich entdeckt *lächel*
Lass dich überraschen, genieße die Worte, erinnere dich, tu es…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Ich habe am selben Tag meine erste Frau geküsst und meine erste Zigarette geraucht. Für Tabak habe ich seither keine Zeit mehr.
Arturo Toscanini
Der Kuss ist der Vulkan des Herzens.
Christian Friedrich Hebbel
Die Lippen einer Frau sind das Tor zu ihrer Seele.
Chinesischer Spruch
Küsse sind das, was von der Sprache des Paradieses übriggeblieben ist.
Joseph Conrad
Frauen erinnern sich noch an den ersten Kuss, wenn der Mann den letzten schon vergessen hat.
Remy de Gourmont
Ein Kuss, der Bände spricht, ist nie eine Erstausgabe.
Unbekannt
Die einzige Speise, von der man nicht satt werden kann, ist der Kuss.
Christian Dietrich Grabbe
Eine Seele, die durch die Augen zu sprechen vermag, kann auch mit Blicken küssen.
Gustavo Adolfo Becquer
Liebe beginnt mit einem Lächeln, lebt von Küssen und stirbt mit Tränen.
Unbekannt
Küsse sind etwas Fatales: So leicht zu bekommen und so schwer zu vergessen.
Janine Weger
Wir müssen nicht erst sterben, um ins Himmelreich zu kommen. Tatsächlich genügt es, vollkommen lebendig zu sein. Atmen wir aufmerksam ein und aus und umarmen wir einen schönen Baum, sind wir im Himmel.
Wenn wir einen bewussten Atemzug machen und uns dabei unserer Augen, unseres Herzens und unserer Leber bewusst sind, werden wir unmittelbar ins Paradies getragen. Frieden ist vorhanden. Wir müssen ihn nur berühren.
Sind wir vollkommen lebendig, können wir erfahren, dass der Baum ein Teil des Himmels ist und dass auch wir Teil des Himmels sind.
Thich Nhat Hanh
Das gilt nicht nur für die Bäume, sondern für alles, was wir mit Liebe betrachten. Und wenn wir umarmen, dann sind wir ganz im Hier und Jetzt und lenken unsere Aufmerksamkeit auf die Gegenwart, auf unser Sein und auf unser Atmen. Dann werden wir sehr schnell sehr intensiv spüren, wie nahe wir dem Himmel sind… dass wir ein Teil des Himmels sind… dass der Himmel auch in uns ist…
Von Herzen, Elisabeth ♥

Foto: © Dr. Georg Rappold/Walddialog, Lebensministerium
Daran habe ich in den letzten Tagen gedacht – weil gerade die Winterzeit viele von uns Menschen depressiv und traurig macht. Und ich entdecke, was da alles IST… während vor meinem Fenster eine Amsel bereits ihr Frühlingslied singt… *lächel* und ich schaukle… schaukle mich in Gedanken… ins Glück…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Vor einiger Zeit hat ein Mann seine fünf Jahre alte Tochter für das Vergeuden einer Rolle von kostspieligem Goldverpackungspapier bestraft.
Das Geld war knapp, und er wurde wütend, als das Kind das ganze Goldpapier verbraucht hat, um eine Schachtel zu verzieren. Dennoch brachte das kleine Mädchen am folgenden Morgen die Geschenkschachtel ihrem Vater und sagte: „Das ist für dich, Papa!“
Der Vater war verlegen, weil er am Vortag so überreagiert hatte. Er öffnete die Geschenkschachtel und wurde gleich wieder zornig als er sah, dass diese leer war. Wütend sagte er zu ihr: „Weißt du nicht, junge Dame, dass, wenn man jemandem ein Geschenk gibt, auch etwas in der Verpackung sein sollte?!“
Das kleine Mädchen betrachtete ihren Papa mit Tränen in den Augen und sagte: „Papa, sie ist nicht leer, ich hab so viele Bussis hineingegeben, bis sie ganz voll war!“
Der Vater war ganz zerknirscht. Er fiel auf die Knie und legte seine Arme um sein kleines Mädchen und bat sie, ihm seinen unnötigen Zorn zu verzeihen.
Nur kurze Zeit später starb das kleine Mädchen bei einem Unfall.
Nach dem Tod seines kleinen Mädchens bewahrte der Vater sein ganzes Leben lang die Goldschachtel neben seinem Bett auf. Immer, wenn er durch schwierige Situationen entmutigt wurde, öffnete er seine Goldschachtel und stellte sich vor, einen Kuss von seinem kleinen Mädchen herauszunehmen. Und er erinnerte sich dabei an die Liebe des Kindes, die es dort hineingegeben hatte.
Jeder von uns hat so eine goldene Schachtel, die gefüllt ist mit unbedingter Liebe und mit Küssen von unseren Kindern, von unserer Familie und von unseren Freunden.
Das ist der kostbarste Besitz, den man haben kann.
(Danke an Christa, bei der ich diese wunderschöne Geschichte gefunden habe!)
Ich will lernen, Geschenke anzunehmen… ohne zu meckern, ohne zu schimpfen, ohne Vorwürfe… Ich will lernen, Geschenke anzunehmen… im Hier und Jetzt… so wie sie sind… da sie von Herzen kommen und geschenkt werden aus Liebe… Ich will lernen, die Liebe zu leben und zu zeigen, sooft es geht und so lange es geht… Ich will diese Schachtel hüten wie einen Schatz und immer wieder davon kosten und zehren… und die Schachtel füllen und den Schatz genießen… und dankbar sein für das, was ist…
Berührte Grüße von Herzen, Elisabeth ♥
Wir sagen uns immer, dass unser Leben besser sein wird, wenn wir erst einmal verheiratet sind, ein Baby haben, dann noch eines…
Dann sind wir frustriert, weil unsere Kinder noch so klein und bedürftig sind. Und wir sagen uns, dass alles gut sein wird, wenn sie erst einmal größer sind.
Dann sind wir frustriert, weil sie in der Pubertät sind und wir mit ihnen zurechtkommen müssen. Bestimmt werden wir glücklicher sein, wenn sie erst einmal aus diesem Alter heraus sind…
Wir reden uns ein, unser Leben wird besser, wenn unser Lebenspartner seinen/ihren Teil mal richtig macht, wenn wir ein schöneres Auto haben, wenn wir Urlaub haben, wenn wir endlich in Pension gehen können…
Die Wahrheit ist:
Es gibt keine bessere Zeit, um glücklich zu sein, als JETZT.
Wenn nicht JETZT, wann dann?
Herausforderungen wird es in unserem Leben immer wieder geben. Es ist besser, das anzuerkennen und sich dafür zu entscheiden, JETZT glücklich zu sein, TROTZ ALLEM.
Immer wieder dachten wir, dass das Leben bald beginnen würde. Das RICHTIGE Leben.
Aber immer gab es irgendein Hindernis auf dem Weg, immer irgendeine Art von Prüfung, die zu bestehen war, irgendeine Arbeit, die noch erledigt werden musste, irgendeine Rechnung, die noch zu bezahlen war…
Aber DANN würde das Leben beginnen.
Ich bin schließlich zu der Erkenntnis gekommen, dass diese „Hindernisse“ das Leben SIND. Diese Betrachtungsweise half mir zu sehen, dass es keinen Weg zum Glücklichsein gibt…
Glücklichsein IST der Weg.
Also, genieße den Augenblick und hör auf, zu warten…
…dass die Ferien anfangen, dass die Schule wieder begint, dass du dein eigenes Geld verdienst, das du heiratest, dass du zehn Kilo abnimmst, zehn Kilo zunimmst, auf Freitagabend, auf Sonntagmorgen, auf ein neues Auto, dass dein Kredit abbezahlt ist, auf den Frühling, den Sommer, den Winter, dass sie dein Lied im Radio spielen, dass du stirbst, dass du wiedergeboren wirst…
…bevor du dich entschließt, GLÜCKLICH zu sein.
Glücklichsein ist eine Reise, kein Ziel.
Es gibt keine bessere Zeit, glücklich zu sein, als JETZT!
Und es ist IMMER JETZT.
Also, lebe und genieße den Augenblick!
Versuche einmal folgende Fragen zu beantworten:
Fallen sie dir nicht ein? Eher schwierig, nicht wahr?
Mach dir keine Gedanken, niemand erinnert sich daran.
Applaus verklingt.
Trophäen verstauben.
Sieger sind bald vergessen.
Und nun beantworte diese Fragen:
Das ist schon einfacher, nicht wahr?
Die Menschen, die für dein Leben wichtig sind, stehen in keiner Bestenliste, haben nicht das meiste Geld, haben nicht die höchsten Preise gewonnen…
Es sind Menschen, denen DU etwas bedeutes, die sich um DICH kümmern, die, - egal, was ist – immer zu DIR halten.
Denke einen Moment darüber nach.
Das Leben ist endlich… und ziemlich kurz.
Vor einiger Zeit, bei den Olympischen Spielen in Atlanta, USA, standen neun Athleten, alle geistig oder körperlich behindert, an der Startlinie für den 100-Meter-Lauf.
Der Startschuss fiel, und das Rennen begann. Nicht jeder konnte laufen, aber jeder wollte dabei sein und gewinnen.
Ein junger Mann stolperte, überschlug sich einige Male und begann zu weinen.
Die anderen acht hörten das Weinen.
Sie wurden langsamer und sahen sich um.
Sie hielten an und kamen zurück… alle acht…
Eine junge Frau mit Down-Syndrom setzte sich zu dem Burschen, umarmte ihn und fragte: „Fühlst du dich jetzt besser?“
Dann gingen alle neun, Schulter an Schulter, über die Ziellinie.
Alle Zuschauer standen auf und applaudierten… nicht enden wollende Standing Ovations…
Die Menschen, die das miterlebt haben, erzählen heute noch davon. Warum?
Weil wir alle tief in uns wissen, dass das Wichtigste im Leben weit mehr ist, als nur für sich selbst zu gewinnen.
Das Wichtigste im Leben ist, anderen Menschen beim Gewinnen zu helfen.
Auch wenn das bedeutet, dass wir selbst langsamer werden und dies den Verlauf unseres eigenen Wettrennens ändert.
Du und ich, wir können dazu beitragen, dass wir – und immer mehr Menschen mit uns – dem Weg des Herzens folgen und einfach glücklich sind und das Leben leben… JETZT…
Eine Kerze verliert nichts,
wenn man mit ihr eine andere Kerze anzündet.
Ich wünsche dir und uns allen zusammen ein glückliches und erfülltes Sein im Hier und Jetzt und besinnliche, lebendige Vorweihnachtstage!
Von Herzen, Elisabeth ♥
P.S.: Danke an Melanie für die Erinnerung!
P.P.S.: In Dankbarkeit meinem Lehrer und Mentor Roman gegenüber, für dessen Blog ich diesen Beitrag letztes Jahr zusammengeschrieben habe.
Es waren einmal eine Mutter und ein Kind, und die Mutter hatte das Kind, ihr einziges, lieb von ganzem Herzen und konnte ohne das Kind nicht leben und nicht sein. Aber da sandte der Herr eine große Krankheit, die wütete unter den Kindern und erfasste auch jenes Kind, dass es auf sein Lager sank und zum Tod erkrankte. Drei Tage und drei Nächte wachte, weinte und betete die Mutter bei ihrem geliebten Kinde, aber es starb. Da erfasste die Mutter, die nun allein war auf der ganzen Gotteserde, ein gewaltiger und namenloser Schmerz, und sie ass nicht und trank nicht und weinte, weinte, weinte wieder drei Tage lang und drei Nächte lang ohne Aufhören und rief nach ihrem Kinde. Wie sie nun so voll tiefen Leides in der dritten Nacht sass, an der Stelle, wo ihr Kind gestorben war, tränenmüde und schmerzensmatt bis zur Ohnmacht, da ging leise die Türe auf, und die Mutter schrak zusammen, denn vor ihr stand ihr gestorbenes Kind. Das war ein seliges Englein geworden und lächelte süß wie die Unschuld und schön wie Verklärung. Es trug aber in seinen Händchen ein Krüglein, das war schier übervoll. Und das Kind sprach: “O lieb Mütterlein, weine nicht mehr um mich! Siehe, in diesem Krüglein sind deine Tränen, die du um mich vergossen hast; der Engel der Trauer hat sie in dieses Gefäß gesammelt. Wenn du nur noch eine Träne um mich weinest, so wird das Krüglein überfließen, und ich werde dann keine Ruhe haben im Grabe und keine Seligkeit im Himmel. Darum, o lieb Mütterlein, weine nicht mehr um dein Kind, denn dein Kind ist wohl aufgehoben, ist glücklich, und Engel sind seine Gespielen.” Damit verschwand das tote Kind und die Mutter weinte hinfort keine Träne mehr. Um des Kindes Grabesruhe und Himmelsfrieden nicht zu stören, um des Kindes Seligkeit willen weinte sie keine Träne mehr, bezwang sie ihren ungeheuern tiefen Seelenschmerz. So stark und mächtig ist Mutterliebe!
Deutsche Volksmärchen, Gebrüder Grimm
Auch wenn der Schmerz groß ist… auch wenn die Tränen fließen… Es IST ein Schmerz, und die Tränen DÜRFEN fließen… aber jeder von uns kann selbst entscheiden, wie lange er trauern möchte… Wenn die Gedanken an schöne Erinnerungen, Gedanken der Liebe und der Dankbarkeit den Platz der Trauer einnehmen, dann erst finden die Herzen Frieden… Frieden kehrt ein, wenn wir bei uns sind und LEBEN und voll Liebe an die Verstorbenen denken… zuviel Nähe zu den Toten stört deren Ruhe… und hält auch uns vom Leben ab…
Von Herzen liebevolle Gedanken, Elisabeth ♥
Betrachte den Abend, als müsse
der Tag mit ihm sterben;
und den Morgen, als wenn alle Dinge
mit ihm zum Leben erwachten.
Von Mal zu Mal erneuere sich
dein Blick auf die Welt.
Weise ist, wer über alles staunt.
Ich staune… über den Sonnenaufgang, über die Regentropfen, über all die Farben, am Morgen, zu Mittag, am Abend… über die Schmetterlinge, die trotzdem fliegen, obwohl alles nass ist… darüber, wie sich das Licht bricht und wunderbare Muster malt… über die Vögel, wie sie im Baum herumturnen… über den tiefen Schlaf meiner Katze… so viel… und immer wieder neu… wenn ich meinen Blickwinkel verändere und anders hinschaue…
Ich wünsche dir einen Tag voller Staunen *lächel*
Von Herzen, Elisabeth ♥