Schon als Kind hat mich die Legende vom hl. Nikolaus aus Myra fasziniert, all die Wunder, die in seiner Gegenwart geschehen sind, all die guten Taten, die er vollbracht hat. Und ich denke an die Nikolaus-Geschichte, die uns unsere Mama jedes Jahr vorgelesen hat, als ich noch Kind war: “Sankt Nikolaus in Not” von Felix Timmermans.
Es fielen noch ein paar mollige Flocken aus der wegziehenden Schneewolke, und da stand auf einmal auch schon der runde Mond leuchtend über dem weißen Turm.
Die beschneite Stadt wurde eine silberne Stadt.
Es war ein Abend von flaumweicher Stille und lilienreiner Friedsamkeit. Und wären die flimmernden Sterne herniedergesunken, um als Heilige in goldenen Messgewändern durch die Straßen zu wandeln – niemand hätte sich gewundert.
Es war ein Abend, wie geschaffen für Wunder und Mirakel. Aber keiner sah die begnadete Schönheit des alten Städtchens unter dem mondbeschienenen Schnee.
Die Menschen schliefen…
Ja, es war ein Abend, wie geschaffen für Wunder und Mirakel… Eine Geschichte vom hl. Nikolaus, der hilft… Eine Geschichte von einem armen Mädchen, das am Ende doch noch das Schokoladenschiff vom hl. Nikolaus bekommt, von dem sie nächtelang geträumt hat… Eine Geschichte von Hartherzigkeit, Gier und Geld, aber auch von Güte, Geben und Menschlichkeit.
Eine Geschichte, wie sie sich tatsächlich zugetragen haben könnte… und die zeigt, was wirklich zählt, und wie schön es ist, andere Menschen glücklich zu machen. Ich bin jedesmal aufs Neue berührt ~ ich habe diese Geschichte heute schon gelesen und gehe mit diesen schönen Gedanken in den Tag…
Alles Liebe vom Nikolo! ♥
Dichte Nebelschwaden
hüllen Stadt und Land
in einen verheißungsvollen Zauber.
Nicht wissen, was ist,
nicht wissen, was kommt,
und doch
positiv gestimmt sein,
hoffend und zuversichtlich.
Das ist das Geheimnis
von Weihnachten,
dass enthüllt wird,
was lange Zeit
verborgen lag,
hinter Nebelschleiern.
Dass im Licht erstrahlt,
was auch im Dunkel
etwas Großes und Schönes
erahnen ließ,
weil wir glauben.
Elisabeth Ornauer
Anfangs tappen wir noch im Dunkel, tun uns schwer mit der Dunkelheit, kommen kaum aus den Federn und in die Gänge… Doch dann wird jeden Tag ein bisschen mehr Licht… Wir wissen nichts, und doch gehen wir weiter Schritt für Schritt… unser Glaube und unser Vertrauen, sie führen uns… hin zum Licht… zur Sonne in unserem Herzen, die hinter den dunklen Wolken hervorblinzelt, bis sie lacht…
Einen wunder-vollen FREU-tag für dich! ♥
Nebel gleich Novemberschleiern
legen sich über Wiesen, Wald und Felder.
Es beginnt die Zeit,
in sich zu gehen,
bei sich zu sein,
mit einer guten Tasse Tee
die Seele zu wärmen.
Und mit Liebe im Herzen
die Nebelschleier zu teilen
und sein Licht zu verstrahlen,
mehr denn je.
Dem Nieselregen trotzend
wage ich mich hinaus
in das kühle Nass
und finde auf meinem Weg
orangefarbene Lampions,
die als bunte Farbkleckser
das Grau auflösen
in Licht und Freude.
Und die mir den Weg leuchten
zur Dankbarkeit.
Elisabeth Ornauer
Dem Grau der Stadt entfliehen, das Licht suchen… und das Licht finden in der Natur. Noch gibt es sie, die Lichter, die aufleuchten, so wie das goldene Herbstlaub von Ahorn und Buche. So, als ob die Blätter das Gold der Herbstsonne für uns gepspeichert hätten und nun üppig an uns verschenken und uns Licht spenden… Licht, das uns wärmt und an sonnige Tage erinner und daran, dass wir die Sonne im Herzen tragen, wenn wir wollen…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Goldene Herbstblätter speichern Sonnenlicht für uns
In einer Straße sind gleich drei Kleidergeschäfte, die sich gegenseitig Konkurrenz machen.
Eines Tages ist vor einem Geschäft ein Plakat: “Hier bekommen Sie die schönsten Kleider der Stadt!”
Am nächsten Tag ist in der Auslage des zweiten Geschäfts zu lesen: “Hier bekommen Sie die schönsten Kleider des Landes!”
Schreibt der Besitzer des dritten Geschäfts: “Bei mir bekommen Sie die schönsten Kleider dieser Straße!”
aus dem GEA-Magazin
Wozu in die Ferne schweifen… wenn das Gute liegt so nah… *lächel* …und damit steht das Hier wieder über allem…
und macht es besonders… und wertvoll… und einzigartig… zu Hause ist zu Hause… hier fühlen wir uns wohl… und hierher kommen wir immer wieder gerne (zurück)…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Man kann nicht nur auf Probe leben, man kann nicht nur auf Probe sterben, man kann nicht nur auf Probe lieben, nur auf Probe und Zeit einen Menschen annehmen.
Johannes Paul II. (bei seinem Deutschlandbesuch am 15. November 1980 in Köln)
Was denn? Ein klares Ja. Oder ein klares Nein. Wissen und spüren, was ich wirklich, wirklich, wirklich will. Und dem nachgehen und nachgeben – es LEBEN. Du bist hier und jetzt da auf dieser Erde, in diesem Land, in dieser Stadt oder in diesem Ort, um dein Leben hier und jetzt anzunehmen und das Beste daraus zu machen. Es liegt in deiner Verantwortung. Mach etwas daraus! Mach etwas Gutes! Es funktioniert auf jeden Fall, wenn du es von ganzem und aus reinem Herzen willst!
Alles Gute für dich wünscht dir Elisabeth ♥