Ein Engel namens Mama

Ein Engel namens Mama

Es war einmal ein Kind,
das bereit war geboren zu werden.

Das Kind fragte Gott:
Sie sagen mir, dass Du mich morgen
auf die Erde schicken wirst,
aber wie soll ich dort leben,
wo ich doch so klein und hilflos bin?

Gott antwortete:
Von all den vielen Engeln, suche ich einen für dich aus.
Dein Engel wird auf dich warten und auf dich aufpassen.

Das Kind erkundigte sich weiter:
Aber sag, hier im Himmel brauche ich nichts zu tun,
außer singen und lachen, um fröhlich zu sein.

Gott sagte:
Dein Engel wird für dich singen
und auch für dich lachen, jeden Tag.
Und du wirst die Liebe deines Engels fühlen
und sehr glücklich sein.

Wieder fragte das Kind:
Und wie werde ich in der Lage sein
die Leute zu verstehen, wenn sie zu mir sprechen
und ich die Sprache nicht kenne?

Gott sagte:
Dein Engel wird dir die schönsten
und süßesten Worte sagen,
die du jemals hören wirst,
und mit viel Ruhe und Geduld wird
dein Engel dich lehren zu sprechen.

Und was werde ich tun,
wenn ich mit Dir reden möchte?

Gott sagte:
Dein Engel wird deine Hände aneinanderlegen
und dich lehren zu beten.

Ich habe gehört,
dass es auf der Erde böse Menschen gibt.
Wer wird mich beschützen?

Gott sagte:
Dein Engel wird dich verteidigen,
auch wenn er dabei sein Leben riskiert.

Aber ich werde immer traurig sein,
weil ich Dich niemals wiedersehe.

Gott sagte:
Dein Engel wird mit dir über mich sprechen
und dir den Weg zeigen, auf dem du
immer wieder zu mir zurückkommen kannst.
Dadurch werde ich immer in deiner Nähe sein.

In diesem Moment herrschte viel Frieden im Himmel,
aber man konnte schon Stimmen von der Erde hören
und das Kind fragte schnell:

Gott, bevor ich Dich jetzt verlasse,
bitte sage mir den Namen meines Engel.

Sein Name ist nicht wichtig.
Du wirst ihn einfach Mama nennen.

Verfasser mir unbekannt

*Tränen in den Augen hab* Tränen der Freude und des Spürens, dass es so ist. So einfach ist es. Wir alle haben einen Engel. Und weil es so sein wollte, bin nun auch ich Engel *lächel*
Diese Zeilen gehen mir so sehr zu Herzen, dass sie weiter Bedeutung haben werden… eine tragende Rolle… bald… in einem Monat… ♥

Danke für diesen schönen Tag

Danke für diesen schönen Tag

Wofür wir dankbar sein können, es aber oft nicht einmal registrieren:

Das Kind, das nicht sein Zimmer aufräumt und lieber TV sieht;
…weil es bedeutet, dass es zu Hause ist und nicht auf der Straße.

Die Steuern, die ich zahlen muss;
…weil es bedeutet, dass ich eine Arbeit habe.

Die riesige Unordnung, die ich nach der Party aufräumen muss;
…weil es bedeutet, dass ich von Freunden umgeben war.

Die Kleidung, die mal wieder zu eng geworden ist;
…weil es bedeutet, dass ich genug zu essen habe.

Den Schatten, der mich verfolgt;
…weil es bedeutet, dass ich mich im Sonnenschein befinde.

Die vielen Beschwerden, die ich über die Regierung höre;
…weil es bedeutet, dass wir die Redefreiheit besitzen.

Die teure Heizkostenrechnung;
…weil es bedeutet, dass ich es warm habe.

Die Frau im Chor, die so falsch singt;
…weil es bedeutet, dass ich hören kann.

Den Wäscheberg zum Waschen und Bügeln;
…weil es bedeutet, dass ich Kleider besitze.

Der Wecker, der mich morgens unsanft aus meinen Träumen reißt;
…weil es bedeutet, dass ich am Leben bin.

Und schließlich …

Die vielen lieben E-Mails;
…weil sie bedeuten, dass ich Freunde habe und es genügend Menschen gibt, die an mich denken.

Und solltest du immer noch unzufrieden und frustriert sein und denken, alles sei so sinnlos, dann lies dies bitte noch einmal.

Verfasser mir unbekannt

Danke für diesen guten Morgen, danke für diesen schönen Tag, danke für mein Zuhause und das Dach über meinem Kopf, danke für die Menschen rund um mich und für alles, was ist, was ich anziehe, was ich habe, was ich bin… Danke, dass ich all das sehen und erkennen darf, und danke, dass ich daraus lernen und mich weiterentwickeln darf… Danke! ♥

Bildquelle: Thank You Cards Blog Shop

Jeden Tag neu

Jeden Tag neu

Neu bist du,
wenn du staunst, weil jeden Morgen Licht da ist;
wenn du glücklich bist,
weil deine Augen sehen, deine Hände fühlen
deine Füße laufen;
wenn du singst, weil dein Herz schlägt.

Neu bist du,
Wenn du weißt, dass du lebst;
Wenn du dir bewusst machst,
dass heute der erste Tag
vom Rest deines Lebens beginnt.

Neu bist du,
wenn du mit reinem Blick
auf Menschen und Dinge schaust,
wenn du noch lachen kannst,
wenn du dich freuen kannst
über die einfachen, kleinen Blumen
am Weg deines Lebens.

Phil Bosmans

So sind wir ~ jeden Tag neu! Uns ent-faltend, erwachend und erwacht, staunend wie ein Kind, weil wir schauen mit den Augen eines Kindes. Neu sind wir, weil wir jeden Tag neugeboren werden und jeden Tag neu starten können, daran denkend, was er uns Gutes bringen mag.

Wahrnehmend, was wir alles haben… alles, was wir bisher als selbstverständlich angenommen und nie bedacht haben… Das alles macht uns voll und ganz, das alles macht unser Glück aus… wenn wir sehen, wie reich wir beschenkt SIND ♥ Und die Freude am Leben wächst… von Tag zu Tag…

Foto: Elisabeth Ornauer

Stärkung für das Halschakra

Stärkung für das Halschakra

Es gibt Tage, da haben wir das Gefühl, wir sind nicht fähig zu kommunizieren und uns klar auszudrücken, wir werden missverstanden, finden nicht die richtigen Worte und fühlen uns unsicher und gehemmt. Es gibt Tage, da sagen wir Dinge, die uns dann leid tun, nachdem sie einmal ausgesprochen sind. Es gibt Tage, da fehlt es uns an Inspiration und wir kommen nicht weiter. Es gibt Tage, da schmerzen Nacken und Schultern und sind total verspannt…

Dann ist es an der Zeit, an unser Halschakra zu denken, das wir vielleicht etwas vernachlässigt haben im Wirbel der Zeit, in der Hektik des Alltags. Am besten geeignet ist die Zeit des abnehmenden Mondes, unser Sprach- und Sprechgefühl zu verbessern, unsere Stimme zu entwickeln und auch den Mut, unsere Meinung zu sagen.

Es ist an der Zeit, sich darin zu üben, Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen, eine Sprache zu lernen oder Stimm- und Rhetorikkurse zu besuchen. Schreiben wir auf, was wir erleben, was wir sehen, wofür wir dankbar und worüber wir glücklich sind.

Konzentrieren wir uns auf die Farbe Hellblau, ergattern wir ein Stück Himmelblau, wenn wir himmelwärts schauen, freuen wir uns an Bildern vom Meer oder von einem See oder fahren wir dorthin, wenn wir die Möglichkeit haben, um die Farbe möglichst lange und gut auf uns wirken zu lassen. Oder bringen wir die Farbe Himmelblau sonstwie in unser Leben, in Gestalt von Blumen, Kleidung oder Handtüchern.

Singen wir! Lassen wir unser Instrument erklingen, ganz gleich ob unter der Dusche, beim Autofahren oder im Gesangsunterricht.

Ein Hoch auf die Pfefferminze, auf Pfefferminztee und auf hochwertiges, naturreines, ätherisches Pfefferminzöl, immer wieder ~ ganz besonders auch zur Stärkung des Halschakras.  Auch Salbei und Huflattich regen die Aktivität des Halschakras an und gleichen es aus.

Folgende Affirmationen, morgens und abends mehrmals bewusst ausgesprochen, unterstützen:
Ich nutze die Macht der Worte, um Gutes zu bewirken.
Es fällt mir von Tag zu Tag immer leichter zu sagen, was ich denke und fühle.

So wird unser Halschakra gestärkt, und es ist uns wieder möglich, anderen wertvolle Impulse zu geben und eine Brücke von der Intelligenz des Herzens zur Intelligenz des Geistes zu bauen.

Wir vertrauen wieder unserer Inspiration und leben noch ein Stück bewusster ♥

Zum Thema Chakren bisher auf dem Lebensfreude-Blog erschienen:
Stärkung für das Wurzelchakra
Stärkung für das Sakralchakra
Stärkung für das Nabelchakra
Stärkung für das Herzchakra

Geschichte vom Wünschen

Geschichte vom Wünschen

Die Laufstrecke ist dieselbe wie immer. Nur schüttet es heute wie aus Schaffeln. Rein in die wasserdichten Laufschuhe und ab in den Wald. Die Vorfreude ist größer, meine geliebten Feuersalamander zu sehen, die in dieser Gegend eher rar sind. Doch bei Regen kommen sie hervor, vereinzelt.

Ich laufe los und spreche einen Wunsch aus: „Heute will ich beim Laufen zwei bis drei Feuersalamander sehen!“ Gesprochen, gefühlt, los geht´s. Bereits nach wenigen Metern im Wald begegnet mir tatsächlich das erste Prachtexemplar, leuchtend im Nass, majestätisch. Große Freude. „Du bist der Erste!“, rufe ich aus, voll Freude, laufe weiter.

Nachdem ich rund 40 Minuten gelaufen war, wurde mir bewusst, dass ich zu viel verlangt hatte, auf dieser Strecke kommen die Feuersalamander nicht gar so häufig vor. Bescheiden hätte ich sein sollen, sagte ich mir, ich hätte mir von Anfang an wünschen sollen, zumindest einen Feuersalamander zu sehen, dann wäre ich am Ende nicht enttäuscht, sondern sogar erfreut, dass ich wenigstens einen gesehen hatte. Und nun hatte ich diesen großen Wunsch geäußert und sah kein weiteres Tier mehr, die Enttäuschung bei der Erwartung war vorprogrammiert.

Da spürte ich in mir eine tiefe Demut und Dankbarkeit, dass ich dieses eine Tier gesehen habe! Die Freude breitete sich in mir aus, ich begann sogar zu singen. Und schon nach ein paar Minuten sah ich plötzlich den zweiten Feuersalamander aufleuchten, fühlte wiederum die Dankbarkeit, die Freude war umso größer, da ich mich schon mit dem Sehen des einen Tieres zufrieden gegeben hatte.

Ruhe in mir. Freude in mir. Dankbarkeit in mir. Zwei Feuersalamander, Herz, was willst du mehr? Dankbar für das, was ist, setze ich meine Laufstrecke fort. Und wieder ein paar Meter weiter erstrahlte der dritte Salamander, aus dem dunklen Erdmatsch auftauchend.

Brauche ich noch mehr zu sagen, zu schreiben? Überglücklich lief ich weiter. Denn ganz ohne Erwartungen hatte ich auf einmal mehr gesehen, als ich es mir wünschte oder ausmalte.

Was ich gelernt habe? Wenn ich nichts erwarte und trotzdem dankbar bin für das, was zu mir kommt, werde ich weit mehr positiv überrascht und beschenkt und erlebe wahre Wunder. Denn Wünsche werden wahr, wenn ich sie loslasse…

Von Herzen, Elisabeth ♥


Bildquelle: Bird Holidays