Vater, womit hab ich denn das nur verdient?
Nichts, aber auch gar nichts haben sie verstanden.
Sie laufen mir nach und wissen nicht, wohin sie wollen.
Sie hören mir zu, aber verstehen mich nicht.
Ich rede von Liebe, und sie haben Angst davor.
Ich sage ihnen, dass ich bin wie sie, und sie machten aus mir einen Gott.
Ich rede von Nächstenliebe, und sie erschlugen ihren Nächsten.
Ich rede von einem geistigen Gott, und sie stellten ein goldenes Kalb auf den Sockel.
Ich erkläre ihnen, dass Gott in ihren Herzen wohnt, und sie errichteten Kirchen aus kaltem Stein.
Ich lehre sie das Heilen, und sie erschaffen die Pharmaindustrie.
Ich erkläre ihnen, dass sie Eins sind, und sie zogen in den Krieg.
Ich spreche zu ihren Herzen, und sie verschlossen diese.
Ich gebe ihnen Mut, und sie schmiedeten Schwerter.
Ich weise sie zum Licht hin, und sie schlossen ihre Augen.
Ich wanderte mit ihnen über Blumenwiesen, und sie bauten Autobahnen.
Ich schenke ihnen meine Liebe, aber sie töteten mich mit ihren Religionen.
Vater, vergib ihnen, denn auch nach 2000 Jahren wissen sie immer noch nicht, was sie sind.
Bertrand Cézoé
Immer wieder lese ich diese Zeilen… und immer wieder habe ich Gänsehaut beim Lesen dieser Zeilen… Und ich spüre, dass viele von uns begonnen haben, wieder zu sehen, Mut zu haben, die Blumenwiesen wahrzunehmen und zu loben, ihr Licht strahlen zu lassen, ihre Herzen zu öffnen, zu heilen und zu lieben… Danke für diese Kraft, danke für dieses Wissen, danke für… das Sein…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Da sitzt es
das kleine Häschen
verschreckt
und erschöpft wirkend.
Als ob es weit, weit
gelaufen wäre
um hier und jetzt
Freude zu bereiten!
Ich schließe meine Augen
und streichle
in Gedanken
über das weiche Fell
dankbar
von innen heraus
strahlend.
Weil ich ihn gesehen habe
den Osterhasen.
Vor mir sitzend
im grünen Gras
zwischen bunten Blumen
sich ausruhend
von den Strapazen
der vergangenen Tage…
Wundersame
Begegnung
des Augenblicks.
© Elisabeth Ornauer
Träumend, sinnierend, die Natur genießend, Tiere und Pflanzen beobachtend… Was ist Sein und was ist Schein…!? Oft male ich mir in meiner Fantasie alles bunt aus und lasse es einfach wirken… und genieße, was IST, ohne danach zu fragen, ob das wahr ist oder nicht… denn um wessen Wahrheit handelt es sich… ganz gleich… LEBEN! Wie neugeboren…
Von Herzen fröhliche Ostern, Elisabeth ♥
Im Haus des Lebens gibt es zu jedem Raum zwei Türen, die weit auseinander liegen. Die eine ist verschlossen, die andere aber geöffnet . Jeder Mensch geht durch dieses Haus, und jeder Mensch betritt täglich neue Räume. Dabei treffen wir auch häufig auf verschlossene Türen, und müssen den weiten Weg zu der offenen Tür gehen, manchmal auch ein wenig den Weg, den wir gekommen sind. Aber wir dürfen trotzdem nicht sagen, dass die Menschen, die häufiger auf verschlossene Türen treffen, Pech hätten. Eigentlich haben sie Glück, denn sie sehen viel mehr von diesem großen Haus, und später wissen nur sie wirklich, wo sie eigentlich gewesen sind.
Matthias Lieske (*1984, deutscher Dichter und Schriftsteller)
Ich bin auch schon vor vielen, vielen geschlossenen Türen gestanden… und nun… kenne ich mich aus… Dieser Blickwinkel ist wunderbar und macht es mir leicht, das, was war, als spannende Lernerfahrung zu sehen – und als Bereicherung meines Orientierungsschatzes und meines Orientierungssinnes *lächel*
Alles Gute für dich, Elisabeth ♥
Alte Gewohnheiten sollte man nicht auf einmal zum Fenster hinauswerfen, sondern wie einen netten Gast zur Haustür begleiten.
Nossrat Peseschkian
Alles zu seiner Zeit… *lächel* Alte Gewohnheiten erst einmal sehen, erkennen, an-erkennen, an-nehmen… sie kommen lassen, um sie dann in Liebe wieder gehen zu lassen und Neuem Platz zu machen. Ihnen danken, dass sie da gewesen sind, ihnen danken, dass sie ihren Zweck erfüllt haben. Und sie verabschieden wie einen lieben Gast. Und die Türe schließen. Um eine andere Türe öffnen zu können…
Von Herzen alles Gute, Elisabeth ♥