Der erste Frühlingsvollmond
begleitet
von leuchtenden
Sternschnuppen
ohne Zahl.
Und nun leuchtet
alles ringsumher
weil Christus
auferstanden ist.
Ein Neubeginn
der uns ermutigt
weiterzugehen
an Wunder zu glauben
das Licht in die Welt zu tragen.
Ein liebevolles Wort
zu deinem Nächsten
ausgesprochen
aus dem innersten
deines Herzens
aufrichtig und rein.
Das ist es
was wir heute feiern
das Osterfest
das Fest der Erneuerung
des Lebens
des Glaubens
des Seins.
Wunder ringsumher.
Ich lebe.
Ich liebe.
© Elisabeth Ornauer
Das ist das Osterfest, das ist es, was ich heute mit jeder Zelle meines Körpers feiere, spüre, singe, lebe, liebe, tanze, spiele…
Fröhliche Osterwünsche und allerliebste Ostergrüße von Herzen,
Elisabeth ♥
Lass dich von mir an einen Ort entführen, wo du das Bewusstsein deiner inneren Kräfte stärken und Energie und Freude tanken kannst…
Schließe deine Augen, atme einige Male bewusst tief und entspannt durch und stell dir vor, du liegst an einem warmen Sommertag in einem klaren Bach. Dein Kopf ist auf einen mit Moos bewachsenen Stein gebettet, welcher sich weich anfühlt und deinen Kopf kühlt. Das Wasser des kleinen Baches fließt friedlich plätschernd über deine Schultern und deinen gesamten Körper hinab. Die Luft ist klar und rein und das Wasser angenehm kühlend. Du fühlst dich erfrischt, du fühlst dich wohl und du bemerkst, wie das Wasser des Baches versickert und das Bachbett sich mit Moospolstern bedeckt. Weich gebettet im Schoss der Natur und eins mit der Weite des Universums nimmst du nun die Sonnenstrahlen wahr. Die Sonnenstrahlen erwecken Kräfte in deinem Innersten und regen dich an aufzustehen und durch die wunderbare Landschaft zu laufen, welche den kleinen Bach umgibt. Während du durch die Natur läufst, fühlst du dich kraftvoller als je zuvor, du spürst immer mehr Freude über das Leben und über dich selbst in dir. Du streckst deine Arme zum Himmel, öffnest sie weit und sagst mehrmals die Worte: “Das Leben ist schön! Diese Erde ist wunderbar! Und es ist schön, dass es mich gibt!”
Dann kommst du wieder hierher zurück – und du fühlst dich gestärkt und angenehm erfrischt.
Erfrischende Sommersonnengrüße von Elisabeth ♥
Der Meister sagt: “Häufig ist es einfacher, zu lieben als geliebt zu werden. Wir haben Mühe, von anderen Hilfe und Unterstützung anzunehmen. Dass wir unsere Unabhängigkeit immer so herausstellen, hält die anderen davon ab, uns ihre Liebe zu zeigen. Viele Eltern wollen im Alter die Unterstützung und liebevolle Fürsorge von ihren Kindern nicht annehmen, wie sie sie ihnen gegeben haben, als sie klein waren. Viele Ehemänner (oder Ehefrauen) schämen sich, wenn ein Schicksalsschlag sie trifft und vom anderen abhängig macht. Die Wasser der Liebe teilen sich deswegen beileibe nicht.
Wir müssen die Gesten der Liebe unseres Nächsten annehmen. Wir müssen zulassen, dass uns jemand hilft, uns unterstützt, uns Kraft zum Weitermachen gibt.
Wenn wir diese Liebe reinen Herzens und demütig annehmen, werden wir begreifen, dass Liebe nicht Geben oder Nehmen, sondern Teilnahme bedeutet.
aus: “Unterwegs” von Paulo Coelho
Als Ergänzung zum gestrigen Beitrag diese Zeilen von Paulo Coelho. Dieses “wir MÜSSEN” wirkt auf mich etwas störend. Wir MÜSSEN gar nichts. Aber wir können es uns WÜNSCHEN, und wir können es so formulieren, als ob es bereits so wäre, das wirkt kraftvoller. Voller Vertrauen sage ich also: Ich nehme diese Liebe reinen Herzens und demütig an, und ich begreife, dass Liebe nicht Geben oder Nehmen, sondern Teilnahme bedeutet…
Ich kann erkennen, bemerken, sehen und verstehen – und das bedeutet zu lieben und am Leben des Gegenübers teilzunehmen, teilzuhaben… ohne eingreifen und
etwas verändern zu wollen… Und ich spüre zugleich in meinem Innersten, dass das Geben und Nehmen dennoch von großer Wichtigkeit ist, ein stimmiger Ausgleich trotz aller Unterschiede…
Von ♥en, Elisabeth