Ordnung muss sein, sagen jene Leute. Aber es besteht eine Ordnung nur aus der Unordentlichkeit heraus. Denn die Ordnung ist vor allem eine Tätigkeit und nicht ein Zustand. Also muss verhindert werden, dass zuviele Menschen damit beauftragt sind, eine statische Ordnung aufrechtzuerhalten, die ihren Sinn nur noch in sich selbst findet.
Manfred Gilgien
Das gefällt mir
Eine statische Ordnung ist gar nicht möglich bei mir, außer ich mache einfach gar nichts mehr, tagelang, vielleicht wochen- oder monatelang… Aber wer will das schon, rein um der lieben Ordnung willen!?
Und aus der Unordnung, aus dem Chaos heraus erschaffe ich bunte Bilder und Texte, die Freude machen ~ das ist es, was die Welt braucht. Viel dringender als scheinbare, oberflächliche “Ordnung”
So, so viel zum heutigen Tag ~ es lebe das Chaos, aus dem Kosmos werden darf und kann!
Ich lerne, meine Unordnung zu lieben, die ich ordne, damit sie wiederum unordentlich werden darf und Neues kreiert! ♥
Foto: Elisabeth Ornauer ~ wie in der Natur, Ordnung und Unordnung…
Lehrmaterial gibt es so viel in unserem Leben, da kommt einiges zusammen… an Erfahrungen, Begegnungen, Wünschen, Wegen… Manchmal ist es Zeit, all das zu schlichten, so sortieren, in Ordnung zu bringen, um zu sehen, was es noch braucht, um weiter wachsen zu können, um mit Leichtigkeit an die Dinge heranzugehen.
Manchmal braucht es auch viel Nachsicht, Weisheit, Durchatmen, Demut, Liebe… um nach genauem Betrachten über die Dinge hinwegzusehen, die immer noch im Wege stehen… und um darüber hinauszusehen, um das Größere zu sehen, das da ist… das große Ganze, das uns verbindet…
Viele solche Situationen begegnen mir zur Zeit… und ich weiß und spüre, dass dies alles Gelegenheiten sind, um genau das zu lernen… um mich selbst besser kennenzulernen… um mich selbst wertzuschätzen… und um zu wachsen und noch viel mehr…
So viele Fragen… stehen im Raum… Und ich lasse sie stehen, darauf vertrauend, dass die Zeit und das Leben sie beantworten… dankbar und mit Ruhe und Geduld… wie das weite Meer… in dem die Wellen kommen und gehen… und kommen… und gehen…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Aufmerksam sein und
Chaos wie Ordnung,
Hässliches wie Schönes,
Trauriges wie Lustiges bewusst wahrnehmen.
Stets, die Sinne geschärft,
Achtsam sein.
Mitunter nur dabei sein, ein anderes Mal
Kreativ selbst gestalten und
Etwas hinzugeben zum Schaffensprozess.
Intensiv ist das Leben, wenn wir
Teilhaben mit all unserem Sein.
Tania Konnerth
Ich wünsche dir einen wunder-vollen Sonntag – nimm wahr, was ist, genieße das Hier und Jetzt, fühle das Glück und die Freude in dir… und entdecke die Wunder…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Es sind
immer wieder
große und herzerfrischende
Augenblicke,
wenn unsere klaren,
leuchtenden Augen
die graue Nebelwand
der alltäglichen Gewohnheiten
durchdringen
und die Dunkelheit
ungewollter Missverständnisse
durchbrechen -
und dadurch
den Blick freigeben
zum Gipfel
unserer Glückseligkeit.
Ernst Ferstl
Klarheit des Herzens und Ordnung der Liebe bringen Licht in Gesagtes und Ungesagtes, in Worte und Gesten… Wissend und spürend, dass dieser Gipfel da ist… dass dieser Gipfel immer da ist… und dass alles in Glückseligkeit gipfelt, wenn ich offenen Herzens auf dich zugehe und mich dir hingebe… dem Leben und der Liebe…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Indem man der Welt zustimmt wie sie ist, mit allem wie es ist.
Das ist der große Schritt.
Wer dem Tod zustimmen kann, wer der Krankheit zustimmen kann, bei sich und bei anderen
und wer dem Ende und dem Vergänglichen zustimmen kann,
der hat die Furcht überwunden und gewinnt Klarheit.
Carlos Castaneda (1925 – 1998)
Die Überwindung der Furcht bedeutet LEBEN… Ich stimme meiner Angst zu… Ich sehe, was rundherum ist und stimme dem zu… Ich sehe, dass mein Leben endlich ist und stimme zu… Ich sehe Endlichkeit und Abschied und stimme zu… Keine leichte Übung… und doch… sie befreit und bringt Ordnung… in die Liebe und in mein Leben… Annehmen, was ist…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Wenn Licht in der Seele ist,
ist Schönheit im Menschen.
Wenn Schönheit im Menschen ist,
ist Harmonie im Haus.
Wenn Harmonie im Haus ist,
ist Ordnung in der Nation.
Wenn Ordnung in der Nation ist,
ist Frieden in der Welt.
Chinesisches Sprichwort
Jeder fängt bei sich selbst an… da ist noch viel zu tun… Alles Gute wendet sich von innen nach außen… Wenn im Innen nichts Gutes ist, wie soll es da im Außen sein können!? Wenn wir zu Hause streiten um Kleinigkeiten, wie soll es dann in der Welt friedlich sein können…!? Wir tragen in die Welt hinaus, was in uns wohnt…
Ich wünsche dir viel Licht und Frieden in deinem Herzen und in deinem Zuhause, Elisabeth ♥
In einem aufgeräumten Zimmer
ist auch die Seele aufgeräumt.
Ernst von Feuchtersleben
Ernst Maria Johann Karl Freiherr von Feuchtersleben (1806 – 1849) war ein österreichischer Popularphilosoph, Arzt, Lyriker und Essayist, von ihm stammen auch diese Worte:
Nur die Sache ist verloren, die man aufgibt.
So wahr… Die Seele, das Herz ordnet sich sehr oft bereits, wenn man zu Hause aufräumt und die Dinge in Ordnung bringt, wenn man ausmistet und Ballast abwirft. Seele und Herz ordnen sich, wenn man sich klar darüber wird, was man wirklich will in seinem Leben, was man sich von Herzen wünscht. Seele und Herz ordnen sich, wenn man seine Wünsche klar formuliert, niederschreibt, ausspricht und die Gedanken in diese Richtung lenkt. Es ist nie zu spät, sich etwas einzugestehen, sich etwas zu wünschen… Und wenn man mit seinem Herzen dabei ist und dran bleibt, geht nichts und niemand wirklich verloren…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Bild aus “Rosalie liebt Trüffel. Vom Glück zu zweit” gezeichnet von Jutta Bücker
Pflichtbewusstsein ohne Liebe macht verdrießlich.
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos.
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.
Wahrhaftigkeit ohne Liebe macht kritiksüchtig.
Klugheit ohne Liebe macht betrügerisch.
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch.
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch.
Macht ohne Liebe macht grausam.
Ehre ohne Liebe macht hochmütig.
Besitz ohne Liebe macht geizig.
Glaube ohne Liebe macht fanatisch.
Laotse
Und wieder einmal mehr erkenne ich, dass alles aus Liebe geschieht und dass nur mit Liebe die Wege, alle Wege in eine gute Richtung führen und dass die Liebe zwar nicht alles, aber dass ohne die Liebe alles nichts ist…
Ich wünsche dir einen Wochenstart voll Liebe und Freude!
Von Herzen, Elisabeth ♥
Im Tanz dürfen wir erfahren,
dass sich das Chaos ordnet und eine Harmonie entsteht.
Es kann eine Mitte gefunden werden, um die sich alles dreht.
Otto Betz
So lass uns tanzen zur Melodie unserer Herzen! Hör genau hin… Folge dem Rhythmus deines Herzens, der dich durch die finstere Nacht führt, durch Schluchten und über Fels. Und finde deine Mitte, während du spürst, wie du mit einer ungeahnten Leichtigkeit einen Kosmos von Gefühlen und Gedanken schaffst. Eine Ordnung, in der du endlich deinen Platz findest. Den Platz, den du lange schon gesucht hast. Er ist da, in dir, in deiner Mitte… Genieße den Tanz deines Lebens!
Von ♥en, Elisabeth
Die meisten Leute schlafen, ohne es zu wissen. Sie wurden schlafend geboren, sie leben schlafend, sie heiraten im Schlaf, erziehen im Schlaf ihre Kinder und sterben im Schlaf, ohne jemals wach geworden zu sein. Niemals verstehen sie den Reiz und die Schönheit dessen, was wir „menschliches Leben” nennen.
Bekanntlich sind sich alle Mystiker – ob christlich oder nichtchristlich und egal, welcher theologischen Richtung oder Religion sie angehören – in diesem einen Punkt einig: dass alles gut, alles in Ordnung ist. Obwohl gar nichts in Ordnung ist, ist alles gut. Ein wirklich seltsamer Widerspruch. Aber tragischerweise kommen die meisten Leute gar nicht dazu, zu erkennen, dass tatsächlich alles gut ist, denn sie schlafen. Sie haben einen Albtraum.
Vor einiger Zeit hörte ich im Radio die Geschichte von einem Mann, der an die Zimmertür seines Sohnes klopft und ruft:
„Jim, wach auf!”
Jim ruft zurück: „Ich mag nicht aufstehen, Papa.”
Darauf der Vater noch lauter: „Steh auf, du musst in die Schule!”
„Ich will nicht zur Schule gehen.”
„Warum denn nicht?” fragt der Vater.
„Aus drei Gründen”, sagt Jim. „Erstens ist es so langweilig, zweitens ärgern
mich die Kinder, und drittens kann ich die Schule nicht ausstehen.”
Der Vater erwidert: „So, dann sag´ ich dir drei Gründe, wieso du in die Schule musst: Erstens ist es deine Pflicht, zweitens bist du 45 Jahre alt, und drittens bist du der Klassenlehrer!”
Also, aufwachen, aufwachen! Du bist erwachsen geworden, du bist zu groß, um zu schlafen. Wach auf!
Anthony de Mello
Was soll ich dazu noch weiter sagen, das sag ich doch immer wieder, dass alles gut ist, genauso wie es ist
und dass ich darauf vertraue, dass genau das in mein Leben
und zu mir kommt, was für mich gut ist. Ich bin aufgewacht, und ich bin dankbar dafür, dass ich genau JETZT aufgewacht bin und noch mein Leben vor mir habe, das
ich nun wach, mit offenen Augen genieße und LEBE! Es gibt auch “Große”, die ihr Leben verschlafen, dazu kann man gar nicht zu groß sein – was zählt ist, zu sehen, zu erkennen und zu handeln, zu leben, JETZT! Lebe endlich deine Träume!
Dafür wünsche ich dir von ♥en alles Liebe, Elisabeth