Das Glück gefunden

Das Glück gefunden

Manchmal braucht man einen Anstoß, um wieder einen Blog-Artikel zu schreiben 😉 dafür bin ich heute dankbar und das macht mich gerade glücklich! Business-Coach Silvia Chytil aus Wien lädt zur Blogparade zum Thema „Glück muss man können„. Und ich verspreche, dass es hier auf dem Lebensfreude-Blog wieder bunt und lebendig wird, weil viele Ideen warten!

In den vergangenen sechs Jahren (ja, den Lebensfreude-Blog gibt es bereits seit 2008!) hat mich dieses Thema immer wieder und sehr intensiv beschäftigt. Viele Artikel und Beiträge habe ich zum Thema Glück verfasst. Unterschiedlichste Ansätze und Ideen habe ich zum Glück entdeckt 🙂 und herausgefunden, für mich, dass es auf meinen Blickwinkel ankommt.

Deepak Chopra sagt etwa: „Glück ist ein Gefühl, das von einer äußerlichen Erfahrung ausgelöst wird.“
Eine Weisheit aus China ist ganz bei ihm und liefert eine Anleitung zum Glücklichsein.
Eckart von Hirschhausen meint, Glück ist ansteckend: „Glück bereitet sich in Netzwerken aus. Glückliche Menschen ziehen Kreise…“
Chuck Spezzano empfiehlt, das Glück einfach zu fühlen, auch wenn kein Anlass vorhanden ist.
Auch der Vater des systemischen Familienstellens, Bert Hellinger, macht sich Gedanken dazu, was mich, was Menschen glücklich macht. Das Rezept ist ganz einfach und wahr.
Und eine ganz besondere Geschichte über das Glück, hat mich inspiriert und gezeigt, dass man sich Zeit für das Glück nehmen muss, am besten jetzt sofort, im Hier und Jetzt.
Es gibt sogar ein Glücksrezept, das ganz einfach zuzubereiten ist und langfristig wirkt!
Unser Beitrag zum Glück könnte es sein, einfach Gutes zu tun!

Der deutsche Psychiater Manfred Lütz (Autor des Buches“Wie Sie unvermeidlich glücklich werden. Eine Psychologie des Gelingens.“) ist sogar der Meinung, dass Glück kein Ego-Trip ist. Wer anderen hilft, erlebt, dass das, was er tut, sinnvoll ist und anderen Menschen gut tut. Ich schließe mich da an und gehe noch einen Schritt weiter, weil ich der Meinung bin, dass Erfolg und Glück etwa nicht von Zufällen abhängen:

Glück ist davon abhängig, was wir bereit sind, anderen zu geben, ohne Neid, ohne Missgunst, ohne Egoismus. Einfach Gutes tun, Gutes über andere sprechen, Gutes denken (sehr schwierig, ich weiß…).
Dann entdecken wir plötzlich Wunder, die wir zuvor einfach „übersehen“ haben! Sie sind bereits da!

Bist du bereit? Viel Glück!

© Foto: Gerlinde Niessler

Blogparade der Lebensfreude

Blogparade der Lebensfreude

Irmgard Bronder von Die Gedankenenergie lädt in diesem November zur Blogparade der Lebensfreude! Warum? Ganz einfach: Die Tage werden kürzer, es wird früher dunkel draußen, kälter auch, Nebelschwaden geistern durch Städte, über Wiesen und Felder und viele Menschen ziehen sich zurück in ihr Schneckenhaus. Irmgard möchte gemeinsam mit anderen Bloggern dazu beitragen, dass wir den November heller erleben und dass er mit Freude gefüllt werde!

Momente der Lebensfreude

Davon gibt es ganz viele, sogar im November! Und das nicht nur, weil ich im November das Licht der Welt erblickt habe 😉 Wenn ich die Natur beobachte, wie sie sich zurückzieht, einzieht, Blumen verwelken, Blätter sich erst verfärben und dann allmählich vom Baum segeln ~ ich habe immer wieder den Eindruck, dass die Bäume tatsächlich plötzlich, über Nacht  kahl sind! ~, Eichhörnchen sammeln Nahrung, nur mehr die Krähen bevölkern die Bäume. Alles, alles wird weniger… um in der Tiefe Kräfte zu sammeln, um sich auszuruhen, um Energien zu bündeln… und um dann im Frühjahr wieder zu erstrahlen und in vollster Blüte zu stehen!

Das ist der Lauf des Lebens. Diesen betrachtend, sehe ich, dass alles gut und wichtig ist. Ich sehe die Kinder im Park und ich denke an meine Kindheit zurück: Was tun Kinder nicht alles und machen aus dem, was ist, das Beste! Sie laufen durch die Laubhaufen, sammeln Blätter, füttern Eichhörnchen, laufen einfach hinaus und geben sich dem Leben und dem Kreislauf der Jahreszeiten und des Lebens hin.

Was ich da alles lernen kann! Ich wecke das Kind in mir, nehme ein paar ausgelöste Walnüsse in die Hand und  stelle mich in den Park. Da kommt schon ein Eichhörnchen herangehüpft, kommt näher, schnuppert an meiner Hand, holt sich die Nuss, rauscht wieder ab und verzehrt die Nuss genüsslich. Und dann ein paar Kohlmeisen, die auf meiner ausgestreckten Hand landen, die Handfläche mit ihren kleinen Füßchen kitzeln und mit einem Stückchen Nuss im Schnabel davonfliegen.

GLÜCKSGEFÜHL PUR!

Und die Laubhaufen in den Parks ~ wie lange bin ich da nicht mehr durchgelaufen??? Meine kleine Tochter macht es vor, ich mache es nach und lasse mich anstecken von dieser sprühenden Freude. Laub hängt im Haar, an der Mütze, im Schal und wir kichern und lachen, rollen uns durch das Laub, glucksen und wiehern und denken uns gar nichts dabei 😉 Ich bemerke nur, so aus den Augenwinkeln, dass einige Passanten nicht anders können, als zu grinsen und sich zu freuen an dem Anblick 🙂

Nicht beabsichtigt, und doch gelungen! 🙂

Ja, die Freude am Leben ist ansteckend! Vergiss manchmal, wie viele Jahre du zählst! Wecke das innere Kind in dir und tu, was du schon lange nicht mehr getan hast!  Und freu dich ~ deine Freude ist ansteckend und vertreibt alles andere!

Willst du mehr davon, dann schau einfach hier bei Irmgard vorbei ~ dort erfährst du auch mehr über die Teilnahme an der Blogparade der Lebensfreude, an der du selbst auch mitwirken kannst!

VIEL FREUDE!

Mein Herz schreibt ein Buch zur Flüchtlingsthematik

Mein Herz schreibt ein Buch zur Flüchtlingsthematik

So, jetzt muss es raus, es arbeitet seit Tagen in mir… ich schreibe zur Zeit an zwei Geschichten für (kleine und große) Kinder zur Flüchtlingsthematik!

Mein Beweggrund:

In Syrien wütet ein unerbittlicher Krieg. Hunderttausende Menschen sind gezwungen ihre Heimat zu verlassen, um diesen Gräueln zu entkommen. Das Erstaufnahmelager in Traiskirchen (Niederösterreich) ist übervoll, hunderte Menschen, vor allem unbegleitete Minderjährige, schlafen im Freien, ohne Dach über dem Kopf. Sie verlassen Hals über Kopf ihre geliebte Heimat und gehen in die Fremde, ohne zu wissen, was sie erwartet, nur mit den Sachen bei sich, die sie am Leibe tragen. Auf ihrer Flucht erleben sie furchtbare Dinge und sehen sich immer wieder mit Tod und Verlust konfrontiert. In „Sicherheit“ angekommen, geht das Kämpfen weiter: Um Essen, um einen Schlafsack, um eine Jacke…

Ich war im Flüchtlingslager, habe in flehentlich bittende Augen gesehen, habe den Schmerz und die Trauer über das Erlebte herausgelesen und will diese Geschichte(n) über ein Flüchtlingskind allen Menschen widmen, die auf der Suche nach Heimat sind. Ein Großteil der Einnahmen soll an unbegleitete junge Flüchtlinge gehen, damit sie eine Zukunft haben.

Diese Geschichte ist für alle Menschen, die verstehen und die verstehen wollen und für jene, die bis jetzt weggesehen haben… und sie soll zeigen, dass es immer weitergeht und wie wichtig es ist, dass wir uns unsere Träume bewahren und unseren Glauben an das Gute. Und dass es immer Menschen gibt, die für uns da sind, auch in größter Not und wenn wir gar nicht damit rechnen, und die uns eine neue Heimat geben können, weil unser Herz bei ihnen ein neues Zuhause findet…

Die Geschichte ist frei erfunden, auch die Figuren und deren Namen und in Anlehnung an das entstanden, was ich gesehen, gelesen und gehört habe.

Mehr dazu in Kürze…

Wenn ich noch einmal zu leben hätte

Wenn ich noch einmal zu leben hätte

Ein 85-jähriger Mann, der wusste, dass er bald sterben würde, sagte:

„Wenn ich noch einmal zu leben hätte, dann würde ich mehr Fehler machen. Ich würde versuchen, nicht so schrecklich perfekt sein zu wollen. Dann würde ich mich mehr entspannen und vieles nicht mehr so ernst nehmen; dann wäre ich ausgelassener und verrückter; ich würde mir nicht mehr so viele Sorgen um mein Ansehen machen; dann würde ich mehr reisen, mehr Berge besteigen, mehr Flüsse durchschwimmen und mehr Sonnenuntergänge beobachten; dann würde ich mehr Eiscreme essen, dann hätte ich mehr wirkliche Schwierigkeiten als nur eingebildete; dann würde ich früher im Frühjahr und später im Herbst barfuß gehen, dann würde ich an mehr Blumen riechen, mehr Kinder umarmen und mehr Menschen sagen, dass ich sie liebe.

Wenn ich noch einmal zu leben hätte, aber ich habe es nicht…

Verfasser mir unbekannt

Ok, dann gehen wir es an, jetzt! Weil wir jetzt nur dieses eine, nämlich unser Leben haben! Worauf warten wir noch?

Was würdest du gerne alles tun wollen? Warum tust du es nicht bereits!? Was hindert dich daran, es zu tun? Wie würde es dir gehen, wenn du all das tun würdest? Ändere dein Leben, jetzt! Es ist deine Gelegenheit, das Beste aus dem zu machen, was du hast, damit du einmal sagen kannst, es hat sich gelohnt, es war alles genauso wie du es wolltest. Schöpfe aus dem Vollen!

Das Einzige, was uns zu tun bleibt: Wissen, was wir wirklich, wirklich wollen! Und ins Tun kommen. Das ist es. Und dann denke ich: Wenn ich noch einmal zu leben hätte, würde ich alles ganz genauso wieder tun! Dann passt es 🙂 Ich gehe jetzt zu den duftenden Blumen, um an ihnen zu riechen, ganz intensiv ♥ und dann umarme ich meine süße Kleine, sooft ich kann und sooft sie will 😉

P.S.: Vor vier Jahren habe ich bereits eine Version dieses Textes gepostet: „Leben im Hier und Jetzt„. Die oben stehenden Zeilen sind mir in den letzten Tagen begegnet und sie fühlen sich anders, stärker für mich an, sodass ich sie nun nochmals veröffentlichen muss.

Alternativmedizin

Alternativmedizin

Ein weiser Physiker sagte,
die beste Medizin für Menschen
sei die Liebe.
Daraufhin fragte jemand:
„Und was, wenn sie nicht wirkt?“
„Dann“, so antwortete der Weise
lächelnd, „erhöhe die Dosis.“

Autor mir unbekannt

Sie wirkt, immer. Die Liebe. Gib und verschenke sie großzügig, du hast genug davon. Die Liebe geht keine Gegengeschäfte ein. Sie IST. Erwarte nichts, erhoffe nichts. Und gib bei Bedarf mehr.

Menschen, Tiere, Dinge und Situationen mit Liebe betrachten, heilt vieles… Liebe hinschicken und wirken lassen. In ein schönes, sanftes, warmes Licht gehüllt. Und wirken lassen.

Es ist wieder der Fünfzehnte. Sechzehn Monate. Und immer sprudelnder, fröhlicher, mit Kirschen über den Ohren, den Mund voller Himbeeren, in beiden Händen ein Eisstanitzel, den Kirschsaft den Bauch hinunter rinnend, an Hortensien und Rosen riechend, indem sie ihr kleines Näschen ganz nah dran hält… *lächel*

Dem Wasserstrahl des Gartenschlauchs nicht nur hinterher schauend, sondern mittendrin, jauchzend… Für mich ein Sinnbild Mensch gewordener Liebe, lebendig und herausfordernd. Und ich live dabei. Ein Wunder… und ich trunken und er-füllt… danke! ♥