Lass mich auferstehen aus meinen Ängsten, damit ich frei leben kann.
Lass mich auferstehen aus meiner Schuld, damit ich Vergebung erfahre.
Lass mich auferstehen aus meinen Grenzen, damit ich nicht an mich gebunden bin.
Lass mich auferstehen aus meiner Sattheit, damit ich meine Seele spüre.
Lass mich auferstehen aus meiner Blindheit, damit ich die Not der Menschen sehe.
Lass mich auferstehen aus meiner Ruhelosigkeit, damit ich Frieden finde.
Lass mich auferstehen aus meiner Kälte, damit ich Wärme und Güte verschenken kann.
Lass mich auferstehen aus meiner Enge, damit ich selbstlos lieben kann.
Lass mich auferstehen aus dem Dunkel, damit Licht mein Leben durchstrahlt.
Lass mich auferstehen aus der Starrheit, damit ich weit und offen werde für andere.
Lass mich auferstehen aus meiner Schwerfälligkeit, damit ich staunen und danken kann.
E. Werner
Sterben, um zu leben… Manches muss erst sterben, damit neues Leben eine Chance und Platz hat… Ich bin lebendig… erwacht… offenen Herzens sehend und erkennend und staunend… liebend… und voll Dankbarkeit… ich gebe… MICH… ich BIN…
Von Herzen wünsche ich dir einen schönen Karfreitag – daran glaubend, was sein kann, an das Osterwunder glaubend…
Elisabeth ♥
Eine wunderschöne Meditation zu allen Elementen des Sonnengesangs… in Anlehnung an den Sonnengesang des Heiligen Franziskus von Assisi. Ein Lobpreis an die Schönheit der Schöpfung… das Leben ist schön… *lächel* Ein Geschenk an dich! *umarm*
Von Herzen, Elisabeth ♥
SONNE
Sonne
Ich streck mich dir entgegen
Wärm mich
bestrahl mich
umhüll, durchdring mich mit Licht
und lass mich Sonne sein
MOND
Wie der Mond bin ich
heut so – morgen anders
launisch
nehme zu – und nehme ab
bin leer – bin voll
bedrohlich – und entzückend
heut so – morgen anders
Lass mich Licht sein
in der Nacht
so oder anders
LUFT
Wind, Engergie, Kraft
ich will dich spüren
außen: auf der Haut
und in den Haaren
innen: in meinem Herzen
und in meinen Händen
Stürm um mich
beweg mich
beflügle mich
WASSER
Wasser will ich sein
klares, reines Wasser
In die Tiefe will ich streben
nach unten fließen
wie alles, was demütig ist und wahr
Erfrischen will ich
mich vergießen
wie alles, was lebendig ist
und liebt
FEUER
Feuer und Flamme
seid in mir
Glut der Liebe
glüh in mir
Fackel der Hoffnung
brenn in mir
ERDE
Erde will ich sein
bereit für den Samen
übersät von Blumen und Kräutern
voll Leben
Aber auch brach liegen darf ich
ruhen
bis es Zeit wird
für neues Leben
LIEBE
Lieben will ich
und Frieden bringen
Vergeben will ich
und Brücken schlagen
Zärtlich sein will ich
und alles Schwache verwandeln
TOD
Den Tod will ich annehmen
jetzt schon
in jungen Jahren
damit ich frei werde
und mich geben kann
Hingeben
wie das Weizenkorn
sich in die Erde gibt… 
Die Träumer und die Verrückten,
die Kinder und die Liebenden
wünschen sich voller Zuversicht alles das,
was in ihren Herzen brennt,
wie fern es auch immer sein mag,
ganz gleich, was die Welt davon hält.
Jochen Mariss (www.jochenmariss.de)
Ja, ich träume… *lächel* in dem Wissen, dass Träume wahr werden. Ja, ich bin ver-rückt, denn ich glaube, ganz fest und ich spüre, sehr viel. Ja, ich bin auch Kind, denn das Kind in mir ist so lebendig wie schon lange nicht mehr und zeigt mir die Farben und die Pracht des Lebens. Und: Ja, ich liebe… tief, und von ganzem Herzen, ganz gleich, was die anderen sagen. Und meine Zuversicht ist so groß, dass ich die Gewissheit in mir spüre, dass alles gut ist und dass Wünsche in Erfüllung gehen… *lächel* Es brennt in meinem Herzen…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Warte,
ich muss nur noch
meine alten Gewohnheiten
aus dem Fenster werfen,
meine anhänglichen Zweifel
vor die Tür setzen,
eine ganze Menge kleiner Sorgen
unter den Teppich kehren
und meine Berührungsängste
im Feuer meiner Sehnsucht nach Nähe
verbrennen.
Warte,
ich muss nur noch
mit mir ins Reine kommen,
Platz schaffen für
eine lebendige Beziehung,
die Raum lässt für
Entfaltung und Entwicklungen
und offen ist
für jede Art von Zuneigung.
Warte!
Das Fest, das auf uns zukommt,
soll unvergesslich werden.
Ernst Ferstl
Diese Zeilen machen mich schmunzeln… und zugleich nachdenklich… Ich lebe im Hier und Jetzt… ich lebe und genieße das Leben JETZT. Ich werde nicht warten in dem Sinn, aber ich werde da sein. Und Feste soll man feiern, wie sie fallen, es gibt unzählige Gelegenheiten dazu… *lächel* Und noch etwas: Die Liebe ist in mir… immer…
Von Herzen, Elisabeth ♥
So vieles geschieht nach dem Bild,
das wir voneinander haben,
das wir uns voneinander machen,
das wir anderen von uns vermitteln.
Aber wie echt und wahr sind die Bilder?
Mit welchen Farben sind sie gemalt?
Mit den Farben unserer Persönlichkeit,
unserer Natürlichkeit?
Oder mit den Farben der Täuschung,
der Selbsttäuschung?
Lösen wir uns von dem Wunsch,
uns anders zu geben, als wir sind
und den anderen so zu sehen
wie wir ihn haben möchten,
anstatt so, wie er wirklich ist.
Sagen wir ja zu uns selbst,
sagen wir ja zum anderen.
Es ist doch gerade die Einzigartigkeit
eines jeden Menschen,
die unsere Beziehungen
so schön und lebendig macht.
Legen wir all das ab,
was nicht wirklich zu uns gehört
und haben wir Mut,
wir selbst zu sein.
Denn die Menschen,
die uns mit dem Herzen suchen,
möchten uns so lieben, wie wir sind.
Und sie selbst wünschen sich auch
nichts sehnlicher, als von uns
so angenommen zu werden, wie wir sind.
Angenommen werden… genauso, wie wir sind… Wer will das nicht… Doch sind wir bereit, auch uns selbst versöhnlich und liebevoll anzunehmen, so wie wir sind? Bilder sind schnell gemalt, alle Arten von Bildern, alle Kunstrichtungen – aber eben künstlich… Legen wir unsere Masken ab… und erinnern wir uns immer wieder daran, das zu tun, denn Masken sind auch schnell angelegt… Ich öffne mein Herz und schaue dir in das deine – bist du bereit?
Von ♥en, Elisabeth
P.S.: Danke dir, lieber Ernst, für diese wunderschönen Zeilen und Gedanken!

P.P.S.: Und das passt auch ganz gut zum heutigen Faschingsbeginn…
Solange wir Träume haben, leben wir.
Solange wir leben, geben uns Träume Hoffnung.
Solange es Hoffnung gibt, haben wir keine Angst vor der Zukunft.
Die Zukunft liegt in unseren Händen.
Träumen wir sie nicht, sondern erleben wir sie.
© 1999 by Petra Heierhoff
Ich habe heute Geburtstag *freu* und freue mich auf all meine Träume, die lebendig sind und die noch lebendig werden – und das nicht nur am Geburtstag. Diese wunderschönen Zeilen habe ich von einer Geburtstagskarte, die mir Erika geschickt hat – oh, ich liebe diese Spruchkarte, und diese Worte passen auch so wunderbar, ich danke dir dafür, liebste Erika! *umarm* Und nun genieße ich diesen Festtag, drücke meine Mama ganz lieb und fest, die mir mein Leben geschenkt hat, bin dankbar dafür, und nehme ein großes Stück von der Geburtstagstorte – für DICH habe ich auch eines aufgehoben!
♥-lichst Elisabeth
Als ich sehr viel jünger war, als ich es heute bin, sagte mir eine ältere Person, die ich sehr gern mochte:
„Verbringe mindestens fünfzehn Minuten am Tag damit, Träume zu weben. Und wenn du hundert gewebt hast, werden wenigstens zwei davon ein Leben annehmen.”
Träumt eure Träume also weiter und kümmert euch nicht darum, ob es passieren kann oder nicht; webt sie zuerst. Viele haben ihre Träume dadurch getötet, dass sie herausfinden wollten, ob sie sie verwirklichen könnten oder nicht, bevor sie sie geträumt hatten. Wenn ihr also erstklassige Träumer seid, träumt sie aus – gleich mehrere auf einmal – und seht dann, welche Realität sich einstellt, um sie zu verwirklichen anstatt zu sagen: „Oh, mein Gott, was kann ich bei dieser Wirklichkeit überhaupt träumen?”
Virginia Satir
Lächelnd, weil wissend und vor allem spürend, dass es so ist, lese ich diese Zeilen einer großen und bedeutenden Familientherapeutin, die selbst zwar nie eine eigene Familie hatte, aber ein großes Herz und ein unglaubliches Gespür für Menschen. Und Träume, die sie gelebt hat. Ich bin dabei, meine Träume lebendig werden zu lassen – die Betonung liegt auf „zu lassen”. Ich lasse los, ich lasse es zu, ich lasse es geschehen und Wirklichkeit werden, wo ich zuvor den Grundstein durch meine Träume gelegt habe… Mit voller Hingabe… an das Leben… Träume ohne Zahl… und ein, zwei oder drei werden wahr…
Ich wünsche dir von ♥en viele wundervolle Träume!
Elisabeth
Die bedeutende Familientherapeutin Virginia Satir beschreibt in “Das Theater des Inneren” ein interessantes und spannendes Theaterstück, das geboten wird: “Meine vielen Gesichter” - und es geht: um MICH! Da ist auf der Bühne zu lesen – oje, Virginia Satir bekommt Magenschmerzen dabei…
Regeln, um ein guter Mensch zu sein
Ich muss immer
alles richtig machen
ordentlich
intelligent
vernünftig
gut
gehorsam
gesund sein.
Egal, was es kostet oder in welcher Situation
ich gerade bin,
denn
alle anderen sind wichtiger als ich,
und
wie komme ich überhaupt dazu, etwas für mich
zu verlangen?
Es scheint, als wäre ich in meinem ganzen Leben immer wieder und überall in irgendeiner Form auf diese Regeln gestoßen. Ich erkenne darin die Überlebensregeln, die aus allgemein anerkannten Du-sollst-Geboten und Verboten bestehen. Ich habe viele Jahre lang versucht, nach ihnen zu leben, aber trotz aller Anstrengungen ist es mir immer nur teilweise gelungen. Gelang es mir nicht, fühlte ich mich sehr schlecht. Je mehr ich mich jedoch umsehe, desto mehr sehe ich natürlich. Wichtig ist, sich überhaupt umzusehen.
Und dann sieht Virginia Satir auf einer anderen Tafel geschrieben:
Ich – mein Selbst
Was ich alles sein kann:
ausgeglichen
fröhlich
liebend
gesund
intelligent
sexy
schöpferisch
humorvoll
kompetent.
All das ist möglich.
Wie oft habe auch ICH diese Worte angezweifelt… Nun weiß und spüre ich, dass diese Worte immer mehr zu meinen Worten werden, dass diese Worte in Fleisch und Blut übergehen und lebendig werden und gelebt werden wollen – von MIR! Und auch von DIR! Denn: All das IST möglich!
Ich wünsche dir dafür von ♥en alles Gute!
Elisabeth
Das Geheimnis einer lebendigen Beziehung:
Zeitweise Federn zu lassen – und doch immer wieder aufeinander zu fliegen.
Wie wahr, wie wahr… Wenn ich darüber auch schmunzeln kann, der Kern ist wahr…
Verpackt in beflügelnde Worte, die mich abheben lassen… Und ich gebe wenigstens
zu, mich mit fremden Federn zu schmücken, während andere das heimlich tun… ![]()
Und das verleiht mir nun wahrlich Flügel… *lächel*
♥-lichst Elisabeth
Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. Neugier hat ihren eigenen Seinsgrund. Man kann nicht anders als die Geheimnisse von Ewigkeit, Leben oder die wunderbare Struktur der Wirklichkeit ehrfurchtsvoll zu bestaunen. Es genügt, wenn man versucht, an jedem Tag lediglich ein wenig von diesem Geheimnis zu erfassen. Diese heilige Neugier soll man nie verlieren.
Albert Einstein (gestern wurde sein 130. Geburtstag gefeiert!)
Neugierig sein wie ein Kind… staunen wie ein Kind… das Kind in dir entdecken… Lebendig und bunt… Fragen über Fragen… Geheminis über Geheimnis… das Geheimnis des Lebens ergründen… von Tag zu Tag… offen und mutig und eins mit dir selbst…
Eine ♥-liche Umarmung von Elisabeth