Wenn´s draußen friert,
wenn´s draußen schneit,
gibt´s dennoch eine Blütenzeit;
nicht Rosen sind´s und Veilchen auch,
die etwa weckt ein Frühlingshauch;
ein dunkelgrüner Tannenbaum
der bringet uns den Maientraum.
Franz Graf von Pocci
Nur noch ein Mal schlafen… dann erstrahlt jener Tannenbaum geschmückt in hellstem Lichterglanz. Das duftet und erinnert an Kindertage… Und sieht der Christbaumschmuck nicht aus, wie unzählige Blüten, die den Baum und unsere Herzen mitten im Winter zum Erblühen bringen…?
Und wenn wir dann vor dem Weihnachtsbaum stehen, hüpft unser inneres Kind und unsere Augen beginnen zu leuchten, gerade so wie Kinderaugen ~ kannst du es sehen und spüren? Das ist kein Traum, das ist lebendig gewordene Freude und Liebe. Und beinah wie von selbst kehrt Frieden ein… Ich wünschte, es könnte jeden Tag Weihnachten sein… ♥
Wie schön das Leben ist, erfährt man nur,
wenn man sich nicht vor allem verschließt,
was einem fremd erscheint.
Hans Bemmann
Ich kann die Angst wählen ~ die Angst vor dem Neuen, Unbekannten, Ungewohnten, das mir (noch) fremd ist bzw. erscheint und mich verschließen vor dem Leben. Oder ich kann die Liebe wählen, neugierig und offen in die Welt hinausblickend, über meinen Tellerrand hinaus, sodass Horizonte sich erweitern. Ich kann frei wählen, jeden Augenblick neu.
Und doch hat beides Platz, und doch kommt beides vor. Alles zu seiner Zeit.
Ich entdecke das Leben von Tag zu Tag mehr, da ich begreife, dass mich das Neue lebendig macht. Jeden Tag erwache ich aufs Neue und beginne, anders zu denken und das Neue, Unbekannte anzunehmen, zu lieben und… entwickle eine Liebe dazu, die mich trägt voll Vertrauen. Ja, das Leben ist schön!
Von Herzen, Elisabeth ♥
Lebe!
Tanze, wenn die Sonne scheint,
und pfeife, wenn es regnet.
Und du wirst spüren:
Wir sind gemacht für die Freude.
Phil Bosmans
Ganz gleich, was ist… Regen oder Sonne ~ der Sommer ist in meinem Herzen, die Blumen blühen üppig, der Weizen reift heran, golden und reich, Segen bringend. Der Regen stillt den Durst und schenkt Nahrung, die Sonne trocknet Tränen und fördert das Wachstum und die Blütenpracht und das Reifwerden der Früchte… und ich betrachte all das lächelnd und dankbar und heiße alles willkommen, was da ist… ja, ganz gleich, was ist…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Wir müssen nicht erst sterben, um ins Himmelreich zu kommen. Tatsächlich genügt es, vollkommen lebendig zu sein. Atmen wir aufmerksam ein und aus und umarmen wir einen schönen Baum, sind wir im Himmel.
Wenn wir einen bewussten Atemzug machen und uns dabei unserer Augen, unseres Herzens und unserer Leber bewusst sind, werden wir unmittelbar ins Paradies getragen. Frieden ist vorhanden. Wir müssen ihn nur berühren.
Sind wir vollkommen lebendig, können wir erfahren, dass der Baum ein Teil des Himmels ist und dass auch wir Teil des Himmels sind.
Thich Nhat Hanh
Das gilt nicht nur für die Bäume, sondern für alles, was wir mit Liebe betrachten. Und wenn wir umarmen, dann sind wir ganz im Hier und Jetzt und lenken unsere Aufmerksamkeit auf die Gegenwart, auf unser Sein und auf unser Atmen. Dann werden wir sehr schnell sehr intensiv spüren, wie nahe wir dem Himmel sind… dass wir ein Teil des Himmels sind… dass der Himmel auch in uns ist…
Von Herzen, Elisabeth ♥

Foto: © Dr. Georg Rappold/Walddialog, Lebensministerium
Jeder Krieger des Lichts
hat schon einmal einen geliebten Menschen verletzt.
Darum ist er ein Krieger des Lichts:
kraft dieser Erfahrungen und weil er die Hoffnung
nicht aufgegeben hat, sich zu bessern.
aus: “Handbuch des Kriegers des Lichts” von Paulo Coelho
Und trotzdem liebt er, der Krieger des Lichts… und verzeiht und sagt, es tut ihm leid, wenn er jemanden verletzt hat… auch wenn es hier gar nicht um Schuld oder Fehler geht, sondern darum, vor allem sich selbst zu vergeben… Denn jeder ist für sein Tun und seine ausgesprochenen Worte selbst verantwortlich. Und die Liebe wird lebendig und groß, wenn ich bereit bin, alles zu geben…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Es ist noch gar nicht so lange her, da verbreitete sich die Nachricht in allen Medien – print, TV und Hörfunk – aller Städte und Länder, dass das Christkind auf die Erde hernieder gekommen ist, um den Menschen zu zeigen, dass es wahrhaftig existiert. Die Medien dementierten das zwar, aber ein prominentes Ehepaar, das sich in Trennung befand, was durch die Presse noch forciert wurde, begab sich auf die Suche nach diesem Weihnachtswunder… Der Glaube daran war lebendig geblieben in all den Jahren. Trotz allem.
Im Internet war jedoch nichts zu finden, auf Facebook wurde eifrig geworben, und Fernsehen und Radio brachten stets nur schlechte Nachrichten. Und so blieb den beiden nichts anderes übrig, als innezuhalten und in die Dunkelheit hinein zu lauschen. Denn tief in ihren Herzen war es finster und bitterkalt.
„Kannst du mal Licht machen?“, sagte die Frau und blickte ihren Mann an. „Herrje, kannst du nicht selbst… ich seh´ doch auch nichts… wo… und überhaupt…“. Er wandte sich ihr zu, rein zufällig, weil er ja nichts sah, und da trafen sich ihre Augen. Und plötzlich leuchtete in den Augen der Frau ein Licht auf, das aus ihrem Innersten heraus schien und ihrem Herzen entsprang. Der Mann sah in das Licht ihrer Augen und ihres Herzens, und das Leuchten spiegelte sich in seinen eigenen Augen wider, sodass es ringsum hell wurde. Was war das bloß…? Da war also doch noch etwas… da war die Liebe, immer noch, tief in ihren Herzen, nach all den Jahren… weit weg vom Rummel, von der Öffentlichkeit und von den Medien.
Mann und Frau blickten einander in die Augen, und der Glanz und das Leuchten brachen das dicke Eis, das sich wie ein Panzer um ihre Herzen gelegt hatte. Langsam schmolz es dahin und taute auf, was in den Herzen immer schon war und nun warm und weich und voll Liebe zum Vorschein kam.
„Ich danke dir für das Licht“, sagte die Frau lächelnd zu ihrem Mann. „Ich danke dir“, wiederholte er, und er meinte es auch so, aus tiefstem Herzen, und der Zauber dieser Worte öffnete die Tore ihrer beider Herzen. Der Mann fühlte die Dankbarkeit für das Wunder, das mit ihnen beiden geschehen war. „Bitte, nimm mich in den Arm“, sagte die Frau, „ich habe dich so lange gesucht…“ Der Zauber wirkte weiter fort, das Wort entfachte erneut die Liebe, und aus der Liebe wurde Bewegung, und schließlich standen die beiden in der Kälte der Weihnachtsnacht, leuchtend und von wärmender Liebe durchdrungen.
„Verzeih mir, dass ich unsere Liebe hinaus an die Medien getragen habe, wo sie doch nur uns beide angeht und nur wir beide fühlen können, was ist. Ich habe mich zu sehr beeinflussen lassen und war gierig darauf, mein Bild auf Hochglanzpapier zu sehen und meinen Namen zu lesen. Es tut mir leid.“ Leise schluchzend lag sie in seinen Armen. Ihre Worte bewirkten den Zauber, dass sich weitere trennende Eisbrocken von ihren Herzen lösten und eine nie dagewesene Nähe ermöglichte. „Weißt du“, sagte der Mann zu seiner Frau, „ich liebe dich. Trotzdem. So wie du bist. Alles an dir!“
Die stillschweigenden Beobachter dieser trauten Szene, Tauben, Eichhörnchen, eine Hauskatze, eine Elster, und ein Fuchs, wärmten sich an der Liebe, die die beiden nun ausstrahlten. Dem Paar wurde bewusst, wovor es sich die vergangenen Jahre verschlossen hatte. Liebe, Dankbarkeit und Vergebung sind die Schlüssel zur Quelle der Freude in ihrem Inneren – auch im Zusammensein, im Miteinander. Zauberworte, die gefühlt und auch ausgesprochen werden, erwirken im Außen, beim Gegenüber etwas, wodurch alles möglich und ermöglicht wird.
Auch das Christkind befand sich unter den stillen Beobachtern. Endlich hatte es gefunden, wonach es hier auf Erden gesucht hatte. Es lächelte, voll Freude und Zufriedenheit. „Ich wusste es, ich habe immer daran geglaubt, dass die Liebe bei den Menschen wieder Einkehr hält“, strahlte es in alle Himmelsrichtungen aus. Und husch, husch… schwebte es davon…
Die Frau sah einen hellen Lichtfunken gerade noch entschwinden, und sie seufzte freudig: „Denk dir, ich habe das Christkind gesehen!“ Ihr Mann drückte sie noch ein klein wenig fester an sich und sagte lächelnd, ohne den Blick von seiner Frau abzuwenden: „Ja, ich auch!“ Und er fügte hinzu: „Und es war so schön… so schön wie du es bist…“
Und der Zauber von Dank, Vergebung und Liebe ist mit Hilfe von Worten in Fleisch und Blut übergegangen und hat den Weg in die Herzen der Menschen zurückgefunden. Sogar in den Medien wird wieder darüber berichtet, und die vielen LeserInnen werden dadurch inspiriert, ihre Herzen zu öffnen und die Liebe zu leben. Dabei hat sich diese Geschichte des Weihnachtswunders eben erst zugetragen… gestern… oder heute… gleich nebenan… und schon wird es heller und wärmer… überall…
Das ist meine Weihnachtsgeschichte, die ich heuer für dich geschrieben habe… möge sie einen Funken in dir entzünden und dich daran erinnern, dass die Quelle der Liebe und der Freude in deinem Herzen ihren Ursprung hat und dass du jederzeit daraus schöpfen kannst, wenn dich dürstet. Manchmal brauchen wir jemanden, der uns daran erinnert… Schön, dass es dich gibt!
Ich wünsche dir von ganzem Herzen zauberhafte, liebe- und licht-volle Weihnachtstage!
Deine Elisabeth ♥

Die Liebe ist ein magischer Lichtstrahl, der aus den Tiefen des Gefühls hervor bricht und sein ganzes Umfeld erhellt. Auf diese Weise erlebt man die Welt als einen Reigen, der durch grüne Wiesen zieht, und das Leben als einen schönen Traum, den man zwischen zwei Phasen der Schlaflosigkeit träumt.
Khalil Gibran
Ich bin munter, ich bin wach, ich bin lange schon erwacht und lebe mein Leben - und doch träume ich gerne, habe Visionen und freue mich daran. Das magische Licht der Liebe, das mich erfüllt und alles in mir und rings um mich erhellt, breitet sich aus… Ich tanze, ich spiele, ich spinne Fantasien und Ideen… was für ein wundervoller Traum, der mich lebendig macht…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Das Leben ist zum Leben da -
für: Picknick im Himalaja,
für: eine Katze zum Schnurren bringen,
für: Fortbewegung auf eigenen Schwingen,
für: einen duftenden Pfirsich küssen,
für: wollen wollen statt müssen müssen.
Oder für ein Picknick am Meer… *lächel* Dafür ist das Leben da… zum Leben… für alles, was Spaß macht… es ist einfach… ja, das Leben IST einfach… nur wir selbst machen es uns oft so schwer…
Lass uns gemeinsam lachen, lernen, leben und lieben… und genießen… denn das Leben ist zum Leben da…
Lebendige, liebe-volle Grüße, Elisabeth ♥
In “Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück” von François Lelord lernt Hector auf dieser seiner Reise sehr viel über das Glück und kommt mit einigen Lektionen zurück, die er für uns zusammen geschrieben hat:
Lektion Nr. 1: Vergleiche anzustellen ist ein gutes Mittel, um sich sein Glück zu vermiesen. (wie wahr…)
Lektion Nr. 2: Glück kommt oft überraschend. (daher bin ich jederzeit bereit und offen, es zu sehen und zu empfangen)
Lektion Nr. 3: Viele Leute sehen ihr Glück nur in der Zukunft. (im Hier und Jetzt ist es da, in dir, rund um dich)
Lektion Nr. 4: Viele Leute denken, dass Glück bedeutet, reicher oder mächtiger zu sein.
Lektion Nr. 5: Manchmal bedeutet Glück, etwas nicht zu begreifen.
Lektion Nr. 6: Glück, das ist eine gute Wanderung inmitten schöner unbekannter Berge. (ja, genau… *lächel*)
Lektion Nr. 7: Es ist ein Irrtum zu glauben, Glück wäre das Ziel. (ich genieße den Weg…)
Lektion Nr. 8: Glück ist, mit den Menschen zusammen zu sein, die man liebt. (ja, ja, ja!!!)
Lektion Nr. 8b: Unglück ist, von den Menschen, die man liebt, getrennt zu sein. (oh ja, das ist es… *seufz*)
Lektion Nr. 9: Glück ist, wenn es der Familie an nichts mangelt.
Lektion Nr. 10: Glück ist, wenn man eine Beschäftigung hat, die man liebt.
Lektion Nr. 11: Glück ist, wenn man ein Haus und einen Garten hat.
Lektion Nr. 12: Glück ist schwieriger in einem Land, das von schlechten Leuten regiert wird.
Lektion Nr. 13: Glück ist, wenn man spürt, dass man den anderen nützlich ist.
Lektion Nr. 14: Glück ist, wenn man dafür geliebt wird, wie man eben ist. (genau so, mit allem Drum und Dran… und sehen, was sein könnte…)
Anmerkung: Zu einem lächelnden Kind ist man freundlicher (sehr wichtig).
Lektion Nr. 15: Glück ist, wenn man sich rundum lebendig fühlt.
Lektion Nr. 16: Glück ist, wenn man richtig feiert. (jede auch noch so kleine Gelegenheit!)
Lektion Nr. 17: Glück ist, wenn man an das Glück der Leute denkt, die man liebt.
Lektion Nr. 19: Sonne und Meer sind ein Glück für alle Menschen.
Lektion Nr. 20: Glück ist eine Sichtweise auf die Dinge.
Lektion Nr. 21: Rivalität ist ein schlimmes Gift für Glück.
Lektion Nr. 22: Frauen achten mehr auf das Glück der anderen als Männer.
Lektion Nr. 23: Bedeutet Glück, dass man sich um das Glück der anderen kümmert?
Lektion Nr. 24: Nimm dir Zeit, die Schönheit der Welt zu betrachten.
Ist dir aufgefallen, dass eine Lektion fehlt? Hector hat eine Erfahrung gemacht, die ihm gezeigt hat, dass Lektion Nr. 18 doch kein Glück ist
daher hat er sie durchgestrichen. Ein alter Mönch bittet ihn zum Schluss, ihm die durchgestrichene Lektion zu nennen:
Lektion Nr. 18: Glück wäre, wenn man mehrere Frauen gleichzeitig lieben könnte.
Da lachte der alte Mönch laut auf:”Genau das habe ich auch gedacht, als ich jung war!”
Jetzt wissen wir es… *lächel* In diesem Sinne wünsche ich dir einen glücklichen Tag und einen glücklichen Weg – genieße alles, was ist! Ich bin schon mittendrin… *lächel* Danke für dieses Glück…
Glückliche Grüße von Herzen, Elisabeth ♥
Lass mich auferstehen aus meinen Ängsten, damit ich frei leben kann.
Lass mich auferstehen aus meiner Schuld, damit ich Vergebung erfahre.
Lass mich auferstehen aus meinen Grenzen, damit ich nicht an mich gebunden bin.
Lass mich auferstehen aus meiner Sattheit, damit ich meine Seele spüre.
Lass mich auferstehen aus meiner Blindheit, damit ich die Not der Menschen sehe.
Lass mich auferstehen aus meiner Ruhelosigkeit, damit ich Frieden finde.
Lass mich auferstehen aus meiner Kälte, damit ich Wärme und Güte verschenken kann.
Lass mich auferstehen aus meiner Enge, damit ich selbstlos lieben kann.
Lass mich auferstehen aus dem Dunkel, damit Licht mein Leben durchstrahlt.
Lass mich auferstehen aus der Starrheit, damit ich weit und offen werde für andere.
Lass mich auferstehen aus meiner Schwerfälligkeit, damit ich staunen und danken kann.
E. Werner
Sterben, um zu leben… Manches muss erst sterben, damit neues Leben eine Chance und Platz hat… Ich bin lebendig… erwacht… offenen Herzens sehend und erkennend und staunend… liebend… und voll Dankbarkeit… ich gebe… MICH… ich BIN…
Von Herzen wünsche ich dir einen schönen Karfreitag – daran glaubend, was sein kann, an das Osterwunder glaubend…
Elisabeth ♥