Neu bist du,
wenn du staunst, weil jeden Morgen Licht da ist;
wenn du glücklich bist,
weil deine Augen sehen, deine Hände fühlen
deine Füße laufen;
wenn du singst, weil dein Herz schlägt.
Neu bist du,
Wenn du weißt, dass du lebst;
Wenn du dir bewusst machst,
dass heute der erste Tag
vom Rest deines Lebens beginnt.
Neu bist du,
wenn du mit reinem Blick
auf Menschen und Dinge schaust,
wenn du noch lachen kannst,
wenn du dich freuen kannst
über die einfachen, kleinen Blumen
am Weg deines Lebens.
Phil Bosmans
So sind wir ~ jeden Tag neu! Uns ent-faltend, erwachend und erwacht, staunend wie ein Kind, weil wir schauen mit den Augen eines Kindes. Neu sind wir, weil wir jeden Tag neugeboren werden und jeden Tag neu starten können, daran denkend, was er uns Gutes bringen mag.
Wahrnehmend, was wir alles haben… alles, was wir bisher als selbstverständlich angenommen und nie bedacht haben… Das alles macht uns voll und ganz, das alles macht unser Glück aus… wenn wir sehen, wie reich wir beschenkt SIND ♥ Und die Freude am Leben wächst… von Tag zu Tag…
Foto: Elisabeth Ornauer
Wie weit bin ich
schon gegangen,
von Haus zu Haus,
und dann,
als ich das Gefühl habe,
endlich angekommen
zu sein,
wird mir die Tür gewiesen,
Weil für manche
immer noch das Geld zählt.
Gerade in Zeiten wie diesen…
Da stehe ich nun,
mehr oder weniger
auf der Straße,
mit nichts,
als einem Kind
unter meinem Herzen -
meinem eigenen,
kleinen, inneren Kind,
das sich ein Zuhause
wünscht
und Geborgenheit.
Endlich.
Der Weg ist noch weit.
Und einst werde ich ankommen…
Und meinem Kind
in mir
ein Zuhause bieten können.
Elisabeth Ornauer
Manchmal gestaltet sich die Weihnachtszeit tatsächlich wie eine Herbergssuche… und es kommt immer noch vor, dass Menschen nicht wissen, wo sie hingehören, wo ihr Zuhause ist… und auf der Suche sind… lange Zeit… nicht nur in der Weihnachtszeit…
Ich wünsche dir, dass du ein Dach über deinem Kopf und über deinem Herzen hast, das du dein Zuhause nennen darfst! Es ist schön und tut gut, zu wissen, dass man wo zu Hause ist… und dass man angekommen ist… ♥
Home is where your heart is…
Heute ist der erste Tag
an dem wir
erwartungsvoll
das erste Türchen öffnen,
das erste Türchen
zu unserem Herzen
das sich von Tag zu Tag
mehr öffnet
und das Licht hereinlässt
und die Wärme
sodass wir dann
am Heiligen Abend
wirklich, wirklich
bereit sind
für das,
was uns erwartet,
was immer schon da war
und voll Demut
die Geschenke
entgegennehmen
die in uns sind,
die Geschenke auspacken
und uns dem Leben
in Freude
voll und ganz
hingeben
im Angesicht
des Wunders,
das sich uns offenbart.
Das erste Türchen
ist der erste Schritt
uns selbst entgegen
auf dass wir
bei uns ankommen
in der stillen, hochheiligen Nacht.
Elisabeth Ornauer
Und das Kind in mir freut sich über die erste Schokoladenüberraschung, die gleich am Morgen den Blutzuckerspiegel hüpfen lässt
und je leerer der Adventkalender wird von Tag zu Tag, desto voller wird das Herz… raschelnd, knisternd, leuchtend… mit glänzenden Augen dem Lichterglanz entgegen, der uns erfüllt und umhüllt…
Von Herzen eine schöne Adventzeit für dich! ♥
Grafik: Silke Leffler
Tue alles, was du tust, ganz.
Liest du, so lies ganz.
Schreibst du, so schreib ganz.
Bist du bei einem Menschen,
so sei ganz für ihn da.
Isst du, so iss wie einer,
der damit beschenkt wird.
Sprichst du mit jemandem,
so sei ganz da zum Reden und Hören.
Tue es so bei allem,
bei der Arbeit und beim Schlaf,
in der Freizeit und im Gebet.
So wirst du mitten im Leben
den Weg in die Tiefe finden.
Verfasser mir nicht bekannt
“Beim Essen wird gegessen!”, das habe ich als Kind oft gehört… Trotz strenger Aussprache beinhaltet es jedoch die Weisheit der Achtsamkeit… Hätte es man mir liebevoll so erklärt wie oben, hätte ich es vielleicht leichter verstanden. Tu es ganz… andächtig, bewusst, aufmerksam…
So hält es eine Fülle, Tiefe und Weite für dich bereit, jetzt, in diesem Augenblick, ganz gleich, was rund um dich geschieht… Es fühlt sich gut an… erfüllt zu sein… *lächel*
Von Herzen, Elisabeth ♥
Als Kind hatte ich wirklich viele Träume, und ich denke, dass viele deshalb wuchsen, weil ich die Gelegenheit hatte, viel zu lesen.
Bill Gates
Wenn Lebensräume durch Lesensträume erschaffen werden… wenn das, was ich lese, sich wandelt… in Kreativität… und Flügel bekommt und sich verselbständigt… und abhebt… dann werden Träume wirklich wahr…
Das ist der Grund, weshalb ich immerzu lese, einmal mehr, einmal weniger… Stapel an Büchern umgeben mich, die von mir gelesen werden wollen…
Und mit Freude stürze ich mich von einem Leseabenteuer ins nächste… neugierig, freudig… und trete bereichert daraus hervor… aufgetankt… bereit für Neues… inspiriert und motiviert… *lächel* bereit, neue Welten zu entdecken…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Eine Frau schaut in ihren Spiegel.
Sie ist 5 Jahre alt: Sie schaut sich im Spiegel an und sieht eine Königin.
Sie ist 10: Sie schaut sich an und sieht Aschenbrödel oder Dornröschen.
Sie ist 15: Sie schaut sich an und sieht Aschenbrödel, Dornröschen, eine Schauspielerin oder, wenn es einer ihrer schlechten Tage ist, sieht sich dick, hässlich, voller Pickel und sagt: “Mama, so kann ich unmöglich zur Schule gehen!”
Sie ist 20: Sie schaut sich im Spiegel an und sieht sich zu dick/zu dünn, zu klein/zu groß, die Haare sind zu kraus oder zu glatt, aber sie beschließt, trotzdem los zu gehen!
Sie ist 30: Sie schaut sich im Spiegel an und sieht sich zu dick/zu dünn, zu klein/zu groß, die Haare sind zu kraus oder zu glatt, aber sie findet, sie habe jetzt keine Zeit, sich darum zu kümmern, und sie geht trotzdem aus.
Sie ist 40: Sie schaut sich im Spiegel an und sieht sich zu dick/zu dünn, zu klein/zu groß, die Haare sind zu kraus oder zu glatt, aber sie sagt sich, sie sei zumindest “sauber”, und sie geht trotzdem aus.
Sie ist 50: Sie schaut in den Spiegel und sagt: “Ich bin ich!” Sie lächelt und geht da hin, wo sie hingehen will.
Sie ist 60: Sie schaut sich im Spiegel an und denkt daran, dass manche sich gar nicht mehr im Spiegel betrachten können. Sie lächelt und zieht los, um die Welt zu erobern.
Mit 70: Sie sieht sich im Spiegel und sieht Erfahrung, Lachen und Fähigkeiten. Sie lächelt und zieht los, um das Leben zu genießen.
Mit 80: Sie kümmert sie sich nicht mehr darum, in den Spiegel zu schauen. Sie setzt sich ganz einfach ihren kleinen lila Hut auf und zieht los, nur um die Freude zu haben, die Welt zu sehen!
Ja, wir alle sollten unseren kleinen lila Hut schon viel, viel früher aufsetzen…
Quelle mir unbekannt
Die Schönheit einer Frau liegt nicht an ihren Kleidern oder dem hübschen Gesicht oder an ihrer Frisur. Die Schönheit einer Frau sieht man an ihren Augen, weil diese die Türen zu ihrem Herzen sind - da, wo die Liebe wohnt. Die Liebe, die sie schenkt, die Leidenschaft, die sie zeigt und die Jahre, die vergehen – das macht sie umso schöner!
Diese Geschichte widme ich allen Menschen, damit sie wissen, worauf es wirklich ankommt *lächel* und damit sie ihre Schönheit JETZT entdecken!
Von Herzen, Elisabeth ♥
P.S.: Vor drei Jahren habe ich diese Geschichte Dori Kellers gewidmet, die sich damals schon einen lila Hut gekauft und ihn auch tatsächlich getragen hat und heute mit Bewegung und Wandel ihren Weg bereits geht!
Heute widme ich diese Geschichte Ulla Seifert, die mit Mein lila Hut anderen Frauen Mut macht, ihren eigenen Weg zu gehen – JETZT!

Foto: bei Rosalia Kunsthandwerk kannst du gleich lernen,
dir einen lila Hut selbst zu filzen *lächel*
Wir gehen zurück… und zurück… und zurück… durch die Schichten der Furcht, Scham, Wut, Verletzung und der negativen Beschwörungen, bis wir das ausgelassene, unbelastete, fröhliche und liebevolle Kind entdecken, das in uns war und immer noch ist. Und wenn wir es erst einmal gefunden haben, dann lieben und schätzen wir es und lassen es nie, niemals gehen.
aus: “Unabhängig sein” von Melody Beattie
Manchmal waten wir sehr lange durch den Sumpf von Ängsten und alten Wunden… und das tut sehr, sehr weh… vor allem, wenn uns andere unsere Ängste und Verletzungen spiegeln, bricht vieles wieder auf und ist präsenter als je zuvor…
Aber indem wir da hindurchgehen, heilen wir unser inneres Kind und kommen immer näher an den bunten, fröhlichen Kern. Wenn wir dann dort angekommen sind, lassen wir uns einladen zu verweilen… auszuruhen, zu lachen, zu spielen, das Leben wieder so zu begreifen, wie es Gott gemeint hat…
Von Herzen alles Liebe für dich, Elisabeth ♥
Attraktive Lippen
Sprich freundliche Worte in freundlicher Weise.
Wunderbare Augen
Bemühe dich, in den anderen Menschen stets das Gute zu sehen. Ihre Augen sind die Tür zu ihrem Herzen - der Platz, wo die Liebe wohnt.
Schlanke Figur
Teile deine Nahrung mit den Hungernden.
Herrlich weiches Haar
Sorge dafür, dass mindestens ein Mal am Tag ein Kind mit seinen Fingern durch dein Haar fährt.
Perfekte Körperhaltung
Blicke aufrecht dankbar nach oben zu dem, der dich erschaffen hat.
Jugendliches Aussehen
Sei erwachsen, dann leuchtet dein inneres Kind freundlich durch dich hindurch. Wenn du ewig jugendlich bleiben willst, tut dein Körper alles, um dir das Gegenteil zu beweisen.
Sanfter Teint
Lass dich von den freundlichen Mienen freundlicher Menschen bestrahlen.
Schöne Hände
Verdien´ deinen Lebensunterhalt durch deiner eigenen Hände Arbeit. Beide Hände bleiben schön, wenn du mit der einen Hand anderen Menschen hilfst und mit der anderen dir selbst.
Attraktive Beine
Geh durchs Leben mit dem Bewusstsein, dass du nie alleine unterwegs bist.
Audrey Hepburn (danke, liebe Carol!
)
Viel Freude dir, einen wundervollen Wochenstart und ein Lächeln im Gesicht! *zauber*
Von Herzen, Elisabeth ♥
Es mag zwar paradox klingen, aber es ist so: Um An-spannung abzubauen, hilft am Besten Ent-spannung. Ich habe das immer wieder bemerkt (bei mir selbst und bei meinen Klienten), dass, wenn abends und dann morgens und tagsüber und wieder abends viel unerledigte Arbeit auf meinem Schreibtisch liegen bleibt und sich zu türmen beginnt, meine Anspannung einerseits größer, andererseits meine Arbeitsleistung geringer wird.
Und so geht es weiter und immer fort: Noch mehr Arbeit kommt zusammen, und je mehr Anspannung, desto weniger Arbeitsleistung. Ein circulus vitiosus, aus dem mit der Zeit ein circulus virtuosus werden kann: Erstens mit Entspannung zwischendurch ~ trotzdem! ~ (mithilfe von Meditation und/oder Selbsthypnose, hier weiß auch Gaba Bescheid), zweitens mit Übung und drittens mit Freude am Tun.
Unsere Andrea hat erst kürzlich daran erinnert: Nämlich daran, das zu tun, was mir als Kind bereits Spaß gemacht hat. Und so habe ich vor einiger Zeit wieder begonnen, zu schreiben (als Kind habe ich das fast täglich gemacht), zu zeichnen und zu malen (da war ich schon im Kindergarten Idol
), zu singen (ich wollte immer Opernsängerin werden oder zumindest die Königin der Nacht
) und auch vorzulesen *lächel* (oh, wie habe ich das als Kind geliebt, anderen vorzulesen!), wodurch ein gutes Gefühl in mir entstand, ein Gefühl von Begeisterung, Leidenschaft und Freude.
Ich habe mich meinem inneren Kind zugewandt und lebe immer mehr wieder das, was von Anfang an in mir war und immer noch ist. Durch meine Hingabe erfährt mein Leben, mein Tun, mein Sein eine wunderbare Bereicherung und Tiefe. Das nenne ich Flow *lächel* …und ich tanze oben auf den Wellen
… und arbeite, ohne zu merken, dass das wirklich “Arbeit” ist…
Von Herzen einen entspannten Tag auch für DICH, Elisabeth ♥
Es ist
dieses Vibrieren
in mir
das im ganzen Körper
kribbelt und
nach Wegen sucht
nach außen
zu treten.
Ich steh´ gerade
Schultern zurück
Kinn nach oben
atmen
ein und aus
fließend
sodass
sich die Bauchdecke
hebt und senkt
einatmen
und fließen lassen
und spüren
wie die Töne
ganz von alleine
da sind
in mir
spüren
wie die Töne
ganz von alleine
fließen
ganz leicht
und staunen darüber
dass das
meine Töne sind
meine Stimme
die dazu imstande ist
meinen Körper
so zum Schwingen
und zum Klingen
zu bringen.
E.O.
Als Kind wollte ich einmal Opernsängerin werden. Zu meiner Mama sagte ich damals: “Und wenn ich Opernsängerin bin und die Arien der Königin der Nacht singe, dann bekommst du immer einen Platz in der ersten Reihe!” Nun, wer weiß, was noch alles kommen mag *lächel* obwohl ich eben erst mit klassischem Gesangsunterricht begonnen habe…
Denn es liegt mir seit jeher am Herzen, das “Ave Maria” sowohl von Schubert als auch von Bach vollkommen zu singen. Es ist nie zu spät *lächel* und wer weiß schon, was noch alles für uns bereit ist… wenn wir bereit sind…
Das Gefühl ist wunder-voll… ich werde getragen… ich trage… mich selbst… ich bin mein Instrument… mein Körper ist mein Instrument, das meinem Innersten Ausdruck zu verleihen vermag… mich spüren…
Von Herzen, Elisabeth ♥