Was vor uns liegt und was in uns liegt ist unbedeutend verglichen mit dem, was in uns steckt

Ralph Waldo Emerson
Artikel-Schlagworte: „Heimat“
20. August 2015

So, jetzt muss es raus, es arbeitet seit Tagen in mir… ich schreibe zur Zeit an zwei Geschichten für (kleine und große) Kinder zur Flüchtlingsthematik!

Mein Beweggrund:

In Syrien wütet ein unerbittlicher Krieg. Hunderttausende Menschen sind gezwungen ihre Heimat zu verlassen, um diesen Gräueln zu entkommen. Das Erstaufnahmelager in Traiskirchen (Niederösterreich) ist übervoll, hunderte Menschen, vor allem unbegleitete Minderjährige, schlafen im Freien, ohne Dach über dem Kopf. Sie verlassen Hals über Kopf ihre geliebte Heimat und gehen in die Fremde, ohne zu wissen, was sie erwartet, nur mit den Sachen bei sich, die sie am Leibe tragen. Auf ihrer Flucht erleben sie furchtbare Dinge und sehen sich immer wieder mit Tod und Verlust konfrontiert. In „Sicherheit“ angekommen, geht das Kämpfen weiter: Um Essen, um einen Schlafsack, um eine Jacke…

Ich war im Flüchtlingslager, habe in flehentlich bittende Augen gesehen, habe den Schmerz und die Trauer über das Erlebte herausgelesen und will diese Geschichte(n) über ein Flüchtlingskind allen Menschen widmen, die auf der Suche nach Heimat sind. Ein Großteil der Einnahmen soll an unbegleitete junge Flüchtlinge gehen, damit sie eine Zukunft haben.

Diese Geschichte ist für alle Menschen, die verstehen und die verstehen wollen und für jene, die bis jetzt weggesehen haben… und sie soll zeigen, dass es immer weitergeht und wie wichtig es ist, dass wir uns unsere Träume bewahren und unseren Glauben an das Gute. Und dass es immer Menschen gibt, die für uns da sind, auch in größter Not und wenn wir gar nicht damit rechnen, und die uns eine neue Heimat geben können, weil unser Herz bei ihnen ein neues Zuhause findet…

Die Geschichte ist frei erfunden, auch die Figuren und deren Namen und in Anlehnung an das entstanden, was ich gesehen, gelesen und gehört habe.

Mehr dazu in Kürze…

20. Januar 2011

Als Fortsetzung zu Lernen, Tun und Lehren aus “Illusionen” von Richard Bach, dem Autor von “Die Möwe Jonathan”… 

Ihr alle seid Lernende,
Handelnde, Lehrer.
Deine einzige Verpflichtung
im Leben ist, dir selbst treu
zu bleiben.
Einem anderen Menschen oder einer
anderen Sache treu zu bleiben,
das ist nicht nur unmöglich,
es ist das Zeichen eines falschen Messias.

Die einfachsten Fragen sind die tiefsinnigsten.
Wo bist du geboren? Wo ist deine Heimat?
Wohin gehst du?
Was tust du?
Denke manchmal darüber nach, und
du wirst sehen, wie sich deine
Antworten verändern.

Du lehrst am besten, was du selbst am
dringendsten lernen musst.

Diese Gedanken berühren… ich lasse mich berühren… und ich gestehe es mir zu, dass es noch einiges zu lernen gibt für mich… sonst wäre ich nicht da, wo ich eben gerade bin… Und genau deshalb kann ich genau darüber berichten und die Menschen darin unterrichten… wie wahr… nur Mut… zu dem, was ist… und zu dem, was sein könnte… Du erinnerst dich bestimmt daran, wie das mit den Schiffen ist, die im Hafen vor Anker liegen…
Von Herzen, Elisabeth ♥

29. September 2009

Auch ich denke an Kreta.
An Kreta und an meine Seele.
Wenn ich wieder geboren würde,
so möchte ich das Licht auf diesem Fleckchen Erde wiedersehen.
Hier gibt es einen unbezwingbaren Zauber.

Nikos Kazantzakis / Νίκος Καζαντζάκης (1883 – 1957, kretischer Schriftsteller)

Das nenn´ ich Heimatliebe! Die auch fern der Heimat groß sein und bleiben kann.
Die Wurzeln sind da, ein Leben lang… Meine Liebe zu allem, was mich umgibt, ist
ähnlich groß: Auch ICH könnte mir sehr gut vorstellen, genau da wieder geboren
zu werden, wo ich herkomme, mit dem Licht und mit allem rundherum, was mich
dermaßen bereichert hat in all den Jahren… Das sind kostbare Schätze… und eine
Liebe, die hält… Ich bin erfüllt von Dankbarkeit und Glück…
Ich wünsche dir einen Tag voller liebevoller Begegnungen und voller Liebe in
deinem Blick!
Von ♥en, Elisabeth

Kreta_Samaria_Schlucht3
© E.O., zauberhaftes Morgenlicht in der Samaria-Schlucht, Kreta

7. Dezember 2008

Zum 2. Adventsonntag…

Weihnachten in Ajaccio

Reife Goldorangen fallen sahn wir heute, Myrte blühte,
Eidechs glitt entlang der Mauer, die von Sonne glühte.

Uns zu Häupten neben einem morschen Laube flog ein Falter -
Keine herbe Grenze scheidet Jugend hier und Alter.

Eh das welke Blatt verweht ist, wird die Knospe neu geboren -
Eine liebliche Verwirrung, schwebt der Zug der Horen.

Sprich, was träumen deine Blicke? Fehlt ein Winter dir, ein bleicher?
Teures Weib, du bist um einen lichten Frühling reicher!

Liebst du doch die langen Sonnen und die Kraft und Glut der Farben!
Und du sehnst dich nach der Heimat, wo sie längst erstarben?

Horch! Durch paradieswarme Lüfte tönen Weihnachtsglocken!
Sprich, was träumen deine Blicke? Von den weißen Flocken?

Conrad Ferdinand Meyer

Was träumen DEINE Blicke?
Meine Blicke träumen auch von Schneeflocken, aber auch von Sonne und Meer und mehr… ;-)
Ich wünsche dir von ♥en einen wunderbaren 2. Adventsonntag!
♥-lichst Elisabeth 

orangenbaum

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zauberwort steht fuer Worte, geschrieben und gesprochen, die zu Herzen gehen und sowohl Privatpersonen, als auch Unternehmen und deren Mitarbeiter und Kunden bewegen....

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