Geborgenheit

Geborgenheit

Raum will ich dir geben, mein Kind,
in dem du dich entfalten kannst, sorglos und sicher,
mit der Kraft meines Herzens dich stützen,
beschützen und leiten mit sanfter Hand,
Blumen und Sterne dir zeigen,
schauen, lauschen, staunen
und Antwort geben auf ungezählte Fragen.
Glauben und Vertrauen dich lehren,
damit du unbeirrt und furchtlos gehst
auf dem Weg durch die Zeit.
Dich und mich, unser Glück, unsere Freude,
Zerbrechlichkeit und Versagen in Gottes unendlicher Liebe bergen.


Emmy Grund

Ja, das will ich! Ich gebe dir, was ich habe, und ich gebe dir weiter, was ich kann. Das geht von ganz alleine, fließend. Ich bemühe mich, authentisch zu sein, einfach ich. Ich sehe dich, und du siehst mich. Wir sind einander gegeben, um zu lernen und zu wachsen. Du weißt und spürst das und bist sehr rücksichtsvoll und geduldig mit mir *lächel* Was für ein Geschenk!

Heute bist du ein Jahr alt, meine geliebte Tochter! Wie die Zeit vergeht… war es nicht erst gestern, als ich dich winzigklein in meinen Armen hielt? Und was habe ich nicht alles gelernt bereits von dir in den vergangenen zwölf Monaten! Ja… *lächel* In unendlicher Dankbarkeit und Liebe… ♥ deine Mama


Ich bin Ich

Ich bin Ich

Ein Kind ist mehr als das Kind seiner Eltern, mehr als das Ergebnis seiner Umgebung, mehr als das Resultat fremder Erwartungen. Es ist und besitzt ein eigenes Ich, das aus den unsichtbaren Händen seines Schöpfers hervorgegangen ist. Es ist als Mensch ein Wesen, dessen Stirn den Himmel berührt und dessen Herz weit ist wie die ganze Welt. So frei, so groß, so würdig soll es leben dürfen. Und seinen Namen soll es empfangen im Raum des Heiligen… Kein Mensch soll das Recht haben, dieses reine Licht Gottes zu trüben.

Verfasser mir unbekannt

Und das kleine bunte Tier,
das sich nicht mehr helfen kann,
fängt beinah zu weinen an.
Aber dann …
Aber dann bleibt das Tier mit einem Ruck,
mitten im Spazierengehen,
mitten auf der Strasse stehen,
und es sagt ganz laut zu sich:
„Sicherlich
gibt es mich:
Ich bin ich!“

aus: „Das kleine Ich bin Ich“ von Mira Lobe

Acht Monate… *lächel* und die Entwicklung zu einer eigenständigen Persönlichkeit schreitet voran 🙂  Es ist jeden Tag ein Wunder zu sehen, was neu, anders ist, was sich tut, was gesehen und entdeckt wird, und sei es noch so ein kleiner Vogel hoch oben am Himmel *lächel* oder die Meisen und Eichhörnchen, die Nüsse von der ausgestreckten Hand naschen… Und die Lichter, aller Art, die in den kommenden Tagen und Wochen noch mehr werden, angesichts der vielfältigen, aufwändigen, dekorativen Weihnachtsbeleuchtung in Wien 🙂

Ich bin dankbar für jeden Morgen, den ich durch ein geräuschvolles Glucksen und Lachen geweckt werde 😉 Es gibt nichts Schöneres… es ist… einzigartig, umwerfend, bezaubernd…
Ich bin dankbar für dieses wundervolle Geschenk… ♥

Stark wie ein Felsen

Stark wie ein Felsen

Möge dein Arm nicht erlahmen,
wenn du die Hand zur Versöhnung ausstreckst.
Möge dein Fuß nie müde werden,
wenn du auf deinen Widersacher zugehst.
Mögen dir Flügel eines Engels wachsen,
wenn du von diesem Gang zurückkehrst.

Irischer Segen

Stark wie ein Felsen in der Brandung, bist du… und doch… bereit zu Vergebung und Versöhnung… stark genug, die Schritte zu gehen, die notwendig sind, unter welchen Umständen auch immer… stark genug, die Hand zu reichen, auch wenn sie oftmals geschlagen und zurückgewiesen wurde… stark genug…

Stark genug, die Flügel auszubreiten und zu fliegen… diese Stärke wurde dir gegeben zum Lohn und hilft dir, dich über (Gedanken-)Grenzen hinwegzusetzen und wieder sanft zu landen… ♥

Foto: Edyta

Nonverbale Kommunikation

Nonverbale Kommunikation

Ein altes Ehepaar feierte nach langen Ehejahren seine goldene Hochzeit. Während sie am Frühstückstisch saßen, dachte die Frau: „ Schon seit 50 Jahren nehme ich immer Rücksicht auf meinen Mann und gebe ihm den knusprigsten Teil des Brötchens. Heute möchte ich endlich auch einmal diese Delikatesse genießen.“ Sie strich auf den oberen Teil des Brötchens Butter und gab die untere Hälfte ihrem Mann.

Entgegen all ihren Erwartungen war er sehr erfreut, küsste ihre Hand und sagte: „Mein Schatz, du hast mir gerade die größte Freude dieses Tages gemacht. Schon 50 Jahre lang habe ich die untere Hälfte eines Brötchens nicht mehr gegessen, obwohl ich sie am liebsten mag. Ich dachte immer, dass du sie haben darfst, weil du sie so gerne isst.“

Quelle: Sinnige Geschichten

Ein Beispiel dafür, wie nonverbale Kommunikation aus reiner Höflichkeit fehlschlagen kann… 😉 weil wir nicht sagen, was wir uns wünschen… und weil wir so tun, als ob das ok ist, was wir bekommen. Wie soll dann der andere merken, dass wir in Wirklichkeit etwas ganz anderes wollen? Hätte einer der beiden seinen Wunsch früher schon geäußert, wäre… gäbe… hätte…

Ok, also sagen wir, was wir wollen und was wir uns wünschen! Nur so haben wir auch die Chance, zu bekommen, was wir wollen ~ auch wenn wir wollen können, was wir bekommen 😉 aber wenn ich die Wahl habe… du weißt schon… dann mache ich lieber meinen Mund auf und probiere es. Es gibt ja auch Kompromisslösungen, womit beide glücklich sind 🙂 voll Genuss und Glück

Foto: Elisabeth Ornauer

Weihnachtswunder

Weihnachtswunder

Das Wunder bist DU

Dich anschauen
und dich auch sehen.
Mit dir reden
und dir auch zuhören.
Deine Hand nehmen
und dein Herz berühren.

Das will ich,
nicht nur zu Weihnachten.
Aber zu Weihnachten
will ich bewusst
drauf achten,
dich wahrzunehmen,
wie Gott dich gemeint hat:
Als ein Wunder,
in dem sich alles vereint,
in dem alles angelegt ist,
voll und ganz und schön:
Wie du eben bist!

So will ich lernen,
dich zu sehen.
Schön, dass es dich gibt ~
du Licht im Dunkel!

Elisabeth Ornauer

Ich wünsche dir ~ nicht nur heute ~ Momente der Freude und des Lichts… das Gefühl des angekommen-Seins, da, wo du gerade bist… Stunden mit dir, in Stille oder im Trubel, die dich erfüllen und in denen du ganz Ja zu dir sagen kannst… das Entdecken des Wunders und des Geschenks, das DU selber BIST! ♥

Fröhliche, wundersame Weihnachtstage für dich!