Wenn ich wuesste, dass es das letzte Mal ist…

Wenn ich wuesste, dass es das letzte Mal ist…

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich dich einschlafen sehe,
würde ich dich besser zudecken und zu Gott beten,
er möge deine Seele beschützen.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich dich zur Türe rausgehen sehe,
würde ich dich umarmen und küssen
und dich für einen weiteren Kuss zurückrufen.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich deine Stimme höre,
ich würde jede Geste und jedes Wort auf Video aufzeichnen,
damit ich sie Tag für Tag wiedersehen könnte.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich einen Moment innehalten kann,
um zu sagen „Ich liebe dich“,
anstatt davon auszugehen, dass du weißt,
dass ich dich liebe…

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich da sein kann, um den Tag mit dir zu teilen,
weil ich sicher bin, dass es noch manchen Tag geben wird,
so dass ich diesen einen verstreichen lassen kann…

Es gibt sicherlich immer ein „morgen“,
um einen Irrtum zu begehen.
Und wir erhalten immer eine zweite Chance,
um einfach alles in Ordnung zu bringen.

Es wird immer einen anderen Tag geben,
um zu sagen „Ich liebe dich“.
Und es gibt sicher eine weitere Chance,
um zu sagen: „Kann ich etwas für dich tun?“

Aber nur für den Fall, dass ich falsch liegen sollte,
und es bleibt nur der heutige Tag,
möchte ich dir sagen, wie sehr ich dich liebe.

Und ich hoffe, dass wir nie vergessen:
Das „Morgen“ ist niemandem versprochen,
weder jung noch alt,
und heute könnte die letzte Chance sein,
die du hast, um deine Lieben fest zu halten.

Also, wenn du auf morgen wartest…
wieso tust du’s nicht heute?
Falls das „Morgen“ niemals kommt,
wirst du bestimmt bereuen,
dass du dir keine Zeit genommen hast,
für ein Lächeln, eine Umarmung oder einen Kuss
und dass du zu beschäftigt warst,
um jemandem etwas zuzugestehen,
was sich im Nachhinein als sein letzter Wunsch herausstellt.

Halte deine Lieben heute ganz fest
und flüstere ihnen ins Ohr.
Sag‘ ihnen, wie sehr du sie liebst
und dass du sie immer lieben wirst.

Nimm dir die Zeit zu sagen „Es tut mir leid“,
„Bitte, verzeih‘ mir“, „Danke“ oder „Ist in Ordnung“.
Und wenn es kein „Morgen“ gibt,
musst du den heutigen Tag nicht bereuen…


Dr. H. Solomon ~ im Gedenken an die Opfer des 11. September 2001

Leben, als ob es kein Morgen gäbe… im Hier und Jetzt… genießen, loslassen, lieben, von Herzen geben, vergeben, tanzen, singen und lachen, auch über sich selbst. Vor allem über sich selbst 😉

Wir lernen es von den Kindern und von den Tieren. Sie sind so intensiv da, dass ihre Präsenz mein Herz immer wieder rüttelt und schüttelt, sodass es aufwacht, wach bleibt und lebt und liebt…

Leben, als ob es kein Morgen gäbe… Ich bin von ganzem Herzen dankbar für diesen Tag, für all die Geschenke auf meinem Weg und für meinen noch kleinen, doch schon sehr großen, (Herz er-)wärmenden Sonnenschein, der heute seinen 2. Geburtstag feiert ♥ Eine Ode an das Leben… in jedem Augenblick…

Das Wunder

Das Wunder

Einst geschah in einem Dorf ein Wunder: Der Fluss trat über die Ufer, doch das Wasser, das alles zu zerstören drohte, was sich ihm in den Weg stellte, machte wundersamerweise am Rand des Dorfes halt, ohne irgendeinen Schaden anzurichten. Der Rabbi des Dorfes dankte Gott für das Wunder und dieser antwortete: „Es ist Samuels Bittgebeten zu verdanken, denn sie haben mich gerührt.“

Der große Rabbi ging zu Samuel, den alle für den Dorfnarren hielten und fragte er ihn: „Welches Gebet hast du denn an Gott gerichtet, als der Fluss über die Ufer trat?“ „Ich wusste nicht, welche Worte ich wählen sollte“, sagte Samuel, „ich hatte mein Gebetbuch nicht dabei und ich hätte auch nicht gewusst, welches ich auswählen sollte… Also betete ich das ABC herunter und sagte zu Gott: Herr, hier sind alle Buchstaben. Sortiere sie doch, bitte, und forme aus ihnen das beste Gebet, um dieses Dorf zu schützen.“

Quelle: Sinnige Geschichten

Ohne Worte… weil ich sprachlos bin ob der Naturgewalten, die über uns herein- und alles von Menschenhand Gemachte zusammenbrechen lassen… Auf der einen Seite sieht man dies, auf der anderen Seite das blühende Leben… und wir fragen uns: Wie kann das sein!? Doch wenn wir das ungeschriebene Gesetz der Polarität begreifen lernen, wird nicht nur alles klarer… es ist auch sehr tröstlich und versöhnlich, es beruhigt und entspannt. Denn es kann das eine nur sein, wenn auch das andere ist…

Gelernt habe ich das auch von einem lieben Blogger-Freund und Coach, Norbert Glaab, der zu diesem spannenden und unerschöpflichen Thema einige wunder-volle Texte geschrieben hat, die ich lektorieren durfte.

Die Geschichte kam zum richtigen Zeitpunkt: Zu Beginn des Hochwassers fand ich den „Sinnige Geschichten“-Newsletter in meinem E-Mail-Postfach…

Und – eine sehr schöne Botschaft darin: Manches ist in Wirklichkeit viel einfacher als wir glauben. Richtig simpel sogar. Die Lösung kommt oft klar und direkt aus unserem Herzen ♥

Geborgenheit

Geborgenheit

Raum will ich dir geben, mein Kind,
in dem du dich entfalten kannst, sorglos und sicher,
mit der Kraft meines Herzens dich stützen,
beschützen und leiten mit sanfter Hand,
Blumen und Sterne dir zeigen,
schauen, lauschen, staunen
und Antwort geben auf ungezählte Fragen.
Glauben und Vertrauen dich lehren,
damit du unbeirrt und furchtlos gehst
auf dem Weg durch die Zeit.
Dich und mich, unser Glück, unsere Freude,
Zerbrechlichkeit und Versagen in Gottes unendlicher Liebe bergen.


Emmy Grund

Ja, das will ich! Ich gebe dir, was ich habe, und ich gebe dir weiter, was ich kann. Das geht von ganz alleine, fließend. Ich bemühe mich, authentisch zu sein, einfach ich. Ich sehe dich, und du siehst mich. Wir sind einander gegeben, um zu lernen und zu wachsen. Du weißt und spürst das und bist sehr rücksichtsvoll und geduldig mit mir *lächel* Was für ein Geschenk!

Heute bist du ein Jahr alt, meine geliebte Tochter! Wie die Zeit vergeht… war es nicht erst gestern, als ich dich winzigklein in meinen Armen hielt? Und was habe ich nicht alles gelernt bereits von dir in den vergangenen zwölf Monaten! Ja… *lächel* In unendlicher Dankbarkeit und Liebe… ♥ deine Mama


Ich bin Ich

Ich bin Ich

Ein Kind ist mehr als das Kind seiner Eltern, mehr als das Ergebnis seiner Umgebung, mehr als das Resultat fremder Erwartungen. Es ist und besitzt ein eigenes Ich, das aus den unsichtbaren Händen seines Schöpfers hervorgegangen ist. Es ist als Mensch ein Wesen, dessen Stirn den Himmel berührt und dessen Herz weit ist wie die ganze Welt. So frei, so groß, so würdig soll es leben dürfen. Und seinen Namen soll es empfangen im Raum des Heiligen… Kein Mensch soll das Recht haben, dieses reine Licht Gottes zu trüben.

Verfasser mir unbekannt

Und das kleine bunte Tier,
das sich nicht mehr helfen kann,
fängt beinah zu weinen an.
Aber dann …
Aber dann bleibt das Tier mit einem Ruck,
mitten im Spazierengehen,
mitten auf der Strasse stehen,
und es sagt ganz laut zu sich:
„Sicherlich
gibt es mich:
Ich bin ich!“

aus: „Das kleine Ich bin Ich“ von Mira Lobe

Acht Monate… *lächel* und die Entwicklung zu einer eigenständigen Persönlichkeit schreitet voran 🙂  Es ist jeden Tag ein Wunder zu sehen, was neu, anders ist, was sich tut, was gesehen und entdeckt wird, und sei es noch so ein kleiner Vogel hoch oben am Himmel *lächel* oder die Meisen und Eichhörnchen, die Nüsse von der ausgestreckten Hand naschen… Und die Lichter, aller Art, die in den kommenden Tagen und Wochen noch mehr werden, angesichts der vielfältigen, aufwändigen, dekorativen Weihnachtsbeleuchtung in Wien 🙂

Ich bin dankbar für jeden Morgen, den ich durch ein geräuschvolles Glucksen und Lachen geweckt werde 😉 Es gibt nichts Schöneres… es ist… einzigartig, umwerfend, bezaubernd…
Ich bin dankbar für dieses wundervolle Geschenk… ♥

Ein Engel namens Mama

Ein Engel namens Mama

Es war einmal ein Kind,
das bereit war geboren zu werden.

Das Kind fragte Gott:
Sie sagen mir, dass Du mich morgen
auf die Erde schicken wirst,
aber wie soll ich dort leben,
wo ich doch so klein und hilflos bin?

Gott antwortete:
Von all den vielen Engeln, suche ich einen für dich aus.
Dein Engel wird auf dich warten und auf dich aufpassen.

Das Kind erkundigte sich weiter:
Aber sag, hier im Himmel brauche ich nichts zu tun,
außer singen und lachen, um fröhlich zu sein.

Gott sagte:
Dein Engel wird für dich singen
und auch für dich lachen, jeden Tag.
Und du wirst die Liebe deines Engels fühlen
und sehr glücklich sein.

Wieder fragte das Kind:
Und wie werde ich in der Lage sein
die Leute zu verstehen, wenn sie zu mir sprechen
und ich die Sprache nicht kenne?

Gott sagte:
Dein Engel wird dir die schönsten
und süßesten Worte sagen,
die du jemals hören wirst,
und mit viel Ruhe und Geduld wird
dein Engel dich lehren zu sprechen.

Und was werde ich tun,
wenn ich mit Dir reden möchte?

Gott sagte:
Dein Engel wird deine Hände aneinanderlegen
und dich lehren zu beten.

Ich habe gehört,
dass es auf der Erde böse Menschen gibt.
Wer wird mich beschützen?

Gott sagte:
Dein Engel wird dich verteidigen,
auch wenn er dabei sein Leben riskiert.

Aber ich werde immer traurig sein,
weil ich Dich niemals wiedersehe.

Gott sagte:
Dein Engel wird mit dir über mich sprechen
und dir den Weg zeigen, auf dem du
immer wieder zu mir zurückkommen kannst.
Dadurch werde ich immer in deiner Nähe sein.

In diesem Moment herrschte viel Frieden im Himmel,
aber man konnte schon Stimmen von der Erde hören
und das Kind fragte schnell:

Gott, bevor ich Dich jetzt verlasse,
bitte sage mir den Namen meines Engel.

Sein Name ist nicht wichtig.
Du wirst ihn einfach Mama nennen.

Verfasser mir unbekannt

*Tränen in den Augen hab* Tränen der Freude und des Spürens, dass es so ist. So einfach ist es. Wir alle haben einen Engel. Und weil es so sein wollte, bin nun auch ich Engel *lächel*
Diese Zeilen gehen mir so sehr zu Herzen, dass sie weiter Bedeutung haben werden… eine tragende Rolle… bald… in einem Monat… ♥