Was vor uns liegt und was in uns liegt ist unbedeutend verglichen mit dem, was in uns steckt

Ralph Waldo Emerson
Artikel-Schlagworte: „Glück“
19. Januar 2016

Manchmal braucht man einen Anstoß, um wieder einen Blog-Artikel zu schreiben ;-) dafür bin ich heute dankbar und das macht mich gerade glücklich! Business-Coach Silvia Chytil aus Wien lädt zur Blogparade zum Thema “Glück muss man können“. Und ich verspreche, dass es hier auf dem Lebensfreude-Blog wieder bunt und lebendig wird, weil viele Ideen warten!

In den vergangenen sechs Jahren (ja, den Lebensfreude-Blog gibt es bereits seit 2008!) hat mich dieses Thema immer wieder und sehr intensiv beschäftigt. Viele Artikel und Beiträge habe ich zum Thema Glück verfasst. Unterschiedlichste Ansätze und Ideen habe ich zum Glück entdeckt :) und herausgefunden, für mich, dass es auf meinen Blickwinkel ankommt.

Deepak Chopra sagt etwa: “Glück ist ein Gefühl, das von einer äußerlichen Erfahrung ausgelöst wird.”
Eine Weisheit aus China ist ganz bei ihm und liefert eine Anleitung zum Glücklichsein.
Eckart von Hirschhausen meint, Glück ist ansteckend: “Glück bereitet sich in Netzwerken aus. Glückliche Menschen ziehen Kreise…”
Chuck Spezzano empfiehlt, das Glück einfach zu fühlen, auch wenn kein Anlass vorhanden ist.
Auch der Vater des systemischen Familienstellens, Bert Hellinger, macht sich Gedanken dazu, was mich, was Menschen glücklich macht. Das Rezept ist ganz einfach und wahr.
Und eine ganz besondere Geschichte über das Glück, hat mich inspiriert und gezeigt, dass man sich Zeit für das Glück nehmen muss, am besten jetzt sofort, im Hier und Jetzt.
Es gibt sogar ein Glücksrezept, das ganz einfach zuzubereiten ist und langfristig wirkt!
Unser Beitrag zum Glück könnte es sein, einfach Gutes zu tun!

Der deutsche Psychiater Manfred Lütz (Autor des Buches”Wie Sie unvermeidlich glücklich werden. Eine Psychologie des Gelingens.”) ist sogar der Meinung, dass Glück kein Ego-Trip ist. Wer anderen hilft, erlebt, dass das, was er tut, sinnvoll ist und anderen Menschen gut tut. Ich schließe mich da an und gehe noch einen Schritt weiter, weil ich der Meinung bin, dass Erfolg und Glück etwa nicht von Zufällen abhängen:

Glück ist davon abhängig, was wir bereit sind, anderen zu geben, ohne Neid, ohne Missgunst, ohne Egoismus. Einfach Gutes tun, Gutes über andere sprechen, Gutes denken (sehr schwierig, ich weiß…).
Dann entdecken wir plötzlich Wunder, die wir zuvor einfach “übersehen” haben! Sie sind bereits da!

Bist du bereit? Viel Glück!

© Foto: Gerlinde Niessler

15. April 2013

Ich wünsche dir Augen, die die kleinen Dinge des Alltags wahrnehmen
und ins rechte Licht rücken;
Ich wünsche dir Ohren, die die Schwingungen und Untertöne
im Gespräch mit anderen aufnehmen;
Ich wünsche dir Hände, die nicht lange überlegen, ob sie helfen und gut sein sollen;
Ich wünsche dir zur rechten Zeit das richtige Wort;
Ich wünsche dir ein liebendes Herz, von dem du dich leiten lässt.

Ich wünsche dir: Freude, Liebe, Glück; Zuversicht, Gelassenheit, Demut;
Ich wünsche dir Güte – Eigenschaften, die dich das werden lassen,
was du bist und immer wieder werden willst – jeden Tag ein wenig mehr.
Ich wünsche dir genügend Erholung und ausreichend Schlaf,
Arbeit, die Freude macht, Menschen, die dich mögen und bejahen und dir Mut machen;
aber auch Menschen, die dich bestätigen, die dich anregen, die dir Vorbild sein können,
die dir weiterhelfen, wenn du müde bist und traurig erschöpft.

Ich wünsche dir viele gute Gedanken
und ein Herz, das überströmt in Freude
und diese Freude weiterschenkt.
Ich wünsche dir Kraft, Energie und Mut, um das Leben zu meistern
und um Frieden zu finden mit dir und der Welt.


Verfasser mir unbekannt

Das könnten irische Segenswünsche sein, aber ich bin mir nicht sicher. Ich habe diese Zeilen gefunden, als ich nach Texten für die Taufe meiner Tochter suchte. Ich fand und finde immer noch, dass diese Worte genau das ausdrücken, was ich jedem einzelnen wünsche und was sich jeder für sich selbst wünschen darf und sollte. Und ich wünsche mir, dass diese Wünsche für uns alle in Erfüllung gehen…

Und was machen wir, wenn diese Wünsche tatsächlich wahr werden? Halten wir so viel Glück und Freude überhaupt aus…!? Auch das wünsche ich mir und uns… ♥

15. März 2013

Raum will ich dir geben, mein Kind,
in dem du dich entfalten kannst, sorglos und sicher,
mit der Kraft meines Herzens dich stützen,
beschützen und leiten mit sanfter Hand,
Blumen und Sterne dir zeigen,
schauen, lauschen, staunen
und Antwort geben auf ungezählte Fragen.
Glauben und Vertrauen dich lehren,
damit du unbeirrt und furchtlos gehst
auf dem Weg durch die Zeit.
Dich und mich, unser Glück, unsere Freude,
Zerbrechlichkeit und Versagen in Gottes unendlicher Liebe bergen.


Emmy Grund

Ja, das will ich! Ich gebe dir, was ich habe, und ich gebe dir weiter, was ich kann. Das geht von ganz alleine, fließend. Ich bemühe mich, authentisch zu sein, einfach ich. Ich sehe dich, und du siehst mich. Wir sind einander gegeben, um zu lernen und zu wachsen. Du weißt und spürst das und bist sehr rücksichtsvoll und geduldig mit mir *lächel* Was für ein Geschenk!

Heute bist du ein Jahr alt, meine geliebte Tochter! Wie die Zeit vergeht… war es nicht erst gestern, als ich dich winzigklein in meinen Armen hielt? Und was habe ich nicht alles gelernt bereits von dir in den vergangenen zwölf Monaten! Ja… *lächel* In unendlicher Dankbarkeit und Liebe… ♥ deine Mama


24. Februar 2012

Wer weiß schon?

Ein alter Mann lebte zusammen mit seinem einzigen Sohn auf einer kleinen Farm. Sie besaßen nur ein Pferd, mit dem sie die Felder bestellen konnten und kamen gerade so über die Runden.

Eines Tages lief das Pferd davon. Die Leute im Dorf kamen zu dem alten Mann und riefen: “Oh, was für ein schreckliches Unglück!”
Der alte Mann erwiderte aber mit ruhiger Stimme: “Wer weiß…, wer weiß schon, wozu es gut ist?”

Eine Woche später kam das Pferd zurück und führte eine ganze Herde wunderschöner Wildpferde mit auf die Koppel. Wieder kamen die Leute aus dem Dorf: “Was für ein unglaubliches Glück!”
Doch der alte Mann sagte wieder: “Wer weiß…, wer weiß schon, wozu es gut ist?”

In der nächsten Woche machte sich der Sohn daran, eines der wilden Pferde einzureiten. Er wurde aber abgeworfen und brach sich ein Bein. Nun musste der alte Mann die Feldarbeit allein bewältigen. Und die Leute aus dem Dorf sagten zu ihm: “Was für ein schlimmes Unglück!”
Die Antwort des alten Mannes war wieder: “Wer weiß…, wer weiß schon, wozu es gut ist?”

In den nächsten Tagen brach ein Krieg mit dem Nachbarland aus. Die Soldaten der Armee kamen in das Dorf, um alle kriegsfähigen Männer einzuziehen. Alle jungen Männer des Dorfes mussten an die Front und viele von ihnen starben. Der Sohn des alten Mannes aber konnte mit seinem gebrochenen Bein zu Hause bleiben.

“Wer weiß…, wer weiß schon, wozu es gut ist?”

Verfasser mir unbekannt

Manchmal wissen wir es einfach nicht… regen uns auf, sind traurig, verzweifelt… Etwas Gelassenheit würde uns sehr helfen, die Dinge und Situationen zu nehmen, wie sie sind, das Beste daraus zu machen und abzuwarten, wie sich alles entwickelt…

Dann erst sehen wir, wozu es gut ist/war, denn alles hat einen Sinn und zeigt uns eine Richtung, einen Weg… so, wie es für uns gut ist… ganz gleich, was ist… ohne Bewertung… Alles ist gut ♥

Bildquelle: Horse Wallpapers

8. Februar 2012

Manche Menschen wissen nicht.
wie wichtig es ist, dass sie einfach da sind.

Manche Menschen wissen nicht,
wie gut es tut, sie nur zu sehen.

Manche Menschen wissen nicht,
wie tröstlich ihr gütiges Lächeln wirkt.

Manche Menschen wissen nicht,
wie wohltuend ihre Nähe ist.

Manche Menschen wissen nicht,
wie viel ärmer wir ohne sie wären.

Manche Menschen wissen nicht,
dass sie ein Geschenk des Himmels sind.

Sie wüssten es,
würden wir es ihnen sagen.

Petrus Ceelen (*1943, ein belgischer Geistlicher, Psychotherapeut, Autor und Aphoristiker)

Wie einfach… es IST… einen Beitrag zum Glück zu leisten… zum eigenen Glück UND zum Glück anderer Menschen. Indem wir einfach sagen, was wir fühlen. Was haben wir zu verlieren? Wir können nur gewinnen!

Schön, dass es DICH gibt und dass DU da bist, denn ohne DICH wäre der Lebensfreude-Blog nicht das, was er IST ~ eine bereichernde, erfrischende Oase der Liebe, der Freude und des Glücks, ein Lichtblick im Grau des Alltags, eine Plattform der positiven Gedanken, wo wir einander bestärken, erinnern und tragen! ♥ Durch DICH ~ danke!


Foto: Copyright by Florian C.A. Czech

2. Februar 2012

Neu bist du,
wenn du staunst, weil jeden Morgen Licht da ist;
wenn du glücklich bist,
weil deine Augen sehen, deine Hände fühlen
deine Füße laufen;
wenn du singst, weil dein Herz schlägt.

Neu bist du,
Wenn du weißt, dass du lebst;
Wenn du dir bewusst machst,
dass heute der erste Tag
vom Rest deines Lebens beginnt.

Neu bist du,
wenn du mit reinem Blick
auf Menschen und Dinge schaust,
wenn du noch lachen kannst,
wenn du dich freuen kannst
über die einfachen, kleinen Blumen
am Weg deines Lebens.

Phil Bosmans

So sind wir ~ jeden Tag neu! Uns ent-faltend, erwachend und erwacht, staunend wie ein Kind, weil wir schauen mit den Augen eines Kindes. Neu sind wir, weil wir jeden Tag neugeboren werden und jeden Tag neu starten können, daran denkend, was er uns Gutes bringen mag.

Wahrnehmend, was wir alles haben… alles, was wir bisher als selbstverständlich angenommen und nie bedacht haben… Das alles macht uns voll und ganz, das alles macht unser Glück aus… wenn wir sehen, wie reich wir beschenkt SIND ♥ Und die Freude am Leben wächst… von Tag zu Tag…

Foto: Elisabeth Ornauer

19. Januar 2012

Einst fand ein Fischer in seinem Netz eine Flasche mit einem Bleiverschluss.
Er öffnete die Flasche, und vor ihm erschien ein mächtiger Geist, der alle seine Wünsche erfüllen konnte.
Der befreite Geist sagte zu dem Fischer: „Du hast drei Wünsche, die ich dir erfüllen werde. Was ist dein erster Wunsch?“
Der Fischer dachte kurz nach, dann sagte er: „Ich möchte, dass du mir die Weisheit schenkst, um die richtige Wahl für die zwei anderen Wünsche zu treffen.“
„Es ist schon geschehen,“ sagte der Geist. „Und was sind deine anderen Wünsche?“
Der Fischer wurde kurz still.
Dann sagte er: „Ich danke dir. Ich habe keine weiteren Wünsche mehr.“

Quelle: Sinnige Geschichten

Um mich schauend, wird mir bewusst, dass ich alles habe, was ich brauche. Und noch viel mehr. Bei Übersiedlungen wird mir das jedes Mal so bewusst, wie nie zuvor, dass ich viel mehr habe, als notwendig ist. Und dann kann es schon mal sein, dass das eine oder andere rausfliegt.

Ein Stapel Bücher, der nicht mehr ins Regal passt… er wartet darauf, gut untergebracht zu werden. Neues findet nur Platz, wenn Altes geht. Ich wünsche bedacht und sage danke für alles, was ich bereits habe… Die Weisheit des Herzens ist weiter als das Meer… und legt dir das Glück nicht nur zu Füßen, sondern pflanzt es immer genau da hin, wo du gerade bist ♥

Foto: Elisabeth Ornauer

28. Dezember 2011

Ich schenk mir selber einen Lorbeerkranz

Heute ist mir etwas besonders Schönes geglückt,
auf das ich von ganzem Herzen stolz bin.
Und da niemand da ist,
der mich mit Lob überschüttet,
binde ich mir eben selbst einen Lorbeerkranz.

aus: “50 Zutaten zum Glück” von Christa Spilling-Nöker

Wie gut, dass ich das so sehe, so sehen kann und auch einen Kranz binden kann! :-) Oh, es gibt so viel, auf das wir stolz sein können, so viel, was wir erreicht haben, so viel, was wir geschafft haben ~ und oftmals sehen wir nur, was uns nicht gelingen mag und was nicht so besonders gut läuft…

Wie wäre es damit, einfach einmal den Blickwinkel zu verändern und das zu beachten und zu sehen, was wir gut machen bzw. gut gemacht haben! Wir haben Tag für Tag Gelegenheit dazu. Oder auch jetzt zum Jahresende. Sodass wir sagen können, voll stolz: Das hab ich gut gemacht, ja, wirklich verdammt gut!

Ich wünsche dir gutes Gelingen beim Lernen, Üben und Ausüben! ♥

Bildquelle

21. Dezember 2011

Jeder Tag ist Weihnachten auf der Erde,
jedes Mal, wenn einer dem anderen
seine Liebe schenkt, wenn Herzen
Glück empfinden, ist Weihnachten,
dann steigt Gott wieder vom Himmel
herab und bringt das Licht.

Mutter Teresa

Und ihr wisst nun, was es bedeuten mag, dass trotz Dunkelheit rund um uns so viel Licht da ist… IN uns und in unserem Gegenüber, sei es im Autobus oder im Supermarkt. Ich sehe das Licht. Ich sehe das Licht Gottes, das er uns in dir und in mir leuchten lässt… Und: Ich sehe Gott… in dir… ♥ Er ist bereits da…

Und denken wir daran, genau das tagtäglich erleben zu dürfen, wenn wir bereit sind, es zu sehen ~ Lichtblicke des Alltags, rund ums Jahr… das sind wir, wenn wir wollen… und das ist wie Weihnachten jeden Tag… so soll es sein… *lächel*

Foto: J. & L. Lobmeyr, Wien

13. Dezember 2011

Alles fügt sich und erfüllt sich,
musst es nur erwarten können
und dem Werden deines Glückes
Jahr und Felder reichlich gönnen.

Bis du eines Tages jenen
reifen Duft der Körner spürest
und dich aufmachst und die Ernte
in die tiefen Speicher führest.

Christian Morgenstern

In unserer Erde, in unserer Tiefe schlummert so viel, lassen wir es schlafen, bis es erwacht. Geduld, Zeit, warten-Können. Wenn die Zeit dafür reif ist, wird es sich zeigen und wachsen, und wir werden im Lauf der Zeit ernten können. Wenn es keine Zeit dafür gibt, dürfen die Träume weiter als Samenkörner in unserer Erde schlummern…

Und ganz gleich, was ist, es ist gut. Ich säe daher Samen ohne Ende und warte… warte auf den richtigen Zeitpunkt zu blühen, im Leben wie im Traum… und erfreue mich an der Erfüllung und an den Träumen… und erkenne, dass es auch Glück bedeutet, wenn Samen nicht aufgehen und sich Träume nicht erfüllen… ♥

Bildquelle

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"Ungewöhnlich gewöhnliche
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