Einmal wird uns gewiss
die Rechnung präsentiert
für den Sonnenschein
und das Rauschen der Blätter,
die sanften Maiglöckchen
und die dunklen Tannen,
für den Schnee und den Wind,
den Vogelflug und das Gras
und die Schmetterlinge,
für die Luft,
die wir geatmet haben,
und den Blick auf die Sterne
und für alle Tage,
die Abende und die Nächte.
Einmal wird es Zeit,
dass wir aufbrechen und
bezahlen.
Bitte die Rechnung.
Doch wir haben sie
ohne den Wirt gemacht:
Ich habe euch eingeladen,
sagt der und lacht,
soweit die Erde reicht:
Es war mir ein Vergnügen!
Was sind wir uns wert? Haben wir nicht all das verdient? Und dass wir es genießen und uns daran erfreuen können!? Ist das nicht alles für uns gemacht? Schauen wir eigentlich hin? Sehen wir die Schätze und das Schöne und Wertvolle darin? Und dass wir es kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen, aber nicht umsonst!?
Es ist mir ein Vergnügen und ich bin voller Dankbarkeit, all das erkennen und sehen und wahrnehmen und genießen zu dürfen! Danke! ♥
Foto: Elisabeth Ornauer
Ein altes Ehepaar feierte nach langen Ehejahren seine goldene Hochzeit. Während sie am Frühstückstisch saßen, dachte die Frau: „ Schon seit 50 Jahren nehme ich immer Rücksicht auf meinen Mann und gebe ihm den knusprigsten Teil des Brötchens. Heute möchte ich endlich auch einmal diese Delikatesse genießen.“ Sie strich auf den oberen Teil des Brötchens Butter und gab die untere Hälfte ihrem Mann.
Entgegen all ihren Erwartungen war er sehr erfreut, küsste ihre Hand und sagte: „Mein Schatz, du hast mir gerade die größte Freude dieses Tages gemacht. Schon 50 Jahre lang habe ich die untere Hälfte eines Brötchens nicht mehr gegessen, obwohl ich sie am liebsten mag. Ich dachte immer, dass du sie haben darfst, weil du sie so gerne isst.“
Quelle: Sinnige Geschichten
Ein Beispiel dafür, wie nonverbale Kommunikation aus reiner Höflichkeit fehlschlagen kann…
weil wir nicht sagen, was wir uns wünschen… und weil wir so tun, als ob das ok ist, was wir bekommen. Wie soll dann der andere merken, dass wir in Wirklichkeit etwas ganz anderes wollen? Hätte einer der beiden seinen Wunsch früher schon geäußert, wäre… gäbe… hätte…
Ok, also sagen wir, was wir wollen und was wir uns wünschen! Nur so haben wir auch die Chance, zu bekommen, was wir wollen ~ auch wenn wir wollen können, was wir bekommen
aber wenn ich die Wahl habe… du weißt schon… dann mache ich lieber meinen Mund auf und probiere es. Es gibt ja auch Kompromisslösungen, womit beide glücklich sind
voll Genuss und Glück ♥
Foto: Elisabeth Ornauer
Das Jahr neigt sich
dem Ende zu,
und ich
verneige mich
vor diesem Jahr
und sage Dank.
Sage Dank
für alles, was war,
ganz gleich wie es war,
wertungsfrei
und offen.
Es war ein gutes Jahr,
trotz allem,
mit all seinen Höhen
und Tiefen.
Es war ein sehr
gebirgiges Jahr,
mit all seinen Gipfeln
und Tälern.
Es war ein sehr
lebhaftes Jahr,
mit all seinen Umsetzungen
und Träumen.
Es war ein Jahr,
das mich wieder
ein großes Stück
weitergebracht hat
auf meinem Weg.
Auf meinem Weg,
den ich in allen Zügen
genieße.
Ja, ich sage Dank für dieses Jahr!
Elisabeth Ornauer
Ich bin von Dankbarkeit erfüllt. Trotzdem. Und ich freue mich, wenn ich zurückschaue, über alles, was gewesen ist. Und ich freue mich auf alles, was noch kommen mag. Heute oder morgen oder im nächsten Jahr. Weil ich weiß, dass ich jeden Tag neu entscheiden und weil ich jeden Morgen ganz neu, ganz anders beginnen kann.
Ich freue mich auf diesen Tag, weil ich BIN und wieder so viel lernen darf. Und ich wünsche dir heute viele wunderbare Momente des Erwachens und des Genießens und der Freude! ♥
Einmal geht der Engel
auch ganz nah an dir vorbei.
Es ist ein regnerischer Montag
du fühlst dich älter als die Welt
die Stiefel schlecht geputzt
das Herz gänzlich verrostet
Aber deines Schicksals Engel geht vorbei
dich mit Güte überschwemmend
und einem rosa Lächeln
Halt ihn fest!
Dreh dich um!
Bevor er nur noch dem Winde gleicht!
Yvan Goll
So sind sie, die Engel. Immer da, immer an deiner Seite, wenn du sie sehen willst, wenn du sie brauchst. Nimm sie wahr, als deine Begleiter und Helfer. Sie warten nur darauf, von dir angesprochen und um etwas gebeten zu werden.
Und dann genieße, lass dich überraschen von all den Wundern und vergiss nicht, danke zu sagen ~ darüber freuen sich die Engel und bleiben gerne *lächel*
Jeden Morgen eine Sonne, die dich weckt
mit Zuversicht und mit gutem Appetit
auf das Frühstück und das Leben.
Jeden Tag einen Weg,
der dich nicht immer nur geradewegs zum Ziel führt,
sondern ab und zu ein paar wunderschöne Umwege macht.
Jede Nacht ein paar gute Sterne über dir,
die dich beschützen und deinen Schlaf bewachen.
Jochen Mariss (www.jochenmariss.de)
Ich wünsche dir viele Lichtblicke heute, die dir deinen Tag erhellen und dass du selbst Lichtblick für andere bist. Ich wünsche dir ein Glas voller guter Gedanken, das immer voll bleibe im Austausch mit anderen guten Gedanken. Ich wünsche dir ein Herz, dessen Tore und Fenster weit geöffnet all die Liebe ausströmen lassen und fassen können, die in dir und um dich herum ist. Ich wünsche dir jeden Augenblick, diesen bewusst wahrzunehmen, zu leben und dankbar zu genießen.
Von Herzen, Elisabeth ♥
Foto: © Elisabeth Ornauer, Perchtoldsdorfer Weinberge in der Herbstsonne
Das Ego verbringt überdies soviel Zeit mit der Jagd nach künftigem Glück, dass ihm das Rennen schließlich zum Selbstzweck wird. Hier beginnen wir, die Suche nach Glück mit dem Glück selbst zu verwechseln. Dann sind wir zu nichts anderem mehr fähig, als weiter zu suchen und zu rennen, und sollte das künftige Glück dann tatsächlich auftauchen, können wir nicht mehr anhalten und rennen vorbei.
Wir leben nie ganz in der Gegenwart und ruhen nie zufrieden in uns selbst. Wer sich aber der Gegenwart nicht erfreuen kann, der wird sich auch der Zukunft nicht erfreuen können, wenn sie Gegenwart wird.
aus: “Das Spektrum des Bewusstseins” von Ken Wilber
Der Weg ist das Ziel. Ich genieße den Weg und erfreue mich an allem, was ist und was mir begegnet. In allem sehe ich das Glück und bin mittendrin, im Hier und Jetzt.
Jage nicht nach dem Glück, sondern lass dich ein auf das Leben und entdecke es ganz einfach überall… Finden, sich finden lassen und vom Glück überströmt werden…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Kannst du das Glück auf diesem Bild entdecken? Es ist ganz klein und doch da…
© Elisabeth Ornauer
Eine Schulklasse wurde gebeten zu notieren, welches für sie die Sieben Weltwunder wären.
Folgende Rangliste kam zustande:
Die Lehrerin merkte beim Einsammeln der Resultate, dass eine Schülerin noch am Arbeiten war.
Deshalb fragte sie die junge Frau, ob sie Probleme mit ihrer Liste hätte.
Sie antwortete: “Ja. Ich konnte meine Entscheidung nicht ganz treffen. Es gibt so viele Wunder.”
Die Lehrerin sagte: “Nun, teilen Sie uns das mit, was Sie bisher haben ,und vielleicht können wir ja helfen.”
Die junge Frau zögerte zuerst und las dann vor.
“Für mich sind das die Sieben Weltwunder:
Im Zimmer wurde es ganz still.
Diese alltäglichen Sachen, die wir als selbstverständlich betrachten und oft gar nicht realisieren, sind wirklich wunderbar. Die kostbarsten Sachen im Leben sind jene, die nicht gekauft und nicht hergestellt werden können.
Beachte es, genieße es, lebe es und gib es weiter.
Verfasser mir unbekannt
…und es gibt noch viel mehr Wunder, wenn man genau hinschaut und wahrnimmt, was einen umgibt… Was zählt für DICH weiters zu den Wundern auf dieser Erde? Das Schmecken, die Freude, die Düfte, die Formen, die Farben, die Hingabe, die Wärme, die Pflanzen, die Wolken…
Genieße all die Wunder, die du rund um dich findest!
Von Herzen, Elisabeth ♥
Ich habe mich für ein Leben
in Luxus entschieden.
Wann immer ich will,
lasse ich mich
ganz einfach
vom Boden tragen
oder nehme ein Bad
in der Stille.
Hubert Feurstein
Ich lebe im Luxus! Was für ein wunderbares Leben ~ und ich kann mich in jedem Augenblick dafür entscheiden, für mein Leben in Luxus! Durch die Konzentration auf meine bewusste Wahrnehmung, im Hier und Jetzt, durch Lenkung meiner Achtsamkeit darauf, was ist… Ich übe mich darin… und genieße diesen, meinen Luxus… *lächel*
Von Herzen, Elisabeth ♥
Eine Arbeit die Anerkennung findet, verdient es nicht Arbeit genannt zu werden. Sie ist Spaß, Freude und verkörpert die Leichtigkeit einer Sommerbrise.
Die Leichtigkeit einer Sommerbrise spüre ich zur Zeit, auch wenn es trotz der Hitze ein wenig schwerer fällt
Ja, es IST Spaß… ja, es IST Freude… und die leichte Brise erfrischt Geist und Seele… beflügelt geradezu… denn ich habe es mir zur Zeit so eingerichtet, dass ich die frühesten Morgenstunden bereits zum Texten nutze, um nachmittags eine kleine Siesta zu halten
Ich weiß, dass das Luxus ist ~ ich gönne mir den Luxus Selbstständigkeit. Denn meine Arbeit muss ich erledigen, es fragt mich bloß keiner, wann…
Diesen Luxus nennt man auch Freiheit, und ich genieße ihn sehr… es ist alles nur eine Frage der Organisation und der Einteilung, und es gelingt besser und besser… Und die Anerkennung… die findet sich… manchmal in mir selbst
Von Herzen, Elisabeth ♥

Kleine Erfrischungen zwischendurch versüßen die Arbeit ~ ich liebe Wassermelone
Frieden ist jeder Schritt.
Die strahlend rote Sonne ist mein Herz.
Jede Blüte lächelt mit mir.
Wie grün, wie frisch alles ist, was wächst.
Wie kühl der Wind weht.
Frieden ist jeder Schritt.
Er verwandelt den endlosen Pfad in Freude.
Thich Nhat Hanh
Der Friede ist in mir. Mit jedem Schritt werde ich ruhiger, langsamer, achtsamer… und werde mir dessen bewusst… BIN mir dessen bewusst… und genieße meinen Atem… und beginne in meinem Innersten zu lächeln… über mich selbst… wozu ich fähig bin, wie viel da ist, was ich alles kann und schaffen kann… und was daraus wird… mit jedem Schritt, den ich tue… *lächel*
Von Herzen, Elisabeth ♥

Foto: Dunkelrote Stendelwurz, wilde Orchidee in Tirol, © Elisabeth Ornauer