Was vor uns liegt und was in uns liegt ist unbedeutend verglichen mit dem, was in uns steckt

Ralph Waldo Emerson
Artikel-Schlagworte: „Garten“
11. August 2011

Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.

Albert Einstein

Ich kann es tagtäglich im Frühjahr und Sommer und bis lang in den Herbst hinein beobachten… wie die Bienen in unserem Garten morgens aus den Bienenstöcken ins Freie, ins Licht strömen…

Im Sonnenschein sieht das wunderschön aus, wie sie ausschwärmen… da summt und schwirrt es vor lauter Eifer… So lange ich das beobachten kann tagtäglich im Frühjahr und Sommer und bis lang in den Herbst hinein, ist mir wohl ums Herz… einfach so…
Von Herzen, Elisabeth ♥

Bienen2 in
Foto: Lothar Seifert

Wpsf-img in
19. Mai 2011

Fynn sagt, dass alle Menschen zwei verschiedene Arten von Fenstern haben: die Augenfenster, davon haben sie zwei, und das Herzfenster, davon hat jeder nur eins. Die Augenfenster sind da, um rauszugucken, und das Herzfenster ist da, um nach innen reinzugucken. Wenn man weint, sagt Fynn, dann ist das nicht nur wegen was Traurigem. Es ist auch dafür, dass man mal die Augenfenster putzen muss. Wenn sie dann sauber geworden sind von den Tränen, kann man besser durchgucken, und dann ist die Welt wieder viel heller als vorher. Manchmal guck ich lieber durchs Herzfenster wie durch die Augenfenster. Weil, draußen kenn ich bald alles, was es zu sehen gibt.

Aber wenn ich durchs Herzfenster nach innen reinguck, da seh ich immer Neues. Bei mir auch. Denn von innen, sagt Fynn, kennt sich niemand so gut, wie er seinen Garten kennt oder die Leute von gegenüber. Und das ist, weil das Herzfenster aus anderem Glas ist. Nach draußen, durch die Augenfenster, siehste meistens klarer, findet Fynn. Aber ich glaub, ich seh mit dem Herz besser.

aus: “Anna schreibt an Mister Gott”

Ich auch *lächel* was für eine schöne Erinnerung an diese berührende Geschichte… Und wie wahr das ist… es braucht manchmal die Tränen, deren reinigende Wirkung… und dann sehen wir gleich viel besser und klarer… und tiefer…
Von Herzen, Elisabeth ♥

Traene Auge in

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8. November 2010

Alljährlich pflegen wir zu sagen, dass die Natur ihren Winterschlaf antrete… Du lieber Gott, und das soll Schlaf sein? (…) Eher möchte man sagen, die Natur habe aufgehört nach oben zu wachsen, weil sie keine Zeit dafür hat. Sie krempelt sich nämlich die Ärmel auf und wächst nach unten… Hier wachsen neue Stängel; von hier bis dort, in diesen herbstlichen Grenzen drängt das märzliche Leben hervor, hier unter der Erde wird das große Frühlingsprogramm entworfen.

Karel Capek

Neben mir liegt ein duftender Zweig des Duftschneeballs (siehe Foto)… der zur Zeit in Parkanlagen und Gärten seinen betörenden Duft verströmt… bis lange in den Dezember hinein… Und wir werden immer etwas entdecken, was unser Herz erfreut, ob es nun blüht oder nicht, den ganzen Winter hindurch… wissend, dass alles immerzu wächst, auch wenn wir es nicht sehen können… die Vorfreude wächst mit… und die Freude ist dann übergroß… wenn wir sehen… und erkennen…
Von Herzen einen schönen Tag für dich, Elisabeth ♥

Duftschneeball Bluete in
Foto: Blüten finden sich zu jeder Jahreszeit… von E.O.

Wpsf-img in
13. August 2010

Ich zog eine Winde am Zaune
und was sich nicht wollte winden,
begann ich aufzubinden.
Und dachte, für mein Mühen
sollt es nun fröhlich blühen.
Doch bald hab ich gefunden,
dass ich umsonst mich mühte;
nicht, was ich angebunden,
war, was am schönsten blühte,
sondern, was ich ließ ranken
nach seinen eigenen Gedanken.

Friedrich Rückert

Ich lebe und genieße meine Freiheit… meine freien Gedanken… meine freien Entscheidungen… meine freie Wahl… und lasse auch rund um mich alles ranken – und es ist gut so und blüht und wächst und rankt sich weiter und weiter… *lächel* Ich bin dankbar für diese Blütenpracht…
Von Herzen, Elisabeth ♥

Blume Winde in

Wpsf-img in
28. Juli 2010

Es ist nun schon zwei Wochen her… da war ich frühmorgens um 6:30 Uhr in Schloss Hof, dem größten der Marchfeldschlösser, nahe der Hainburger Pforte, an der March, dem Grenzfluss zur Slowakei, ganz in der Nähe von Bratislava… Die 1725 erworbene einstige Burg ließ Prinz Eugen von Savoyen vom damaligen Starbaumeister Johann Lucas von Hildebrandt zu einem glanzvollen Barockschloss erweitern, das er zu seiner Sommerresidenz erkor.
Es war beeindruckend… ich schenke dir ein paar Einblicke in die einzigartige barocke Gartenanlage, aus sieben Terrassen bestehend, sanft nach Osten zur March hin abfallend, die vor einigen Jahren nach alten Plänen und drei historischen Ansichten von Bernardo Bellotto (genannt Canaletto, 1760, heute im Kunsthistorischen Museum in Wien zu bewundern) rekonsturiert wurde… traumhaft schön… Und die Beete werden heute noch mit den Originalpflanzen der damaligen Zeit bepflanzt! Sogar die prozentuellen Farbanteile werden wie damals beibehalten!  *staun*
Verträumte Grüße, Elisabeth ♥

Mehr über Schloss Hof kannst du hier lesen!

Schloss Hof6 in

Schloss Hof25 in

Schloss Hof66 in

Schloss Hof70 in

Schloss Hof129 in

Schloss Hof141 in

Fotos: E.O.

Wpsf-img in
28. April 2010

In “Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück” von François Lelord lernt Hector auf dieser seiner Reise sehr viel über das Glück und kommt mit einigen Lektionen zurück, die er für uns zusammen geschrieben hat:

Lektion Nr. 1: Vergleiche anzustellen ist ein gutes Mittel, um sich sein Glück zu vermiesen. (wie wahr…) 

Lektion Nr. 2: Glück kommt oft überraschend. (daher bin ich jederzeit bereit und offen, es zu sehen und zu empfangen)

Lektion Nr. 3: Viele Leute sehen ihr Glück nur in der Zukunft. (im Hier und Jetzt ist es da, in dir, rund um dich)

Lektion Nr. 4: Viele Leute denken, dass Glück bedeutet, reicher oder mächtiger zu sein.

Lektion Nr. 5: Manchmal bedeutet Glück, etwas nicht zu begreifen.

Lektion Nr. 6: Glück, das ist eine gute Wanderung inmitten schöner unbekannter Berge. (ja, genau… *lächel*)

Lektion Nr. 7: Es ist ein Irrtum zu glauben, Glück wäre das Ziel. (ich genieße den Weg…)

Lektion Nr. 8: Glück ist, mit den Menschen zusammen zu sein, die man liebt. (ja, ja, ja!!!)
Lektion Nr. 8b: Unglück ist, von den Menschen, die man liebt, getrennt zu sein. (oh ja, das ist es… *seufz*)

Lektion Nr. 9: Glück ist, wenn es der Familie an nichts mangelt.

Lektion Nr. 10: Glück ist, wenn man eine Beschäftigung hat, die man liebt.

Lektion Nr. 11: Glück ist, wenn man ein Haus und einen Garten hat.

Lektion Nr. 12: Glück ist schwieriger in einem Land, das von schlechten Leuten regiert wird.

Lektion Nr. 13: Glück ist, wenn man spürt, dass man den anderen nützlich ist.

Lektion Nr. 14: Glück ist, wenn man dafür geliebt wird, wie man eben ist. (genau so, mit allem Drum und Dran… und sehen, was sein könnte…)
Anmerkung: Zu einem lächelnden Kind ist man freundlicher (sehr wichtig).

Lektion Nr. 15: Glück ist, wenn man sich rundum lebendig fühlt.

Lektion Nr. 16: Glück ist, wenn man richtig feiert. (jede auch noch so kleine Gelegenheit!)

Lektion Nr. 17: Glück ist, wenn man an das Glück der Leute denkt, die man liebt.

Lektion Nr. 19: Sonne und Meer sind ein Glück für alle Menschen.

Lektion Nr. 20: Glück ist eine Sichtweise auf die Dinge.

Lektion Nr. 21: Rivalität ist ein schlimmes Gift für Glück.

Lektion Nr. 22: Frauen achten mehr auf das Glück der anderen als Männer.

Lektion Nr. 23: Bedeutet Glück, dass man sich um das Glück der anderen kümmert?

Lektion Nr. 24: Nimm dir Zeit, die Schönheit der Welt zu betrachten.

Ist dir aufgefallen, dass eine Lektion fehlt? Hector hat eine Erfahrung gemacht, die ihm gezeigt hat, dass Lektion Nr. 18 doch kein Glück ist Icon Wink in  daher hat er sie durchgestrichen. Ein alter Mönch bittet ihn zum Schluss, ihm die durchgestrichene Lektion zu nennen:
Lektion Nr. 18: Glück wäre, wenn man mehrere Frauen gleichzeitig lieben könnte.
Da lachte der alte Mönch laut auf:”Genau das habe ich auch gedacht, als ich jung war!”

Jetzt wissen wir es… *lächel* In diesem Sinne wünsche ich dir einen glücklichen Tag und einen glücklichen Weg – genieße alles, was ist! Ich bin schon mittendrin… *lächel* Danke für dieses Glück
Glückliche Grüße von Herzen, Elisabeth ♥

Glueck Am Berg Zu Zweit in

Wpsf-img in
5. April 2010

In meinem glühendsten Tulpenbaum
tausend Blüten!

Eine süße Stimme singt:
Blaue Flügel aus Perlmutter,
als Hochzeitsbett ein Lilienblatt,
eine ganz kleine Prinzessin!

Keiner kennt mich.

Niemand weiß,
wo mein Haus steht.

Sieben Regenbogenbrücken
funkeln zu ihm durch meinen Garten.

Wenn in deine Seele die Sonne scheint,
besuch mich mal.

Hörst du?

Starr, aus Schlangen gewunden,
steht der Baum.

Ein Windstoss rüttelt,
wie tanzende Flammen wehn seine Blüten.

Arno Holz

Sie haben bereits zu blühen begonnen… Wie wundervoll sie aussehen, die Magnolien, wenn sie blühen… flammend, strahlend, betörend, unvergesslich… ein Bild für Götter… Und das Göttliche auch in mir erkennend, schaue und staune ich… berauscht von dieser Schönheit… Ich möchte so gerne mein Glück, meine Freude teilen, beim Anblick des blühenden Magnolienbaumes…
Von Herzen einen schönen Ostermontag für dich, Elisabeth ♥ 

Magnolie in

Wpsf-img in
25. Februar 2010

Überall
habe ich dich gesucht:
hinter deinem versteckten Lächeln,
zwischen den Briefzeilen,
über den weißen Schäfchenwolken,
unter der warmen Decke.
Da und dort
habe ich dich vermutet.
Aber du warst spurlos verschwunden.

Ich suchte dich
im Garten meiner Träume,
im Schloss meiner Erinnerungen,
im Boot meiner Hoffnungen.
Vergeblich.

Als ich meine Suche aufgab,
warst du plötzlich wieder da.
Ich hatte -
verzeih mir meine Dummheit -,
ich hatte vergessen,
dass du mir ja bereits
ans Herz gewachsen warst.

Ernst Ferstl

Ich hab das nicht vergessen… *lächel* weil es so ist, und weil ich das spüre… jeden Tag… und es ist gut so… du hast hier immer einen Platz… DEINEN Platz… in meinem Herzen… Ich wünsche dir einen wundervollen Tag! *umarm*
Von Herzen, Elisabeth ♥

Rosalie-Trueffel-Kuss in

Rosalie und Trüffel gezeichnet von Jutta Bücker

Wpsf-img in
24. Februar 2010

Wenn ich mit intellektuellen Freunden spreche, festigt sich in mir die Überzeugung, vollkommenes Glück sei ein unerreichbarer Wunschtraum. Spreche ich dagegen mit meinem Gärtner, bin ich vom Gegenteil überzeugt.

Bertrand Russell (1872 – 1970, britischer Mathematiker und Philosoph)

Gärten versprechen nicht nur Glück, Gärten SIND Glück… Glück pur… säen und ernten… beim Wachsen zusehen… beim Aufspringen der Knospen und Blüten… sich freuen an allem, was wächst, blüht und gedeiht… in Berühung mit der Natur sein… im Wandel der Jahreszeiten… Lernen von der Natur… tiefes Glück… Jetzt gerade die Ruhephase noch aushalten, geduldig sein, warten, vorbereiten… Was für ein Lehrmeister, so ein Garten… alles zu seiner Zeit…
Von Herzen, Elisabeth ♥

Marqueyssac 039 in
Die Gartenarchitektur von Jacques Wirtz in den Jardins suspendus de Marqueyssac (in Vézac, F) hat Eric Sander fotografiert.

Wpsf-img in
14. Februar 2010

Ich schaute in den Garten,
da schaute mir die Glut
einer Rose entgegen,

ich fühlte sie aus der Ferne
in meiner Hand wie deine Liebe.

Seit ich dich küsse,
geht die Zeit der Rosen nicht aus.
Der Garten lacht
mit roten Lippen wie du.

Tag und Nacht
sind kaum ein Fächerschlag,
und ein Jahr
ist nur ein Hahnenschrei,

ich lebe es
mit geschlossenen Augen.

Max Dauthendey

Die Zeit der Rosen geht niemals aus… auch für mich nicht… eine tiefe und wunderschöne Erinnerung an einen späten sonnigen Septembertag im Wiener Volksgarten… Rosen aller Arten und Farben blühten ringsum… ich wandelte durch die Rosenreihen, atmete den Duft tief ein… freute mich an der Vielfalt und Pracht… und dann… in starken Armen gehalten… und geküsst… so inniglich… dieser Kuss bleibt unvergessen… ewiglich…
Von Herzen verträumte und dennoch ganz lebendige Grüße zum Valentinstag, an dem ich dich auf Rosen bette *lächel*
Elisabeth ♥

Rose-englische in

Wpsf-img in
Das ist zauberwort
zauberwort steht fuer Worte, geschrieben und gesprochen, die zu Herzen gehen und sowohl Privatpersonen, als auch Unternehmen und deren Mitarbeiter und Kunden bewegen....

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"Ungewöhnlich gewöhnliche
Liebesgedichte"

Liebesgedichte

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