Vor einiger Zeit hat ein Mann seine fünf Jahre alte Tochter für das Vergeuden einer Rolle von kostspieligem Goldverpackungspapier bestraft.
Das Geld war knapp, und er wurde wütend, als das Kind das ganze Goldpapier verbraucht hat, um eine Schachtel zu verzieren. Dennoch brachte das kleine Mädchen am folgenden Morgen die Geschenkschachtel ihrem Vater und sagte: „Das ist für dich, Papa!“
Der Vater war verlegen, weil er am Vortag so überreagiert hatte. Er öffnete die Geschenkschachtel und wurde gleich wieder zornig als er sah, dass diese leer war. Wütend sagte er zu ihr: „Weißt du nicht, junge Dame, dass, wenn man jemandem ein Geschenk gibt, auch etwas in der Verpackung sein sollte?!“
Das kleine Mädchen betrachtete ihren Papa mit Tränen in den Augen und sagte: „Papa, sie ist nicht leer, ich hab so viele Bussis hineingegeben, bis sie ganz voll war!“
Der Vater war ganz zerknirscht. Er fiel auf die Knie und legte seine Arme um sein kleines Mädchen und bat sie, ihm seinen unnötigen Zorn zu verzeihen.
Nur kurze Zeit später starb das kleine Mädchen bei einem Unfall.
Nach dem Tod seines kleinen Mädchens bewahrte der Vater sein ganzes Leben lang die Goldschachtel neben seinem Bett auf. Immer, wenn er durch schwierige Situationen entmutigt wurde, öffnete er seine Goldschachtel und stellte sich vor, einen Kuss von seinem kleinen Mädchen herauszunehmen. Und er erinnerte sich dabei an die Liebe des Kindes, die es dort hineingegeben hatte.
Jeder von uns hat so eine goldene Schachtel, die gefüllt ist mit unbedingter Liebe und mit Küssen von unseren Kindern, von unserer Familie und von unseren Freunden.
Das ist der kostbarste Besitz, den man haben kann.
(Danke an Christa, bei der ich diese wunderschöne Geschichte gefunden habe!)
Ich will lernen, Geschenke anzunehmen… ohne zu meckern, ohne zu schimpfen, ohne Vorwürfe… Ich will lernen, Geschenke anzunehmen… im Hier und Jetzt… so wie sie sind… da sie von Herzen kommen und geschenkt werden aus Liebe… Ich will lernen, die Liebe zu leben und zu zeigen, sooft es geht und so lange es geht… Ich will diese Schachtel hüten wie einen Schatz und immer wieder davon kosten und zehren… und die Schachtel füllen und den Schatz genießen… und dankbar sein für das, was ist…
Berührte Grüße von Herzen, Elisabeth ♥
Seine Entscheidungen hatte er wie immer im Leben mutig, uneigennützig und manchmal mit einem Quentchen Verrücktheit getroffen – nicht mit der zerstörerischen, sondern mit der Verrücktheit, die den Menschen dazu bringt, über seine Grenzen hinauszugehen.
aus: “Der Sieger bleibt allein” von Paulo Coelho
Ver-rückt sein… abseits der Norm… anders… gut… mutig, neugierig und wagend… und staunend… Diese Ver-rücktheit lässt uns Menschen über den Tellerrand schauen, weit hinter den Horizont… wenn wir bereit sind… Dann fallen die Begrenzungen weg. Die Begrenzungen, die uns andere auferlegt haben, die wir uns von anderen haben auferlegen lassen, oft auch von uns selbst. Dort wartet die Freiheit auf uns. Die Freiheit, die wir mit unseren Wünschen und Träumen füllen und fühlen können… Diese Ver-rücktheit wünsche ich auch DIR!
Von Herzen, Elisabeth ♥
Auch Obst und Gemüse lässt sich von dieser Ver-rücktheit anstecken…
Bildquelle
Ein Philosophieprofessor stand vor seinen Studenten und hatte ein
paar Dinge vor sich liegen. Als der Unterricht begann, nahm er ein
großes leeres Mayonnaiseglas und füllte es bis zum Rand mit großen
Steinen. Anschließend fragte er seine Studenten, ob das Glas voll sei.
Sie stimmten ihm zu. Der Professor nahm eine Schachtel mit Kiesel-
steinen, schüttete sie in das Glas und schüttelte es leicht. Die Kiesel-
steine rollten natürlich in die Zwischenräume der größeren Steine.
Dann fragte er seine Studenten erneut, ob das Glas jetzt voll sein. Sie
stimmten wieder zu und lachten. Der Professor seinerseits nahm eine
Schachtel mit Sand und schüttete ihn in das Glas. Natürlich füllte der
Sand die letzten Zwischenräume im Glas aus.
“Nun”, sagte der Professor zu seinen Studenten, “ich möchte, dass Sie
erkennen, dass dieses Glas wie Ihr Leben ist! Die Steine sind die
wichtigen Dinge im Leben: Ihre Familie, Ihr Partner, Ihre Gesundheit,
Ihre Kinder. Dinge, die – wenn alles andere wegfiele und nur sie übrig
blieben – ihr Leben immer noch erfüllen würden. Die Kieselsteine sind
andere, weniger wichtige Dinge, wie zum Beispiel Ihre Arbeit, Ihre
Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Auto. Der Sand symbolisiert die ganz
kleinen Dinge im Leben. Wenn Sie den Sand zuerst in das Glas füllen,
bleibt kein Raum für die Kieselsteine oder die großen Steine. So ist es
auch in Ihrem Leben: Wenn Sie all ihre Energie für die kleinen Dinge
in Ihrem Leben aufwenden, haben Sie für die großen keine Energie
mehr.
Achten Sie daher auf die wichtigen Dinge, nehmen Sie sich Zeit für
Ihre Kinder oder Ihren Partner, achten Sie auf ihre Gesundheit. Es
wird noch genug Zeit geben für Arbeit, Haushalt, Partys und so weiter.
Achten Sie zuerst auf die großen Steine – sie sind es, die wirklich zählen.
Der Rest ist nur Sand.”
Nach dem Unterricht nahm einer der Studenten das Glas mit den großen
Steinen, den Kieseln und dem Sand – bei dem mittlerweile sogar der
Professor zustimmte, dass es voll war – und schüttete ein Glas Wasser
hinein. Das Wasser füllte den noch verbliebenen Raum im Glas aus;
nun war es wirklich voll…
Quelle: unbekannt
Was ist dir wirklich wichtig? Werde dir dessen bewusst, gib dem, was dir am
Wichtigsten ist, den meisten Platz in deinem Leben und fülle das Glas deines
Lebens danach mit allem anderen auf. Vergiss nicht, dass wenn du zuerst das
Unwichtige einfüllst, für das dir wirklich Wichtige kein Platz mehr bleibt!
Weißt du, was dir wirklich wichtig ist? Wenn ja, dann ist alles andere leicht
und es ist genug Platz da…
Ich wünsche dir, dass du dein Glas gut anfüllst – gut genug. Du kannst es
immer wieder neu ordnen und neu befüllen.
Von ♥en, Elisabeth
Du glaubst, frei zu sein,
aber du schneidest die Leine nicht ab.
Nikos Kazantzakis / Νίκος Καζαντζάκης (1883 – 1957, kretischer Schriftsteller)
Freiheit ist etwas Wunderbares, Freiheit fühlt sich ganz toll an, Freiheit schmeckt
und riecht unglaublich fantastisch. Aber weißt du das tatsächlich? BIST du frei?
Oder glaubst du nur, frei zu sein? Weil alle rundherum davon reden und schreiben,
wie genial das ist?
Zu viele Ängste und Sorgen lassen uns immer noch festhalten - wir klammern uns
an Menschen und Dinge und Jobs wie an ein Stück Holz, um nur ja nicht zu ertrinken.
Wir begeben uns freiwillig in Abhängigkeiten, um unsere Süchte zu befriedigen, ganz
gleich, was uns das Substanz und Energie kostet. Weil wir glauben, ohne dies oder das
nicht leben zu können. Weil wir die Leere in uns füllen (wollen)… deswegen lassen wir
die Leine einfach nicht los…
Ich erhoffe nichts,
ich fürchte nichts,
ich bin frei.
Und auch diese Zeilen von Kazantzakis machen deutlich, was uns diese Freiheit schenken
kann – ohne Erwartungen, ohne Ängste, loslassen, sich fallenlassen, sich hingeben… dem
Leben… das bedeutet frei zu sein… und das fühlt sich verdammt gut an, braucht aber ein
wenig Übung…
Ich wünsche dir von ♥en, dass du dieses Gefühl in dir spüren und leben kannst,
Elisabeth