Hinaus ins Grüne, das noch Braun scheint, weiß getupft, eisig durchzogen und doch von einzelnen Primeln durchsetzt. In den geliebten Lainzer Tiergarten in Wien, wo ich im Herbst unzählige Wildschweine zählte bei meinen Morgenläufen ~ und wo ich immer wieder einem Fuchs begegnete, der sich als mein Krafttier outete
Sonntagmittag. Viele Menschen zieht es hinaus an die Sonne und in den Lainzer Tiergarten. Trotz eisiger Temperaturen im Frühling. Nur ein Wildschwein will ich gerne sehen heute, dachte ich. Für gewöhnlich zeigen sie sich am Morgen und am Abend, tagsüber sieht man sie kaum.
Doch mein Wunsch erfüllte sich: Ein Wildschwein graste nicht weit, und auf dem Weg begegnete mir noch eines und sogar noch eines. Und auf einer großen Wiese sah ich Rehe. An den Fuchs dachte ich auch. Aber ebenso: Es ist zu kalt, er wird schlafen in seinem warmen Bau, er wird sich ~ wenn, dann ~ erst abends zeigen. Und doch auch: Er ist da, ich spüre ihn, ich will ihn so gerne wiedersehen…
Und so spazierte ich dahin, an den Fuchs denkend, hoffend und wünschend. Da kam ich an die weite Wiese, wo ich ihn immer wieder sah. Die Wiese war leer. Weit und breit kein Fuchs zu sehen, nicht einmal ein Wildschwein… Ich seufzte und hatte zugleich wieder dieses Gefühl… diese Gewissheit, ihn zu sehen…
Als ich in den Weg einbog, der die Wiese umfasste… da sah ich ihn plötzlich… die Wiese hinunterlaufen… direkt auf mich zu… Ich hielt den Atem an… ganz knapp vor mir überquerte er den Weg… und ich hatte das Gefühl, dass er kurz innehielt und mich anblickte, ehe er auf der anderen Seite im Wald verschwand…
Obwohl ich die Kamera dabei hatte, war es mir wichtiger, den Fuchs zu spüren und zu sehen, anstatt ihn auf einem Foto festzuhalten… Da war es, das Wunder… das Wunder an einem Sonntag im März… Und ich stand noch eine ganze Weile lächelnd und staunend und dankbar da… und lächelnd setzte ich meinen Weg fort… wissend, dass uns etwas verbindet… den Fuchs und mich…
Ich wünsche dir eine wundersame, wunder-volle neue Woche!
Von Herzen, Elisabeth ♥
Die vergangenen Tage haben erneut eisige Kälte und Frost gebracht. Der Winter will und will einfach kein Ende nehmen. Er setzt gar noch eins oben drauf und schmückt sich mit funkelnden Kristallen und glitzernden Eiszapfen, die in der Kälte klirren. Schon wieder müssen sie zum Dienst antreten, dabei wollten sie sich längst zur verdienten Ruhe begeben, um Kräfte für die nächste Saison zu sammeln. Doch der Winter hat kein Erbarmen mit ihnen.
“Winter ade”, singt die kleine Kohlmeise im ganzen Garten, bald hier, bald dort. Die Frühlingssonne beginnt fröhlich und wohlgemut zu scheinen. Ihre Strahlen treffen die eisigen Zapfen und das Sonnenlicht bricht sich in den Eiskristallen. Ein Licht, so bunt wie ein Regenbogen, leuchtet in allen Farben des Frühlings und wirft seinen Schein auf wartende Frühlingsblumen, in kalte Stuben und erfrorene Herzen.
Der große dicke Eiszapfen auf dem alten Nussbaum lacht der Sonne entgegen und beginnt sogleich dahin zu schmelzen. Erst löst sich zaghaft ein Tropfen, dann noch einer, und schließlich tropft und tropft und tropft er… auf ein winzig-kleines Schneeglöckchen, das sein Köpfchen genüsslich der zärtlich-wärmenden Sonne entgegen streckt. Die bunten, schillernden Wassertropfen sickern langsam zu des Schneeglöckchens Wurzeln und schenken ihm Kraft.
Mehr und mehr Schneeglöckchen beginnen zu blühen, so viele, dass schließlich der Boden unter der Krone des alten Nussbaums ganz weiß erstrahlt. Als ob es geschneit hätte. Ob er will oder nicht, der Winter, solch einen Abschied hat er selten erlebt. Die Schneeglöckchen blühen auf, und der Winter findet so sehr Wohlgefallen an der Pracht, dass er gerne geht. Er kommt wieder, bestimmt! Aber nicht zu bald. Denn nun hat Neues Platz zu wachsen, sich zu entfalten und zu gedeihen.
E.O.
Meteoro-logisch betrachtet war gestern der letzte Wintertag. Lassen wir die Sonne in unsere Herzen, bringen wir das Eis zum Schmelzen und heißen wir den Frühling herzlich willkommen!
Sonnige Frühlingsgrüße, Elisabeth ♥

Foto von Amadeus Bürgel
Sonne tanken
hinausgehen
hungrig
nach Licht und Wärme
und dabei
sich überraschen lassen
von allem
was genauso
Licht und Wärme
gefunden hat.
E.O.
Schneeglöckchen blühen vereinzelt im Wald, in dem oben noch Schnee liegt und unten bereits der Bärlauch seine Spitzerln herausstreckt. Und an meinem Lieblingsplatzerl hat sich auch die Grüne Nieswurz schon bereit gemacht, den Frühling einzuläuten ~ sieh selbst
Bald ist sie voll und ganz erblüht…
Von Herzen einen schönen Sonntag noch für dich, Elisabeth ♥
Erste Blumen am 25.01.2009 ~ das war ein milder Winter…
Frühlingsboten am 28.02.2010 ~ da hatte die Pflanzen noch fest verschlossene Knospen
Frühlingsblumen am 18.04.2010 ~ da stand die Grüne Nieswurz bereits in voller Blüte
Heute ist ein guter und glückbringender Tag!
Er hat schon wunderbar begonnen,
als ich morgens aus dem Fenster blickte:
Die Hasel ist bereits kurz vor dem Aufblühen,
es duftet nach Frühling,
ein Eichelhäher turnt im Nussbaum herum
und motiviert mich zur Morgengymnastik.
Ich lege eine flotte Musik auf,
tanze durch die Wohnung
und male mir in allen Farben aus,
wie ich mir den Tag heut´ wünsche.
Das Frühstück schmeckt so intensiv
wie nie zuvor – und:
Das fühlt sich sehr gut an – alles!
Oh ja, heute ist ein guter Tag!
E.O.
Da spielt alles zusammen: Mit der Kraft der Visualisierung er-schaffe ich mir gedanklich das, was ich mir wünsche. Und dann stelle ich mir vor, wie ich mich fühlen möchte und fühle mich genau so. In Erinnerung an Ereignisse, die für mich besonders positiv waren, wo es mir blendend gegangen ist – da sind die guten Gefühle sofort wieder da, und ich wende diesen “Trick” gerne an, um die Schwingung zu erhöhen und mich einfach besser zu fühlen.
Heute wünsche ich dir daher von Herzen einen guten Tag, Elisabeth ♥
Ich habe heute “nur” ein Gedicht für dich – dieses kommt dafür von Herzen und wird von mir persönlich an dich ausgesprochen
Liebe Vorfrühlingsgrüße, Elisabeth ♥
Eine Rose für dich – Gedicht von Elisabeth Ornauer
MP3 Audioformat, 763 KB, 00:48 Minuten
Eine Rose beginnt zu blühenEine Rosenknospe
erwacht im tiefsten Winter
aus ihrem Traum.
Sie reckt sich
und streckt sich
und malt sich
in allen Farben
den Frühling aus.
Und als die Sonne
Monate später
ihr Herz erwärmt,
entfaltet sie ihre
Blütenblätter,
eines nach dem anderen,
zart und lieblich.
Es hat sich gelohnt
zu warten.
Eine Rosenblüte
von atemberaubender Schönheit
von atemberaubendem Duft
lockt Bienen an und Schmetterlinge
und wartet voll Demut darauf,
von dir entdeckt zu werden
und dein Herz mit Freude zu erfüllen.
Geh nicht vorüber,
sie blühet nur für DICH!
Mit herzlichem DANK an Jürgen, der mich zu der Aufnahme und zu mehr (lass dich überraschen!) motiviert hat – im Rahmen seines wunderbaren, kostenlosen 7-Wochen-Kurses “3L-Weg zu einem gesunden Selbstwertgefühl“, zu dem du dich hier gleich anmelden kannst!
Daran habe ich in den letzten Tagen gedacht – weil gerade die Winterzeit viele von uns Menschen depressiv und traurig macht. Und ich entdecke, was da alles IST… während vor meinem Fenster eine Amsel bereits ihr Frühlingslied singt… *lächel* und ich schaukle… schaukle mich in Gedanken… ins Glück…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Wir sagen uns immer, dass unser Leben besser sein wird, wenn wir erst einmal verheiratet sind, ein Baby haben, dann noch eines…
Dann sind wir frustriert, weil unsere Kinder noch so klein und bedürftig sind. Und wir sagen uns, dass alles gut sein wird, wenn sie erst einmal größer sind.
Dann sind wir frustriert, weil sie in der Pubertät sind und wir mit ihnen zurechtkommen müssen. Bestimmt werden wir glücklicher sein, wenn sie erst einmal aus diesem Alter heraus sind…
Wir reden uns ein, unser Leben wird besser, wenn unser Lebenspartner seinen/ihren Teil mal richtig macht, wenn wir ein schöneres Auto haben, wenn wir Urlaub haben, wenn wir endlich in Pension gehen können…
Die Wahrheit ist:
Es gibt keine bessere Zeit, um glücklich zu sein, als JETZT.
Wenn nicht JETZT, wann dann?
Herausforderungen wird es in unserem Leben immer wieder geben. Es ist besser, das anzuerkennen und sich dafür zu entscheiden, JETZT glücklich zu sein, TROTZ ALLEM.
Immer wieder dachten wir, dass das Leben bald beginnen würde. Das RICHTIGE Leben.
Aber immer gab es irgendein Hindernis auf dem Weg, immer irgendeine Art von Prüfung, die zu bestehen war, irgendeine Arbeit, die noch erledigt werden musste, irgendeine Rechnung, die noch zu bezahlen war…
Aber DANN würde das Leben beginnen.
Ich bin schließlich zu der Erkenntnis gekommen, dass diese „Hindernisse“ das Leben SIND. Diese Betrachtungsweise half mir zu sehen, dass es keinen Weg zum Glücklichsein gibt…
Glücklichsein IST der Weg.
Also, genieße den Augenblick und hör auf, zu warten…
…dass die Ferien anfangen, dass die Schule wieder begint, dass du dein eigenes Geld verdienst, das du heiratest, dass du zehn Kilo abnimmst, zehn Kilo zunimmst, auf Freitagabend, auf Sonntagmorgen, auf ein neues Auto, dass dein Kredit abbezahlt ist, auf den Frühling, den Sommer, den Winter, dass sie dein Lied im Radio spielen, dass du stirbst, dass du wiedergeboren wirst…
…bevor du dich entschließt, GLÜCKLICH zu sein.
Glücklichsein ist eine Reise, kein Ziel.
Es gibt keine bessere Zeit, glücklich zu sein, als JETZT!
Und es ist IMMER JETZT.
Also, lebe und genieße den Augenblick!
Versuche einmal folgende Fragen zu beantworten:
Fallen sie dir nicht ein? Eher schwierig, nicht wahr?
Mach dir keine Gedanken, niemand erinnert sich daran.
Applaus verklingt.
Trophäen verstauben.
Sieger sind bald vergessen.
Und nun beantworte diese Fragen:
Das ist schon einfacher, nicht wahr?
Die Menschen, die für dein Leben wichtig sind, stehen in keiner Bestenliste, haben nicht das meiste Geld, haben nicht die höchsten Preise gewonnen…
Es sind Menschen, denen DU etwas bedeutes, die sich um DICH kümmern, die, - egal, was ist – immer zu DIR halten.
Denke einen Moment darüber nach.
Das Leben ist endlich… und ziemlich kurz.
Vor einiger Zeit, bei den Olympischen Spielen in Atlanta, USA, standen neun Athleten, alle geistig oder körperlich behindert, an der Startlinie für den 100-Meter-Lauf.
Der Startschuss fiel, und das Rennen begann. Nicht jeder konnte laufen, aber jeder wollte dabei sein und gewinnen.
Ein junger Mann stolperte, überschlug sich einige Male und begann zu weinen.
Die anderen acht hörten das Weinen.
Sie wurden langsamer und sahen sich um.
Sie hielten an und kamen zurück… alle acht…
Eine junge Frau mit Down-Syndrom setzte sich zu dem Burschen, umarmte ihn und fragte: „Fühlst du dich jetzt besser?“
Dann gingen alle neun, Schulter an Schulter, über die Ziellinie.
Alle Zuschauer standen auf und applaudierten… nicht enden wollende Standing Ovations…
Die Menschen, die das miterlebt haben, erzählen heute noch davon. Warum?
Weil wir alle tief in uns wissen, dass das Wichtigste im Leben weit mehr ist, als nur für sich selbst zu gewinnen.
Das Wichtigste im Leben ist, anderen Menschen beim Gewinnen zu helfen.
Auch wenn das bedeutet, dass wir selbst langsamer werden und dies den Verlauf unseres eigenen Wettrennens ändert.
Du und ich, wir können dazu beitragen, dass wir – und immer mehr Menschen mit uns – dem Weg des Herzens folgen und einfach glücklich sind und das Leben leben… JETZT…
Eine Kerze verliert nichts,
wenn man mit ihr eine andere Kerze anzündet.
Ich wünsche dir und uns allen zusammen ein glückliches und erfülltes Sein im Hier und Jetzt und besinnliche, lebendige Vorweihnachtstage!
Von Herzen, Elisabeth ♥
P.S.: Danke an Melanie für die Erinnerung!
P.P.S.: In Dankbarkeit meinem Lehrer und Mentor Roman gegenüber, für dessen Blog ich diesen Beitrag letztes Jahr zusammengeschrieben habe.
Alljährlich pflegen wir zu sagen, dass die Natur ihren Winterschlaf antrete… Du lieber Gott, und das soll Schlaf sein? (…) Eher möchte man sagen, die Natur habe aufgehört nach oben zu wachsen, weil sie keine Zeit dafür hat. Sie krempelt sich nämlich die Ärmel auf und wächst nach unten… Hier wachsen neue Stängel; von hier bis dort, in diesen herbstlichen Grenzen drängt das märzliche Leben hervor, hier unter der Erde wird das große Frühlingsprogramm entworfen.
Karel Capek
Neben mir liegt ein duftender Zweig des Duftschneeballs (siehe Foto)… der zur Zeit in Parkanlagen und Gärten seinen betörenden Duft verströmt… bis lange in den Dezember hinein… Und wir werden immer etwas entdecken, was unser Herz erfreut, ob es nun blüht oder nicht, den ganzen Winter hindurch… wissend, dass alles immerzu wächst, auch wenn wir es nicht sehen können… die Vorfreude wächst mit… und die Freude ist dann übergroß… wenn wir sehen… und erkennen…
Von Herzen einen schönen Tag für dich, Elisabeth ♥
Von der Sonne lernen, zu wärmen
Von den Wolken lernen, leicht zu schweben
Vom Wind lernen, Anstöße zu geben
Von den Bäumen lernen, standhaft zu sein
Von den Blumen das Leuchten lernen
Von den Steinen das Bleiben lernen
Von den Büschen im Frühling Erneuerung lernen
Von den Blättern im Herbst das Fallenlassen lernen
Vom Sturm die Leidenschaft lernen
Vom Regen lernen, sich zu verströmen
Von der Erde lernen, mütterlich zu sein
Vom Mond lernen, sich zu verändern
Von den Sternen lernen, einer von vielen zu sein
Von den Jahreszeiten lernen,
dass das Leben immer von Neuem beginnt
Ute Latendorf
Ich selbst lerne immer wieder, jeden Tag aufs Neue, von der Natur… und staune und lasse mich fallen und schwebe und verändere mich, voll Leidenschaft, leuchtend… *lächel* Meinen Coaching-Klienten bringe ich auch sehr gerne Beispiele aus der Natur. Das Wasser sucht sich etwa immer seinen Weg, ganz gleich, was sich ihm in den Weg zu legen versucht. Die Bäume lassen im Herbst ihre Blätter los, darauf vertrauend, dass im Frühjahr erneut frisches Grün sprießt. Die Sonne geht jeden Morgen auf, wieder und immer wieder… manchmal versteckt sie sich hinter Wolken, und auch das darf sein
Schau doch einmal genau hin… und erkenne voll Demut, dass es genauso ist…
Von Herzen, Elisabeth ♥
P.S.: Ein großes Dankeschön an Gabi, bei der ich diesen wundervollen Text entdecken durfte
Immer wieder entdecke ich neue wunderschöne Blumen und Blüten auf meiner Tour durch Wiesen und Wälder, nicht weit von meinem Zuhause am Stadtrand von Wien… Vor drei Wochen hat die grüne Nieswurz hier noch nicht geblüht, dieses Mal standen sie prächtig in voller Blüte, so habe ich sie noch nie zuvor wahrgenommen… das Herz ging mir auf bei diesem Anblick… Und schwarze Kuhschellen habe ich auch noch nie gesehen auf der Heide… und dieses strahlende Adonis-Röschen… wow… Ich kam aus dem Staunen nicht heraus… und möchte es so gerne teilen…
Von Herzen einen wunderschönen Sonntag für DICH, Elisabeth ♥
Grüne Nieswurz – JETZT blühen sie endlich!
Schwarze Kuhschellen auf der Perchtoldsdorfer Heide
und das strahlende Frühlings-Adonisröschen