Ein Weiser gibt nicht die richtigen Antworten,
sondern er stellt die richtigen Fragen.
Claude Lévi-Strauss (1908 – 2009), frz. Ethnologe und Anthropologe
Weise Worte von einem weisen Mann, der am vergangenen Wochenende gestorben ist. Ende November hätte Claude Lévi-Strauss seinen 101. Geburtstag gefeiert. Und ich feiere ihn heute, weil ich ihm auf diese Weise meine Ehre erweisen möchte - meine Hochachtung vor jemandem, der seine eigene Meinung vertreten und damit vieles in Bewegung gebracht hat.
Dass auch die richtigen Fragen unendlich viel verändern können, das wissen wir aus der Praxis und aus unserem Alltag. Denn keiner weiß die richtige Antwort, außer du selbst. Und diese Antwort kannst du nur finden, wenn dich jemand durch richtiges Fragen da hinbringt. Denn die richtige Antwort liegt bereits in dir.
Im Moment bekomme ich unzählige Ratschläge und Tipps von rundherum, durchaus gut gemeint - es sind jedoch nur wenige Menschen dabei, die auch die richtigen Fragen stellen. Denn nur so sehe ich meinen Weg und mein Ziel immer klarer vor Augen.
Ich wünsche dir Menschen, die dich mit den richtigen Fragen weiterbringen!
♥-lichst Elisabeth
Das UNO-Hauptquartier machte eine Umfrage bei allen Mitgliedstaaten.
Die Frage lautete: “Bitte, sagen Sie uns Ihre ehrliche Meinung zur Lösung
der Lebensmittelknappheit im Rest der Welt!”
Die Umfrage brachte jedoch überhaupt kein brauchbares Ergebnis, denn
• in Afrika wussten sie nicht, was “Nahrungsmittel” bedeutet;
• in West-Europa konnten sie mit dem Begriff “Knappheit” nichts anfangen;
• in Ost-Europa wussten sie nicht, was mit ”ehrlich” gemeint ist;
• im Nahen Osten wussten sie nicht, was eine “Lösung” ist;
• in Asien wussten sie nicht, was eine “Meinung” ist;
• in Süd-Amerika wussten sie nicht, was “Bitte” bedeutet und
• in den USA wussten sie nicht, wo der “Rest der Welt” liegt.
Quelle: unbekannt
Einfach zum Nachdenken… Wie weit sehe ICH über MEINEN Tellerrand hinaus?
Sehe ich noch das Gegenüber, das Du? Oder bin ich viel zu sehr mit mir selbst
beschäftigt… Weite deinen Horizont, öffne dein Herz…
Von ♥en, Elisabeth
Ein König ging in seinen Garten und fand dort verwelkte und sterbende Bäume, Sträucher und Blumen. Die Eiche sagte, sie stürbe, weil sie nicht so groß sein könne wie die Tanne. Als der König sich der Tanne zuwandte, ließ diese die Schultern hängen, weil sie keine Trauben tragen konnte wie der Weinstock. Und der Weinstock lag in den letzten Zügen, weil er nicht blühen konnte wie die Rose. Schließlich fand der König eine Pflanze, die blühte und frisch war wie immer: das wilde Stiefmütterchen. Auf seine Frage, warum es denn so blühte und frisch sei, erhielt er folgende Antwort: “Für mich war klar, dass du ein Stiefmütterchen haben wolltest, als du mich pflanztest. Hättest du eine Eiche, einen Weinstock oder eine Rose gewünscht, hättest du sie gepflanzt. Deshalb dachte ich, da ich ohnehin nichts anderes sein kann als das, was ich bin, will ich versuchen, dies nach besten Kräften zu sein.”
Quelle: unbekannt
Erkenne und sei, was du bist! Versuche nicht jemand zu sein, der du nicht bist, versuche nicht jemand anderer zu sein, weil der etwas hat oder kann, was du auch gerne hättest oder könntest! Vergleiche dich nicht, sondern sieh, was du hast, was du kannst und erkenne, dass das gut ist! Erkenne deine Fähigkeiten und werde darin besser! Du bist gut, sehr gut sogar, genauso, wie du BIST! Du bist das Beste, was dir je passieren konnte – weißt du noch? ![]()
Du bist du. Und kein anderer. Lass dein Licht strahlen!
Von ♥en, Elisabeth
Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. Neugier hat ihren eigenen Seinsgrund. Man kann nicht anders als die Geheimnisse von Ewigkeit, Leben oder die wunderbare Struktur der Wirklichkeit ehrfurchtsvoll zu bestaunen. Es genügt, wenn man versucht, an jedem Tag lediglich ein wenig von diesem Geheimnis zu erfassen. Diese heilige Neugier soll man nie verlieren.
Albert Einstein (gestern wurde sein 130. Geburtstag gefeiert!)
Neugierig sein wie ein Kind… staunen wie ein Kind… das Kind in dir entdecken… Lebendig und bunt… Fragen über Fragen… Geheminis über Geheimnis… das Geheimnis des Lebens ergründen… von Tag zu Tag… offen und mutig und eins mit dir selbst…
Eine ♥-liche Umarmung von Elisabeth
Am Ende unseres Lebens werden wir vor dem Schöpfer stehen und erkennen, welche Gelegenheiten uns geschenkt wurden und welche Gelegenheiten wir ungenutzt ver-schenkt haben…
In diesem Augenblick wird die große Frage des Menschen nicht sein: Wie habe ich gelebt?
Sie wird heißen: Wie habe ich geliebt?
Der letzte Prüfstein wird die Größe unserer Liebe sein. Es kommt nicht drauf an, was wir getan haben, woran wir geglaubt oder was wir erreicht haben. Was zählt ist, wie wir unseren Nächsten geliebt haben, nicht die Fehler, die wir begangen haben. Wir werden nicht nach dem Bösen, das wir getan haben, beurteilt, sondern nach dem Guten, das wir nicht getan haben, denn die Liebe im Innern wegzuschließen bedeutet, dem Geist Gottes zuwider zu handeln. Es beweist, dass wir Gott nicht erkannt haben, dass er uns vergebens geliebt hat…
Henry Drummond (“Die Liebe aber ist die größte”) in einer seiner Predigten 1890
Hm, was wirst DU antworten?
Liebst du? Gehst du liebevoll mit dir selbst und deinen Nächsten um?
Bist du achtsam mit dir und im Umgang mit anderen?
Tust du Gutes für dich und das Allgemeinwohl?
Entfaltest du dich frei und lässt du es auch zu, dass andere Menschen sich frei entfalten?
Lässt du andere Menschen so gelten, wie sie sind? Mit allem drum und dran? Ohne zu werten?
Fühl in dein Herz hinein – du wirst die Antwort spüren und wissen…
♥-lichst Elisabeth
Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, sondern wie wir sind.
aus dem Talmud
Wenn ich mir das zu Herzen nehme und daran denke, dann wird mir vieles bewusst…
Viele Missverständnisse haben ihren Ursprung darin, dass wir Menschen einfach sehr,
sehr verschieden sind. Und das ist gut so – denn mein Horizont und Universum erweitern
sich dadurch und machen vieles möglich, wenn ich es sehe.
Und ich kann mir folgende Fragen stellen: Wie sehe ich etwas? Was sehe ich genau? Mit
welchen Augen sehe ich? Was sieht mein Gegenüber?
Dann wird einiges klarer… für mich und für mein Gegenüber…
Wenn ich genau hinschaue…
♥-lichste Grüße von Elisabeth
Manche Menschen versuchen, von ihren Fehlern abzulenken,
indem sie auf die Fehler anderer hinweisen.
Leider funktioniert diese Taktik meistens.
Roland Spindler
Kennst du solche Menschen?
Ich schon. Es sind Arbeitskollegen, sogar Freunde…
Haben wir nicht alle Fehler?
Können wir daraus nicht lernen, wenn wir sie als Feedback verstehen?
Sind das nicht großartige Gelegenheiten, die sich uns bieten, um uns weiter entwickeln zu können? Wenn wir sie genauso wahrnehmen… Diese Menschen jedoch haben Angst, Fehler einzugestehen – Angst zu versagen, nicht angenommen oder ausgelacht zu werden, ihren Job oder die Freundschaft zu verlieren… Keiner von uns ist gänzlich ohne Fehler, es kommt jedoch immer darauf an, wie wir damit umzugehen verstehen.
Wie können wir diese Menschen dabei unterstützen, zu ihren Fehlern zu stehen und sie als Chance zu sehen???
Liebevoll auf sie zugehen, Standpunkte erklären und verständlich machen, genau wahrnehmen und hinschauen…
Was noch? Und was tun, wenn Liebe nicht ankommt…?
Grübelnde Sonnengrüße von Elisabeth