Was vor uns liegt und was in uns liegt ist unbedeutend verglichen mit dem, was in uns steckt

Ralph Waldo Emerson
Artikel-Schlagworte: „Fabel“
3. Januar 2011

Die Sonne und der Nordwind stritten sich einst, wer von ihnen stärker sei. Sie beschlossen, eine Probe ihrer Kraft zu machen. Jedes von ihnen wollte versuchen, einem Wandersmann auf der Straße den Mantel vom Leibe zu ziehen. Der Nordwind begann. Mit aller Kraft stürzte er sich auf den Wanderer, und wild und immer wilder zerrte und zog er an ihm. Aber je grimmiger er blies, um so fester hüllte der Mann sich in seinen Mantel, und endlich musste der Nordwind sein vergebliches Rasen einstellen.
Die Sonne hatte lächelnd zugesehen; nun lächelte sie wärmer und wärmer, und nicht lange dauerte es, da öffnete der Wanderer seinen Mantel, und zuletzt zog er ihn aus: Die Sonne hatte gesiegt.

aus: “Die Fabeln des Aesop”

Let the sunshine in! Icon Smile in Trotzen wir den kalten Stürmen, und wärmen wir uns an den Sonnenstrahlen – in uns und rund um uns. Ein Lächeln vermag so viel… und schenkt Wärme… für viele Stunden und Tage… Morgens lächle ich mich gerne im Spiegel einfach so an – so kann der Tag gleich gut beginnen Icon Smile in
Ein Lächeln von Herzen für dich, Elisabeth ♥

Kind Lachen in
Bildquelle

Wpsf-img in
31. Juli 2010

Ein Mäuschen lief über einen schlafenden Löwen. Der Löwe erwachte und ergriff es mit seinen gewaltigen Tatzen.
“Verzeihe mir”, flehte das Mäuschen, “meine Unvorsichtigkeit, und schenke mir mein Leben, ich will dir ewig dafür dankbar sein. Ich habe dich nicht stören wollen.”
Großmütig schenkte er ihr die Freiheit und sagte lächelnd zu sich, wie will wohl ein Mäuschen einem Löwen dankbar sein.
Kurze Zeit darauf hörte das Mäuschen in seinem Loche das fürchterliche Gebrüll eines Löwen, lief neugierig da hin, von wo der Schall kam, und fand ihren Wohltäter in einem Netze gefangen. Sogleich eilte es herzu und zernagte einige Knoten des Netzes, sodass der Löwe mit seinen Tatzen das übrige zerreißen konnte. So vergalt das Mäuschen die ihm erwiesene Großmut.

Selbst unbedeutende Menschen können bisweilen Wohltaten mit Wucher vergelten, darum behandle auch den Geringsten nicht übermütig.

Aesop

Unterschätze niemals dein Gegenüber… jeder Mensch hat seine ganz eigenen Stärken… finde sie und stärke sie weiter… Wir wissen nicht, wie stark wir wirklich sind – aber wir SIND es, da liegt Wunderbares in uns verborgen. Und unsere Stärke hängt weder von unserer Muskelkraft, noch von unserer Erscheinung oder von unserer Intelligenz ab – sondern davon, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und dort genau die passende, richtige Fähigkeit einbringen zu können. Dann ist alles einfach… *lächel*
Fröhliche Herzensgrüße, Elisabeth ♥

Loewe-und-Maus4 in

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7. Oktober 2009

Der Dachs und der Iltis trafen sich bei ihrer nächtlichen Futtersuche im Wald. Und da sie sich lange nicht gesehen hatten, gingen sie plaudernd ein Stück des Weges nebeneinander her. Während aber der Dachs auf den Weg achtete, blickte der Iltis immer wieder zum nächtlichen Himmel hinauf, übersah dabei einen Wassertümpel und fiel hinein. Das war ja nicht weiter schlimm, der Dachs aber wusste sich vor Lachen nicht zu halten und rief ein ums andere Mal: “Das kommt davon, wenn man zu viel nach oben schaut!” Danach ging der Dachs allein weiter. Der Iltis putzte noch eine Weile an sich herum, blickte wieder zum Himmel hinauf und setzte dann auch seinen Weg fort. Bald traf er jedoch wieder auf den Dachs, der sich verirrt hatte und froh war, dass der Iltis ihn glücklich nach Hause brachte. “Wie hast du das so leicht geschafft?” fragte der Dachs. “Ich habe nach oben geschaut und mich nach den Sternen gerichtet”, antwortete der Iltis. “Und dafür nimmst du in Kauf, dass du hin und wieder in einen Tümpel fällst?” wollte der Dachs wissen. “Und dass der Dachs darüber lacht”, ergänzte der Iltis.

Quelle: unbekannt

Wenn wir unseren Weg gehen, fallen wir immer wieder mal auch auf die Nase, AUCH WEIL wir unsere Vision nicht aus den Augen verlieren wollen, das ist also ein gutes Zeichen. Icon Smile in  Lass die anderen lachen und folge weiterhin deiner Vision, die du in den Sternen am Himmel oder in deinem Herzen siehst. DU kennst deinen Weg, was gibt es Wichtigeres – und du kannst sogar anderen besser auf die Sprünge helfen, wenn du selbst weißt, wo es lang geht… Folge deiner Vision, lass sie nicht aus den Augen… sie führt dich und weist dir den Weg, auch wenn du manchmal stolperst… und LÄCHLE…
Von ♥en, Elisabeth   

Iltis in

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22. Oktober 2008

Ich will dir die Geschichte vom Adler nicht vorenthalten, irgendwann hätte ich sie dir ohnehin erzählt… Icon Smile in
Herz-lichst und beflügelt, Elisabeth

Ein Mensch ging auf dem Lande spazieren. Eines Tages kam er an einem Bauernhof vorbei und sah einen jungen Adler inmitten der Hühner. Mit Erlaubnis des Bauern und nachdem er das Vertrauen des Adlers gewonnen hatte, nahm er diesen auf den Arm, zeigte ihm den weiten Horizont und flüsterte ihm ins Ohr: “Du bist ein Adler. Ein König der Lüfte. Du kannst fliegen”, und er versuchte, ihn in die Luft zu schleudern. Doch der junge Adler hielt sich fest, sah runter zu den Hühnern und sprang zu ihnen.

Einige Zeit später, beim zweiten Versuch vom Scheunendach, kam sich der Adler schon viel größer vor im Vergleich mit den kleinen Hühnern dort so weit unten. Die Flügel zuckten immerhin, doch auch diesmal hielt er sich nach den drei Sätzen fest.

Beim dritten Versuch ging der Mensch mit dem Adler ins Gebirge. Und als der Adler die Luft unter seinen Flügeln spürte, schwang er sich von allein in die unendliche Weite seines Reiches, noch bevor der Mensch die drei Sätze zu Ende gesprochen hatte. In Kreisen flog er immer höher, und segelte dann in die Ferne davon.

Ob er jemals zu den Hühnern zurückgekehrt ist?
Ich weiß es nicht… doch glaube ich, dass er bei einem Besuch nicht lange geblieben ist.

Adler in
Bildquelle: Flugschule Marbach

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15. September 2008

In Wien ist es so kalt geworden, dass diese Gutenachtgeschichte gut zum heutigen Abend passt… Icon Wink in
Na dann, gute Nacht!
♥-lichst Elisabeth

Eine Krähe saß auf einem Baum und tat den ganzen Tag nichts.

Ein kleiner Hase sah die Krähe und fragte sie:
“Kann ich mich auch hinsetzen und den ganzen Tag nichts tun?”

Die Krähe gab zur Antwort: “Sicher, warum denn nicht.”

So setzte sich der kleine Hase auf den Boden unter der Krähe und ruhte.
Plötzlich kam ein Fuchs, sprang auf den kleinen Hasen und frass ihn.

Die Moral von der Geschichte:
Um herumzusitzen und nichts zu tun, musst du sehr, sehr weit oben sitzen.

Fuchs Und Hase in

Wpsf-img in
Das ist zauberwort
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