Von guten Mächten wunderbar geborgen

Von guten Mächten wunderbar geborgen

Lass warm und still die Kerzen heute flammen,
die Du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all Deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.


Dietrich Bonhoeffer

Was immer gewesen ist, was ist und sein wird, wir schaffen viel, wir tragen viel, wir leisten Unglaubliches, wenn es von uns gefordert wird. Und jeder so viel, wie er zu tragen imstande ist. Und daher schaffen wir das, ganz gleich, wie schwer es ist. Das Leben geht weiter, immerzu. Die Erde dreht sich, die Sonne geht immer wieder auf, die Blumen vergehen und kommen im Frühling wieder…

Auch wenn wir manchmal glauben, alles würde still stehen, auch wenn wir manchmal glauben, nichts geht mehr ~ es geht doch und rundherum werden wir an das pure, volle Leben erinnert, das uns ruft und uns lebendig sein lässt, wenn wir bereit sind. Es ist gut, daran erinnert zu werden…

Es gibt keine Trennung, alles ist eins. Es geht nichts verloren. Und selbst, wenn wir das glauben, so kommt es eines Tages wieder, vielleicht sogar noch viel schöner
Liebevolle Gedanken an ein Lichtwesen, das für kurze Zeit bei uns war… und immer noch ist… und immer sein wird… in unseren Herzen… für immer… ♥

 

 

Ein Engel namens Mama

Ein Engel namens Mama

Es war einmal ein Kind,
das bereit war geboren zu werden.

Das Kind fragte Gott:
Sie sagen mir, dass Du mich morgen
auf die Erde schicken wirst,
aber wie soll ich dort leben,
wo ich doch so klein und hilflos bin?

Gott antwortete:
Von all den vielen Engeln, suche ich einen für dich aus.
Dein Engel wird auf dich warten und auf dich aufpassen.

Das Kind erkundigte sich weiter:
Aber sag, hier im Himmel brauche ich nichts zu tun,
außer singen und lachen, um fröhlich zu sein.

Gott sagte:
Dein Engel wird für dich singen
und auch für dich lachen, jeden Tag.
Und du wirst die Liebe deines Engels fühlen
und sehr glücklich sein.

Wieder fragte das Kind:
Und wie werde ich in der Lage sein
die Leute zu verstehen, wenn sie zu mir sprechen
und ich die Sprache nicht kenne?

Gott sagte:
Dein Engel wird dir die schönsten
und süßesten Worte sagen,
die du jemals hören wirst,
und mit viel Ruhe und Geduld wird
dein Engel dich lehren zu sprechen.

Und was werde ich tun,
wenn ich mit Dir reden möchte?

Gott sagte:
Dein Engel wird deine Hände aneinanderlegen
und dich lehren zu beten.

Ich habe gehört,
dass es auf der Erde böse Menschen gibt.
Wer wird mich beschützen?

Gott sagte:
Dein Engel wird dich verteidigen,
auch wenn er dabei sein Leben riskiert.

Aber ich werde immer traurig sein,
weil ich Dich niemals wiedersehe.

Gott sagte:
Dein Engel wird mit dir über mich sprechen
und dir den Weg zeigen, auf dem du
immer wieder zu mir zurückkommen kannst.
Dadurch werde ich immer in deiner Nähe sein.

In diesem Moment herrschte viel Frieden im Himmel,
aber man konnte schon Stimmen von der Erde hören
und das Kind fragte schnell:

Gott, bevor ich Dich jetzt verlasse,
bitte sage mir den Namen meines Engel.

Sein Name ist nicht wichtig.
Du wirst ihn einfach Mama nennen.

Verfasser mir unbekannt

*Tränen in den Augen hab* Tränen der Freude und des Spürens, dass es so ist. So einfach ist es. Wir alle haben einen Engel. Und weil es so sein wollte, bin nun auch ich Engel *lächel*
Diese Zeilen gehen mir so sehr zu Herzen, dass sie weiter Bedeutung haben werden… eine tragende Rolle… bald… in einem Monat… ♥

Gehmeditation

Gehmeditation

Wenn du Gehmeditation übst und erkennst, dass du auf dem schönen Planeten Erde schreitest, wirst du dich selbst und deine Schritte in einem ganz anderen Licht sehen und von den engen Sichtweisen und Begrenzungen befreit werden.

Thich Nhat Hanh

Achtsam, ganz achtsam setze ich meine Schritte, atme, lächle, nehme bewusst wahr, wie sich all das zusammen anfühlt ~ Schritt für Schritt konzentriere ich mich auf die Bewegungen, auf die Muskeln, auf die Anspannung und die folgende Entspannung, auf mich selbst, darauf, was das mit mir macht, auf die Balance… der Atem folgt den Schritten, hält mit ihnen mit, geht ein und aus, so wie die Gedanken… Ruhe kehrt ein, Entspannung… und Bewusstsein

Und plötzlich wird alles weit, weit und einfach und klar… Ich übe, sooft ich mir die Zeit dafür nehme, und lerne das neue Licht kennen, das Licht und den neuen Blick und die grenzenlose Freiheit… ♥

Alles ist eins

Alles ist eins

Wenn wir in das tiefste Innere einer Blume blicken, sehen wir in ihr Wolken, Sonnenschein, Minerale, Zeit, Erde und alles andere im Kosmos. Ohne Wolken könnte es keinen Regen geben und so auch keine Blume.

Thich Nhat Hanh

Alles gehört zusammen, alles zusammen macht uns aus, alles ist Eins… Wir SIND… ein kleiner Kosmos, jede(r) für sich… und in jedem von uns entfaltet sich die Fülle dessen, was ist… das eine UND das andere… die Polarität des Lebens… die Leben erst möglich macht und ausmacht…

Wenn wir nach innen schauen, ganz tief hinein. Dann sehen wir all das, und es fällt uns leichter, uns so anzunehmen, mit allem, was zu uns gehört, als Einheit. Und wir erkennen, dass auch andere so beschaffen sind. Und sehen sie von nun an in einem anderen Licht. Voll Liebe und Toleranz und Mitgefühl… ♥

Foto: „Hänsel und Gretel“ oder auch geflecktes Lungenkraut

Ober, zahlen!

Ober, zahlen!

Einmal wird uns gewiss
die Rechnung präsentiert
für den Sonnenschein
und das Rauschen der Blätter,
die sanften Maiglöckchen
und die dunklen Tannen,
für den Schnee und den Wind,
den Vogelflug und das Gras
und die Schmetterlinge,
für die Luft,
die wir geatmet haben,
und den Blick auf die Sterne
und für alle Tage,
die Abende und die Nächte.

Einmal wird es Zeit,
dass wir aufbrechen und
bezahlen.
Bitte die Rechnung.
Doch wir haben sie
ohne den Wirt gemacht:

Ich habe euch eingeladen,
sagt der und lacht,
soweit die Erde reicht:
Es war mir ein Vergnügen!

Lothar Zenetti

Was sind wir uns wert? Haben wir nicht all das verdient? Und dass wir es genießen und uns daran erfreuen können!? Ist das nicht alles für uns gemacht? Schauen wir eigentlich hin? Sehen wir die Schätze und das Schöne und Wertvolle darin? Und dass wir es kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen, aber nicht umsonst!?

Es ist mir ein Vergnügen und ich bin voller Dankbarkeit, all das erkennen und sehen und wahrnehmen und genießen zu dürfen! Danke! ♥

Foto: Elisabeth Ornauer