Der alte Brunnen spendet leise
sein Wasser täglich gleicherweise.
Ich möchte diesem Brunnen gleichen,
was in mir ist, stets weiterreichen.
Doch: Geben, geben alle Tage,
sag Brunnen, wird das nicht zur Plage?
Da sagt er mir als Jochgeselle,
ich bin ja Brunnen nur, nicht Quelle.
Mir fließt es zu, ich geb es weiter,
das macht mein Dasein froh und heiter:
So leb ich nach des Brunnens Weise,
schöpf täglich Kraft zur Lebensreise
und will beglückt stets weitergeben,
was mir die Quelle schenkt im Leben.
Autor mir unbekannt
Manchmal mache ich es wie der Brunnen, und manchmal weiß und spüre ich, dass ich selbst Quelle bin bzw. dass Quellen in mir liegen… wie die Quelle der Liebe, aus der ich immerzu schöpfen kann, so ich mich daran erinnere oder daran erinnert werde… So manche kostbare Quellen liegen jedoch auch im Außen ~ ich zähle einige Blog-LeserInnen dazu, von denen ich lernen darf, die mir Freude schenken und Wege zeigen.
Es entsteht ein Geben und Nehmen, und ich erlaube mir, die Freude, die hier entsteht, zu teilen und weiterzugeben ~ auf dass sich die Freude vermehre wie ein Licht, das sich ausbreitet und alles rundherum in ein wohlig-wärmendes Licht taucht… danke! ♥
Foto: © Kora Polster
Als ich mich selbst zu lieben begann…
habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich:
Das nennt man VERTRAUEN.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid nur
Warnungen für mich sind, gegen meine eigenen Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich:
Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen,
dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich:
Das nennt man REIFE.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das,
was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich:
Das nennt man EHRLICHKEIT.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit,
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von allem,
was mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich:
Das ist SELBSTLIEBE.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt:
Das nennt man DEMUT.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert,
in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick,
wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.
Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problem mit uns selbst und anderen zu fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich:
DAS IST DAS LEBEN!
Charles Spencer Chaplin Jr., bekannt als Charlie Chaplin
an seinem 70. Geburtstag am 16.April 1959
Ein Text voller Weisheit… voller HERZensweisheit… und einige schöne Wege in unser Herz… zu uns selbst… zur Quelle der Liebe in uns…
Ich wünsche dir ein liebe-volles Wochenende ♥
Von Herzen, Elisabeth
Eine Frau möchte ihrer betagten Mutter etwas zurück geben – ein klein wenig zumindest, dafür, dass sie das Geschenk des Lebens von ihr erhalten hat. Die Zeit und die Gelegenheit nutzend, weil niemand weiß, wie viel Zeit noch bleibt, breitet sie ein Manuskript vor ihrer Mutter aus und fragt sie, ob sie dieses illustrieren würde, da sie um ihre künstlerische Begabung weiß. Die Mutter erschrickt, sagt, das sei ihr zu groß, das könne sie nicht. Und die Tochter ist traurig, enttäuscht, dass ihre Mutter das als Last, anstatt als Geschenk ansieht.
Die Mutter geht abends zu Bett und wälzt sich unruhig von einer auf die andere Seite. Des nachts träumt sie von ihrer Tochter, wie sie noch ein Baby ist, wie sie laufen lernt, wie sie für sie malt und Ribiseln für Marmelade pflückt, wie sie über das ganze Gesicht lacht, wie sie ihr Sandkuchen bäckt und ihr Blumen vom Feld nach Hause bringt. Und sie denkt daran, wie viele Geschenke sie von ihrer Tochter bereits erhalten hat in all den Jahren, ja Jahrzehnten. Und sie will ihrer Tochter ein klein wenig dafür zurück geben. Lächelnd schläft sie ein.
Als sie morgens erwacht, weiß sie, was zu tun ist: Sie ruft ihre Tochter an und spricht ihre Freude darüber aus, dass ihre Tochter an sie glaubt und ihr einen so großen Auftrag erteilt. Ja, sie will das Buch sehr gerne illustrieren, und sie ist von Stolz erfüllt, und sie freut sich auf diese Herausforderung. Und insgeheim freut sie sich darüber, ihrer Tochter ein Geschenk machen zu können.
Und die Tochter freut sich, dass sie ihrer Mutter ein so schönes Geschenk machen und dass ihre Mutter dieses Geschenk auch annehmen konnte.
E.O. – Geschichten entstehen im Herzen
Es ist immer zu das Spiel von Nehmen und Geben – die Mutter gibt, das Kind nimmt. Später darf es umgekehrt sein, und das Kind gibt, weil es bereits so viel erhalten hat, das Kostbarste und Wertvollste, sein Leben. Es fällt nicht leicht zu nehmen, wenn man immerzu gegeben hat. Daher tut es gut, das bereits immer wieder zu üben *lächel*
Von Herzen, Elisabeth ♥
Heute ist der Tag, an dem du den Wert dessen, was du empfängst, erhöhen kannst, indem du dich selbst ohne jede Einschränkung gibst. Was du gibst, bestimmt deine Erfahrung. Was du deinem Partner gibst, lässt einen reicheren, tieferen Sinn in deiner Beziehung entstehen. Je mehr du heute gibst, um so mehr wirst du empfangen.
Chuck Spezzano
Ich öffne mein Herz… ich öffne mich… trotzdem… obwohl ich schon viele Male verletzt worden bin… denn was zählt, ist das JETZT… Ich kann mich JETZT dazu entscheiden, neue Wege zu beschreiten, mich der Liebe zu öffnen und damit die Liebe zuzulassen, einzulassen in mein Leben… zu lieben und geliebt zu werden…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Weich ist stärker als hart,
Wasser stärker als Fels,
Liebe stärker als Gewalt.
Hermann Hesse
Viele von uns glauben immer noch, mit Härte und Gewalt mehr erreichen zu können, als mit Sanftheit und Liebe. Viele glauben immer noch, sie müssen ihr Gegenüber vernichten, anstatt zu sehen und zu erkennen, dass sie Teil des Ganzen sind, dass wir alle Brüder und Schwestern sind, mit gemeinsamen Wurzeln. Erst wenn sie diese Geschichte verstehen, wenn sie auf ihr Gegenüber ein-gehen, wenn sie liebevoll auf ihr Gegenüber zu-gehen, dann kann viel mehr entstehen, dann kann sich viel mehr entwickeln, viel Gutes.
Ich wünsche dir, dass du die Kraft der Liebe erkennst!
Von ♥en, Elisabeth
Die Kunst des Träumens ist schwer,
denn sie ist eine Kunst der Passivität,
in der wir unser Bemühen darauf konzentrieren,
uns nicht zu bemühen.
Fernando Pessoa
Und auch hier lerne ich tagtäglich aufs Neue, loszulassen, mich hinzugeben,
zu schweben und doch festen Boden unter den Füßen zu haben – Träume
kommen und auch wieder gehen zu lassen… und damit Neuem die Chance
zu geben, entstehen und sich entwickeln zu können. Mit Leichtigkeit. Weil
ich weiß und auch spüre, dass alles gut ist, was kommt. Ich wandere hinaus
auf den Steg und betrachte die Wasseroberfläche, in der sich abertausende
Sterne spiegeln – und doch sind es immer wieder andere Sterne, und doch
ist alles unendlich… auch Sterne kommen und gehen…
Von ♥en, Elisabeth
Bevor ich diese Welt verlasse, ist eines der Dinge, von denen ich mir
wünsche, die ganze Welt würde sie wissen, dass menschlicher Kontakt
durch die Verbindung von Haut, Augen und Klang der Stimme entsteht.
Das sind die Dinge, die uns gelehrt wurden, bevor wir Worte hatten.
Die Art, in der unsere Eltern uns berührten, wie sie uns anschauten,
wie ihre Stimme klang, das alles ist in uns gespeichert.
Virginia Satir
Wie wichtig ist das… ja, ich spüre es… menschlicher Kontakt, Nähe, Wärme,
Berührung… Umarmungen, das Halten einer Hand, der Blick in die Augen
eines anderen Menschen – und sehen, ob der andere einem tiefen Blick stand-
halten kann oder ob er ausweicht, auf wieviel Tiefe und Nähe und Vertrautheit
er sich einlassen kann, ich mich SELBST einlassen kann. Der Klang einer Stimme -
darauf achten, was der Klang einer Stimme ausmacht, ob ich nun die Tonalität
weich und sanft oder hoch und schrill wähle… Wieviel mit diesen Nuancen
verändert werden kann, wieviel ich SELBST verändern kann dadurch, wenn ich
selbst mich dafür entscheide Nähe zuzulassen oder auf Distanz zu gehen.
Und alles ist gut, wie es ist.
Von ♥en, Elisabeth
Wie ein Regebogen entsteht
Die meisten Tränen werden geweint, weil die Menschen traurig
sind, etwas verloren haben oder weil man sie verletzt hat.
Manchmal aber weinen die Menschen auch aus Freude und dann
geschieht etwas Wundervolles:
Geweinte Freudentränen begeben sich auf eine Wanderschaft.
Sie reisen solange durchs Land, bis sie andere Freudentränen
treffen. Und wenn dann endlich genügend von ihnen zusammen-
gekommen sind, fügen sie sich zu einem Regenbogen zusammen.
Wann immer wir also einen Regenbogen am Himmel sehen,
wissen wir, dass viele Menschen sehr glücklich waren.
“Aus der Schatzkiste des Lebens” von Tania Konnerth
Da ich Regenbögen so sehr liebe und sie für mich etwas ganz besonderes sind und bedeuten, wann immer ich sie sehe, habe ich mich über diese Geschichte ganz besonders gefreut…
Ist das nicht wunderschön? Aber da ich schon seit geraumer Zeit keinen Regenbogen mehr gesehen habe, stelle ich mir nun doch die Frage, ob die Menschen zur Zeit vielleicht nicht glücklich sind…!?
♥-lichst Elisabeth