Verweilt ganz und gar im gegenwärtigen Augenblick, und ihr werdet sehen, dass auch die Zukunft vorhanden ist. Ebenso wie die Vergangenheit, die ihr verwandeln könnt. Denn im gegenwärtigen Augenblick sind alle Augenblicke enthalten.
Thich Nhat Hanh
Alles ist hier und jetzt. Alles, was gestern war und was morgen sein wird, alles ist (bereits) da. Aus dem, was gestern war, kann ich etwas Gutes machen, etwas, woraus ich lernen kann, etwas, was mich weiterbringt und schützt und etwas, was mein Unbewusstes erhellt.
Gerade zum Jahreswechsel sehen wir, dass wir zwar das, was letztes Jahr war, nicht ungeschehen, aber dass wir daraus das Beste machen können. Im Hier und Jetzt kann ich mich in jedem Augenblick entscheiden, neu zu beginnen. Mit dem Blick auf alles, was mich ausmacht, denn davor kann ich niemals davonlaufen. Annehmen und lieben und verändern ~ wir schaffen das! ♥
Foto: © Kora Polster
Dürfen wir mehr von unserem Leben verlangen als nur einen glücklichen Augenblick, eine zufriedene Stunde, einen geglückten Tag? Wer mehr und mehr verlangt, der geht bald am Unerreichbaren zugrunde. Wer aber zufrieden ist mit sich und der Welt, der hat noch Wachstum vor sich, dem sind noch Wege offen, dem öffnen sich Türen.
Roland Leonhardt
Wir haben das Beste verdient. Auch wenn wir manchmal nicht genau wissen und spüren, was das Beste für uns ist. Manchmal glauben wir, etwas anderes wäre gut bzw. besser für uns, weil wir es uns so sehr wünschen. Vertrauen wir einfach darauf, dass das Leben weiß, was für uns gut ist, und lassen wir zu, dass uns das Leben damit zu seiner Zeit beschenkt.
Dann haben wir nicht nur glückliche und schöne Augenblicke, sondern verdammt gute Zeiten. Dankbarkeit für das, was bereits ist, verstärkt dieses Gefühl noch und beschenkt uns reichlich. Und wenn wir in das Leben vertrauen, dann warten unzählige Überraschungen auf uns. Lassen wir uns doch einfach vom Leben überraschen und schauen wir, welche Türen sich uns öffnen! ♥
Gebt acht auf die Tiere, auf die Rinder,
auf die Schafe, auf die Esel;
glaubt mir, sie haben auch eine Seele,
sind auch Menschen,
nur dass sie ein Fell tragen und
nicht sprechen können;
frühere Menschen sind es,
gebt ihnen zu essen;
gebt acht auf die Olivenbäume
und die Weinfelder,
auch sie waren früher Menschen,
aber viel, viel früher, und
haben kein Erinnerungsvermögen mehr;
doch der Mensch hat es, und
daher ist er Mensch.
Nikos Kazantzakis / Νίκος Καζαντζάκης (1883 – 1957, kretischer Schriftsteller)
Erinnerungen… können förderlich und nützlich sein… oder auch nicht… machen wir das Beste daraus! Und halten wir uns an die Natur, die uns mit ihrer Fülle an Tieren und Pflanzen zeigt, was es bedeutet, im Hier und Jetzt zu sein. Gehen wir achtsam um mit allem, was lebt… und achten wir gut auf die Ressourcen, die uns die Natur großzügig zur Verfügung stellt.
Ich freue mich auf den zauberwort-Kreativurlaub auf Kreta ~ mit Nikos Kazantzakis stimme ich mich jedes Mal gerne ein… Wissend, was dort ~ aber nicht nur dort ~ passiert ist… auch wenn man jetzt mühsam versucht, wieder Olivenbäume oder Zedernhaine zu pflanzen… Die kretische Landschaft leidet sehr… unter den Zerstörungen von uns Menschen… es ist die Gier nach mehr, die uns antreibt und so viel Schönes kaputt macht…
Ich fange bei mir an… und pflege den sorgsamen Umgang…
Von Herzen, Elisabeth ♥
In der Samaria Schlucht auf Kreta ist die Natur noch beinah unberührt…
Foto: © Elisabeth Ornauer
Unser wahres Zuhause ist der gegenwärtige Augenblick.
Wenn wir wirklich im gegenwärtigen
Augenblick leben,
verschwinden unsere Sorgen und Nöte
und wir entdecken das Leben
mit all seinen Wundern.
aus: “Heute achtsam leben” von Thich Nhat Hanh
Ich wünsche dir, dass es dir gelingt, im Hier und Jetzt zu leben. Ich wünsche dir, dass du den Wert und die Wirkung des Augenblicks entdeckst und erkennst und dass du siehst, dass du jeden Augenblick die freie Wahl hast, dich zu entscheiden. Die Verantwortung liegt bei dir.
Du kannst jetzt unzählige Gründe finden, warum es nicht geht und warum es nicht möglich ist. Unser Geist und auch unser Ego, die beiden sind erfinderisch im Aufzeigen von plausiblen Gründen, zu leiden, zu jammern und unglücklich zu sein.
Ich überlasse es dir, wie du dich entscheidest. Ich will es nur gesagt haben. Ein Gespräch mit Ultra Mind-Trainerin Gaba hat mich angeregt, dir dies heute mitzuteilen, weil es mir am Herzen liegt: Was auch immer du erlebt hast, wie schlimm es auch sein mag, du kannst dich frei entscheiden, entweder dich darüber in Mitleid zu vergraben oder das Beste daraus zu machen. Die Wahl liegt bei DIR…
Von Herzen alles Gute für dich, Elisabeth ♥
Ich möchte weiter über die Liebe reden.
Sie ist das Ziel all dessen,
was ich in meinem Leben gesucht habe.
Zuzulassen, dass die Liebe sich in mir ohne Grenzen zeigt,
meine leeren Stellen füllt, mich zum Tanzen,
zum Lächeln bringt, dazu, mein Leben zu rechtfertigen,
meinen Sohn zu beschützen, mit dem Himmel,
mit Männern und Frauen, mit allen denjenigen in Verbindung
zu treten, die mir auf meinem Weg begegnet sind.
aus: “Die Hexe von Portobello” von Paulo Coelho
Die Liebe suchen… und in sich finden… was für eine Entdeckung… wie etwas Verlorenes wiederzufinden… wie etwas ganz Neues zu entdecken, eine noch nie gesehene Pflanze oder eine Wolke in einer außergewöhnlichen Form… und dann das mit dem Zulassen… keine leichte Übung… sich selbst etwas erlauben, sich selbst etwas zugestehen… zulassen, dass man das Beste verdient hat: die Liebe!
Und entdecken, zulassen, sich eingestehen, dass die Liebe immer schon in dir war und immer noch IST… nur die Liebe zu dir selbst ist es, die dich wahrlich sehen, spüren, tanzen, lächeln, sprechen, handeln lässt… wissend, wie wundervoll und einzigartig du bist… Über die Liebe… kann man viel reden, immerzu… aber spüre auch hin und gib dich ihr hin…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Alles, was gut anfängt, muss nicht immer gut zu Ende gehen… Und umgekehrt: Alles, was nicht besonders gut anfängt, kann wunderbar und wunderschön zu Ende gehen. Am Ende ist alles gut, ja… Und ist es einmal nicht gut, dann ist es noch nicht zu Ende…
Doch wann ist etwas zu Ende? Was geht zu Ende? Warum geht manches zu Ende, bevor es noch begonnen hat?
Länger anhaltendes Glück setzt voraus, dass man sich Ziele setzt, die nicht so schnell zu erreichen sind.
Prof. Dr. Gerald Hüther, Neurobiologe
Wenn etwas ganz anders kommt, als du denkst, dann mache trotzdem das Beste daraus. Damit am Ende alles gut wird. Und damit es gut weitergeht…
Von Herzen ein wunderschönes Wochenende für dich, Elisabeth ♥
P.S.: Und danke an Rosalie und Trüffel für die Titanic-Version mit Happy End!
Ich war unterwegs zu einem wichtigen Kundentermin, telefonierte beim Autofahren mit einem anderen Kunden, um Zeit zu sparen, preschte die Straße entlang und freute mich über die einzigartig spitzenmäßige grüne Ampelphase, als ich abrupt abbremsen musste, weil der Vollidiot vor mir plötzlich einfach stehen blieb! Plötzlich! VOR der grünen Ampel!!!
Ich dachte, das gibt es doch nicht, was soll das denn… ärgerte mich Grün und Blau und fuhr ein kleines Stückchen nach links, um vielleicht doch noch überholen zu können, bevor die Ampel wieder Rot zeigte. Da erblickte ich… eine alte Dame, mitten auf dem Zebrastreifen… sie brauchte zum Überqueren desselben sehr viel Zeit, weil sie schwer gehbehindert war und nur mühsam Millimeter für Millimeter voran kam. Sie wurde von einem jungen Mann über die Straße begleitet, der den Autofahrern lächelnd für Ihr Stehenbleiben dankte. Ich wurde innerlich auf einmal nicht nur ruhig, ich freute mich sogar richtig, dass Menschlichkeit und Nächstenliebe nicht nur als Worte existieren. Und zugleich war ich unendlich dankbar dafür, wie gut es mir geht.
Stell dir vor, du wärest an der Stelle dieser alten Dame gewesen…
aus: einem Buchprojekt von E.O. , das im Entstehen ist
Vergleiche dich nicht mit anderen – gehe deinen Weg. Aber sei achtsam, wenn andere dich wütend machen. Diese Wut, dieses Gefühl hat mit DIR zu tun, die anderen sind nur Spiegel, Auslöser. Und: Sie haben ihre Gründe für Ihr Tun. Jeder Mensch tut immer das, wovon er denkt, es ist das Beste. Und das Beste ist gut genug.
Von Herzen, Elisabeth ♥

Schau nach vorn, nicht zurück…
…ein Zebra ist kein Zebrastreifen…
Das Wichtigste, um voranzukommen, ist die Fähigkeit, die Wahrheit des eigenen Lebens zu suchen. Und zwar auf jede Weise. Du musst wahrhaftig zu dir selbst sein.
Du kannst einem Beruf nachgehen, weil deine Eltern sagen, das sei für dich das Beste;
du kannst einem Beruf nachgehen, weil du glaubst, damit eine Menge Geld zu verdienen;
du kannst einem Beruf nachgehen, weil du glaubst, dadurch große Aufmerksamkeit zu erlangen.
Nichts von alledem wird dir guttun, solange du nicht wahrhaftig zu dir selbst bist! Diese Wahrhaftigkeit kommt aus deinem natürlichen Instinkt. Er sagt dir bei allem, was du tust, ob es sich gut oder schlecht anfühlt.
Oprah Winfrey
Ich gehe in die Stille… ich lausche in mein Innerstes hinein… tief in mir, in meiner Mitte… Wie fühlt es sich an? Wenn es sich gut anfühlt, dann gebe ich dem nach und folge der Stimme meines Herzens, meiner Intuition. Wenn es sich schlecht anfühlt, gehe ich einen anderen Weg. Ich bleibe mir selbst treu…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Talent haben alle.
Aber es braucht viel Mut, um es einzusetzen.
Hab keine Angst, der/die Beste zu sein.
aus: “Der Sieger bleibt allein” von Paulo Coelho
Ja, da sind unzählige Talente in dir! Hast du dir schon einmal die Frage gestellt, was da alles ist bzw. sein könnte? Was machst du von Herzen gerne? Wobei und womit hast du große Freude? Was würde sich verändern, wenn du deine Talente tatsächlich zum Einsatz bringst? Ja, es braucht Mut… Ich bin auch auf dem Weg, meine Talente zum Erblühen zu bringen und weiß, was man durch macht… Aber genauso gut weiß ich auch, wohin das führt… *lächel* Ich bin auf dem Weg… die Beste zu sein… *lächel* Denke daran, DU bist das Beste, was dir je passieren konnte!
Von Herzen alles Gute für dich, Elisabeth ♥
Man kann nicht nur auf Probe leben, man kann nicht nur auf Probe sterben, man kann nicht nur auf Probe lieben, nur auf Probe und Zeit einen Menschen annehmen.
Johannes Paul II. (bei seinem Deutschlandbesuch am 15. November 1980 in Köln)
Was denn? Ein klares Ja. Oder ein klares Nein. Wissen und spüren, was ich wirklich, wirklich, wirklich will. Und dem nachgehen und nachgeben – es LEBEN. Du bist hier und jetzt da auf dieser Erde, in diesem Land, in dieser Stadt oder in diesem Ort, um dein Leben hier und jetzt anzunehmen und das Beste daraus zu machen. Es liegt in deiner Verantwortung. Mach etwas daraus! Mach etwas Gutes! Es funktioniert auf jeden Fall, wenn du es von ganzem und aus reinem Herzen willst!
Alles Gute für dich wünscht dir Elisabeth ♥