Einmal wird uns gewiss
die Rechnung präsentiert
für den Sonnenschein
und das Rauschen der Blätter,
die sanften Maiglöckchen
und die dunklen Tannen,
für den Schnee und den Wind,
den Vogelflug und das Gras
und die Schmetterlinge,
für die Luft,
die wir geatmet haben,
und den Blick auf die Sterne
und für alle Tage,
die Abende und die Nächte.
Einmal wird es Zeit,
dass wir aufbrechen und
bezahlen.
Bitte die Rechnung.
Doch wir haben sie
ohne den Wirt gemacht:
Ich habe euch eingeladen,
sagt der und lacht,
soweit die Erde reicht:
Es war mir ein Vergnügen!
Was sind wir uns wert? Haben wir nicht all das verdient? Und dass wir es genießen und uns daran erfreuen können!? Ist das nicht alles für uns gemacht? Schauen wir eigentlich hin? Sehen wir die Schätze und das Schöne und Wertvolle darin? Und dass wir es kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen, aber nicht umsonst!?
Es ist mir ein Vergnügen und ich bin voller Dankbarkeit, all das erkennen und sehen und wahrnehmen und genießen zu dürfen! Danke! ♥
Foto: Elisabeth Ornauer
Einfach wieder einmal
“Danke!” sagen,
danach ist mir gerade,
nicht nur zu Jahresende,
sondern auch zum Jahresbeginn.
Nicht nur abends
vor dem Zubettgehen,
sondern auch morgens
vor dem Aufstehen.
Einfach so.
Weil da so viel ist,
wofür ich dankbar bin,
trotzdem.
Ich danke
für alle Zurechtweisungen,
so weiß ich wieder,
was ich stärken möchte und wo meine Stärken liegen.
Ich danke
für alles, was mir Angst gemacht hat,
das hat mir meine tiefsten Ängste gezeigt
und den Mut in mir wieder geweckt,
mich meinen Ängsten zu stellen.
Ich danke
dafür, dass meine Seele aufgewühlt wurde,
jetzt sehe ich wieder, dass ich Frieden nur in mir finde.
Ich danke
dafür, dass ich auf die Straße gesetzt wurde,
jetzt weiß ich wieder, wo ich wirklich zu Hause bin.
Elisabeth Ornauer
So viele Geschenke… und noch viel mehr… Ich werde nun tatsächlich beginnen, ein Dankbarkeits-Tagebuch zu schreiben. Und eines Tages wird es etwas geben… noch ein Geschenk… aber ich möchte noch nicht zu viel verraten… *lächel* und genieße die Wärme der Dankbarkeit, die sich wohlig fließend in mir ausbreitet ♥
Foto: Elisabeth Ornauer
Das Jahr neigt sich
dem Ende zu,
und ich
verneige mich
vor diesem Jahr
und sage Dank.
Sage Dank
für alles, was war,
ganz gleich wie es war,
wertungsfrei
und offen.
Es war ein gutes Jahr,
trotz allem,
mit all seinen Höhen
und Tiefen.
Es war ein sehr
gebirgiges Jahr,
mit all seinen Gipfeln
und Tälern.
Es war ein sehr
lebhaftes Jahr,
mit all seinen Umsetzungen
und Träumen.
Es war ein Jahr,
das mich wieder
ein großes Stück
weitergebracht hat
auf meinem Weg.
Auf meinem Weg,
den ich in allen Zügen
genieße.
Ja, ich sage Dank für dieses Jahr!
Elisabeth Ornauer
Ich bin von Dankbarkeit erfüllt. Trotzdem. Und ich freue mich, wenn ich zurückschaue, über alles, was gewesen ist. Und ich freue mich auf alles, was noch kommen mag. Heute oder morgen oder im nächsten Jahr. Weil ich weiß, dass ich jeden Tag neu entscheiden und weil ich jeden Morgen ganz neu, ganz anders beginnen kann.
Ich freue mich auf diesen Tag, weil ich BIN und wieder so viel lernen darf. Und ich wünsche dir heute viele wunderbare Momente des Erwachens und des Genießens und der Freude! ♥
Dürfen wir mehr von unserem Leben verlangen als nur einen glücklichen Augenblick, eine zufriedene Stunde, einen geglückten Tag? Wer mehr und mehr verlangt, der geht bald am Unerreichbaren zugrunde. Wer aber zufrieden ist mit sich und der Welt, der hat noch Wachstum vor sich, dem sind noch Wege offen, dem öffnen sich Türen.
Roland Leonhardt
Wir haben das Beste verdient. Auch wenn wir manchmal nicht genau wissen und spüren, was das Beste für uns ist. Manchmal glauben wir, etwas anderes wäre gut bzw. besser für uns, weil wir es uns so sehr wünschen. Vertrauen wir einfach darauf, dass das Leben weiß, was für uns gut ist, und lassen wir zu, dass uns das Leben damit zu seiner Zeit beschenkt.
Dann haben wir nicht nur glückliche und schöne Augenblicke, sondern verdammt gute Zeiten. Dankbarkeit für das, was bereits ist, verstärkt dieses Gefühl noch und beschenkt uns reichlich. Und wenn wir in das Leben vertrauen, dann warten unzählige Überraschungen auf uns. Lassen wir uns doch einfach vom Leben überraschen und schauen wir, welche Türen sich uns öffnen! ♥
Manchmal vermag uns ein durch den Asphalt brechender Löwenzahn
die tägliche Frage nach dem Sinn des Lebens
eindrücklicher und überzeugender zu beantworten,
als eine ganze Bibliothek philosophischer Schriften.
Verfasser mir unbekannt
Wenn wir nur genauer schauen würden und sehen lernten, dann bekämen wir unzählige wundervolle Antworten rundherum. Als ich selbst lernte, genauer hinzuschauen, begann ich zu fotografieren und sehe seitdem die Welt tatsächlich mit anderen Augen… *lächel* Meine Welt ist so reich und voll geworden dadurch… ich habe das Gefühl, reich beschenkt zu sein… und die Freude wächst mit der Dankbarkeit…
Von Herzen einen schönen Tag für dich, Elisabeth ♥
Bildquelle: Blog der Muschelmaus
Nebel gleich Novemberschleiern
legen sich über Wiesen, Wald und Felder.
Es beginnt die Zeit,
in sich zu gehen,
bei sich zu sein,
mit einer guten Tasse Tee
die Seele zu wärmen.
Und mit Liebe im Herzen
die Nebelschleier zu teilen
und sein Licht zu verstrahlen,
mehr denn je.
Dem Nieselregen trotzend
wage ich mich hinaus
in das kühle Nass
und finde auf meinem Weg
orangefarbene Lampions,
die als bunte Farbkleckser
das Grau auflösen
in Licht und Freude.
Und die mir den Weg leuchten
zur Dankbarkeit.
Elisabeth Ornauer
Dem Grau der Stadt entfliehen, das Licht suchen… und das Licht finden in der Natur. Noch gibt es sie, die Lichter, die aufleuchten, so wie das goldene Herbstlaub von Ahorn und Buche. So, als ob die Blätter das Gold der Herbstsonne für uns gepspeichert hätten und nun üppig an uns verschenken und uns Licht spenden… Licht, das uns wärmt und an sonnige Tage erinner und daran, dass wir die Sonne im Herzen tragen, wenn wir wollen…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Goldene Herbstblätter speichern Sonnenlicht für uns
WAS ICH DIR WÜNSCHE
Phil Bosmans
Gelesen beim Gedankenkarussel von Andrea ~ dankbar für diesen schönen Gedankenanstoß. Das, was ich dir wünsche, wünsche ich mir selbst auch… Ich wünsche es dir in mir… *lächel*…breite meine Arme aus… kuschle mich in die lächelnde Freude am Leben, die mich morgens liebevoll weckt, und erwacht sehe ich alle Möglichkeiten, Gelegenheiten und Chancen vor mir liegen… großartig, einzigartig, bereit…
Ich wünsche dir ein Fließen der Liebe, das dich sanft einhüllt; ich wünsche dir das Vertrauen, dass alles so ist, wie es gut für dich ist; ich wünsche dir eine Tasche voller Freude und von den Bäumen winkende und dich erinnernde Dankbarkeit…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Mit unserem Intellekt können wir, was uns geschenkt ist, als Geschenk erkennen. Aber nur unser Herz kann sich zur Dankbarkeit aufschwingen und so Sinn finden.
Von Geschenken umgeben… das Leben schenkt sich mir und beschenkt mich reich… mit offenen Augen und offenem Herzen sehe ich diese Geschenke und nehme sie an, freue mich über sie und an ihnen und fühle die Dankbarkeit, die in mir ist und durch mich fließt…
Und ich… ich gebe mich dem Leben hin, voll und ganz… und lebe… hingebungsvoll…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Darum, mein Freund,
brauche ich so sehr deine Freundschaft.
Ich dürste nach einem Gefährten.
Zu dir kann ich kommen,
ohne ein Stück meiner
inneren Heimat preiszugeben.
In deiner Nähe brauche ich
mich nicht zu entschuldigen,
nicht zu verteidigen, nichts zu beweisen.
Über meine ungeschickten Worte,
über meine Urteile hinweg,
siehst du einfach nur mich.
aus: “Bekenntnis einer Freundschaft” von Antoine de Saint-Exupéry
Ich möchte an dieser Stelle all meinen lieben Freunden ~ denen, die mir nahe sind, nicht nur geografisch, sondern im Herzen ~ dafür danken, dass sie für mich da sind, an meiner Seite, in guten wie in schlechten Zeiten! DANKE euch von ganzem Herzen! Schön, dass es euch gibt!
Weil ich angenommen werde… nicht weil… sondern trotzdem… trotz meiner Launen und Zicken und Macken… weil ich bin, wie ich eben bin, mit allem Drum und Dran… Mein Herz ist erfüllt von Freude und Dankbarkeit, wenn ich an jeden einzelnen von euch denke… *lächel*
Von Herzen, Elisabeth ♥
Ich schöpfe aus dem Vollen.
Wieso habe ich nicht
schon früher gesehen,
dass so viel da,
bereits in meinem Leben ist?
Fülle, wohin ich schaue,
Reichtum im Innen…
…wie sogar im Außen…
Ich staune und schaue
genau hin.
Alles da.
Alles immer
schon da gewesen.
Doch irgendwie
habe ich irgendwo
irgendwann
eine verschlossene Tür
geöffnet und all dem
die Chance gegeben,
zu mir zu kommen.
Und nun wirkt
diese Fülle
in mir
und wirkt…
…wie ein Magnet…
Die Zauberworte
sind Dankbarkeit…
…und Freude…
Elisabeth Ornauer
Einen zauberhaften Tag wünsche ich dir! Und dass du alles siehst, was sich dir zeigt *lächel* und dass du anziehst, was du ausstrahlst! Ich genieße gerade die Wirkung…
Von Herzen, Elisabeth ♥

Foto: © Elisabeth Ornauer, weiße Rosen im Rosarium in Baden bei Wien