Ich bitte nicht um Wunder und Visionen, Herr,
sondern um die Kraft für den Alltag.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Mache mich griffsicher in der richtigen Zeiteinteilung.
Schenke mir das Fingerspitzengefühl,
um herauszufinden, was erstrangig und was zweitrangig ist.
Erinnere mich daran, dass das Herz oft gegen den Verstand streikt.
Schicke mir im rechten Augenblick jemand,
der den Mut hat, die Wahrheit in Liebe zu sagen.
Du weißt, wie sehr wir der Freundschaft bedürfen.
Gib, dass ich diesem schönsten, schwierigsten, riskantesten
und zartesten Geschenk des Lebens gewachsen bin.
Verleihe mir die nötige Phantasie,
im rechten Augenblick ein Päckchen Güte, mit oder ohne Worte,
an der richtigen Stelle abzugeben.
Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern das, was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleine Schritte!
Antoine de Saint-Exupéry
Die Kunst der kleinen Schritte… ist die Kunst, das anzunehmen, was ist… ist die Kunst, sich an dem zu erfreuen, was ist… ist die Kunst zu glauben und dem Leben zu vertrauen…
Ich wünsche dir diese Kraft für den Alltag! Und dass du trotzdem immer wieder Wunder darin entdecken magst, die dein Herz zum hüpfen bringen! ♥
Foto: Elisabeth Ornauer ~ goldenes Moos
Einst fand ein Fischer in seinem Netz eine Flasche mit einem Bleiverschluss.
Er öffnete die Flasche, und vor ihm erschien ein mächtiger Geist, der alle seine Wünsche erfüllen konnte.
Der befreite Geist sagte zu dem Fischer: „Du hast drei Wünsche, die ich dir erfüllen werde. Was ist dein erster Wunsch?“
Der Fischer dachte kurz nach, dann sagte er: „Ich möchte, dass du mir die Weisheit schenkst, um die richtige Wahl für die zwei anderen Wünsche zu treffen.“
„Es ist schon geschehen,“ sagte der Geist. „Und was sind deine anderen Wünsche?“
Der Fischer wurde kurz still.
Dann sagte er: „Ich danke dir. Ich habe keine weiteren Wünsche mehr.“
Quelle: Sinnige Geschichten
Um mich schauend, wird mir bewusst, dass ich alles habe, was ich brauche. Und noch viel mehr. Bei Übersiedlungen wird mir das jedes Mal so bewusst, wie nie zuvor, dass ich viel mehr habe, als notwendig ist. Und dann kann es schon mal sein, dass das eine oder andere rausfliegt.
Ein Stapel Bücher, der nicht mehr ins Regal passt… er wartet darauf, gut untergebracht zu werden. Neues findet nur Platz, wenn Altes geht. Ich wünsche bedacht und sage danke für alles, was ich bereits habe… Die Weisheit des Herzens ist weiter als das Meer… und legt dir das Glück nicht nur zu Füßen, sondern pflanzt es immer genau da hin, wo du gerade bist ♥
Foto: Elisabeth Ornauer
Ordnung muss sein, sagen jene Leute. Aber es besteht eine Ordnung nur aus der Unordentlichkeit heraus. Denn die Ordnung ist vor allem eine Tätigkeit und nicht ein Zustand. Also muss verhindert werden, dass zuviele Menschen damit beauftragt sind, eine statische Ordnung aufrechtzuerhalten, die ihren Sinn nur noch in sich selbst findet.
Manfred Gilgien
Das gefällt mir
Eine statische Ordnung ist gar nicht möglich bei mir, außer ich mache einfach gar nichts mehr, tagelang, vielleicht wochen- oder monatelang… Aber wer will das schon, rein um der lieben Ordnung willen!?
Und aus der Unordnung, aus dem Chaos heraus erschaffe ich bunte Bilder und Texte, die Freude machen ~ das ist es, was die Welt braucht. Viel dringender als scheinbare, oberflächliche “Ordnung”
So, so viel zum heutigen Tag ~ es lebe das Chaos, aus dem Kosmos werden darf und kann!
Ich lerne, meine Unordnung zu lieben, die ich ordne, damit sie wiederum unordentlich werden darf und Neues kreiert! ♥
Foto: Elisabeth Ornauer ~ wie in der Natur, Ordnung und Unordnung…
Einmal geht der Engel
auch ganz nah an dir vorbei.
Es ist ein regnerischer Montag
du fühlst dich älter als die Welt
die Stiefel schlecht geputzt
das Herz gänzlich verrostet
Aber deines Schicksals Engel geht vorbei
dich mit Güte überschwemmend
und einem rosa Lächeln
Halt ihn fest!
Dreh dich um!
Bevor er nur noch dem Winde gleicht!
Yvan Goll
So sind sie, die Engel. Immer da, immer an deiner Seite, wenn du sie sehen willst, wenn du sie brauchst. Nimm sie wahr, als deine Begleiter und Helfer. Sie warten nur darauf, von dir angesprochen und um etwas gebeten zu werden.
Und dann genieße, lass dich überraschen von all den Wundern und vergiss nicht, danke zu sagen ~ darüber freuen sich die Engel und bleiben gerne *lächel*
Liebe ist Licht,
ohne einander zu blenden.
Liebe ist einander nahe sein,
ohne einander zu besitzen.
Liebe ist Wärme geben,
ohne einander zu ersticken.
Liebe ist Feuer sein,
ohne einander zu verbrennen.
Phil Bosmans
Liebe IST… da, in dir: fließend, nährend, beschützend, Geborgenheit schenkend… in DIR. Hast du den Quell der Liebe erst einmal entdeckt in dir, schöpfst du aus ihr, wann dich dürstet. Wir wollen alle geliebt werden und suchen allzu oft danach im Außen…
Haben wir die Quelle der Liebe in uns entdeckt, wissen wir: Liebe IST… Ich brauche dich nicht, sondern ich will dich. Und ich liebe dich, nicht: weil… außer vielleicht: weil ich mich liebe…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Darum, mein Freund,
brauche ich so sehr deine Freundschaft.
Ich dürste nach einem Gefährten.
Zu dir kann ich kommen,
ohne ein Stück meiner
inneren Heimat preiszugeben.
In deiner Nähe brauche ich
mich nicht zu entschuldigen,
nicht zu verteidigen, nichts zu beweisen.
Über meine ungeschickten Worte,
über meine Urteile hinweg,
siehst du einfach nur mich.
aus: “Bekenntnis einer Freundschaft” von Antoine de Saint-Exupéry
Ich möchte an dieser Stelle all meinen lieben Freunden ~ denen, die mir nahe sind, nicht nur geografisch, sondern im Herzen ~ dafür danken, dass sie für mich da sind, an meiner Seite, in guten wie in schlechten Zeiten! DANKE euch von ganzem Herzen! Schön, dass es euch gibt!
Weil ich angenommen werde… nicht weil… sondern trotzdem… trotz meiner Launen und Zicken und Macken… weil ich bin, wie ich eben bin, mit allem Drum und Dran… Mein Herz ist erfüllt von Freude und Dankbarkeit, wenn ich an jeden einzelnen von euch denke… *lächel*
Von Herzen, Elisabeth ♥
…und früher oder später zerbricht jede Illusion am Leben. Wir alle wären nicht das, was wir sind, ohne unsere Eltern, Lehrer und Freunde. Selbst unsere Feinde helfen dabei. Niemals hat es jemanden gegeben, der sich selbst zu dem gemacht hat, was er ist. Jeder von uns braucht andere. Früher oder später begreifen wir diese Wahrheit. Ein plötzlicher Trauerfall, eine lange Krankheit oder irgendetwas anderes – ganz überraschend hat uns das Leben eingefangen. Eingefangen? Überraschend befreit, sollte ich besser sagen. Vielleicht schmerzt es, aber Schmerz ist ein geringer Preis für die Freiheit von Selbsttäuschung.
aus: “Fülle und Nichts” von David Steindl-Rast
Diese Erfahrung habe ich bereits gemacht, in meiner scheinbaren Selbstständigkeit… Ja, ich bin selbstständiger geworden, kann vieles alleine, kann es auch gut, mache es besser und besser… und doch… der Austausch mit anderen Menschen, mit lieben Freunden, mit Kollegen ist wichtig, gar lebensnotwendig. Am Schönsten in Form von Kooperationen, Gesprächen, Brainstormings, Gedankenaustausch und Gedankensammlung. Hier ist dann tatsächlich Fülle… und es fühlt sich gut an… gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen und alle Menschen, die einen dabei unterstützt haben, hinter sich zu wissen… *lächel* Danke!
Von Herzen einen guten Wochenstart, Elisabeth ♥

Foto: © Elisabeth Ornauer, fleißiges Bienchen im Badener Rosarium
Du Ernährerin all deiner Kinder, mache mich hörend für deine Lehren.
Öffne meine Augen, um all deine Wahrheit zu sehen und daraus zu lernen.
Öffne mein Herz, um deine allumfassende Liebe zu empfangen.
Gib mir die Kraft, deine alles heilende Liebe deinen Kindern weiter zu schenken.
Weise mir den Weg zu all deinen Geheimnissen.
Und lasse deine heilenden Kräfte mich heilen und durch meine Hände wirken.
aus: “Fuchserde” von Thomas Sautner
Wir haben einen Feiertag hier, und wir feiern… wir feiern das Leben, wir feiern Mutter Erde, wir feiern die Freude und die Familie, unser Zuhause und unseren Körper. Es gibt so viel zu feiern, dass wir den ganzen Tag uns Zeit nehmen dafür.
Und wir haben die Zeit… wir haben die Zeit, die wir dafür brauchen, entspannt und achtsam und dankbar…. die Geheimnisse des Lebens ergründend, entdeckend, bestaunend… Weißt du, wie sich das anfühlt? Erde. Ein Teil von uns. Und wir ein Teil von ihr. Alles ist eins.
Wundervolle Gedanken zu dir von Herzen, Elisabeth ♥

Bildquelle: Planet Wissen
Und könnt´ ich zaubern,
so tät ich´s doch nicht,
denn nichts ist schöner,
als Schönes,
das ganz von alleine geschieht.
Jede Erfahrung in unserem Leben
gleicht einem Wassertropfen,
und so werden wir
langsam, aber stetig
zum Meer.
Alles, was geschehen soll,
geschieht,
wenn die Zeit
~ wenn DU ~
dafür reif bist.
Manchmal dauert es
sehr lange Zeit,
bis zwei Menschen
einander begegnen dürfen,
weil sie zuvor
~ unabhängig voneinander ~
die Reife ~ füreinander ~
erlangen müssen.
Nur zwei reife Seelen,
die einander LIEBEN
und nicht mehr brauchen,
können miteinander sein,
ohne sich die Freiheit zu nehmen.
© souldream
Letzte Woche habe ich auf dem facebook-account von zauberwort das Video dazu gepostet ~ nun habe ich den Text herausgeschrieben, weil mich jedes Zauber-Wort berührt hat… Ja, ich kann zaubern *lächel* aber ich tu es nicht, damit sich das Schöne von ganz alleine entwickeln kann… das Schöne, das in uns ist… und damit Liebe möglich wird…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Lehrmaterial gibt es so viel in unserem Leben, da kommt einiges zusammen… an Erfahrungen, Begegnungen, Wünschen, Wegen… Manchmal ist es Zeit, all das zu schlichten, so sortieren, in Ordnung zu bringen, um zu sehen, was es noch braucht, um weiter wachsen zu können, um mit Leichtigkeit an die Dinge heranzugehen.
Manchmal braucht es auch viel Nachsicht, Weisheit, Durchatmen, Demut, Liebe… um nach genauem Betrachten über die Dinge hinwegzusehen, die immer noch im Wege stehen… und um darüber hinauszusehen, um das Größere zu sehen, das da ist… das große Ganze, das uns verbindet…
Viele solche Situationen begegnen mir zur Zeit… und ich weiß und spüre, dass dies alles Gelegenheiten sind, um genau das zu lernen… um mich selbst besser kennenzulernen… um mich selbst wertzuschätzen… und um zu wachsen und noch viel mehr…
So viele Fragen… stehen im Raum… Und ich lasse sie stehen, darauf vertrauend, dass die Zeit und das Leben sie beantworten… dankbar und mit Ruhe und Geduld… wie das weite Meer… in dem die Wellen kommen und gehen… und kommen… und gehen…
Von Herzen, Elisabeth ♥