Wenn du einmal bekommst, wonach du strebst und wirst König für einen Tag, dann schau in den Spiegel und sieh dich an und höre, was der Mensch dir sagt. Es ist nicht die Mutter, der Vater, die Frau oder der Mann, die hier über dich befinden. Der Mensch, dessen Urteil am meisten hier zählt, ist der Mensch in deinem Spiegel. Dem musst du gefallen, den anderen nicht, denn nur er bleibt dir bis zuletzt treu. Und du hast deine schwierigste Prüfung bestanden, wenn er sagt, er ist dein Freund. Vielleicht bist du schlau, hast vieles vollbracht und willst weiterhin deinen Weg gehen, doch der Mensch im Spiegel sagt:
“Du bist ein Nichts!”
Du kannst ihm nicht ins Gesicht sehen. Die Welt kannst du täuschen über Jahre hinweg, wenn du dich der Unehrlichkeit fügst, doch die letzte Belohnung sind Tränen und Schmerz, wenn du den Menschen im Spiegel betrügst.
Verfasser unbekannt
Hm… *seufz* Es gibt Menschen, die nicht nur andere belügen, sondern vor allem sich selbst. Der Spiegel – kannst du dich darin sehen, wie du wirklich bist? Kannst du dir wirklich in deine Augen schauen und dabei standhaft bleiben? Macht das eigene Spiegelbild nicht manches Mal auch Angst? So geht es mir auch… jedem von uns… Schau in dein Herz, dort ist dein wahres Ich verborgen. Nimm die Maske ab und wage so zu sein, wie du wirklich bist. Ohne wenn und aber. Klar. Ehrlich. Bewusst. Voller Liebe und Demut.
Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du lieben und annehmen kannst, was du siehst…
Eine herzliche Umarmung für dich, Elisabeth ♥
Pflichtbewusstsein ohne Liebe macht verdrießlich.
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos.
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.
Wahrhaftigkeit ohne Liebe macht kritiksüchtig.
Klugheit ohne Liebe macht betrügerisch.
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch.
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch.
Macht ohne Liebe macht grausam.
Ehre ohne Liebe macht hochmütig.
Besitz ohne Liebe macht geizig.
Glaube ohne Liebe macht fanatisch.
Laotse
Und wieder einmal mehr erkenne ich, dass alles aus Liebe geschieht und dass nur mit Liebe die Wege, alle Wege in eine gute Richtung führen und dass die Liebe zwar nicht alles, aber dass ohne die Liebe alles nichts ist…
Ich wünsche dir einen Wochenstart voll Liebe und Freude!
Von Herzen, Elisabeth ♥
Sie alle aber nenne ich Geschmeiss, die von fremden Taten leben und dadurch wie das Chamäleon ihre Färbung ändern, die dort lieben, wo sie ihre Geschenke empfangen, sich am Beifall erfreuen und sich selber so beurteilen, wie sie sich im Spiegel der Massen erblicken.
Antoine de Saint-Exupéry
Gar so gestrenge Worte von einem meiner Lieblingsautoren…
Was ist das anderes, als sich selbst zu belügen, sich selbst zu betrügen, sich selbst zu täuschen… damit zwar auch andere, aber in erster Linie und am Schmerzhaftesten sich selbst… Wach auf! Schau dich in den Spiegel und dir selbst in die Augen, bevor es zu spät ist! Nimm wahr, was ist und erlebe die befreiende Ent-täuschung…
Von ♥en, Elisabeth

Bild: Vladstudio
Gestern habe ich diesen Text getippt und dann habe ich die Desiderata auch bei Dori gelesen, die den Text wiederum von Erika erhalten hat - es gibt keine Zufälle… nicht wahr?
Da ich auf dem besten Wege bin, ein Schmetterling zu werden, gebe ich gerne und von ganzem ♥en… und flügel frei durch die Lüfte…
Und: JA, es IST eine wunderbare Welt!!!
Ich wünsche dir alles Liebe und Gute, Elisabeth
Geh freundlich und gelassen inmitten von Lärm und Hast
und denke daran, welcher Friede in der Stille zu finden ist.
Sei bedacht. Strebe danach, glücklich zu sein.
Soweit wie immer möglich und ohne dich selbst aufzugeben,
versuche, mit allen Menschen auszukommen.
Rede von deiner Wahrheit ruhig und deutlich und hör anderen zu,
selbst wenn sie dir langweilig und unwissend erscheinen,
auch sie haben ihre Geschichte.
Geh lauten und angriffslustigen Menschen aus dem Weg,
denn sie sind eine Plage für den Geist.
Wenn du dich mit anderen vergleichst, werde nie eitel oder verbittert,
denn es wird immer Menschen geben, die mehr oder weniger können als du.
Freue dich über das, was du erreicht hast, wie auch über deine Pläne.
Behalte das Interesse an deiner Arbeit, doch ohne Überheblichkeit,
denn dein Tun und Handeln ist ein wahrer Besitz unter all den Dingen,
deren Wert mal zu-, mal abnimmt.
Sei vorsichtig bei deinen Geschäften, denn die Welt ist voller List.
Werde dadurch aber nicht blind gegenüber der Tatsache,
dass es viele Menschen gibt, die noch Ideale haben
und sie zu verwirklichen trachten.
Sieh auch, dass es überall im Leben noch echte Tapferkeit gibt.
Sei du selbst.
Vor allem täusche nicht Zuneigung vor,
noch werde zynisch, was die Liebe angeht,
denn trotz aller Erstarrungen und Entzauberungen, die du um dich siehst,
lebt sie ewig fort wie ein Gras.
Beuge dich freundlich dem Rat der Jahre
und gib mit Anmut jene Dinge aus der Hand,
die der Jugend vorbehalten sind.
Erhalte dir die Schärfe deines Verstandes,
denn sie vermag dich vor plötzlichem Unglück zu bewahren.
Aber lass dich nicht fallen in ständiges Grübeln.
Viele Ängste sind nur eine Ausgeburt von Müdigkeit und Einsamkeit.
Nichts gegen eine gewisse Disziplin, im übrigen aber sei freundlich mit dir selbst.
Du bist ein Kind des Universums,
wie auch der Baum vor der Tür oder der Stern am Himmel.
Du hast ein Recht darauf, hier zu sein.
Und ob es dir nun klar ist oder nicht:
Das Universum entfaltet sich seiner Bestimmung gemäß.
Deshalb lebe in Frieden mit Gott, was auch immer für eine Vorstellung du von ihm haben magst
und was immer deine Arbeit und dein Streben sein mögen
in der lärmerfüllten Verirrung des Lebens.
Gib deiner Seele Frieden.
Trotz aller Täuschungen, Plackereien und aller zerbrochenen Träume
ist es immer noch eine wunderbare Welt.
“Die Desiderata“, Gedicht von Max Ehrmann, 1927
(irrtümlich wurde verbreitet, dass diese Zeilen aus
der alten St. Pauls Kirche in Baltimore, 1692, stammen)