Ein altes Ehepaar feierte nach langen Ehejahren seine goldene Hochzeit. Während sie am Frühstückstisch saßen, dachte die Frau: „ Schon seit 50 Jahren nehme ich immer Rücksicht auf meinen Mann und gebe ihm den knusprigsten Teil des Brötchens. Heute möchte ich endlich auch einmal diese Delikatesse genießen.“ Sie strich auf den oberen Teil des Brötchens Butter und gab die untere Hälfte ihrem Mann.
Entgegen all ihren Erwartungen war er sehr erfreut, küsste ihre Hand und sagte: „Mein Schatz, du hast mir gerade die größte Freude dieses Tages gemacht. Schon 50 Jahre lang habe ich die untere Hälfte eines Brötchens nicht mehr gegessen, obwohl ich sie am liebsten mag. Ich dachte immer, dass du sie haben darfst, weil du sie so gerne isst.“
Quelle: Sinnige Geschichten
Ein Beispiel dafür, wie nonverbale Kommunikation aus reiner Höflichkeit fehlschlagen kann…
weil wir nicht sagen, was wir uns wünschen… und weil wir so tun, als ob das ok ist, was wir bekommen. Wie soll dann der andere merken, dass wir in Wirklichkeit etwas ganz anderes wollen? Hätte einer der beiden seinen Wunsch früher schon geäußert, wäre… gäbe… hätte…
Ok, also sagen wir, was wir wollen und was wir uns wünschen! Nur so haben wir auch die Chance, zu bekommen, was wir wollen ~ auch wenn wir wollen können, was wir bekommen
aber wenn ich die Wahl habe… du weißt schon… dann mache ich lieber meinen Mund auf und probiere es. Es gibt ja auch Kompromisslösungen, womit beide glücklich sind
voll Genuss und Glück ♥
Foto: Elisabeth Ornauer
Der Gartenzaun
Es war einmal ein Junge mit einem sehr schwierigen Charakter.
Sein Vater gab ihm einen Beutel voll mit Nägeln und bat ihn, jedesmal dann einen Nagel in den Gartenzaun zu schlagen, wenn er seine Geduld verliert und/oder mit jemandem in Streit geraten ist. Am ersten Tag schlug der Junge 37 Nägel in den Gartenzaun. In den folgenden Wochen lernte der Junge, sich zu beherrschen und die Zahl der Nägel, die er in den Zaun schlug, wurde immer weniger. Der Junge merkte, dass es einfacher ist, sich zu beherrschen, als Nägel in den Zaun zu hämmern.
Schließlich kommt der Tag, an dem der Junge keinen Nagel in den Gartenzaun schlägt. Er geht zu seinem Vater und erklärt ihm, dass er heute keinen Nagel in den Gartenzaun geschlagen hat. Da sagt sein Vater zu ihm, er soll jeden Tag wieder einen Nagel aus dem Zaun entfernen, an dem er sein Temperament erfolgreich unter Kontrolle halten kann. Viele Tage vergingen, bis der Junge seinem Vater erzählen kann, dass er alle Nägel aus dem Zaun gezogen hat.
Der Vater geht mit seinem Sohn zu dem Zaun und erklärt ihm: „Mein Sohn, du hast dich in letzter Zeit gut benommen, aber schau wie viele Löcher du in dem Zaun hinterlassen hast. Er wird nie mehr der gleiche sein. Jedes Mal, wenn du Streit mit jemandem hast und ihn beleidigst, bleiben Wunden wie diese Löcher im Zaun. Jedes Mal, wenn du jemanden mit einem Messer stichst und es wieder herausziehst, bleibt so eine Wunde. Ganz egal, wie oft du dich entschuldigst, die Wunde wird bleiben. Eine Wunde, die du durch Worte erzeugst tut genauso weh, wie eine körperliche Wunde.“
Verfasser mir unbekannt
Ein anschauliches Beispiel, das bestimmt lange in Erinnerung bleibt… vor allem, wenn man selbst die Arbeit hatte, die Nägel einzuschlagen und auch wieder herauszuziehen… Aber selbst das Bild gibt viel her…
Bin ich achtsam im Umgang mit mir selbst, dann bin ich es auch im Umgang mit anderen… Und so achte ich auch darauf, was ich sage und wie ich es sage und ob ich es sage… Manchmal gelingt es noch nicht so gut, aber ich lerne… die eigenen Narben pflegend…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Ich möchte heute darüber berichten, was ich vor genau zwei Wochen bei meinem Vortrag Web-Texte Zaubern ist keine Hexerei auf den Cyberdays in Linz berichtet habe
Und was ich erlebt habe: Eine gut organisierte Veranstaltung mit drei Vorträgen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Da ich nicht wusste, welche Kunden vom Veranstalter Cyberhouse hier sein würden, war mir klar, dass ich werde Improvisieren müssen…
Meine Vorredner waren Profis durch und durch, chapeau! Da wurde mir beim Zuhören gleich anders. Ich war einerseits beeindruckt, überlegte jedoch gar nicht erst, wie ICH das Publikum dermaßen beeindrucken könnte. Ich ließ es sein und war einfach. Ich war ich und brachte als Beispiele österreichische Unternehmen, um das SEO-Text-Thema bildhaft und zum Angreifen nahe darzustellen. Alles war im Fluss…
Die Schokothek Österreich, mit der ich am E-Day der Wirtschaftskammer Österreich (dessen Website übrigens so gut wie gar nicht SEO-gerecht getextet ist… *seufz*) näher in Berührung kam, war bereit, als Vorbild zu fungieren, und auch Simulationsmanagement aus Salzburg. Denn am besten lässt es sich anhand von Beispielen zeigen, wie SEO-Texte funktionieren und aussehen.
Als Blog-Beispiel habe ich den Saftblog der Kelterei Walther genannt, denn hier bei uns gibt es einen vergleichbaren Corporate Blog leider nicht. Es wird (noch) nicht gesehen, dass ein Blog ein Besuchermagnet für ein Unternehmen sein kann und selbst, wenn es einen Blog gibt, kennt man die Spielregeln nicht, und der Blog wird wenig bis gar nicht besucht.
Ich habe jetzt gleich ein Zuckerl für euch: Es besteht sogar die Möglichkeit, die Präsentation meines Vortrags herunterzuladen *freu* ~ Download Vortrag Web-Texte Zaubern ist keine Hexerei
Was für mich noch sehr wichtig war und ist: Ich hatte großen Spaß und ich habe viel gelernt! Und ich bedanke mich herzlich beim Veranstalter Cyberhouse für die Einladung und bei Markus Mayrhofer dafür, dass er mich dank suchmaschinenoptimierter Bilder im WWW gefunden hat! *lächel*
Von Herzen, Elisabeth ♥

twitter-Comic von Fotograf Tony Gigov ~ schließlich liegt es in unserer Hand, ob uns die LeserInnen folgen oder nicht, denn Content ist und bleibt King!
Aber das ist eine andere Geschichte…
Von der Sonne lernen, zu wärmen
Von den Wolken lernen, leicht zu schweben
Vom Wind lernen, Anstöße zu geben
Von den Bäumen lernen, standhaft zu sein
Von den Blumen das Leuchten lernen
Von den Steinen das Bleiben lernen
Von den Büschen im Frühling Erneuerung lernen
Von den Blättern im Herbst das Fallenlassen lernen
Vom Sturm die Leidenschaft lernen
Vom Regen lernen, sich zu verströmen
Von der Erde lernen, mütterlich zu sein
Vom Mond lernen, sich zu verändern
Von den Sternen lernen, einer von vielen zu sein
Von den Jahreszeiten lernen,
dass das Leben immer von Neuem beginnt
Ute Latendorf
Ich selbst lerne immer wieder, jeden Tag aufs Neue, von der Natur… und staune und lasse mich fallen und schwebe und verändere mich, voll Leidenschaft, leuchtend… *lächel* Meinen Coaching-Klienten bringe ich auch sehr gerne Beispiele aus der Natur. Das Wasser sucht sich etwa immer seinen Weg, ganz gleich, was sich ihm in den Weg zu legen versucht. Die Bäume lassen im Herbst ihre Blätter los, darauf vertrauend, dass im Frühjahr erneut frisches Grün sprießt. Die Sonne geht jeden Morgen auf, wieder und immer wieder… manchmal versteckt sie sich hinter Wolken, und auch das darf sein
Schau doch einmal genau hin… und erkenne voll Demut, dass es genauso ist…
Von Herzen, Elisabeth ♥
P.S.: Ein großes Dankeschön an Gabi, bei der ich diesen wundervollen Text entdecken durfte
Ja, das können nicht nur Blumen… Nehmen wir uns ein Beispiel… Wir müssen uns nicht verbiegen und den Hampelmann spielen, um angenommen und geliebt zu werden… Seien wir lieber authentisch, bleiben wir bei uns… und nehmen wir alles an, was zu uns gehört, indem wir wissen, dass es gut so ist, sehr gut sogar…
Von ♥en, Elisabeth