Was vor uns liegt und was in uns liegt ist unbedeutend verglichen mit dem, was in uns steckt

Ralph Waldo Emerson
Archiv für die Kategorie „Virginia Satir“
11. Juli 2011

In meiner Praxis und in meinem Leben stelle ich fest, dass Menschen, die sich selbst als Ganzheit erleben und das Gefühl besitzen, selbst etwas wert zu sein, fähig sind, mit allen Herausforderungen des Lebens in schöpferischer und angemessener Weise fertig zu werden…
Wachstum bedeutet, dass das Leben in beständiger Veränderung besteht, und es gibt keine Möglichkeit dies zu unterbinden…

Virginia Satir

Ja, das stelle ich auch fest… seit mein Selbstwertgefühl gewachsen ist, scheint alles rund um mich wesentlich leichter geworden zu sein… und IST auch tatsächlich leichter geworden. Es ist so, wie wenn ich auf einem Berggipfel angekommen wäre, zurückblickte auf den steinigen, steilen Weg und sich trotzdem ein Gefühl von Herzensfreude in mir ausbreitete…

Darüber, dass der Weg gut war, so wie er war, darüber, wie viel  ich gelernt habe und wie gut es sich nun anfühlt, mit all dem zusammen… und das Grün des Grases wirkt viel grüner… und das Blau des Bergsees wirkt viel blauer… und der Weg geht weiter… leichter…
Von Herzen, Elisabeth ♥

Berggipfel Matterhorn in

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21. Januar 2011

Mein Beitrag von vorgestern war nur eine kleine Einstimmung auf den heutigen großen Tag – den Internationalen Tag der Umarmung *lächel* Und auch dieser Tag will nur daran erinnern, wie wichtig Umarmungen für uns Menschen sind. Zwölf Umarmungen pro Tag brauchen wir zum Wachsen, meinte bereits Virginia Satir, die große Familientherapeutin. Welche Tageszeit dafür am besten geeignet ist, erfahren wir hier:

Manche Menschen stehen auf, packen den Tag an und nehmen schon mit dem ersten Sonnenstrahl jemanden in den Arm – die sogenannten Frühknuddler. Dann gibt es die Endlich-Ruhe-Knuddler, die erst am Abend Lust zum Kuscheln haben, wenn der Tag gemeistert ist. Andere wiederum sind überzeugte Mittags- oder Kaffeepausenknuddler. Und manchmal sind spontane Umarmungen, die ganz überraschend zu nicht festgelegten Zeiten erfolgen, einfach am schönsten.
Die Gefühle, die einen dazu bringen, jemanden zu knuddeln – Zuneigung, Mitgefühl, Fürsorge oder reine Freude -, können zu jeder Tageszeit in uns aufsteigen. Und wahre Knuddler sind einfach zu jeder Tages- und Nachtzeit für eine Umarmung bereit.
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aus: “Der kleine Knuddeltherapeut” von Kathleen Keating

Ich wünsche dir einen berührungs-reichen Tag – mit einer Umarmung von Herzen, Elisabeth ♥

Umarmung2 in
Bildquelle

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19. Januar 2010

Ich will dich lieben,
ohne dich festzuhalten,
will mir ein Urteil bilden,
ohne dich zu verurteilen,
will dir nahe sein,
ohne in dich zu dringen,
will dich ermutigen,
ohne dich zu überfordern,
will von dir gehen,
ohne Schuldgefühle,
will an dir Kritik üben,
ohne dich zu verletzen
und will dir helfen,
ohne dich abhängig zu machen.

Wenn ich dasselbe
von dir erfahren kann,
dann können wir
uns wirklich begegnen
und einander bereichern.

Virginia Satir

So beschreibt Virginia Satir, eine der bedeutendsten Familientherapeutinnen (hier kannst du nochmals “Die fünf Freiheiten” von ihr nachlesen), Beziehung, so kann Liebe ebenbürtig, auf gleicher Augenhöhe funktionieren. Lieben, Lachen und Lernen – MITeinander, VONeinander, ANeinander… und doch jeder für sich, so wie er ist. Es ist nicht leicht, aber es ist möglich. Ich glaube daran und bin am Lernen… in die Spiegel blickend, die mich in Gestalt anderer Menschen umgeben, und erkennend… Auf meinen eigenen Herzschlag und auf den Herzschlag des geliebten Menschen achtend…
Von Herzen, Elisabeth ♥

Beziehung-Herz-schlag in

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26. Dezember 2009

Ich glaube, das größte Geschenk, das ich von jemandem bekommen kann, ist,
dass er mich sieht, mir zuhört, mich versteht und mich berührt.

Das größte Geschenk, das ich einem anderen Menschen machen kann, ist,
ihn zu sehen, ihm zuzuhören, ihn zu verstehen und ihn zu berühren. 

Wenn das gelingt, habe ich das Gefühl, dass wir uns wirklich begegnet sind.  

Virginia Satir

Das bedeutet Begegnung, das bedeutet Nähe… Nähe zulassen, sich einlassen auf eine echte Begegnung… auf das Leben… auf das Gegenüber, auf alles, was das Gegenüber ausmacht… und auch selbst genauso angenommen werden…
Wenn ich anderen Menschen auf diese Weise begegne, dann kann mir der andere auch umso leichter so begegnen… Fangen wir an, unsere Begegnungen genauso zu beginnen und zu vollenden… Ich bin dabei.
Von ♥en alles Liebe, Elisabeth

Kuss-Rosalie-liebt-Trueffel in

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25. August 2009

Bevor ich diese Welt verlasse, ist eines der Dinge, von denen ich mir
wünsche, die ganze Welt würde sie wissen, dass menschlicher Kontakt
durch die Verbindung von Haut, Augen und Klang der Stimme entsteht.
Das sind die Dinge, die uns gelehrt wurden, bevor wir Worte hatten.
Die Art, in der unsere Eltern uns berührten, wie sie uns anschauten,
wie ihre Stimme klang, das alles ist in uns gespeichert.

Virginia Satir

Wie wichtig ist das… ja, ich spüre es… menschlicher Kontakt, Nähe, Wärme,
Berührung… Umarmungen, das Halten einer Hand, der Blick in die Augen
eines anderen Menschen – und sehen, ob der andere einem tiefen Blick stand-
halten kann oder ob er ausweicht, auf wieviel Tiefe und Nähe und Vertrautheit
er sich einlassen kann, ich mich SELBST einlassen kann. Der Klang einer Stimme -
darauf achten, was der Klang einer Stimme ausmacht, ob ich nun die Tonalität
weich und sanft oder hoch und schrill wähle… Wieviel mit diesen Nuancen
verändert werden kann, wieviel ich SELBST verändern kann dadurch, wenn ich
selbst mich dafür entscheide Nähe zuzulassen oder auf Distanz zu gehen.
Und alles ist gut, wie es ist.
Von ♥en, Elisabeth

Beruehrung2 in

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21. August 2009

Als ich sehr viel jünger war, als ich es heute bin, sagte mir eine ältere Person, die ich sehr gern mochte:
„Verbringe mindestens fünfzehn Minuten am Tag damit, Träume zu weben. Und wenn du hundert gewebt hast, werden wenigstens zwei davon ein Leben annehmen.”
Träumt eure Träume also weiter und kümmert euch nicht darum, ob es passieren kann oder nicht; webt sie zuerst. Viele haben ihre Träume dadurch getötet, dass sie herausfinden wollten, ob sie sie verwirklichen könnten oder nicht, bevor sie sie geträumt hatten. Wenn ihr also erstklassige Träumer seid, träumt sie aus – gleich mehrere auf einmal – und seht dann, welche Realität sich einstellt, um sie zu verwirklichen anstatt zu sagen: „Oh, mein Gott, was kann ich bei dieser Wirklichkeit überhaupt träumen?”

Virginia Satir

Lächelnd, weil wissend und vor allem spürend, dass es so ist, lese ich diese Zeilen einer großen und bedeutenden Familientherapeutin, die selbst zwar nie eine eigene Familie hatte, aber ein großes Herz und ein unglaubliches Gespür für Menschen. Und Träume, die sie gelebt hat. Ich bin dabei, meine Träume lebendig werden zu lassen – die Betonung liegt auf „zu lassen”. Ich lasse los, ich lasse es zu, ich lasse es geschehen und Wirklichkeit werden, wo ich zuvor den Grundstein durch meine Träume gelegt habe… Mit voller  Hingabe… an das Leben… Träume ohne Zahl… und ein, zwei oder drei werden wahr…
Ich wünsche dir von ♥en viele wundervolle Träume!
Elisabeth Icon Smile in

Traum in

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18. August 2009

Ich wünsche mir, dass wir alle so vollständig leben, wie wir können. Die einzige Gelegenheit, zu der ich mich wirklich schrecklich fühle ist, wenn Menschen nicht ein Leben geführt haben, das ein Ausdruck ihrer selbst war. Sie haben mit all diesen „ich sollte” und „ich müsste” und mit Vorwürfen und Beschwichtigungen und dem ganzen Kram gelebt, und ich denke mir: „Wie traurig”.

Virginia Satir

Wie fühlt sich das an, ein ausdrucksvolles Leben meiner selbst? Reich, erfüllt, überquellend, fließend…
Ich höre genau hin, nehme genau wahr, ob sich ein „ich sollte” oder ein „ich müsste” einschleicht und ändere dann sofort den Kurs in Richtung Hier und Jetzt. Ich bin bei mir, spüre den Boden unter meinen Füßen und tue, was ich tun kann und was mir gut tut. Und ich lerne noch, ich übe tagtäglich, und es wird besser und besser…
Von ♥en, Elisabeth

Delphin Traum in

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16. August 2009

Was immer ein anderer Mensch sagt,
kann uns nicht zu dem machen,
als was er uns sieht,
solange wir selbst dies nicht zulassen.

Virginia Satir

Denn jeder sieht es anders, jeder sieht etwas anderes, und jeder Mensch hat seine eigene Landkarte mit eigenen Wünschen, Einstellungen, Erfahrungen und Werten, die ihm wichtig sind. Nimm dir daher nicht zu Herzen, was andere Menschen über dich sagen, denn das sagt rein gar nichts über DICH aus, sondern nur über den Menschen, der die Aussage getroffen hat.
Alles Liebe und einen schönen Sonntag für dich!
Von ♥en, Elisabeth

Ich Bin Ich Engel in

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4. August 2009

Die bedeutende Familientherapeutin Virginia Satir beschreibt in  “Das Theater des Inneren” ein interessantes und spannendes Theaterstück, das geboten wird: “Meine vielen Gesichter” - und es geht: um MICH! Da ist auf der Bühne zu lesen – oje, Virginia Satir bekommt Magenschmerzen dabei… Icon Wink in

Regeln, um ein guter Mensch zu sein
Ich muss immer
alles richtig machen
ordentlich
intelligent
vernünftig
gut
gehorsam
gesund sein.

Egal, was es kostet oder in welcher Situation
ich gerade bin,
denn
alle anderen sind wichtiger als ich,
und
wie komme ich überhaupt dazu, etwas für mich
zu verlangen?

Es scheint, als wäre ich in meinem ganzen Leben immer wieder und überall in irgendeiner Form auf diese Regeln gestoßen. Ich erkenne darin die Überlebensregeln, die aus allgemein anerkannten Du-sollst-Geboten und Verboten bestehen. Ich habe viele Jahre lang versucht, nach ihnen zu leben, aber trotz aller Anstrengungen ist es mir immer nur teilweise gelungen. Gelang es mir nicht, fühlte ich mich sehr schlecht. Je mehr ich mich jedoch umsehe, desto mehr sehe ich natürlich. Wichtig ist, sich überhaupt umzusehen.

Und dann sieht Virginia Satir auf einer anderen Tafel geschrieben:

Ich – mein Selbst
Was ich alles sein kann:
ausgeglichen
fröhlich
liebend
gesund
intelligent
sexy
schöpferisch
humorvoll
kompetent.
All das ist möglich.

Wie oft habe auch ICH diese Worte angezweifelt… Nun weiß und spüre ich, dass diese Worte immer mehr zu meinen Worten werden, dass diese Worte in Fleisch und Blut übergehen und lebendig werden und gelebt werden wollen – von MIR! Und auch von DIR! Denn: All das IST möglich!
Ich wünsche dir dafür von ♥en alles Gute!
Elisabeth

Theater Vorhang in  Theater Vorhang Rechts in

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4. September 2008

Auf der ganzen Welt gibt es niemanden wie mich.
Es gibt Menschen, die mir in vielem gleichen,
aber niemand gleicht mir aufs Haar.

Deshalb ist alles, was von mir kommt, mein Eigenes,
weil ich mich dazu entschlossen habe.
Alles, was mit mir zu tun hat, gehört zu mir.

Mein Körper, mit allem, was er tut,
mein Kopf, mit allen Gedanken und Ideen,
meine Augen, mit allen Bildern, die sie erblicken,
meine Gefühle, gleich welcher Art -
Ärger,
Freude,
Frustration,
Liebe,
Enttäuschung,
Begeisterung.

Mein Mund und alle Worte, die aus ihm kommen,
höflich, lieb oder schroff, richtig oder falsch.
Meine Stimme, laut oder leise,
und alles, was ich mir selbst oder anderen tue.

Mir gehören meine Fantasien,
meine Träume, meine Hoffnungen, meine Befürchtungen,
mir gehören all meine Siege und Erfolge 
und all meine Niederlagen und Fehler.

Weil ich mir ganz gehöre,
kann ich mich näher mit mir vertraut machen. 
Dadurch kann ich mich lieben
und alles, was zu mir gehört, freundlich betrachten.
Damit ist es mir möglich,
mich voll zu entfalten.

Ich weiß, dass es einiges an mir gibt,
das mich verwirrt, und manches,
das ich noch gar nicht kenne.
Aber so lange ich freundlich und liebevoll mit mir umgehe,
kann ich mutig und hoffnungsvoll
nach Lösungen für Unklarheiten schauen
und Wege suchen,
mehr über mich selbst zu erfahren.

Wie auch immer ich aussehe und mich anhöre,
was ich sage und tue,
was ich denke und fühle,
immer bin ich es.

Es hat seine Berechtigung,
weil es ein Ausdruck dessen ist,
wie es mir im Moment gerade geht.
Wenn ich später zurück schaue,
wie ich ausgesehen und mich angehört habe,
was ich gesagt und getan habe,
wie ich gedacht und gefühlt habe,
kann es sein,
dass sich einiges davon als unpassend herausstellt.

Ich kann das, was unpassend ist, ablegen
und das, was sich als passend erwiesen hat, beibehalten
und etwas Neues erfinden für das,
was ich abgelegt habe.

Ich kann sehen, hören, fühlen, denken, sprechen und handeln.
Ich besitze die Werkzeuge, die ich zum Überleben brauche,
mit denen ich Nähe zu anderen herstellen
und mich schöpferisch ausdrücken kann,
und die mir helfen,
einen Sinn und eine Ordnung
in der Welt der Menschen und der Dinge
um mich herum zu finden.

Ich gehöre mir,
und deshalb kann ich aus mir etwas machen.
Ich bin ich
und so, wie ich bin, bin ich ganz in Ordnung.

Virginia Satir

Ich habe schon einiges von Virginia Satir zitiert und geschrieben, weil ich die Weisheit und Liebe dieser Frau bewundere und ihre Geschenke dankbar annehme. Ihre Texte sind wahre Geschenke, jedes Wort, jeder Satz, jedes Kapitel, jedes Buch von ihr. Ihre Worte sind so stark, geben unendlich viel Kraft, sind voller Liebe und Zuversicht.
Du bist du, und du bist gut so wie du bist, genauso wie du bist, mit allem drum und dran.
Ich wünsche dir von Herzen viel Liebe und Kraft, DU zu sein und DU zu bleiben – immer!
Eine ♥-liche Umarmung von Elisabeth

Schmetterling in

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Das ist zauberwort
zauberwort steht fuer Worte, geschrieben und gesprochen, die zu Herzen gehen und sowohl Privatpersonen, als auch Unternehmen und deren Mitarbeiter und Kunden bewegen....

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