Weil ich es wert bin

Weil ich es wert bin

In meiner Praxis und in meinem Leben stelle ich fest, dass Menschen, die sich selbst als Ganzheit erleben und das Gefühl besitzen, selbst etwas wert zu sein, fähig sind, mit allen Herausforderungen des Lebens in schöpferischer und angemessener Weise fertig zu werden…
Wachstum bedeutet, dass das Leben in beständiger Veränderung besteht, und es gibt keine Möglichkeit dies zu unterbinden…

Virginia Satir

Ja, das stelle ich auch fest… seit mein Selbstwertgefühl gewachsen ist, scheint alles rund um mich wesentlich leichter geworden zu sein… und IST auch tatsächlich leichter geworden. Es ist so, wie wenn ich auf einem Berggipfel angekommen wäre, zurückblickte auf den steinigen, steilen Weg und sich trotzdem ein Gefühl von Herzensfreude in mir ausbreitete…

Darüber, dass der Weg gut war, so wie er war, darüber, wie viel  ich gelernt habe und wie gut es sich nun anfühlt, mit all dem zusammen… und das Grün des Grases wirkt viel grüner… und das Blau des Bergsees wirkt viel blauer… und der Weg geht weiter… leichter…
Von Herzen, Elisabeth ♥

Welttag der Umarmung

Welttag der Umarmung

Mein Beitrag von vorgestern war nur eine kleine Einstimmung auf den heutigen großen Tag – den Internationalen Tag der Umarmung *lächel* Und auch dieser Tag will nur daran erinnern, wie wichtig Umarmungen für uns Menschen sind. Zwölf Umarmungen pro Tag brauchen wir zum Wachsen, meinte bereits Virginia Satir, die große Familientherapeutin. Welche Tageszeit dafür am besten geeignet ist, erfahren wir hier:

Manche Menschen stehen auf, packen den Tag an und nehmen schon mit dem ersten Sonnenstrahl jemanden in den Arm – die sogenannten Frühknuddler. Dann gibt es die Endlich-Ruhe-Knuddler, die erst am Abend Lust zum Kuscheln haben, wenn der Tag gemeistert ist. Andere wiederum sind überzeugte Mittags- oder Kaffeepausenknuddler. Und manchmal sind spontane Umarmungen, die ganz überraschend zu nicht festgelegten Zeiten erfolgen, einfach am schönsten.
Die Gefühle, die einen dazu bringen, jemanden zu knuddeln – Zuneigung, Mitgefühl, Fürsorge oder reine Freude -, können zu jeder Tageszeit in uns aufsteigen. Und wahre Knuddler sind einfach zu jeder Tages- und Nachtzeit für eine Umarmung bereit.
🙂

aus: „Der kleine Knuddeltherapeut“ von Kathleen Keating

Ich wünsche dir einen berührungs-reichen Tag – mit einer Umarmung von Herzen, Elisabeth ♥


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Ich will dich lieben

Ich will dich lieben

Ich will dich lieben,
ohne dich festzuhalten,
will mir ein Urteil bilden,
ohne dich zu verurteilen,
will dir nahe sein,
ohne in dich zu dringen,
will dich ermutigen,
ohne dich zu überfordern,
will von dir gehen,
ohne Schuldgefühle,
will an dir Kritik üben,
ohne dich zu verletzen
und will dir helfen,
ohne dich abhängig zu machen.

Wenn ich dasselbe
von dir erfahren kann,
dann können wir
uns wirklich begegnen
und einander bereichern.

Virginia Satir

So beschreibt Virginia Satir, eine der bedeutendsten Familientherapeutinnen (hier kannst du nochmals “Die fünf Freiheiten” von ihr nachlesen), Beziehung, so kann Liebe ebenbürtig, auf gleicher Augenhöhe funktionieren. Lieben, Lachen und Lernen – MITeinander, VONeinander, ANeinander… und doch jeder für sich, so wie er ist. Es ist nicht leicht, aber es ist möglich. Ich glaube daran und bin am Lernen… in die Spiegel blickend, die mich in Gestalt anderer Menschen umgeben, und erkennend… Auf meinen eigenen Herzschlag und auf den Herzschlag des geliebten Menschen achtend…
Von Herzen, Elisabeth ♥

Mein Weg zu dir

Mein Weg zu dir

Ich glaube, das größte Geschenk, das ich von jemandem bekommen kann, ist,
dass er mich sieht, mir zuhört, mich versteht und mich berührt.

Das größte Geschenk, das ich einem anderen Menschen machen kann, ist,
ihn zu sehen, ihm zuzuhören, ihn zu verstehen und ihn zu berühren. 

Wenn das gelingt, habe ich das Gefühl, dass wir uns wirklich begegnet sind.  

Virginia Satir

Das bedeutet Begegnung, das bedeutet Nähe… Nähe zulassen, sich einlassen auf eine echte Begegnung… auf das Leben… auf das Gegenüber, auf alles, was das Gegenüber ausmacht… und auch selbst genauso angenommen werden…
Wenn ich anderen Menschen auf diese Weise begegne, dann kann mir der andere auch umso leichter so begegnen… Fangen wir an, unsere Begegnungen genauso zu beginnen und zu vollenden… Ich bin dabei.
Von ♥en alles Liebe, Elisabeth

Alle sollen es wissen

Alle sollen es wissen

Bevor ich diese Welt verlasse, ist eines der Dinge, von denen ich mir
wünsche, die ganze Welt würde sie wissen, dass menschlicher Kontakt
durch die Verbindung von Haut, Augen und Klang der Stimme entsteht.
Das sind die Dinge, die uns gelehrt wurden, bevor wir Worte hatten.
Die Art, in der unsere Eltern uns berührten, wie sie uns anschauten,
wie ihre Stimme klang, das alles ist in uns gespeichert.

Virginia Satir

Wie wichtig ist das… ja, ich spüre es… menschlicher Kontakt, Nähe, Wärme,
Berührung… Umarmungen, das Halten einer Hand, der Blick in die Augen
eines anderen Menschen – und sehen, ob der andere einem tiefen Blick stand-
halten kann oder ob er ausweicht, auf wieviel Tiefe und Nähe und Vertrautheit
er sich einlassen kann, ich mich SELBST einlassen kann. Der Klang einer Stimme –
darauf achten, was der Klang einer Stimme ausmacht, ob ich nun die Tonalität
weich und sanft oder hoch und schrill wähle… Wieviel mit diesen Nuancen
verändert werden kann, wieviel ich SELBST verändern kann dadurch, wenn ich
selbst mich dafür entscheide Nähe zuzulassen oder auf Distanz zu gehen.
Und alles ist gut, wie es ist.
Von ♥en, Elisabeth

beruehrung2

Träume weben

Träume weben

Als ich sehr viel jünger war, als ich es heute bin, sagte mir eine ältere Person, die ich sehr gern mochte:
„Verbringe mindestens fünfzehn Minuten am Tag damit, Träume zu weben. Und wenn du hundert gewebt hast, werden wenigstens zwei davon ein Leben annehmen.”
Träumt eure Träume also weiter und kümmert euch nicht darum, ob es passieren kann oder nicht; webt sie zuerst. Viele haben ihre Träume dadurch getötet, dass sie herausfinden wollten, ob sie sie verwirklichen könnten oder nicht, bevor sie sie geträumt hatten. Wenn ihr also erstklassige Träumer seid, träumt sie aus – gleich mehrere auf einmal – und seht dann, welche Realität sich einstellt, um sie zu verwirklichen anstatt zu sagen: „Oh, mein Gott, was kann ich bei dieser Wirklichkeit überhaupt träumen?”

Virginia Satir

Lächelnd, weil wissend und vor allem spürend, dass es so ist, lese ich diese Zeilen einer großen und bedeutenden Familientherapeutin, die selbst zwar nie eine eigene Familie hatte, aber ein großes Herz und ein unglaubliches Gespür für Menschen. Und Träume, die sie gelebt hat. Ich bin dabei, meine Träume lebendig werden zu lassen – die Betonung liegt auf „zu lassen”. Ich lasse los, ich lasse es zu, ich lasse es geschehen und Wirklichkeit werden, wo ich zuvor den Grundstein durch meine Träume gelegt habe… Mit voller  Hingabe… an das Leben… Träume ohne Zahl… und ein, zwei oder drei werden wahr…
Ich wünsche dir von ♥en viele wundervolle Träume!
Elisabeth 🙂

traum