Manche Menschen wissen nicht.
wie wichtig es ist, dass sie einfach da sind.
Manche Menschen wissen nicht,
wie gut es tut, sie nur zu sehen.
Manche Menschen wissen nicht,
wie tröstlich ihr gütiges Lächeln wirkt.
Manche Menschen wissen nicht,
wie wohltuend ihre Nähe ist.
Manche Menschen wissen nicht,
wie viel ärmer wir ohne sie wären.
Manche Menschen wissen nicht,
dass sie ein Geschenk des Himmels sind.
Sie wüssten es,
würden wir es ihnen sagen.
Paul Celan
Wie einfach… es IST… einen Beitrag zum Glück zu leisten… zum eigenen Glück UND zum Glück anderer Menschen. Indem wir einfach sagen, was wir fühlen. Was haben wir zu verlieren? Wir können nur gewinnen!
Schön, dass es DICH gibt und dass DU da bist, denn ohne DICH wäre der Lebensfreude-Blog nicht das, was er IST ~ eine bereichernde, erfrischende Oase der Liebe, der Freude und des Glücks, ein Lichtblick im Grau des Alltags, eine Plattform der positiven Gedanken, wo wir einander bestärken, erinnern und tragen! ♥ Durch DICH ~ danke!
Foto: Copyright by Florian C.A. Czech
Eines Tages wurde Michelangelo von einer reichen Familie beauftragt, eine Statue von außergewöhnlicher Schönheit zu erstellen.
Daraufhin suchte er lange nach einem geeigneten Marmorblock. Nach einer Weile fand er in einer Seitenstraße einen fast vollkommen von Unkraut überwucherten Block, der dort vergessen worden war. Diesen Marmorblock ließ Michelangelo von seinen Arbeitern in sein Atelier bringen.
Dann begann er damit, die Statue des David aus dem Stein zu hauen. Dafür brauchte er zwei ganze Jahre. Und zwei weitere Jahre dauerte es, bis die Statue durch Schleifen und Polieren fertig war.
Als die Statue feierlich enthüllt wurde, waren viele Menschen gekommen, um die unvergleichliche Schönheit des David zu bewundern. Man fragte Michelangelo, wie es ihm denn möglich gewesen war, eine so wunderschöne Statue zu erschaffen.
Lächelnd antwortete der Bildhauer: “Der David ist immer schon da gewesen. Ich musste lediglich den überflüssigen Marmor um ihn herum entfernen.”
Verfasser unbekannt
So ist es auch mit und bei uns… *lächel* Alles ist bereits da… und wir brauchen nur zu entfernen, was überflüssig ist. Oft denken wir, es ist noch nicht genug, dabei ist alles in Fülle schon vorhanden…
Und aufgrund dessen, dass meist ein Zuviel da ist, ist es uns nicht oder nur schwer möglich, das Wertvolle, die Essenz darin zu entdecken… Dabei wäre es so einfach… alles da! ♥
Bildquelle: BlogHof
Ich bitte nicht um Wunder und Visionen, Herr,
sondern um die Kraft für den Alltag.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Mache mich griffsicher in der richtigen Zeiteinteilung.
Schenke mir das Fingerspitzengefühl,
um herauszufinden, was erstrangig und was zweitrangig ist.
Erinnere mich daran, dass das Herz oft gegen den Verstand streikt.
Schicke mir im rechten Augenblick jemand,
der den Mut hat, die Wahrheit in Liebe zu sagen.
Du weißt, wie sehr wir der Freundschaft bedürfen.
Gib, dass ich diesem schönsten, schwierigsten, riskantesten
und zartesten Geschenk des Lebens gewachsen bin.
Verleihe mir die nötige Phantasie,
im rechten Augenblick ein Päckchen Güte, mit oder ohne Worte,
an der richtigen Stelle abzugeben.
Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern das, was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleine Schritte!
Antoine de Saint-Exupéry
Die Kunst der kleinen Schritte… ist die Kunst, das anzunehmen, was ist… ist die Kunst, sich an dem zu erfreuen, was ist… ist die Kunst zu glauben und dem Leben zu vertrauen…
Ich wünsche dir diese Kraft für den Alltag! Und dass du trotzdem immer wieder Wunder darin entdecken magst, die dein Herz zum hüpfen bringen! ♥
Foto: Elisabeth Ornauer ~ goldenes Moos
Einmal wird uns gewiss
die Rechnung präsentiert
für den Sonnenschein
und das Rauschen der Blätter,
die sanften Maiglöckchen
und die dunklen Tannen,
für den Schnee und den Wind,
den Vogelflug und das Gras
und die Schmetterlinge,
für die Luft,
die wir geatmet haben,
und den Blick auf die Sterne
und für alle Tage,
die Abende und die Nächte.
Einmal wird es Zeit,
dass wir aufbrechen und
bezahlen.
Bitte die Rechnung.
Doch wir haben sie
ohne den Wirt gemacht:
Ich habe euch eingeladen,
sagt der und lacht,
soweit die Erde reicht:
Es war mir ein Vergnügen!
Was sind wir uns wert? Haben wir nicht all das verdient? Und dass wir es genießen und uns daran erfreuen können!? Ist das nicht alles für uns gemacht? Schauen wir eigentlich hin? Sehen wir die Schätze und das Schöne und Wertvolle darin? Und dass wir es kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen, aber nicht umsonst!?
Es ist mir ein Vergnügen und ich bin voller Dankbarkeit, all das erkennen und sehen und wahrnehmen und genießen zu dürfen! Danke! ♥
Foto: Elisabeth Ornauer
Neu bist du,
wenn du staunst, weil jeden Morgen Licht da ist;
wenn du glücklich bist,
weil deine Augen sehen, deine Hände fühlen
deine Füße laufen;
wenn du singst, weil dein Herz schlägt.
Neu bist du,
Wenn du weißt, dass du lebst;
Wenn du dir bewusst machst,
dass heute der erste Tag
vom Rest deines Lebens beginnt.
Neu bist du,
wenn du mit reinem Blick
auf Menschen und Dinge schaust,
wenn du noch lachen kannst,
wenn du dich freuen kannst
über die einfachen, kleinen Blumen
am Weg deines Lebens.
Phil Bosmans
So sind wir ~ jeden Tag neu! Uns ent-faltend, erwachend und erwacht, staunend wie ein Kind, weil wir schauen mit den Augen eines Kindes. Neu sind wir, weil wir jeden Tag neugeboren werden und jeden Tag neu starten können, daran denkend, was er uns Gutes bringen mag.
Wahrnehmend, was wir alles haben… alles, was wir bisher als selbstverständlich angenommen und nie bedacht haben… Das alles macht uns voll und ganz, das alles macht unser Glück aus… wenn wir sehen, wie reich wir beschenkt SIND ♥ Und die Freude am Leben wächst… von Tag zu Tag…
Foto: Elisabeth Ornauer
Wer weiß denn, was das ist, das wir unser Ich nennen? Würdest du träumen, du seiest ein Vogel und flögst am Himmel, würdest du träumen, du seiest ein Fisch und schwämmest in der Tiefe: du würdest nicht wissen, ob das, was wir jetzt miteinander reden, im Traum oder im Wachen geredet war.
Dschuang Dsi
Und warum nicht einfach Träume leben? Vielleicht bin ich kein Fisch im Wasser, aber ich bin ein Mensch mit Ideen und Gedanken und Visionen. Ich habe viele Träume, und ich bin daran, den einen oder anderen nach und nach umzusetzen.
Hier wird sich einiges verändern in nächster Zeit… vielleicht gibt es eine Überraschung, vielleicht etwas ganz Neues ~ nun, ich werde einiges anders machen und ausprobieren und mache damit die Probe aufs Exempel
Und dann, wenn es so weit ist, wirst du auch nicht mehr wissen, was ich einst, nämlich jetzt, geredet habe, ob das ein Traum oder sonst etwas war… *lächel*
Ich wünsche dir einen traum-haften Tag! ♥
Beurteile einen Tag nicht danach,
welche Ernte du am Abend eingefahren hast.
Sondern danach,
welche Samen du gesät hast.
Robert Louis Stevenson
Wie Blüten gehen Gedanken auf, tausend an jedem Tag… lassen wir sie blühen, ohne nach dem Ertrag zu fragen, so meinte auch Hermann Hesse. Viele, viele Samen, die unter der Erde schlummern, bis ihre Zeit gekommen ist. Sie sind schon DA… und warten… *lächel* auf den richtigen Moment.
Üben wir uns in Geduld, und freuen wir uns an unserem Werk, an unserer Saat… und lassen wir uns überraschen. Den Reichtum sehend, der bereits da IST, lässt es sich beruhigt zu Bett gehen und einschlafen am Abend. Denn, wirklich wahr, da ist so viel… jeder einzelne Same eine Kostbarkeit für uns, ganz gleich, was daraus werden mag…
Wenn du immer wieder das tust,
was du immer schon getan hast,
dann wirst du immer wieder das bekommen,
was du immer schon bekommen hast.
Wenn du etwas anderes haben willst,
tu etwas anderes!
Und wenn das, was du tust,
dich nicht weiterbringt,
dann tu etwas völlig anderes –
statt mehr vom gleichen Falschen!
Paul Watzlawick
Das ganze Leben ist ein Prozess, ein Lernprozess… Wir tun, probieren aus, wagen etwas, gehen wieder einen Schritt zurück, schlagen eine andere Richtung ein… Die ganze Zeit geht es um Versuch und Irrtum, und wir sind auf dem Weg. Wir wissen nicht, was um die Ecke, hinter dem Berg auf uns wartet. Und dazu gehört eine ganze Menge Mut. Trotzdem zu gehen.
Wir lernen aus dem, was wir tun, und das vermeintliche Scheitern ist nur ein Erkennen, dass es so nicht funktioniert ~ und wenn es so nicht geht, dann geht es anders. Bleib dran, gib nicht auf! Und entdecke die Freude daran, weiter zu suchen und weiter zu probieren, bis du fündig geworden bist. So viele verschiedene Wege führen zum Ziel. Es gibt keinen richtigen und keinen falschen Weg. Jeder Weg ist wichtig und richtig für dich ♥
Schutzengel lassen sich nicht kaufen.
Ihr Erscheinen lässt sich weder vorherbestimmen noch herbeizwingen.
Sie richten sich nach keinem Tarifvertrag.
Sie gehören nicht zu den modernen Dienstleistern.
Sie rechnen nicht einmal ab, was sie tun.
Sie haben keinen Terminkalender und kein Auftragsbuch.
Sie müssen verrückt sein: Sie kommen umsonst.
mit freundlicher Genehmigung des Verlages
aus: “Ein Engel für deinen Schutz” von Frank Neumann
© Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer
Engel begegnen uns überall. Wenn wir mit unseren Herzen schauen, entdecken wir sie sogar in unserem Gegenüber, in der Verkäuferin im Supermarkt etwa ~ so ein Engel hat mir gestern einfach meine Einkäufe in meine Tasche eingepackt, während ich das Geld zum Bezahlen aus der Geldbörse geklaubt habe… Staunend und lächelnd habe ich mich bedankt ~ und ein strahlendes Lächeln und liebe Worte geerntet.
Wie oft wir einem solchen Engel begegnen oder begegnen können? Jedes Mal, wenn wir es zulassen und Licht und Liebe in uns tragen ♥ Und sie kommen, wenn sie das Gefühl haben, willkommen zu sein…
Engel bringen Licht ins Dunkel…
In Indien saß einst ein Einsiedler am Ufer des Flusses, als er von einem jungen Mann in seiner Meditation gestört wurde. Der junge Mann kniete nieder und sagte:
«Meister, ich will euer Schüler werden.»
«Weshalb?» fragte der Meister.
«Weil ich Gott finden will.»
Der Meister sprang auf, packte den jungen Mann am Genick, zerrte ihn zum Fluss und stieß seinen Kopf unter Wasser. Nach einer Weile ließ er den jungen Mann los und zog ihn aus dem Fluss. Der junge Mann spie das Wasser aus, das er geschluckt hatte, und fing an zu husten. Ein wenig später hatte er sich beruhigt.
«Was wolltest du am meisten, als ich dich unter Wasser hielt?» fragte der Meister.
«Luft», sagte der junge Mann.
«Gut», sagte der Meister. «Geh wieder dorthin, wo du hergekommen bist, und komm zu mir zurück, wenn du Gott genausosehr willst, wie du eben Luft wolltest».
aus: “Der leere Spiegel” von Janwillem van de Wetering
Erst wenn wir wirklich, wirklich wissen und spüren, was wir wollen… und das auch wirklich, wirklich wollen… gelangen wir zum Ziel, setzen Träume um, ganz spielerisch. In der Stille, bei uns, erfahren wir, was das ist. Aber viele von uns sind ungeduldig, wollen vorher schon erfolgreich sein, am besten ganz oben auf der Karriereleiter, vergleichen sich mit anderen… und wundern sich, wenn sie scheitern…
Coache dich selbst: Geh in dich , schau dich um, achte auf die Zeichen, die du bekommst… und achte auf die innere Stimme, welche dich führt… lausche in dein Herz hinein und gehe deinen Weg ♥
Edelweiß, was willst du mehr ♥ Foto: Elisabeth Ornauer