Was vor uns liegt und was in uns liegt ist unbedeutend verglichen mit dem, was in uns steckt

Ralph Waldo Emerson
Archiv für die Kategorie „Rum-Philosophieren“
26. Januar 2012

Schutzengel lassen sich nicht kaufen.
Ihr Erscheinen lässt sich weder vorherbestimmen noch herbeizwingen.
Sie richten sich nach keinem Tarifvertrag.

Sie gehören nicht zu den modernen Dienstleistern.
Sie rechnen nicht einmal ab, was sie tun.
Sie haben keinen Terminkalender und kein Auftragsbuch.

Sie müssen verrückt sein: Sie kommen umsonst.

mit freundlicher Genehmigung des Verlages
aus: “Ein Engel für deinen Schutz” von Frank Neumann
© Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer

Engel begegnen uns überall. Wenn wir mit unseren Herzen schauen, entdecken wir sie sogar in unserem Gegenüber, in der Verkäuferin im Supermarkt etwa ~ so ein Engel hat mir gestern einfach meine Einkäufe in meine Tasche eingepackt, während ich das Geld zum Bezahlen aus der Geldbörse geklaubt habe… Staunend und lächelnd habe ich mich bedankt ~ und ein strahlendes Lächeln und liebe Worte geerntet.

Wie oft wir einem solchen Engel begegnen oder begegnen können? Jedes Mal, wenn wir es zulassen und Licht und Liebe in uns tragen ♥ Und sie kommen, wenn sie das Gefühl haben, willkommen zu sein…

Engel Himmel Klein in

Engel bringen Licht ins Dunkel…

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25. Januar 2012

In Indien saß einst ein Einsiedler am Ufer des Flusses, als er von einem jungen Mann in seiner Meditation gestört wurde. Der junge Mann kniete nieder und sagte:
«Meister, ich will euer Schüler werden.»

«Weshalb?» fragte der Meister.

«Weil ich Gott finden will.»

Der Meister sprang auf, packte den jungen Mann am Genick, zerrte ihn zum Fluss und stieß seinen Kopf unter Wasser. Nach einer Weile ließ er den jungen Mann los und zog ihn aus dem Fluss. Der junge Mann spie das Wasser aus, das er geschluckt hatte, und fing an zu husten. Ein wenig später hatte er sich beruhigt.

«Was wolltest du am meisten, als ich dich unter Wasser hielt?» fragte der Meister.

«Luft», sagte der junge Mann.

«Gut», sagte der Meister. «Geh wieder dorthin, wo du hergekommen bist, und komm zu mir zurück, wenn du Gott genausosehr willst, wie du eben Luft wolltest».

aus: “Der leere Spiegel” von Janwillem van de Wetering

Erst wenn wir wirklich, wirklich wissen und spüren, was wir wollen… und das auch wirklich, wirklich wollen… gelangen wir zum Ziel, setzen Träume um, ganz spielerisch. In der Stille, bei uns, erfahren wir, was das ist. Aber viele von uns sind ungeduldig, wollen vorher schon erfolgreich sein, am besten ganz oben auf der Karriereleiter, vergleichen sich mit anderen… und wundern sich, wenn sie scheitern…

Coache dich selbst: Geh in dich , schau dich um, achte auf die Zeichen, die du bekommst… und achte auf die innere Stimme, welche dich führt… lausche in dein Herz hinein und gehe deinen Weg ♥

Edelweiss in

Edelweiß, was willst du mehr ♥ Foto: Elisabeth Ornauer

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23. Januar 2012

Stille ist mehr als eine einfache Pause;
sie ist der verzauberte Ort, an dem Raum geschaffen wird, die Zeit stillsteht und selbst der Horizont weiter wird.

Pico Iyer

Da gibt es einen Platz in dir… der all das zulässt… Bist du in der Stille mit dir, bei dir, dann eröffnen sich Räume, Gedanken, Möglichkeiten, von denen du zuvor nicht einmal eine Ahnung hattest. Aber haben wir noch Zeit für Pausen dieser Art, für ein paar Minuten ohne Ablenkung, nur mit uns…!?

Gönnen wir uns solche Pausen! Sie sind wertvoller, als wir ahnen~ inmitten des Trubels und der Hektik dieser Zeit sind sie fruchtbare Oasen, die uns mit lebensspendendem Wasser versorgen und an denen wir uns laben können. Lassen wir uns überraschen von all dem, was wir dort vorfinden… ♥

Fr Hlingsblume Schneerose Berg in


Schneerose in Furth an der Triesting, Niederösterreich
Foto: Elisabeth Ornauer

Wpsf-img in
20. Januar 2012

Sturzbach der Gefühle
wirbelt alles
durcheinander,
lässt Tränen
die Wunden reinigen
und dann
wieder Sonne
im Herzen
Platz nehmen.

Von jetzt auf jetzt
ist alles anders.
Energie tanzt
wilde, ekstatische
Tänze,
dreht sich hinunter
und hinauf,
biegt sich
wie ein Baum
im Sturm.

Worauf
ist noch Verlass
in dieser Zeit?

Kehre ein
in dich
und werde dir
in der Stille bewusst,
dass alles gut ist.
Trotzdem.

Den Anker
und den sicheren Hafen
findest du -
in dir!


Elisabeth Ornauer

Mit diesen Worten des Zuspruchs und des Ansporns wünsche ich dir einen schönen, entspannten Wochenausklang ~ auf dass sich die Stürme in deinem Herzen legen und aufhören mögen, aufzuwirbeln und aufzumischen und Unruhe zu stiften… bei anderen und (damit auch) in dir selbst…

Hier in Wien stürmt es wie wild, und ich habe das Gefühl, dass auch die Menschen ringsum stürmisch agieren und reagieren, aufbrausend, wenn etwas nicht in ihr Schema passt. Anstatt still zu werden, hinzuschauen, hineinzuhorchen und einfach anzunehmen, was ist… Ich wünsche dir Frieden! ♥

Stuermisches Aprilwetter in

Foto: Michael Gasser Photography

Wpsf-img in
19. Januar 2012

Einst fand ein Fischer in seinem Netz eine Flasche mit einem Bleiverschluss.
Er öffnete die Flasche, und vor ihm erschien ein mächtiger Geist, der alle seine Wünsche erfüllen konnte.
Der befreite Geist sagte zu dem Fischer: „Du hast drei Wünsche, die ich dir erfüllen werde. Was ist dein erster Wunsch?“
Der Fischer dachte kurz nach, dann sagte er: „Ich möchte, dass du mir die Weisheit schenkst, um die richtige Wahl für die zwei anderen Wünsche zu treffen.“
„Es ist schon geschehen,“ sagte der Geist. „Und was sind deine anderen Wünsche?“
Der Fischer wurde kurz still.
Dann sagte er: „Ich danke dir. Ich habe keine weiteren Wünsche mehr.“

Quelle: Sinnige Geschichten

Um mich schauend, wird mir bewusst, dass ich alles habe, was ich brauche. Und noch viel mehr. Bei Übersiedlungen wird mir das jedes Mal so bewusst, wie nie zuvor, dass ich viel mehr habe, als notwendig ist. Und dann kann es schon mal sein, dass das eine oder andere rausfliegt.

Ein Stapel Bücher, der nicht mehr ins Regal passt… er wartet darauf, gut untergebracht zu werden. Neues findet nur Platz, wenn Altes geht. Ich wünsche bedacht und sage danke für alles, was ich bereits habe… Die Weisheit des Herzens ist weiter als das Meer… und legt dir das Glück nicht nur zu Füßen, sondern pflanzt es immer genau da hin, wo du gerade bist ♥

Glueckskaefer Wuenschen in

Foto: Elisabeth Ornauer

Wpsf-img in
17. Januar 2012

Möge dein Arm nicht erlahmen,
wenn du die Hand zur Versöhnung ausstreckst.
Möge dein Fuß nie müde werden,
wenn du auf deinen Widersacher zugehst.
Mögen dir Flügel eines Engels wachsen,
wenn du von diesem Gang zurückkehrst.

Irischer Segen

Stark wie ein Felsen in der Brandung, bist du… und doch… bereit zu Vergebung und Versöhnung… stark genug, die Schritte zu gehen, die notwendig sind, unter welchen Umständen auch immer… stark genug, die Hand zu reichen, auch wenn sie oftmals geschlagen und zurückgewiesen wurde… stark genug…

Stark genug, die Flügel auszubreiten und zu fliegen… diese Stärke wurde dir gegeben zum Lohn und hilft dir, dich über (Gedanken-)Grenzen hinwegzusetzen und wieder sanft zu landen… ♥

Stark Wie Ein Felsen in

Foto: Edyta

Wpsf-img in
16. Januar 2012

Der alte Brunnen spendet leise
sein Wasser täglich gleicherweise.
Ich möchte diesem Brunnen gleichen,
was in mir ist, stets weiterreichen.
Doch: Geben, geben alle Tage,
sag Brunnen, wird das nicht zur Plage?
Da sagt er mir als Jochgeselle,
ich bin ja Brunnen nur, nicht Quelle.
Mir fließt es zu, ich geb es weiter,
das macht mein Dasein froh und heiter:
So leb ich nach des Brunnens Weise,
schöpf täglich Kraft zur Lebensreise
und will beglückt stets weitergeben,
was mir die Quelle schenkt im Leben.

Autor mir unbekannt

Manchmal mache ich es wie der Brunnen, und manchmal weiß und spüre ich, dass ich selbst Quelle bin bzw. dass Quellen in mir liegen… wie die Quelle der Liebe, aus der ich immerzu schöpfen kann, so ich mich daran erinnere oder daran erinnert werde… So manche kostbare Quellen liegen jedoch auch im Außen ~ ich zähle einige Blog-LeserInnen dazu, von denen ich lernen darf, die mir Freude schenken und Wege zeigen.

Es entsteht ein Geben und Nehmen, und ich erlaube mir, die Freude, die hier entsteht, zu teilen und weiterzugeben ~ auf dass sich die Freude vermehre wie ein Licht, das sich ausbreitet und alles rundherum in ein wohlig-wärmendes Licht taucht… danke! ♥

Brunnen Und Quelle in

Foto: © Kora Polster

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12. Januar 2012

Achte gut auf diesen Tag,
denn er ist das Leben -
das Leben allen Lebens.

In seinem kurzen Ablauf liegt alle Wirklichkeit
und Wahrheit des Daseins.
Die Wonne des Wachsens – die Größe der Tat -
die Herrlichkeit der Kraft.

Denn das Gestern ist nichts als ein Traum
und das Morgen nur eine Vision.
Das Heute jedoch – recht gelebt -
macht jedes Gestern zu einem Traum voller Freude
und jedes Morgen zu einer Vision voller Hoffnung.

Darum achte gut auf diesen Tag.

Rumi

Ganz bewusst setze ich Schritt vor Schritt, ohne zu laufen, ohne zu hetzen, denn das bringt mich nicht weiter. Bewusste Schritte sind in der Gegenwart, im Augenblick, im Jetzt verankert. Bewusst-sein bedeutet nicht, (lange) darüber nachzudenken, sondern einfach ganz zu sein, da zu sein, wahrzunehmen und zu spüren.

Das Leben findet hier und jetzt statt. Ich achte nicht nur gut auf diesen Tag, sondern ich achte diesen Tag und alles, was mir begegnet. Achtsamkeit schenke ich all meinem Tun und meinen Worten. Ich liebe das Leben. Und mit Achtsamkeit LEBE ich das Leben auch ♥

Fr Hlingsblumen Achtsamkeit in

Foto: Elisabeth Ornauer

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11. Januar 2012

Ordnung muss sein, sagen jene Leute. Aber es besteht eine Ordnung nur aus der Unordentlichkeit heraus. Denn die Ordnung ist vor allem eine Tätigkeit und nicht ein Zustand. Also muss verhindert werden, dass zuviele Menschen damit beauftragt sind, eine statische Ordnung aufrechtzuerhalten, die ihren Sinn nur noch in sich selbst findet.

Manfred Gilgien

Das gefällt mir Icon Smile in Eine statische Ordnung ist gar nicht möglich bei mir, außer ich mache einfach gar nichts mehr, tagelang, vielleicht wochen- oder monatelang… Aber wer will das schon, rein um der lieben Ordnung willen!? Icon Wink in

Und aus der Unordnung, aus dem Chaos heraus erschaffe ich bunte Bilder und Texte, die Freude machen ~ das ist es, was die Welt braucht. Viel dringender als scheinbare, oberflächliche “Ordnung” Icon Wink in

So, so viel zum heutigen Tag ~ es lebe das Chaos, aus dem Kosmos werden darf und kann! Icon Smile in Ich lerne, meine Unordnung zu lieben, die ich ordne, damit sie wiederum unordentlich werden darf und Neues kreiert! ♥

Ordnung Und Unordnung in

Foto: Elisabeth Ornauer ~ wie in der Natur, Ordnung und Unordnung…

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10. Januar 2012

Es gibt Tage, da haben wir das Gefühl, wir sind nicht fähig zu kommunizieren und uns klar auszudrücken, wir werden missverstanden, finden nicht die richtigen Worte und fühlen uns unsicher und gehemmt. Es gibt Tage, da sagen wir Dinge, die uns dann leid tun, nachdem sie einmal ausgesprochen sind. Es gibt Tage, da fehlt es uns an Inspiration und wir kommen nicht weiter. Es gibt Tage, da schmerzen Nacken und Schultern und sind total verspannt…

Dann ist es an der Zeit, an unser Halschakra zu denken, das wir vielleicht etwas vernachlässigt haben im Wirbel der Zeit, in der Hektik des Alltags. Am besten geeignet ist die Zeit des abnehmenden Mondes, unser Sprach- und Sprechgefühl zu verbessern, unsere Stimme zu entwickeln und auch den Mut, unsere Meinung zu sagen.

Es ist an der Zeit, sich darin zu üben, Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen, eine Sprache zu lernen oder Stimm- und Rhetorikkurse zu besuchen. Schreiben wir auf, was wir erleben, was wir sehen, wofür wir dankbar und worüber wir glücklich sind.

Konzentrieren wir uns auf die Farbe Hellblau, ergattern wir ein Stück Himmelblau, wenn wir himmelwärts schauen, freuen wir uns an Bildern vom Meer oder von einem See oder fahren wir dorthin, wenn wir die Möglichkeit haben, um die Farbe möglichst lange und gut auf uns wirken zu lassen. Oder bringen wir die Farbe Himmelblau sonstwie in unser Leben, in Gestalt von Blumen, Kleidung oder Handtüchern.

Singen wir! Lassen wir unser Instrument erklingen, ganz gleich ob unter der Dusche, beim Autofahren oder im Gesangsunterricht.

Ein Hoch auf die Pfefferminze, auf Pfefferminztee und auf hochwertiges, naturreines, ätherisches Pfefferminzöl, immer wieder ~ ganz besonders auch zur Stärkung des Halschakras.  Auch Salbei und Huflattich regen die Aktivität des Halschakras an und gleichen es aus.

Folgende Affirmationen, morgens und abends mehrmals bewusst ausgesprochen, unterstützen:
Ich nutze die Macht der Worte, um Gutes zu bewirken.
Es fällt mir von Tag zu Tag immer leichter zu sagen, was ich denke und fühle.

So wird unser Halschakra gestärkt, und es ist uns wieder möglich, anderen wertvolle Impulse zu geben und eine Brücke von der Intelligenz des Herzens zur Intelligenz des Geistes zu bauen.

Wir vertrauen wieder unserer Inspiration und leben noch ein Stück bewusster ♥

Halschakra in

Zum Thema Chakren bisher auf dem Lebensfreude-Blog erschienen:
Stärkung für das Wurzelchakra
Stärkung für das Sakralchakra
Stärkung für das Nabelchakra
Stärkung für das Herzchakra

Wpsf-img in
Das ist zauberwort
zauberwort steht fuer Worte, geschrieben und gesprochen, die zu Herzen gehen und sowohl Privatpersonen, als auch Unternehmen und deren Mitarbeiter und Kunden bewegen....

Mehr lesen

Mein erster Gedichtband
"Ungewöhnlich gewöhnliche
Liebesgedichte"

Liebesgedichte

34 Seiten / Preis: 4,80 Euro


Albert Einstein (9)
Allgemein (656)
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