Was vor uns liegt und was in uns liegt ist unbedeutend verglichen mit dem, was in uns steckt

Ralph Waldo Emerson
Archiv für die Kategorie „Metaphern“
15. Juni 2013

Einst geschah in einem Dorf ein Wunder: Der Fluss trat über die Ufer, doch das Wasser, das alles zu zerstören drohte, was sich ihm in den Weg stellte, machte wundersamerweise am Rand des Dorfes halt, ohne irgendeinen Schaden anzurichten. Der Rabbi des Dorfes dankte Gott für das Wunder und dieser antwortete: „Es ist Samuels Bittgebeten zu verdanken, denn sie haben mich gerührt.“

Der große Rabbi ging zu Samuel, den alle für den Dorfnarren hielten und fragte er ihn: „Welches Gebet hast du denn an Gott gerichtet, als der Fluss über die Ufer trat?“ „Ich wusste nicht, welche Worte ich wählen sollte“, sagte Samuel, „ich hatte mein Gebetbuch nicht dabei und ich hätte auch nicht gewusst, welches ich auswählen sollte… Also betete ich das ABC herunter und sagte zu Gott: Herr, hier sind alle Buchstaben. Sortiere sie doch, bitte, und forme aus ihnen das beste Gebet, um dieses Dorf zu schützen.“

Quelle: Sinnige Geschichten

Ohne Worte… weil ich sprachlos bin ob der Naturgewalten, die über uns herein- und alles von Menschenhand Gemachte zusammenbrechen lassen… Auf der einen Seite sieht man dies, auf der anderen Seite das blühende Leben… und wir fragen uns: Wie kann das sein!? Doch wenn wir das ungeschriebene Gesetz der Polarität begreifen lernen, wird nicht nur alles klarer… es ist auch sehr tröstlich und versöhnlich, es beruhigt und entspannt. Denn es kann das eine nur sein, wenn auch das andere ist…

Gelernt habe ich das auch von einem lieben Blogger-Freund und Coach, Norbert Glaab, der zu diesem spannenden und unerschöpflichen Thema einige wunder-volle Texte geschrieben hat, die ich lektorieren durfte.

Die Geschichte kam zum richtigen Zeitpunkt: Zu Beginn des Hochwassers fand ich den “Sinnige Geschichten”-Newsletter in meinem E-Mail-Postfach…

Und – eine sehr schöne Botschaft darin: Manches ist in Wirklichkeit viel einfacher als wir glauben. Richtig simpel sogar. Die Lösung kommt oft klar und direkt aus unserem Herzen ♥

Wellen Fliessen in

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1. März 2012

Ein Kaninchenpaar wird von mehreren Hunden durch Feld und Flur gehetzt. Im letzten Augenblick flüchten sie in ein Erdloch.

“Und was nun?”, jammert sie.

Er: “Das ist doch ganz einfach, Liebling, wir warten hier so lange, bis wir ihnen zahlenmäßig überlegen sind!”

Geduld… wird immer wieder auf die Probe gestellt… Aber warum nicht einfach das Beste aus jeder Situation machen, auch aus dem Warten? So nach dem Motto: Wofür ist das eine Gelegenheit!? Icon Smile in

Ich befinde mich zur Zeit auch in einer Warteposition und nutze die Zeit, um all das zu erledigen, was ich jetzt gut tun kann, was mir Freude macht und was mir wichtig ist. Ich schätze diese Zeit sehr, die für mich Luxus ist, genieße sie, koste sie aus und mache sie mir ganz besonders ~ es sich trotzdem gut gehen lassen, das ist die Kunst

Hasen-Kuss1 in

Bildquelle: Animal Wallpaper

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9. Februar 2012

Mit einem dicken Pinsel
übermale ich das Grau
eines trüben Tages
mit freundlichen Farben.

Warum nicht ohne besonderen
Anlass so richtig
zufrieden sein?
“Genug ist besser als zuviel”,
sagt ein Sprichwort.

Denn:
“Fang den Tag von heute
nicht mit Scherben
von gestern an.”

Phil Bosmans

Ich tauche ein in die Farben, die ich am liebsten mag und die mir meinen Tag erhellen. Ein sonniges Gelb, Himmelblau und Rosenrot, ganz wie es mir gefällt Icon Smile in Und alles rundherum wird plötzlich gar so freundlich, angenehm und leicht. Ich male mir meinen Tag in bunten Farben und stelle zufrieden fest: So darf es sein, so kann es bleiben Icon Smile in

Es ist gut so, sehr gut sogar. Gut genug ♥ Zufriedenheit stellt sich ein, ein tiefes, wohliges Seufzen macht die Brust weit und lässt die Luft in die Lungen strömen ~ so kann der Tag gut beginnen, sehr gut sogar!

Fruehling Gelbe Blumen in

Foto: © Kora Polster

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7. Februar 2012

Eines Tages wurde Michelangelo von einer reichen Familie beauftragt, eine Statue von außergewöhnlicher Schönheit zu erstellen.

Daraufhin suchte er lange nach einem geeigneten Marmorblock. Nach einer Weile fand er in einer Seitenstraße einen fast vollkommen von Unkraut überwucherten Block, der dort vergessen worden war. Diesen Marmorblock ließ Michelangelo von seinen Arbeitern in sein Atelier bringen.

Dann begann er damit, die Statue des David aus dem Stein zu hauen. Dafür brauchte er zwei ganze Jahre. Und zwei weitere Jahre dauerte es, bis die Statue durch Schleifen und Polieren fertig war.

Als die Statue feierlich enthüllt wurde, waren viele Menschen gekommen, um die unvergleichliche Schönheit des David zu bewundern. Man fragte Michelangelo, wie es ihm denn möglich gewesen war, eine so wunderschöne Statue zu erschaffen.

Lächelnd antwortete der Bildhauer: “Der David ist immer schon da gewesen. Ich musste lediglich den überflüssigen Marmor um ihn herum entfernen.”

Verfasser unbekannt

So ist es auch mit und bei uns… *lächel* Alles ist bereits da… und wir brauchen nur zu entfernen, was überflüssig ist. Oft denken wir, es ist noch nicht genug, dabei ist alles in Fülle schon vorhanden

Und aufgrund dessen, dass meist ein Zuviel da ist, ist es uns nicht oder nur schwer möglich, das Wertvolle, die Essenz darin zu entdecken… Dabei wäre es so einfach… alles da! ♥

David Michelangelo in

Bildquelle: BlogHof

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25. Januar 2012

In Indien saß einst ein Einsiedler am Ufer des Flusses, als er von einem jungen Mann in seiner Meditation gestört wurde. Der junge Mann kniete nieder und sagte:
«Meister, ich will euer Schüler werden.»

«Weshalb?» fragte der Meister.

«Weil ich Gott finden will.»

Der Meister sprang auf, packte den jungen Mann am Genick, zerrte ihn zum Fluss und stieß seinen Kopf unter Wasser. Nach einer Weile ließ er den jungen Mann los und zog ihn aus dem Fluss. Der junge Mann spie das Wasser aus, das er geschluckt hatte, und fing an zu husten. Ein wenig später hatte er sich beruhigt.

«Was wolltest du am meisten, als ich dich unter Wasser hielt?» fragte der Meister.

«Luft», sagte der junge Mann.

«Gut», sagte der Meister. «Geh wieder dorthin, wo du hergekommen bist, und komm zu mir zurück, wenn du Gott genausosehr willst, wie du eben Luft wolltest».

aus: “Der leere Spiegel” von Janwillem van de Wetering

Erst wenn wir wirklich, wirklich wissen und spüren, was wir wollen… und das auch wirklich, wirklich wollen… gelangen wir zum Ziel, setzen Träume um, ganz spielerisch. In der Stille, bei uns, erfahren wir, was das ist. Aber viele von uns sind ungeduldig, wollen vorher schon erfolgreich sein, am besten ganz oben auf der Karriereleiter, vergleichen sich mit anderen… und wundern sich, wenn sie scheitern…

Coache dich selbst: Geh in dich , schau dich um, achte auf die Zeichen, die du bekommst… und achte auf die innere Stimme, welche dich führt… lausche in dein Herz hinein und gehe deinen Weg ♥

Edelweiss in

Edelweiß, was willst du mehr ♥ Foto: Elisabeth Ornauer

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17. Januar 2012

Möge dein Arm nicht erlahmen,
wenn du die Hand zur Versöhnung ausstreckst.
Möge dein Fuß nie müde werden,
wenn du auf deinen Widersacher zugehst.
Mögen dir Flügel eines Engels wachsen,
wenn du von diesem Gang zurückkehrst.

Irischer Segen

Stark wie ein Felsen in der Brandung, bist du… und doch… bereit zu Vergebung und Versöhnung… stark genug, die Schritte zu gehen, die notwendig sind, unter welchen Umständen auch immer… stark genug, die Hand zu reichen, auch wenn sie oftmals geschlagen und zurückgewiesen wurde… stark genug…

Stark genug, die Flügel auszubreiten und zu fliegen… diese Stärke wurde dir gegeben zum Lohn und hilft dir, dich über (Gedanken-)Grenzen hinwegzusetzen und wieder sanft zu landen… ♥

Stark Wie Ein Felsen in

Foto: Edyta

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13. Januar 2012

Ein altes Ehepaar feierte nach langen Ehejahren seine goldene Hochzeit. Während sie am Frühstückstisch saßen, dachte die Frau: „ Schon seit 50 Jahren nehme ich immer Rücksicht auf meinen Mann und gebe ihm den knusprigsten Teil des Brötchens. Heute möchte ich endlich auch einmal diese Delikatesse genießen.“ Sie strich auf den oberen Teil des Brötchens Butter und gab die untere Hälfte ihrem Mann.

Entgegen all ihren Erwartungen war er sehr erfreut, küsste ihre Hand und sagte: „Mein Schatz, du hast mir gerade die größte Freude dieses Tages gemacht. Schon 50 Jahre lang habe ich die untere Hälfte eines Brötchens nicht mehr gegessen, obwohl ich sie am liebsten mag. Ich dachte immer, dass du sie haben darfst, weil du sie so gerne isst.“

Quelle: Sinnige Geschichten

Ein Beispiel dafür, wie nonverbale Kommunikation aus reiner Höflichkeit fehlschlagen kann… Icon Wink in weil wir nicht sagen, was wir uns wünschen… und weil wir so tun, als ob das ok ist, was wir bekommen. Wie soll dann der andere merken, dass wir in Wirklichkeit etwas ganz anderes wollen? Hätte einer der beiden seinen Wunsch früher schon geäußert, wäre… gäbe… hätte…

Ok, also sagen wir, was wir wollen und was wir uns wünschen! Nur so haben wir auch die Chance, zu bekommen, was wir wollen ~ auch wenn wir wollen können, was wir bekommen Icon Wink in aber wenn ich die Wahl habe… du weißt schon… dann mache ich lieber meinen Mund auf und probiere es. Es gibt ja auch Kompromisslösungen, womit beide glücklich sind Icon Smile in voll Genuss und Glück

Nonverbale Kommunikation Fruehstuecksei in

Foto: Elisabeth Ornauer

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9. November 2011

Wenn der Teich austrocknet und die Fische auf dem Trockenen liegen, genügt es nicht, sie mit dem eigenen Atem zu befeuchten oder mit Speichel zu benetzen. Man muss sie zurückwerfen in den See.
Versucht nicht, Menschen zu beleben durch Lehrmeinungen, werft sie zurück in die Wirklichkeit. Denn das Geheimnis des Lebens findet man im Leben selbst, nicht in Lehren über das Leben.

Anthony de Mello

Sich weiterzubilden macht Sinn. Doch eine Ausbildung nach der anderen verhindert, dass wir unser Leben tatsächlich LEBEN. Wir haben den Glauben verloren, dass alles, was wir wissen müssen, bereits in uns liegt und dass wir wundervolle Wesen sind, die ihr Potenzial leben wollen.

Wundervoll ist es, wenn wir dabei erinnert werden an das, was wir längst schon wissen oder fühlen. Und wundervoll ist es, wenn wir dabei unterstützt werden, rauszugehen in das Leben und endlich wir selbst zu sein und unser Licht strahlen zu lassen.

Das wünsche ich mir ~ und das wünsche ich von Herzen auch DIR!

Lotus Potenzial in

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28. September 2011

Der Gartenzaun

Es war einmal ein Junge mit einem sehr schwierigen Charakter.

Sein Vater gab ihm einen Beutel voll mit Nägeln und bat ihn, jedesmal dann einen Nagel in den Gartenzaun zu schlagen, wenn er seine Geduld verliert und/oder mit jemandem in Streit geraten ist. Am ersten Tag schlug der Junge 37 Nägel in den Gartenzaun. In den folgenden Wochen lernte der Junge, sich zu beherrschen und die Zahl der Nägel, die er in den Zaun schlug, wurde immer weniger. Der Junge merkte, dass es einfacher ist, sich zu beherrschen, als Nägel in den Zaun zu hämmern.

Schließlich kommt der Tag, an dem der Junge keinen Nagel in den Gartenzaun schlägt. Er geht zu seinem Vater und erklärt ihm, dass er heute keinen Nagel in den Gartenzaun geschlagen hat. Da sagt sein Vater zu ihm, er soll jeden Tag wieder einen Nagel aus dem Zaun entfernen, an dem er sein Temperament erfolgreich unter Kontrolle halten kann. Viele Tage vergingen, bis der Junge seinem Vater erzählen kann, dass er alle Nägel aus dem Zaun gezogen hat.

Der Vater geht mit seinem Sohn zu dem Zaun und erklärt ihm: „Mein Sohn, du hast dich in letzter Zeit gut benommen, aber schau wie viele Löcher du in dem Zaun hinterlassen hast. Er wird nie mehr der gleiche sein. Jedes Mal, wenn du Streit mit jemandem hast und ihn beleidigst, bleiben Wunden wie diese Löcher im Zaun. Jedes Mal, wenn du jemanden mit einem Messer stichst und es wieder herausziehst, bleibt so eine Wunde. Ganz egal, wie oft du dich entschuldigst, die Wunde wird bleiben. Eine Wunde, die du durch Worte erzeugst tut genauso weh, wie eine körperliche Wunde.

Verfasser mir unbekannt

Ein anschauliches Beispiel, das bestimmt lange in Erinnerung bleibt… vor allem, wenn man selbst die Arbeit hatte, die Nägel einzuschlagen und auch wieder herauszuziehen… Aber selbst das Bild gibt viel her…

Bin ich achtsam im Umgang mit mir selbst, dann bin ich es auch im Umgang mit anderen… Und so achte ich auch darauf, was ich sage und wie ich es sage und ob ich es sage… Manchmal gelingt es noch nicht so gut, aber ich lerne… die eigenen Narben pflegend…
Von Herzen, Elisabeth ♥

Nagel Im Zaun in

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16. September 2011

Ein im Herzen eines Apfels versteckter Kern ist ein unsichtbarer Obstgarten. Doch wenn dieser Kern auf felsigen Boden fällt, wird nichts daraus hervorgehen.

Khalil Gibran

Die Früchte sind reif *lächel* und unzählige unsichtbare Obstgärten darin angelegt… Sei du die Erde und gib den Ideen Kraft, die wachsen und gedeihen sollen. Wünsche dir Sonne dafür… aber auch Regen! Und wisse: Nicht aus jedem Kern kann und soll ein Obstgarten werden. Nähre jedoch den Keim, und lass dich überraschen… von der reichen Ernte…
Namasté von Herzen, Elisabeth ♥

Wildgranatapfel Bosnien Herzegowina in

reifer Wildgranatapfel in Bosnien Herzegowina

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Das ist zauberwort
zauberwort steht fuer Worte, geschrieben und gesprochen, die zu Herzen gehen und sowohl Privatpersonen, als auch Unternehmen und deren Mitarbeiter und Kunden bewegen....

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Mein erster Gedichtband als pdf
"Ungewöhnlich gewöhnliche
Liebesgedichte"

Liebesgedichte

34 Seiten / Preis: 4,80 Euro


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