Was ist das: Toleranz?
Es ist die schönste Gabe der Menschlichkeit.
Wir sind alle voller Schwächen und Irrtümer;
vergeben wir uns also gegenseitig unsere Torheiten.
Das ist das erste Gebot der Natur.
Voltaire
Wenn es so einfach wäre, über den Tellerrand zu schauen, wo doch jeder sich selbst der Nächste ist…
Das Bild zu diesem Beitrag ist mir in den letzten Tagen mehrmals begegnet, hat mich zum Nachdenken angeregt und in mir ganz wunder-volle Gedanken entstehen lassen…
Es hat mit Kritik an anderen Menschen zu tun, mit dem Sein und sein-Lassen, mit dem Hinschauen und Hineinschauen, mit Vergebung (mir selbst und anderen gegenüber), mit dem Annehmen dessen, was ist und mit dem Annehmen der Menschen, wie sie eben sind ~ so möchte ich das hier stehen lassen und in meinen geschätzten Leserinnen und Lesern eigene Bilder entstehen lassen…
Gemeinsam sind WIR stärker und gemeinsam erreichen WIR mehr… weswegen ich sehr dankbar für all die schönen Kooperationen bin, die mich in meinem Tun begleiten und unterstützen ♥
Für unser Wohlbefinden ist die frische Luft ein Labsal von wunderbarer Heilkraft. Wenn ich nur ein Stück über die Wiese gehe, durch Schneepfützen, im Zwielicht unter bewölktem Himmel, ohne ein besonderes Glücksgefühl mit hinauszunehmen, so bringe ich doch eine vollkommene Heiterkeit mit nach Hause.
Ralph Waldo Emerson
Seit vielen Tagen plagt mich ein heftiger viraler Infekt… Ich gehe nach innen und lausche in mich hinein, was mir mein Körper damit sagen will… Ja, Ruhe geben, mir Zeit für mich nehmen, für mich selbst da sein, mir Gutes tun, mich selbst pflegen… und: Ich tu´s, mit gutem Gewissen!
Weil ich weiß, dass ich meine Kräfte brauche… *lächel*
Gestern war ich erstmals seit langem wieder an der frischen Luft, sprich: Nicht nur beim Arzt oder in der Apotheke, sondern so richtig draußen im “Grünen”. Ein Spaziergang durch die Weinberge, im Sonnenschein, nach einem Schneeschauer. Alles war weiß angezuckert. Ich bekomme zwar gerade nicht viel Luft, aber die frische Luft tat unendlich gut ~ ich habe sie aufgenommen, eingeatmet und fühlte mich herrlich aufgetankt und glücklich, als ich wieder nach Hause kam. Ja, es wirkt ~ tatsächlich! Danke!
Einen zauberhaft sonnigen Wochenstart für dich ~ und dass du Momente findest, wo du die frische Luft genießen kannst! ♥
Wer weiß schon?
Ein alter Mann lebte zusammen mit seinem einzigen Sohn auf einer kleinen Farm. Sie besaßen nur ein Pferd, mit dem sie die Felder bestellen konnten und kamen gerade so über die Runden.
Eines Tages lief das Pferd davon. Die Leute im Dorf kamen zu dem alten Mann und riefen: “Oh, was für ein schreckliches Unglück!”
Der alte Mann erwiderte aber mit ruhiger Stimme: “Wer weiß…, wer weiß schon, wozu es gut ist?”
Eine Woche später kam das Pferd zurück und führte eine ganze Herde wunderschöner Wildpferde mit auf die Koppel. Wieder kamen die Leute aus dem Dorf: “Was für ein unglaubliches Glück!”
Doch der alte Mann sagte wieder: “Wer weiß…, wer weiß schon, wozu es gut ist?”
In der nächsten Woche machte sich der Sohn daran, eines der wilden Pferde einzureiten. Er wurde aber abgeworfen und brach sich ein Bein. Nun musste der alte Mann die Feldarbeit allein bewältigen. Und die Leute aus dem Dorf sagten zu ihm: “Was für ein schlimmes Unglück!”
Die Antwort des alten Mannes war wieder: “Wer weiß…, wer weiß schon, wozu es gut ist?”
In den nächsten Tagen brach ein Krieg mit dem Nachbarland aus. Die Soldaten der Armee kamen in das Dorf, um alle kriegsfähigen Männer einzuziehen. Alle jungen Männer des Dorfes mussten an die Front und viele von ihnen starben. Der Sohn des alten Mannes aber konnte mit seinem gebrochenen Bein zu Hause bleiben.
“Wer weiß…, wer weiß schon, wozu es gut ist?”
Verfasser mir unbekannt
Manchmal wissen wir es einfach nicht… regen uns auf, sind traurig, verzweifelt… Etwas Gelassenheit würde uns sehr helfen, die Dinge und Situationen zu nehmen, wie sie sind, das Beste daraus zu machen und abzuwarten, wie sich alles entwickelt…
Dann erst sehen wir, wozu es gut ist/war, denn alles hat einen Sinn und zeigt uns eine Richtung, einen Weg… so, wie es für uns gut ist… ganz gleich, was ist… ohne Bewertung… Alles ist gut ♥
Bildquelle: Horse Wallpapers
Wofür wir dankbar sein können, es aber oft nicht einmal registrieren:
Das Kind, das nicht sein Zimmer aufräumt und lieber TV sieht;
…weil es bedeutet, dass es zu Hause ist und nicht auf der Straße.
Die Steuern, die ich zahlen muss;
…weil es bedeutet, dass ich eine Arbeit habe.
Die riesige Unordnung, die ich nach der Party aufräumen muss;
…weil es bedeutet, dass ich von Freunden umgeben war.
Die Kleidung, die mal wieder zu eng geworden ist;
…weil es bedeutet, dass ich genug zu essen habe.
Den Schatten, der mich verfolgt;
…weil es bedeutet, dass ich mich im Sonnenschein befinde.
Die vielen Beschwerden, die ich über die Regierung höre;
…weil es bedeutet, dass wir die Redefreiheit besitzen.
Die teure Heizkostenrechnung;
…weil es bedeutet, dass ich es warm habe.
Die Frau im Chor, die so falsch singt;
…weil es bedeutet, dass ich hören kann.
Den Wäscheberg zum Waschen und Bügeln;
…weil es bedeutet, dass ich Kleider besitze.
Der Wecker, der mich morgens unsanft aus meinen Träumen reißt;
…weil es bedeutet, dass ich am Leben bin.
Und schließlich …
Die vielen lieben E-Mails;
…weil sie bedeuten, dass ich Freunde habe und es genügend Menschen gibt, die an mich denken.
Und solltest du immer noch unzufrieden und frustriert sein und denken, alles sei so sinnlos, dann lies dies bitte noch einmal.
Verfasser mir unbekannt
Danke für diesen guten Morgen, danke für diesen schönen Tag, danke für mein Zuhause und das Dach über meinem Kopf, danke für die Menschen rund um mich und für alles, was ist, was ich anziehe, was ich habe, was ich bin… Danke, dass ich all das sehen und erkennen darf, und danke, dass ich daraus lernen und mich weiterentwickeln darf… Danke! ♥
Bildquelle: Thank You Cards Blog Shop
Wenn wir in das tiefste Innere einer Blume blicken, sehen wir in ihr Wolken, Sonnenschein, Minerale, Zeit, Erde und alles andere im Kosmos. Ohne Wolken könnte es keinen Regen geben und so auch keine Blume.
Thich Nhat Hanh
Alles gehört zusammen, alles zusammen macht uns aus, alles ist Eins… Wir SIND… ein kleiner Kosmos, jede(r) für sich… und in jedem von uns entfaltet sich die Fülle dessen, was ist… das eine UND das andere… die Polarität des Lebens… die Leben erst möglich macht und ausmacht…
Wenn wir nach innen schauen, ganz tief hinein. Dann sehen wir all das, und es fällt uns leichter, uns so anzunehmen, mit allem, was zu uns gehört, als Einheit. Und wir erkennen, dass auch andere so beschaffen sind. Und sehen sie von nun an in einem anderen Licht. Voll Liebe und Toleranz und Mitgefühl… ♥
Foto: “Hänsel und Gretel” oder auch geflecktes Lungenkraut
Wusstest du, dass die Chance, dass du geboren wurdest, selbst nachdem sich deine Eltern gefunden hatten, nur bei 1:300 Billionen stand?
Statt dir hätten 300 Billionen völlig andere Menschen geboren werden können.
Rein biologisch gesehen, bist du schon ein Wunder, einzigartig, ein Diamant.
In der Vergangenheit hat es niemals einen Menschen gegeben, der genau wie du war, und es wird auch in der Zukunft keinen geben wie dich.
Verfasser unbekannt (gefunden bei Spruchperlen)
Wow, das Wunder bist DU! Dass du so bist, wie du eben bist, unverwechselbar und einzigartig! Lass dir diese Zahlenmenge auf der Zunge zergehen und werde dir bewusst, was für ein Schatz, was für eine Perle, was für eine Kostbarkeit DU BIST…
Das ist Größe, vor der ich mich verneige, wenn mir das bewusst wird… und ich bin erfüllt von Dankbarkeit und Demut… weil es ein Wunder ist, immer wieder… und weil jeder einzelne von uns ein Wunder ist… *lächel* Gehe hinaus und schaue mit diesen Augen auf die Menschen, und sieh in jedem dieses Wunder, das er ist… ♥
Erfreue dich selbst. Sei nicht ständig vernünftig und ernst. Schließlich sagt die Schrift: “Die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott.”
Immer vernünftig zu sein bedeutet, stets eine zu den Socken passende Krawatte zu tragen. Heute wäre ein guter Tag, um etwas Außergewöhnliches zu tun. Zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit auf der Straße tanzen. Dem Chef gegenüber eine Idee vorbringen, mit der wir uns vielleicht lächerlich machen, an die wir jedoch glauben.
Wir können den Tag auch nutzen, um alte Wunden zu heilen, die immer noch weh tun. Wir können jemanden anrufen, den nie wieder anzurufen wir uns geschworen haben, obwohl wir uns über eine Nachricht von ihm riesig gefreut hätten.
Du brauchst dich für deine Freudentänze nicht zu schämen, solange niemand dadurch zu Schaden kommt. Was die anderen denken könnten, ist egal, sie denken sich ohnehin, was sie wollen.
Bleibe gelassen. Lass das Universum um dich kreisen. Genieße es, an dir selbst Freude zu haben. “Wer denkt er sei in dieser Welt weise, der werde ein Narr, damit er weise werde,” sagt die Schrift.
Heute ist ein Tag der Freude.
nach Paulo Coelho
Ja, heute ist so ein Tag ~ so wie gestern einer war oder morgen einer sein wird *lächel* Denn wir haben jeden Tag die Chance, ihn zu einem Tag der Freude zu machen. Es liegt an uns… Und wenn es zu unserem Wohle und zum Wohl aller Menschen dient, dann nichts wie hin und auf! Diese Gedanken wirken lassend… kreisend, genießend, lächelnd, tanzend… ♥
Foto: © Kora Polster
Die negativen Ereignisse in deinem Leben reflektieren dein gespaltenes Bewusstsein und die ihm innewohnenden Konflikte. Negative Geschehnisse sind eine Form von Opfer, was wiederum eine Form von Aggression darstellt.
Leiden und Traumata sind in Wahrheit Bestrebungen, dich vor deiner Angst vor Erfolg oder Nähe zu schützen. Denn deine Angst würde, von Erfolg und Nähe überwältigt, die Kontrolle verlieren und sich als unangemessen herausstellen.
Chuck Spezzano
Stell dir das einmal vor… Was wäre, wenn du plötzlich keine Angst mehr hättest…!? Was wäre, wenn sich dein Leben zum Positiven verändern würde, bloß weil du die Angst loslasst…!? Was wäre, wenn du plötzlich Erfolg haben würdest…!? Was wäre, wenn du plötzlich Nähe zulassen könntest…!?
Was würdest du JETZT beginnen, wenn du wüsstest, dass es dir 100 %i-g gelingt und du damit 100 % Erfolg hast!? Stell dir deinen Erfolg vor, mit allen Sinnen: Was siehst du, was hörst du, was fühlst du, was riechst du, was schmeckst du!? Fühlt sich das gut an? Hat das Platz in deinem Leben?
Wenn ja, beginne JETZT damit! ♥
Herz aus Eis
Im Schneeflockengestöber
deiner Gefühle
siehst du dich
nicht ein, noch aus.
Erst kämpfte ich mich
durch das dicke Eis,
das dein Herz umgibt.
Dann umhüllte ich
dein Herz aus Eis
einfach
mit meiner Herzenswärme,
bis das Eis dahin schmolz
und du in meinen Armen
zerflossest.
Und nun
trinke ich dich
und kann
von dir
nicht genug bekommen.
Elisabeth Ornauer
Weil heute Valentinstag ist… wieder einmal eine kleine Kostprobe von mir ~ ein Liebesgedicht aus meiner Liebesgedichtesammlung “Ungewöhnlich gewöhnliche Liebesgedichte“, die letztes Jahr online gegangen ist. Ich glaube immer noch fest daran, dass dieses Werk bald in Druck gehen wird *lächel*
Ich wünsche dir einen liebe-vollen und freud-vollen Tag ~ tu und gönn´ dir selbst etwas Gutes, damit tust du mehr, als du denkst… ♥ Nimm´ gerne eines von den Herzkeksen, genieße es und entdecke das Glück und die Quelle der Liebe in dir! ♥
Johnny war ein stämmiger robuster Junge von drei Jahren. Er freundete sich mit Ziegenbock Billy von nebenan an. Jeden Morgen rupfte er etwas Gras und Salatblätter ab und brachte sie Billy zum Frühstück. Ihre Freundschaft wurde so eng, dass Johnny sich stundenlang in Billys freundlicher Gesellschaft aufhielt.
Eines Tages kam Johnny auf die Idee, ein anderes Menü würde Billy gut tun. Also ging er mit Rhabarber anstatt mit Salat zu seinem Freund. Billy knabberte ein wenig am Rhabarber, stellte fest, dass er ihn nicht mochte, und schob ihn weg. Johnny ergriff Billy an einem Horn und versuchte, ihn dazu zu bringen, den Rhabarber zu fressen.
Dieses Mal stieß Billy seinen Freund weg, zunächst ganz sanft, aber als Johnny es wieder tat, stieß er fest zu, so dass Johnny stolperte und mit einem Bums auf sein Hinterteil fiel.
Johnny war so beleidigt, dass er sich abbürstete, Billy wütend anblickte und nie wieder zu ihm kam. Einige Tage später, als sein Vater ihn fragte, warum er nie mehr hinüber ging, um mit Billy zu spielen, erwiderte Johnny:
“Weil er mich zurückgewiesen hat.”
Anthony de Mello
Das ist wohl der sicherste Weg, eine Freundschaft zu zerstören… stets auf dem eigenen Willen zu bestehen, ohne auf die Bedürfnisse des anderen zu achten. Und was ist der sicherste Weg, eine Freundschaft zu pflegen und zu erhalten? Genau! Nehmen wir unsere Freunde so an, wie sie sind und machen wir ihnen Freude damit, was ihnen Freude macht ♥ Was müssen wir hierfür tun? Genau, hin und wieder auch einmal wirklich zuhören ♥
Foto: Schlappohr-Ziege