Es ist
dieses Vibrieren
in mir
das im ganzen Körper
kribbelt und
nach Wegen sucht
nach außen
zu treten.
Ich steh´ gerade
Schultern zurück
Kinn nach oben
atmen
ein und aus
fließend
sodass
sich die Bauchdecke
hebt und senkt
einatmen
und fließen lassen
und spüren
wie die Töne
ganz von alleine
da sind
in mir
spüren
wie die Töne
ganz von alleine
fließen
ganz leicht
und staunen darüber
dass das
meine Töne sind
meine Stimme
die dazu imstande ist
meinen Körper
so zum Schwingen
und zum Klingen
zu bringen.
E.O.
Als Kind wollte ich einmal Opernsängerin werden. Zu meiner Mama sagte ich damals: “Und wenn ich Opernsängerin bin und die Arien der Königin der Nacht singe, dann bekommst du immer einen Platz in der ersten Reihe!” Nun, wer weiß, was noch alles kommen mag *lächel* obwohl ich eben erst mit klassischem Gesangsunterricht begonnen habe…
Denn es liegt mir seit jeher am Herzen, das “Ave Maria” sowohl von Schubert als auch von Bach vollkommen zu singen. Es ist nie zu spät *lächel* und wer weiß schon, was noch alles für uns bereit ist… wenn wir bereit sind…
Das Gefühl ist wunder-voll… ich werde getragen… ich trage… mich selbst… ich bin mein Instrument… mein Körper ist mein Instrument, das meinem Innersten Ausdruck zu verleihen vermag… mich spüren…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Du wirst zeit deines Lebens
von dem inneren, lernenden Wesen gelenkt,
von dem verspielten, geistigen Geschöpf,
das dein wahres Selbst ist.
Wende dich nicht ab von möglichen
Ereignissen in der Zukunft,
ehe du sicher bist, dass du
nichts aus ihnen zu lernen hast.
Du kannst es dir jederzeit anders überlegen,
dir eine andere Zukunft aussuchen
oder eine andere Vergangenheit.
aus: “Illusionen” von Richard Bach
Heute greife ich auf Worte zurück, die mir sehr viel bedeuten… und die mich daran erinnern, dass ich geführt werde von einer Kraft, die in mir drin liegt, von meinem inneren Kind, das immer noch da ist und auch zu Wort kommen darf, weil seine Entscheidungen mit dem Herzen getroffen werden… Und diese Zeilen erinnern mich auch daran, dass ich jederzeit die Freiheit habe zu wählen, in jedem Augenblick entscheide ich mich aufs Neue… und ich spüre, das ist Magie… ein Zauber, der mir zur Verfügung steht ~ DANKE!
Von Herzen ein wunderschönes Wochenende für dich, Elisabeth ♥
P.S. : Einige sehr schöne, starke Worte von einem meiner unzähligen Lieblingsautoren Richard Bach gab es hier bereits zu lesen:
Deine Grenzen am 3. März 2009
Wünsche brauchen Kraft am 10. März 2009
Neue Perspektive am 22. Juni 2009
Meine Intuition am 14. August 2009
Lernen, Tun und Lehren am 29. April 2010
Fühle den Impuls am 27. Mai 2010
Geschenke des Himmels am 26. August 2010
Lehre, was du lernen musst am 20. Jänner 2011
Wer sich heiter zu erhalten sucht.
der sorgt nicht bloss für sein Glück,
sondern er übt wirklich eine Tugend.
Denn die Heiterkeit,
selbst die wehmütige,
macht zu allem Guten aufgelegter
und gibt dem Gemüt Kraft.
Wilhelm von Humboldt
Die Heiterkeit ist ein wahrer GLÜCKs-bringer… daher achte ich darauf, zu lachen, so oft wie möglich… über mich selbst, weil ich mich über das Leben und all das Schöne rundherum freue, über lustige Filme oder Geschichten oder Bilder… und dabei komme ich beinahe wieder auf die 400 Mal Lachen pro Tag, so wie es die Kinder (noch) tun
denn uns Erwachsenen werden nur rund 15 Mal Lachen pro Tag zugesagt, das ist eindeutig zu wenig…
ist doch das Lachen weniger anstrengend und trotzdem ein Fitness-Training – für Körper, Geist und Seele
Fröhliche Sonnengrüße zu dir, Elisabeth ♥

Darf ich bitten? – Nicht die Hasenpfote, sondern ein lebendiges Tänzchen macht froh
Die Ressourcen, die du brauchst,
findest du in deiner eigenen Geschichte.
Milton Erickson
Alles liegt in dir… Alles, was du brauchst, um ein gesundes, glückliches, erfolgreiches Leben zu führen, ist bereits da… Schau genau hin… fühle hinein… Ja, es kann weh tun… doch nur so kann es auch heilen… Wenn du erkennst, verstehst und vergibst, öffnest du damit Tore zu einem erfüllten Leben…
Von Herzen, Elisabeth ♥
Wenn ein Kind mit Kritik lebt, lernt es zu verdammen.
Wenn ein Kind mit Feindseligkeit lebt, lernt es zu kämpfen.
Wenn ein Kind mit Herabsetzung lebt, lernt es schüchtern zu sein.
Wenn ein Kind mit Scham lebt, lernt es sich schuldig zu fühlen.
Wenn ein Kind mit Toleranz lebt, lernt es geduldig zu sein.
Wenn ein Kind mit Ermutigungen lebt, lernt es Vertrauen zu haben.
Wenn ein Kind mit Lob lebt, lernt es wertzuschätzen.
Wenn ein Kind mit Fairness lebt, lernt es Gerechtigkeit.
Wenn ein Kind mit Sicherheit lebt, lernt es Glauben zu haben.
Wenn ein Kind mit Bestätigung lebt, lernt es sich selbst zu mögen.
Wenn ein Kind mit Akzeptanz und Freundschaft lebt, lernt es Liebe in der Welt zu finden.
Autor unbekannt
Womit Kinder aufwachsen, was Kinder in ihrer Kindheit erleben, was sie zu sehen und zu hören und zu spüren bekommen, formt sie - auch und gerade für das Leben. Wenn Kinder positive Erfahrungen machen, sind sie fähig, offen, voller Vertrauen und Liebe auf die Menschen zu und ins Leben hinauszugehen. Wir können das auch als Erwachsene noch lernen, obwohl es nicht einfach ist… – aber es ist möglich, wenn wir das wollen, wenn wir das Glück und die Freude in unserem Leben zulassen. Wir können alles lernen, weil die Ressourcen in uns dazu vorhanden sind, alle… *lächel*
Eine herz-liche Umarmung von Elisabeth ♥
Um Großes zu erreichen,
darf man nicht vergessen,
den kleinen Dingen sein Herz zu schenken.
Was du suchst,
ist nicht auf den Gipfeln der Berge,
nicht in den Tiefen der Meere,
sondern in deinem Herzen.
Verfasser unbekannt
Ja, du findest es in deinem Herzen, und du weißt es, dass es bereits da IST, aber du denkst nicht immer daran, deinem Herz Gehör zu schenken. Und du denkst auch nicht immer daran, die kleinen Dinge zu beachten, die Schönheit in den kleinen Dingen, welche die Puzzelsteine zu deinem Glück sind, das du oftmals nur in großen Dingen suchst.
Richte deinen Blick in dein Innerstes und höre deinem Herzen ganz genau zu – freue dich über bunte Kieselsteine, ziehende Wolken, Kinderlachen, blühende Blumen und singende Vögel. Darin kannst du Wunderbares entdecken.
Doch den Weg zu deinem Herzen kennst nur du, und nur du kannst ihn ebnen und dein Herz öffnen für all das Schöne, das dich Tag für Tag umgibt…
HERZ-lichst Elisabeth ♥
Foto: Yann Arthus-Bertrand
Voriges Jahr habe ich hier an mein inneres Kind, an die 4-jährige Elisabeth einen Brief geschrieben. Damals hat die 4-jährige Elisabeth in mir auch an mich geschrieben, an die große, erwachsene Elisabeth … Lies selbst…
Hallo, du große Elisabeth, du!
Hallo, du – kannst du mich hören? Kannst du mich wahrnehmen? Bist du da? Für mich? Wie ist das, wenn man “erwachsen” ist? Ist man da so, wie du? Macht man da eine Arbeit, die einen nicht besonders freut, weil man schlecht behandelt wird, weil man ausgenutzt wird? Lacht man da so wenig? Spielt man da gar nicht mehr?
Hallo? Ist da jemand? All die Jahre war ich da, immer, an deiner Seite, aber du hast mich nicht gesehen, nicht gehört. Dabei habe ich manchmal so laut geweint und vor Angst und Kummer geschrien, dass ich dachte, du würdest mich gleich in den Arm nehmen – aber es geschah… NICHTS, da konnte ich noch so viel weinen und aufstampfen.
DU hast zugelassen, dass MIR Schmerzen zugefügt werden!!! Du glaubst, du bist jetzt erwachsen? Du willst eigene Kinder haben? Du hast dich doch nicht mal um MICH gekümmert – du hast mich ver-kümmern und weinen lassen…
Schau, meine Hände sind soooo klein – aber ich habe so viel zu geben! Ich wollte gerne bei dir sein und mit dir spielen und lachen und malen und musizieren und Eislaufen und Schifahren und dir zeigen, wie bunt die Welt ist!
Erst in letzter Zeit hast du mich wahrgenommen – in DEINEM Trotz war ich dir ganz nahe und habe um Aufmerksamkeit gebettelt…
Komm, reich mir deine Hand und nimm mit mit auf deinem Weg! Ich bin immer da, aber in dem dunklen Eck gefällt es mir nicht, und mir gefällt es nicht, nie auf Urlaub zu fahren und so selten Spaß zu haben! Lass dir doch von mir meine Welt zeigen! Du wirst sehen, da ist es nie langweilig,
und du wirst nicht wieder so traurig und verzweifelt und einsam sein, weil ICH einen Weg weiß, der dich wieder zur Sonne führt, die dein Herz wärmt – und lass mich, bitte, bitte, zu dir kuscheln!
Wenn du einsam bist, hast du nie daran gedacht, dass ICH auch einsam bin, hast du nie daran gedacht, dass ICH auch jemanden brauche, der mich hält und tröstet, dass ich da bin, dass ich etwas fühle…
Wenn du mich also zu dir kuscheln lässt, sind wir beide nie wieder einsam oder alleine, weil wir doch UNS, weil wir einander haben! Komm jetzt endlich her zu mir, schau mir in die Augen und hab mich lieb! Ist das so schwierig? Ich bin doch ein Kind, mich MUSS man lieb haben, und ich gehöre zu DIR!!!
Ich hab dich doch auch lieb, wenn ich dich auch sehr vermisst habe in all den Jahren… Komm her, bitte, bitte, komm her zu mir, ich kann nicht so schnell laufen… Ich bin doch da, ganz nah…
Ich hab dich lieb!
Dein kleines Mauserl, das immer bei dir ist!
Viel Zeit ist seit diesen Zeilen vergangen… Dann schrieb die Kleine an die Große im Dezember vergangenen Jahres noch diese Zeilen. Und die beiden haben nicht nur zusammen gefunden, sondern sind dicke Freundinnen geworden, die zusammen durch dick und dünn gehen. Und seitdem geht es der “großen” Elisabeth besser und besser – sie ist unabhängig und frei und selbstständig… *lächel*
Ich wünsche dir, dass du die Stimme deines inneren Kindes hörst und dich von dem Kind in dir geliebt weißt – von Herzen, Elisabeth ♥
Bild aus dem Buch “Gute Nacht, kleiner Bär” von Martin Waddel und Barbara Firth
Und ich habe viel über die Kinder nachgedacht, die mit ihren weißen Kieseln spielen und sie verwandeln: Sieh doch, sagen sie, dort marschiert ein Heer und dort sind die Herden: Der Vorübergehende aber, der nur Steine sieht, weiß nichts vom Reichtum ihrer Herzen.
aus: “Die Stadt in der Wüste” von Antoine de Saint-Exupéry
Das war einst unsere Fantasie, als wir noch Kinder waren… reich, voll, erfüllend, weit reichend, unendlich… Und heute… heute gehen wir daran vorüber, schütteln gar noch die Köpfe… Manchmal jedoch, da bekommen wir eine Ahnung davon, welche Reichtümer auch heute noch, immer noch in unseren Herzen schlummern… Und wir beginnen zu träumen und wieder zu werden wie die Kinder…
Von Herzen fantasievolle Momente für dich, Elisabeth ♥
Ich will heute ein paar Experimente wagen und einiges einfach anders machen, als bisher. Um mich an die Veränderungen zu gewöhnen, die zur Zeit rundherum und in mir drin ganz massiv stattfinden… Zähneputzen mit Links… ![]()
Veränderung tut gut. Lässt neue Blickwinkel entstehen. Motiviert. Macht Spaß. Macht Mut. Lässt Wachstum und Entwicklung zu. Eröffnet neue Möglichkeiten. Bringt auf neue Ideen… *lächel* und lässt zu, dass ich Neues erlebe… und entdecke… und kennenlerne…
Mein inneres Kind ist an meiner Seite, neugierig und staunend - gemeinsam sind wir bereit… für neue Abenteuer… für das Leben… das andauernd Veränderung IST…
Viel Freude dir bei deinem heutigen Tun – von Herzen, Elisabeth ♥
Parken einmal anders…
Gib einem Kind deine Hand
Steh noch einmal wie gebannt
Vor Winzigkeiten, die dir längst bekannt
Gib einem Kind deine Hand
Halt ein Kind in deinem Arm
Hilflos und wehrlos und warm
Und du wirst hilflos und wehrlos dabei
Halt ein Kind für Zauberei
Tröste ein Kind wenn es weint
Und was dir wichtig erscheint
Vor seinen Sorgen zählt das gar nicht mehr
Sorgen der Kinder sind schwer
Schenk einem Kind deine Zeit
Zuneigung und Zärtlichkeit
Tausch deine Hast gegen Fröhlichkeit ein
Und du wirst selbst wieder klein
Halt ein Kind auf deinen Knien
Und bald wird es dich erzieh’n
Wie wertlos wichtige Dinge oft sind
Lernst du erst von einem Kind
Zeig einem Kind selbst zu geh’n
Auf eigenen Füßen zu steh’n
Die ersten Schritte noch so ungelenk
Halt ein Kind für ein Geschenk
Dann lern du ihm nicht im Wege zu steh’n
Lehre dein Kind fortzugeh’n
Text: Reinhard Mey
gesungen von Nana Mouskouri
Wir können so viel lernen von Kindern… sie sind wahre Lehrmeister… ein kostbarer und wertvoller Schatz… Sie lehren uns so viel… die Liebe… das Lachen… die Leichtigkeit… das Staunen… Mut und Vertrauen zu haben… zu träumen… an die Erfüllung von Wünschen zu glauben… zu glauben… Ich lerne… und horche auch in mich hinein… auf mein inneres Kind… und gebe ihm die Hand…
Von Herzen, Elisabeth ♥