Einst fragte ein Junge seinen Großvater, wie denn die Perlen entstehen, die so wunderschön in der Sonne glänzen.
Der Großvater antwortete, dass die Muscheln am Meeresboden liegen und sich ab und zu öffnen, um Nahrung aufzunehmen und die Schönheit des Lebens zu sehen. Wenn dabei ein kleines Sandkorn in das Muschelgehäuse gelangt, umhüllt die Muschel es Schicht für Schicht, da ihr Körper so weich und verletzlich ist, bis schließlich eine wunderschöne Perle entstanden ist.
So ergeht es auch uns Menschen, erzählt der Großvater weiter. Wenn wir uns aus Angst vor Schmerzen nicht für den Reichtum und die Schönheit des Lebens öffnen, bleibt unser Leben arm und leer. Doch jeder, der selbst Schmerzen erlitten hat, wird zu seinen Mitmenschen barmherziger und liebevoller sein. Darum, mein Junge, öffne dein Haus weit und vertraue dich dem Leben an, und wenn der Schmerz in dich dringt, nimm ihn an und verwandle ihn in eine Perle, die unvergänglich ist.
Es ist nicht wichtig, was dein Schicksal ist,
sondern wie du es meisterst.
Quelle: Sinnige Geschichten
So ist das mit uns Menschen, die wir unsere Herzen wie Muscheln öffnen oder eben auch nicht… um darin Platz zu machen für eine kostbare Perle… oder eben auch nicht… Es liegt an uns ~ ja, wir sind verletzlich, wenn wir unser Herz öffnen, aber wir öffnen uns damit auch den Schönheiten des Lebens ♥
Die Perle umhüllt also das Sandkorn Schicht um Schicht….
Und warum kriegen wir Menschen bei Problemen immer wieder zu hören: “Aufarbeiten und auflösen!”? Warum nicht manche Dinge auch einmal ungesagt lassen, damit abschließen, sie in einer hübschen Hülle verpacken und wie einen Schatz in einem drin ganz tief versenken.
Wir sollen immer nur lustig und leistungsfähig und fit sein. Aber ohne den Schmerz wissen wir ja gar nicht, was Glück und Freude ist.
Liebe Grüße von einer zum Nach-Denken angestossenen
Veronika
Liebe Veronika,
du hast recht ~ umhüllen wir doch all das, was uns (anscheinend) verletzt, mit Liebe, damit daraus etwas ganz Wundervolles, Neues entstehen kann!
Wir dürfen uns erlauben, alles zu sein, was wir SIND ~ das wünsche ich dir und uns allen!
Liebe Grüße von Elisabeth
liebste elisabeth
so still hier. bin ich ja gar nicht gewohnt
die geschichte ist selber schon eine perle. wer sich öffnet, zeigt die perle in sich und kann auch die schönheit der perlen in anderen erkennen.
lang habe ich schmerzen ertragen und habe nun sehr viel schönheit und glück und v.a auch vertrauen gefunden. die perlen liegen oft verborgen in unseren tiefsten innersten.
ich tauche auch immer noch gern hinein.
liebevolle perlengrüße sendet dir
babsi
Liebste Babsi,
ich auch nicht
Danke dir für deine lieben Zeilen ~ so viele Perlen sind daraus geworden, so schön!
Allerliebste Abendwünsche für dich,
Elisabeth
Einen klirrig kalten guten Morgen liebste Elisabeth
,
hab vielen Dank für diese wunderschön sinnige Geschichte und deine Gedanken dazu!
Ich habe da kurz vor Weihnachten eine Geschichte gelesen – leider ist mir der Ursprung nicht bekannt – doch ich finde sie sooo schön und stimmig zu deinem Beitrag – voilá:
Es war einmal ein junges Mädchen, das unermüdlich nach Perlen tauchte.
Alle besonderen Perlen, die sie unter manchmal schmerzhaften Umständen barg, brachte sie zur alten Weisen. Diese saß am Boden ihrer kleinen, dunklen Hütte, lächelte sie freundlich an und nickte wortlos mit dem Kopf.
Das Mädchen wusste nicht so genau, wonach es suchte, doch es musste einfach weitersuchen. Als die jungen Perlentaucherin eines Tages eine wunderschöne, schwarze Perle fand, spürte sie, dass etwas Besonderes passiert war. Voller Freude rannte sie zur kleinen Hütte.
Die alte Weise sah die schwarze Perle, nickte wie jedes Mal freundlich und begrüßte das Mädchen erstmals mit den Worten:
„ALOHA MAHUNA“ (Mahuna ist hawaiianisch und bedeutet ein Herz voller Liebe)!
Ja, es liegt an uns… ich habe mein Herz geöffnet… ganz weit… und sehe um mich herum die Kostbarkeiten des Lebens!
Herzliche Grüße, viele Bussis und einen wunderVOLLen Tag wünsche ich dir,
Birgit
Liebste Birgit,
oh, danke dir herzlichst für diese wunder-volle Perlen-Geschichte!
Dir auch einen traumhaft schönen Sonnentag und eine liebe Umarmung,
Elisabeth
danke für die schöne Geschichte – danke für diesen Impuls, der innerhalb weniger Minuten ruhig macht und beruhigt und aufs Wesentliche zeigt!
LG, Kira Klenke
Sehr gerne, liebe Kira!
Viele liebe Sonnengrüße zu dir,
Elisabeth