Was vor uns liegt und was in uns liegt ist unbedeutend verglichen mit dem, was in uns steckt

Ralph Waldo Emerson
26. Dezember 2008

Einem anonymen alten Text zufolge kann ein Mensch in seinem Leben zwei Dinge tun: bauen oder pflanzen. Diejenigen, die bauen, brauchen manchmal Jahre, um ihr Ziel zu erreichen, aber eines Tages ist ihre Arbeit beendet. Dann sind sie untätig und die Wände, die sie gebaut haben, engen sie ein. Das Leben verliert seinen Sinn, wenn der Bau errichtet ist. Aber es gibt auch diejenigen, die pflanzen. Sie leiden manchmal unter Unwettern, unter den Jahreszeiten und ruhen selten aus. Doch anders als ein Gebäude hört ein Garten nie auf zu wachsen. Und da er die Aufmerksamkeit des Gärtners immer fordert, kann für denjenigen, der pflanzt, das Leben ein großes Abenteuer sein.
Die Gärtner werden einander erkennen – denn sie wissen, dass jede Pflanze die Geschichte der ganzen Erde enthält.

aus dem Prolog von “Brida” von Paulo Coelho

Lass uns Gärtner des Lebens sein und Liebe und Freude säen auf unserem Weg! Icon Smile in Gärtner des Lebens
Natürlich werde ich dich erkennen, werden wir einander erkennen, weil uns eben dieses Wissen verbindet… Es gibt Zeiten des Säens, Zeiten der Blüte, Zeiten der Reife und der Ernte und Zeiten der Ruhe – wie jetzt eben. Und auch diese Zeiten wissen wir zu schätzen, denn in der Tiefe liegt die Kraft, die sich dort sammelt für den Neubeginn…
Wow, welch wunderbares Abenteuer, das sich Leben nennt – säen und ernten…
♥-lichst Elisabeth

Jacques Wirtz Garten in Gärtner des Lebens
Gartenarchitektur von Jacques Wirtz in den Jardins suspendus de Marqueyssac

Wpsf-img in Gärtner des Lebens
18 Kommentare zu „Gärtner des Lebens“

Liebste Elisabeth,
lass uns Gärtner des Lebens sein….. ja, auch wenn wir ein paar Steine aus dem Weg räumen müssen, um weiter im Garten vorwärts zu kommen. Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man schönes bauen (chin.Weisheit)
Liebe Elisabeth, die vielen guten Wünsche auf Deiner Seite tragen bestimmt zur baldigen Besserung bei, Du warst gar nicht alleine an Weihnachten , siehst Du?
Du hattest ja auch keine großen Vorhaben, also hattest Du ja richtig Zeit für Deine Zahnschmerzen, wenn Du noch was absagen müsstest, worauf Du Dich so lange gefreut hast , wäre ja noch Ärger dazugekommen. DU SCHAFFST DAS….. Gestern hab ich mit T. telefoniert, er ist so stark, vielleicht muss er nochmal op werden, bekommt vielleicht eine künstliche Platte .Er ist so tapfer…
Liebe Elisabeth, es wird besser werden, auch ich habe wieder neu dazugelernt, mein Engelchen redet mit mir, wenn die Kommunikation mit Gerhard nicht zustandekommt. Wir fahren heute zum Schwiegervater…..
Alles alles Gute gute Besserung
VERTRAUEN darauf, dass alles gut ist und wird
herzlichst Erika


Erika:

Liebste Erika,
ich vertraue… darauf, dass alles gut ist, so wie es ist.
Jetzt lauf ich zum Zahnarzt… durch ganz Wien durch, kaum einer da an den Feiertagen ;-) Hauptsache, dass einer da ist :-)
Alles Liebe dir!!!
♥-lichst Elisabeth

*viel GLÜCK*:)


Erika:

Gärtner des Lebens klingt wirklich gut.
Säen und Ernten ist das, was wir tun sollten und doch oftmals außer Acht lassen. Dann, wenn wir glauben, dass “Erbauen” doch wichtiger erscheint.

Säen wir die Grundzutaten einer Menschsuppe: Toleranz, Ehrlichkeit, Anstand und Verantwortungsgefühl, würzen es mit einer guten Prise Selbstwertgefühl und Akzeptanz, dann stehen alle Türen dieser Welt ein Stück weit mehr offen.

Liebe Elisabeth,
endlich zum Zahnarzt! Das zu lesen erfreut mich sehr.
Mehr als das das Coelho-Zitat. Ich besitze kein Wohneigentum, aber kriege genug mit und kann daher nur sagen: auch ein Bau wächst. Von wegen, das Leben verlöre seinen Sinn, wenn der Bau errichtet sei. Dann geht es doch erst richtig los. Mal sind es die äußeren Bedingugen, deretwegen man etwas ändern und erneuern muss, das Dach, den Anstrich, den Putz. Oder die Bedürfnisse und Ansprüche ändern sich, der Speicher wird ausgebaut, das Bad soll neu gekachelt werden. Das Leben verliert seinen Sinn, wenn der Bau FERTIG ist, und das Geheimnis ist, dass er nie fertig wird :-)
Gärtner UND Bauleute erkennen ihresgleichen – spätestens an der Kasse im Baumarkt.
Na, das war jetzt unsachlich ;-)
Ich möchte beide Bilder, das Säen und das Bauen nicht gegeneinander ausspielen. Beide haben ihre Bedeutung. Das Abenteuer Leben heißt auch Bauen und Erneuern, Ergänzen und Abreißen, Planen und Improvisieren.
Ich hoffe, DEIN Abenteuer “Zahnarztsuche” hat zu einem guten Ergebnis geführt!
Ich wünsche gute Besserung und ein frohes Rest-Weihnachten!
Herzlich Jörg

P. S. Herrliches Bild!

Liebste Erika,
alles (fast) wieder gut :-) Schlucke jetzt hochdosiertes Penicillin – es wird! DANKE dir!!!

Lieber Torsten,
wie recht du hast… Danke fürs Türöffnen! :-)

Lieber Jörg,
ja, endlich, endlich! ;-) Alles ist gut! Das Bauen wie das Säen – jedes für sich auf eine Art und Weise.
Ja, und auch ich bin auf dem Wege der Besserung – ein bisserl eine Ruhe soll ich geben, das fällt mir schwer, aber ich werde es probieren! :-)
Zum Bild: Ich mag diese Gartenarchitekten (Vater und seine Söhne) sehr gerne, sie machen wunderbare Zaubergärten zum Träumen – “Wolken” nennen sich diese Gebilde aus Bux! Man kann auch im Garten “bauen” ;-)

Allerliebste Stefanigrüße von Elisabeth

morgen haben die Läden wieder geöffnet, ich werde mir das Buch Brida wohl auch besorgen. Zudem hoffen ich, dass die Wurzelentzündung bald wieder abklingt. Liebe Grüsse.

Ja, morgen gibts wieder frisches Obst und Gemüse *freu*
Es sind die Zahntaschen – klingt fast wie Gemüsetascherl ;-)
Hm, ich denke immer nur ans Essen…
Liebste Abendgrüße von Elisabeth

Liebe Elisabeth,

da geht’s Dir wie mir – ich denke auch oft an Essen, wenn auch an anderes.

Alles alles Gute und hoffentlich ist bald wieder Alles gut
Rufus

Liebster Rufus,
an welche Tascherl hast DU gedacht? *lach*
Ich mag auch Topfentascherl ;-)
Ja, bestimmt ist bald alles wieder gut :-) Danke dir für deine lieben Worte!!! Das ist Balsam für meine Seele :-)
Allerliebste Grüße von Elisabeth

dir öffne ich doch gerne eine tür :)

Oh, danke dir vielmals… ein Kavalier der alten Schule, wow… :-) die werden immer seltener…

ja leider, elisabeth.
dabei ist es sooo einfach.

[...] Lesetipp habe ich von Elisabeth (Trinergy) [...]

Ja, es WÄRE so einfach – und es erleichtert für Männer das Leben in Bezug auf Frauen ungemein, denkst du nicht? Ich liebe nichts mehr (naja, fast nichts… ;-) ), als wenn mir ein Mann die Autotüre öffnet, mir den Mantel abnimmt… Wenn das die Männer wüssten… ;-)
Aber ich habe das Gefühl, sie sind verunsichert, auch durch diesen ganzen Emanzipationsschmarren – welche ist ihre Rolle? Wobei die Rollen-Neudefinition auch für uns Frauen angesagt ist. Denn was soll eine Frau, bitteschön, noch alles machen: Kinder kriegen, Geld verdienen, Haushalt, und dann noch wie aus dem Schachterl aussehen… ;-) Naja, ich habs wohl sehr stark überzeichnet… Ich habe eine lebhafte Fantasie und wohl auch schon einige schlechte Erfahrungen gemacht…
Aber in der Tiefe meines Herzens weiß ich, dass alles gut ist – und wie wir bereits wissen, zieht jeder Mensch genau das an, wo er noch etwas zu lernen hat…
Allerliebste Sonnengrüße von Elisabeth

Für mich (als Berufsgärtnerin) ist Bauen eine wesentlich größere Herausforderung und das Haus wird vermutlich nie fertig, weil der Garten immer Vorrang haben wird…die Gärtner erkennen übrigens auch “Nichteingeweihte” an den schwarzen Rändern unter den Fingernägeln ;-) Aber Paul Coelho kann natürlich sagen, was er will: er hat immer Recht :-)
Gute Besserung für Deine Zahntaschen!
Martina

Hihi, jetzt hab ich grade gesehen, dass Dein Eintrag schon von 2008 ist (da ist die Zahngeschichte wohl längst erledigt). Ich hab den Text heute bei Facebook gefunden, daher der verspätete Kommentar :-)

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